Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Spezialkonzept für Erholung im Lesachtal

Das Hotel Der Paternwirt in Kärnten führt unter der Leitung der Familie Obernosterer ein neues Konzept ein, das den Fokus auf intensive Erholung in der Natur legt. Anstelle herkömmlicher Wellnessangebote konzentriert sich das Haus nun auf sogenannte Biohacking-Retreats, die eine bewußte Reduktion und die Nutzung regionaler Ressourcen in den Mittelpunkt stellen. Das Programm „Kraftvoll urlauben“ zielt darauf ab, den Gästen durch gezielte Übungen und Seminare neue Energie zu vermitteln. Die Retreats des Paternwirts werden in kleinen Gruppen abgehalten, um eine intensive und persönliche Betreuung sicherzustellen. Renommierte Fachleute aus den Bereichen Longevity, Schlafcoaching und Zellgesundheit, darunter Martin Kowarik, Melanie Pesendorfer und David Bräuer, leiten die Kurse. Die Inhalte umfassen unter anderem Strategien zur Verlängerung der gesunden Lebensspanne, Methoden zur Optimierung der Schlafqualität und Regeneration sowie das Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training (IHHT) zur Zellregeneration. Diese Techniken sollen den Teilnehmern ermöglichen, die erlernten Praktiken auch nach dem Aufenthalt in ihren Alltag zu integrieren. Das Lesachtal, bekannt für seine unberührte Natur und als eines der naturbelassensten Täler Europas, dient dabei als Kulisse für das neue Konzept. Das Paternwirt-Konzept sieht vor, die Stille und Kraft der Umgebung aktiv in die Programme einzubeziehen. Die regionale Kulinarik wird ebenfalls als Teil der ganzheitlichen Erholung beworben. Mit dem neuen Angebot positioniert sich das Hotel als Anbieter für Erholungsreisen, die über konventionelle Wellness-Aufenthalte hinausgehen und auf wissenschaftlich fundierte Methoden setzen. Die Familie Obernosterer plant, das Projekt stetig zu erweitern und ein Netzwerk aus Trainern und Gesundheitsexperten aufzubauen, die ihre eigenen Programme im Paternwirt anbieten können. Diese Initiative soll den Standort im Lesachtal

weiterlesen »

Strategischer Neustart: Azul Airlines legt Sanierungsplan vor

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul Airlines hat bei einem US-amerikanischen Konkursgericht in New York einen umfassenden Sanierungsplan eingereicht. Das Unternehmen, das von JetBlue-Gründer David Neeleman ins Leben gerufen wurde, plant, mehr als zwei Milliarden Dollar Schulden zu streichen. Der Sanierungsplan, der auf einer Mischung aus neuem Eigenkapital, neu verhandelten Flugzeug-Leasingverträgen und Flottenreduktionen basiert, soll die Fluggesellschaft nach monatelangen finanziellen Schwierigkeiten wieder auf eine solide Grundlage stellen. Mit der Sanierung versucht Azul, sich den Herausforderungen im wettbewerbsintensiven brasilianischen Markt zu stellen, der von hohen Kosten und schwankender Nachfrage geprägt ist. Die finanzielle Schieflage und die Rettungsstrategie Azul Airlines, die 2008 gegründet wurde, wuchs rasch, indem sie vorwiegend sekundäre brasilianische Städte mit günstigen Flugtarifen und einer modernen Flotte von Embraer-Regionalflugzeugen verband. Diese Expansionsstrategie verschaffte Azul einen bedeutenden Marktanteil im brasilianischen Inlandsmarkt. Sie machte das Unternehmen jedoch auch anfällig für Verbindlichkeiten in Dollar, die aufgrund des schwachen brasilianischen Real immer schwieriger zu bedienen waren. Der Sanierungsplan, der am 17. September 2025 bei der US Securities and Exchange Commission eingereicht wurde, sieht eine Kapitalerhöhung von bis zu 950 Millionen Dollar vor. Davon sind 650 Millionen Dollar bereits durch Zusagen von Großgläubigern und strategischen Partnern wie United Airlines und American Airlines gesichert. Der Plan beinhaltet auch eine Überarbeitung der Flugzeug-Leasingverträge und eine Vereinfachung der Flotte, indem etwa 20 Flugzeuge, hauptsächlich ältere Embraer E-Jets, an die Leasinggeber zurückgegeben werden. Das Unternehmen hatte Ende Mai 2025 Konkurs nach Chapter 11 angemeldet, um seine hohe Schuldenlast und die steigenden Treibstoffkosten zu bewältigen. Azul ist nicht die erste brasilianische Fluggesellschaft,

weiterlesen »

Sommer 2026: Venedig neu im Flugplan

Die Fluggesellschaft Icelandair erweitert ihr Streckennetz für den Sommer 2026 um eine neue Destination in Italien. Ab dem 22. Mai 2026 wird die Stadt Venedig dreimal wöchentlich angeflogen, womit sie neben Rom und Mailand zur dritten italienischen Destination im Flugplan des Unternehmens wird. Die Flüge sollen bis zum 18. Oktober andauern. Die Aufnahme Venedigs in den Flugplan ist Teil einer umfassenderen Strategie der Airline, ihr Angebot in Europa und Nordamerika auszubauen. Neben Venedig plant Icelandair, die Frequenz bestehender Flüge zu populären Reisezielen in Südeuropa zu erhöhen, darunter Städte wie Málaga, Alicante, Barcelona, Rom und Teneriffa. Auch nordische Destinationen wie Stockholm, Bergen, Billund, Göteborg und Helsinki werden zukünftig häufiger bedient. Darüber hinaus werden die Verbindungen nach Nordamerika, insbesondere nach Nashville, Baltimore und Denver, verstärkt. Das Geschäftsmodell von Icelandair beruht traditionell auf der Verbindung der Kontinente und bietet Reisenden die Möglichkeit, auf dem Weg zwischen Nordamerika und Europa einen Zwischenstopp in Island einzulegen. Dieser sogenannte Stopover ermöglicht einen Aufenthalt von bis zu 72 Stunden auf der Insel. Mit der Erweiterung der Routen will die Fluggesellschaft nicht nur den Transitverkehr stärken, sondern auch den Anteil der Reisenden erhöhen, die Island als Hauptreiseziel wählen. CEO Bogi Nils Bogason erklärte, daß die fortlaufende Weiterentwicklung des Streckennetzes den Bedürfnissen der Kunden entspreche und dem Ziel diene, das Potenzial des Marktes voll auszuschöpfen. Die Entscheidung, die Flugfrequenzen zu wichtigen Ferienregionen zu erhöhen und ganzjährige Verbindungen einzurichten, wie beispielsweise nach Edinburgh und Málaga, unterstreicht die Absicht von Icelandair, ihre Marktposition zu festigen. Die neu aufgenommenen Strecken und die

weiterlesen »

Expansion am Gatwick Airport: Zweite Startbahn soll regelmäßig genutzt werden

Der London Gatwick Airport hat von der britischen Regierung die offizielle Genehmigung erhalten, seine zweite Start- und Landebahn künftig regelmäßig zu nutzen. Die bisher nur für Rollvorgänge oder als Ausweichpiste genutzte Bahn soll durch eine Reihe von Modifikationen in den regulären Flugbetrieb integriert werden. Dieses Vorhaben ist Teil eines umfangreichen Investitionsplans in Höhe von 2,2 Milliarden Pfund (etwa 2,97 Milliarden Dollar) und soll die Kapazität des Flughafens signifikant steigern. Die Umsetzung der Pläne soll zügig erfolgen, mit dem Ziel, die zweite Startbahn bereits ab 2029 in Betrieb zu nehmen. Dieser strategische Schritt soll die Stellung Gatwicks im britischen und internationalen Luftverkehr festigen. Ein Schlüsselprojekt für die Zukunft Gatwicks Die reguläre Nutzung der zweiten Startbahn ist ein Meilenstein für den Flughafen Gatwick. In einer kürzlich veröffentlichten Erklärung bestätigte der Airport, daß er die behördliche Genehmigung erhalten habe, die nördliche Piste (08L / 26R) in den Routinebetrieb aufzunehmen. Diese Startbahn ist mit 2.565 Metern kürzer als die Hauptpiste (08R / 26L), die 3.316 Meter mißt. Die Nähe der beiden Bahnen zueinander hat bisher eine gleichzeitige Nutzung für Starts und Landungen verhindert. Durch die geplanten Modifikationen, die im Rahmen eines privat finanzierten Investitionsprojekts umgesetzt werden, soll diese Einschränkung behoben werden. Die BBC berichtete, daß die nördliche Startbahn um zwölf Meter verschoben werden soll, um die erforderlichen Sicherheitsabstände zu gewährleisten. Stewart Wingate, der Geschäftsführer von VINCI Airports für das Vereinigte Königreich, begrüßte die Genehmigung und nannte sie einen wichtigen Meilenstein im Planungsprozeß. Er betonte, daß die 2,2 Milliarden Pfund vollständig von den Anteilseignern finanziert

weiterlesen »

Piloten beklagen lange Wartezeiten für Flugtauglichkeitszeugnisse

Die Vereinigung Cockpit (VC), der Berufsverband der Linienpiloten in Deutschland, hat in einem offenen Brief an das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) scharfe Kritik an den Abläufen bei der Erteilung von Flugtauglichkeitszeugnissen geübt. Eine Umfrage unter 343 Piloten zeichnet demnach ein besorgniserregendes Bild von langen Bearbeitungszeiten und mangelnder Transparenz. Die VC fordert eine dringende Verbesserung der Verfahren, die für die Berufsausübung der Piloten von existentieller Bedeutung sind. Laut der Umfrage, deren Ergebnisse die VC nun öffentlich gemacht hat, mußten mehr als zwei Drittel der betroffenen Piloten länger als drei Monate auf eine Entscheidung des LBA warten. Fast zehn Prozent der Befragten warteten sogar über ein Jahr. Andreas Pinheiro, der Präsident der Vereinigung, bezeichnete diese Verzögerungen als „strukturell relevantes Phänomen“, nicht als Einzelfälle. Er betonte, daß solche langen Wartezeiten für eine Berufsgruppe, deren Einkommen und Existenz direkt von der Gültigkeit ihres ärztlichen Zeugnisses abhängen, nicht tragbar seien. Die Vergabe von Tauglichkeitszeugnissen obliegt in Deutschland dem LBA, das für die Aufsicht und Zertifizierung der Piloten zuständig ist. Die Flugtauglichkeit, in der Fachsprache als Medical bezeichnet, wird bei Piloten in regelmäßigen Abständen durch spezielle Fliegerärzte geprüft und muß vom LBA bestätigt werden. Ein befristetes oder ruhendes Medical kann für Piloten, die vorübergehend nicht voll flugtauglich sind, zu erheblichen finanziellen und persönlichen Belastungen führen, da sie in dieser Zeit nicht arbeiten dürfen. Die VC sieht in den langen Bearbeitungszeiten des LBA eine zusätzliche Belastung für die Betroffenen. Neben den Verzögerungen kritisierte die VC auch die mangelnde Transparenz der Prozesse. Es mangele an klarer Kommunikation zwischen den Behörden

weiterlesen »

Frontier Airlines verteidigt das Ultra-Low-Cost-Konzept

Eine Debatte über die Zukunftsfähigkeit des Ultra-Low-Cost-Geschäftsmodells in den Vereinigten Staaten ist entbrannt. Barry Biffle, der Vorstandsvorsitzende der Fluggesellschaft Frontier Airlines, hat die Behauptung von Scott Kirby, dem Chef der großen Linienfluggesellschaft United Airlines, das Ultra-Low-Cost-Konzept sei gescheitert, als „absurd“ zurückgewiesen. Anlaß für die Diskussion ist die jüngste Insolvenzanmeldung von Spirit Airlines. Biffle betonte in New York, daß das Geschäftsmodell weiterhin erfolgreich sei und die Kostenvorteile für die Billigflieger weiter zunähmen. Er argumentierte, daß die aktuelle Übersättigung des Marktes mit Kapazitäten alle Fluggesellschaften betreffe, nicht nur die Billiganbieter. Die Gegenposition: Kirby erklärt das Experiment für gescheitert Der Vorstandsvorsitzende von United Airlines, Scott Kirby, hatte zuvor das Ultra-Low-Cost-Modell als „ein interessantes Experiment“ bezeichnet, das in den USA gescheitert sei. Als Beleg für seine These nannte er die erneute Insolvenz von Spirit Airlines im August 2025. Darüber hinaus hob er hervor, daß einige Billigfluggesellschaften, darunter auch Frontier, sich den traditionsreichen Linienfluggesellschaften annäherten. Er verwies auf die Einführung von Annehmlichkeiten wie First-Class-Sitzen und Treueprogrammen, die traditionell eher bei Linienfluggesellschaften zu finden sind. Frontier plant beispielsweise, ab 2026 First-Class-Sitze einzuführen. Diese Entwicklung zeige seiner Meinung nach, daß das ursprüngliche, auf absolute Sparsamkeit ausgelegte Modell nicht mehr funktioniere. Die Meinungsverschiedenheit zwischen den Fluggesellschaften hat sich zu einem verbalen Schlagabtausch ausgeweitet. United Airlines hat angekündigt, Kapazitäten auf Strecken zu erhöhen, die von Spirit Airlines bedient werden, falls diese Fluggesellschaft den Betrieb einstellen sollte. Dies wurde als Versuch interpretiert, Marktanteile zu gewinnen, sollte der Konkurrent scheitern. Biffles Verteidigung: Ein Markt für unterschiedliche Kunden Barry Biffle von Frontier

weiterlesen »

100 Jahre Lufthansa im Podcast

Die Lufthansa startet anläßlich ihres hundertjährigen Jubiläums eine neue Staffel ihres Podcasts „Above & Beyond“. Die Serie, die den Untertitel „100 Jahre Lufthansa“ trägt, verspricht einen tiefen Einblick in die Geschichte der deutschen Fluggesellschaft. Ab dem 16. September 2025 sollen Hörer die Entwicklung der Lufthansa nachvollziehen können, angefangen bei den bescheidenen Anfängen im Jahre 1926 bis hin zu den heutigen globalen Operationen. Die erste Folge der neuen Staffel widmet sich den Anfängen und beleuchtet, wie die Idee des Fliegens in Deutschland in die Realität umgesetzt wurde. Die zweite Staffel des Podcasts, moderiert von Anja Heyde, behandelt in fünf Episoden verschiedene Aspekte der Unternehmensgeschichte. Thematisiert werden unter anderem technologische Neuerungen, die Krisenbewältigung sowie die Entwicklung des Streckennetzes und des Reiseerlebnisses. Dazu kommen Historiker, langjährige Mitarbeiter und Entwickler zu Wort. Sonja Seipke, verantwortlich für Nachrichten und Geschichten bei Lufthansa Airlines, betont, daß der Podcast die Vielfalt des Unternehmens darstellen und gleichzeitig Geschichten erzählen soll, die sowohl Mitarbeiter als auch Luftfahrt-Fans ansprechen. Die Geschichte der Lufthansa begann mit der Gründung der Deutschen Luft Hansa AG im Jahre 1926, die durch die Fusion der Deutschen Aero Lloyd und der Junkers Luftverkehr entstand. In den ersten Jahren verband die Fluggesellschaft hauptsächlich europäische Städte, entwickelte jedoch schnell auch interkontinentale Routen. Im Verlauf ihrer Geschichte sah sich die Lufthansa mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, darunter die erzwungene Stilllegung des Flugbetriebs nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach ihrer Wiedergründung im Jahre 1953 und der Wiederaufnahme des Flugbetriebs im Jahre 1955 etablierte sich die Gesellschaft als eine der führenden Airlines der

weiterlesen »

Russischer Appell an die ICAO: Moskau fordert Aufhebung der Sanktionen für die zivile Luftfahrt

Kurz vor der 42. Versammlung der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) in Montréal hat Rußland einen Appell an die globale Luftfahrtgemeinschaft gerichtet. In einem offiziellen Schreiben fordert Moskau die Aufhebung der Sanktionen, insbesondere jener, die den Import von Ersatzteilen für westliche Flugzeuge und Überflugrechte betreffen. Die russische Regierung begründet ihren Vorstoß mit „Sicherheitsbedenken“ und argumentiert, daß die „politisch voreingenommenen, diskriminierenden und zwingenden Maßnahmen“ das Recht der Menschen auf Freizügigkeit verletzten. Der Appell stößt jedoch auf breiten Widerstand, da die ICAO und zahlreiche Staaten die Vorgehensweise Rußlands im Ukraine-Konflikt verurteilen. Die russische Luftfahrtindustrie unter Sanktionsdruck Seit dem Beginn der militärischen Auseinandersetzung in der Ukraine im Jahr 2022 ist die russische Luftfahrtindustrie von umfassenden Sanktionen betroffen. US-amerikanische, europäische und weitere Länder haben ihren Luftraum für russische Fluggesellschaften gesperrt und den Export von Flugzeugen, Ersatzteilen, Materialien sowie Finanz- und Versicherungsdienstleistungen eingeschränkt. Dies hat dazu geführt, daß russische Fluggesellschaften, deren Flotten größtenteils aus Airbus– und Boeing-Flugzeugen bestehen, ohne direkten Zugang zu originalen Ersatzteilen sind. Laut einem Reuters-Bericht versucht Moskau, eine Einigung zu erzielen, um die Sanktionen zu lockern. Die russischen Behörden betonen, daß Ersatzteile entscheidend für die Flugsicherheit seien. Gleichzeitig kritisiert Rußland in den vor der Versammlung eingereichten Arbeitspapieren die Blockade von Flügen russischer Fluggesellschaften in 37 Länder. Die ICAO ihrerseits, eine UN-Sonderorganisation, hat Rußland scharf kritisiert, weil es die Lufthoheit der Ukraine verletzt und Flugzeuge doppelt registriert hat. Diese Doppelregistrierung ermöglichte es russischen Fluggesellschaften, Flugzeuge, die internationalen Leasinggebern gehörten, zu beschlagnahmen und in das russische Luftfahrtregister zu überführen. Sicherheitsrisiken und die Zukunft der Flotte Die

weiterlesen »

Chaos durch Cyberangriff am BER

Nach einem Cyberangriff auf das System eines externen Dienstleisters kam es am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zu erheblichen Beeinträchtigungen im Flugverkehr. Das US-amerikanische Unternehmen Collins Aerospace, dessen Software für die Passagier- und Gepäckabfertigung europaweit an Flughäfen eingesetzt wird, war am Freitagabend Ziel des Angriffs. Als Folge dessen mussten Fluggäste am BER sowie an weiteren betroffenen Flughäfen in London Heathrow, Brüssel und Dublin mit Verzögerungen rechnen. Die Flughafengesellschaft BER bemühte sich, die Auswirkungen des Systemausfalls zu minimieren. Trotz der Abreisewelle des Berlin Marathons gelang es in enger Zusammenarbeit mit den Fluggesellschaften und Dienstleistern, die Abläufe weitgehend stabil zu halten. Verspätungen bei Abflügen konnten zumeist auf unter eine Stunde begrenzt werden. Zahlreiche zusätzliche Mitarbeiter, darunter Freiwillige des sogenannten BERteam, waren fast rund um die Uhr im Einsatz, um Reisende zu informieren und die Gepäckabfertigung manuell zu unterstützen. Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Aletta von Massenbach, dankte allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz am Wochenende. Sie hob hervor, dass es durch dieses Engagement möglich gewesen sei, vielen Fluggästen trotz der Störungen den Reiseantritt zu ermöglichen. Am Montag, dem Tag nach dem Marathon, wurde mit einem erhöhten Passagieraufkommen von etwa 93.000 Fluggästen gerechnet, was zu zeitweisen längeren Wartezeiten beim manuellen Check-in führte. Der Flughafen empfahl Reisenden weiterhin, den Online-Check-in ihrer Fluggesellschaft zu nutzen oder die vorhandenen Selbstbedienungsautomaten für den Check-in und die Gepäckaufgabe zu verwenden. Der betroffene Systemanbieter Collins Aerospace kündigte an, sein System baldmöglichst wieder zur Verfügung zu stellen. Die Flughafengesellschaft befindet sich hierzu in engem Austausch mit dem

weiterlesen »

Spirit Airlines entläßt ein Drittel ihrer Flugbegleiter

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines, die in diesem Jahr zum zweiten Mal Konkurs angemeldet hat, plant die Entlassung von einem Drittel ihrer Flugbegleiter. Ab dem 1. Dezember 2025 sollen rund 1.800 Flugbegleiter vorübergehend beurlaubt werden. Dieser drastische Schritt ist eine direkte Folge der angespannten finanziellen Lage des Unternehmens. Die Maßnahme, die etwa 35 Prozent der 5.200 Flugbegleiter betrifft, soll durch ein freiwilliges Programm mit Auszeiten von sechs Monaten bis zu einem Jahr beginnen, gefolgt von erzwungenen Beurlaubungen. Die Fluggesellschaft begründet die Kürzungen mit einer deutlichen Verringerung ihres Flugplans, um die Personalausgaben an die verringerte Kapazität anzupassen. Die Ankündigung hat bei den Mitarbeitern und Gewerkschaften große Sorgen ausgelöst und wirft Fragen über die langfristige Überlebensfähigkeit des Unternehmens auf. Der erneute Konkurs und die wirtschaftlichen Herausforderungen Spirit Airlines hatte am 29. August 2025 in New York erneut Insolvenz nach Chapter 11 beantragt, weniger als sechs Monate, nachdem das Unternehmen aus seinem ersten Konkurs im März 2025 hervorgegangen war. Die Unternehmensführung hatte zuvor Schulden neu strukturiert und Eigenkapital beschafft, jedoch setzten die Verluste sich fort. Höhere Personalkosten, Leasingausgaben und eine schwächere Nachfrage in einigen Freizeitmarktsegmenten haben die Gewinne zunichte gemacht. Als Teil des neuen Sanierungsplans hat Spirit Airlines angekündigt, ihr Flugangebot ab November dieses Jahres um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu reduzieren. Dieser Schritt zielt darauf ab, Kosten für Treibstoff, Wartung und Flughafengebühren zu senken und sich auf die stärksten Märkte zu konzentrieren. Die Geschäftsführung betonte, daß die Beurlaubungen notwendig seien, um die Belegschaft an den kleineren Flugplan anzupassen. Sie stellte

weiterlesen »