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Deutsche Bahn tritt der Star Alliance bei

Die Star Alliance und die Deutsche Bahn AG wollen künftig eng zusammenarbeiten. Im Rahmen einer „intermodularen Partnerschaft“ will man die kombinierte Nutzung von Schienen- und Flugangeboten erleichtern. Der Beitritt der Deutschen Bahn AG zur Star Alliance wurde in den letzten Wochen wiederholt von Führungskräften der Allianz, aber auch der Lufthansa Group angedeutet. Beispielsweise sagte Star-Alliance-Chef Jeffrey Goh, dass in Kürze ein branchenfremdes Unternehmen beitreten wird. Weitere Manager schränkten ein, dass es ein Bahnunternehmen in Deutschland sein wird. Am kommenden Montag werden die Einzelheiten im Rahmen einer Pressekonferenz kommuniziert. Zu dieser haben Bahn-Vorstandsmitglied Michael Peterson und Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister bereits eingeladen. Es ist davon auszugehen, dass dann auch mitgeteilt wird welche Vorteile Miles&More-Mitglieder künftig bei der DB in Anspruch nehmen können.

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China verkürzt Quarantäne bei Einreise

China hat seine strengen Einreiseregeln etwas gelockert: Seit heute müssen sich ankommende Passagiere nur noch für sieben Tage in Hotel-Quarantäne begeben und anschließend für drei Tage häuslich isolieren. Bisher war eine 14- bis 21-tägige Quarantäne vorgeschrieben. China hatte im März 2020 seine Grenzen fast vollständig abgeriegelt. Die wenigen Einreisenden aus dem Ausland wurden seitdem in teuren Quarantäne-Hotels wochenlang streng überwacht. Die Kosten dafür müssen die Reisenden selbst tragen. Nun müssen ankommende Passagiere nur noch sieben Tage in Hotel-Quarantäne verbringen plus drei Tage zu Hause. Zuvor waren es 21 Tage. Dennoch bleiben touristische Reisen in das Land nicht erlaubt. Seit April haben einige chinesische Städte die Quarantäne bereits auf zehn Tage verkürzt, darunter im Mai auch die Hauptstadt Peking. Die Zahl der internationalen Flüge ist aber immer noch stark reduziert, um „importierte“ Infektionsfälle zu verhindern. Die wenigen Flüge werden zudem oft kurzfristig gestrichen, wie die Tagesschau berichtet. Während der Rest der Welt inzwischen versucht, mit dem Virus zu leben, verfolgt das bevölkerungsreichste Land weiter eine rigorose Null-Covid-Strategie. Mit der Ankunft der Omikron-Variante kämpfte China jedoch seit März gegen die größte Corona-Welle seit Ausbruch der Pandemie.

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Ehemalige Adria-Airways-Zentrale für 4,7 Millionen Euro verkauft

Lange hat es gedauert, aber nun ist es dem Insolvenzverwalter von Adria Airways gelungen einen Käufer für die rund 4.400 Quadratmeter große ehemalige Firmenzentrale zu finden. Das Gebäude wurde im Jahr 2009 errichtet und verfügt über vier Stockwerke. Der erste Anlauf brachte wenig Erfolg, denn die Preisvorstellungen des Masseverwalters lagen über jenen potentieller Käufer. In der zweiten Auktion lag der Rufpreis bei 3,7 Millionen Euro und ging dann für 4,7 Millionen Euro weg. Insolvenzverwalter Janez Pustatičnik sagte, dass Sachverständige den Wert der Liegenschaft auf etwa 4,1 Millionen Euro geschätzt hätten. Zugeschlagen hat ein nicht näher genannter Investor aus dem Ausland. Adria Airways war einst die nationale Fluggesellschaft Sloweniens. Der Verkauf an das deutsche Unternehmen 4K Invest war nicht von Erfolg gekrönt, denn der Carrier musste musste im September 2019 den Flugbetrieb einstellen und anschließend Konkurs anmelden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seither in diversen Verfahren gegen eine Vielzahl von Personen.

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Südafrika schafft Corona-Einreiseregeln und Masken ab

Südafrika ermöglicht Passagieren wieder die normale Einreise. Alle Restriktionen, die aufgrund der Corona-Pandemie erlassen wurden, hat man aufgehoben. Auch ist die Maskenpflicht in vielen Bereichen gefallen. Die Vorlage des 3G-Nachweises ist für die Einreise nach Südafrika nicht mehr erforderlich. Das Gesundheitsministerium teilte mit, dass wieder die normalen Bestimmungen, die man vor der Pandemie hatte, gültig sind. Gleichzeitig schaffte man fast alle verbliebenen Beschränkungen im Inland ab. Zuletzt galt beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften Maskenpflicht. Auch diese ist nun Geschichte. Das lokale Gesundheitsministerium begründet die Entscheidungen unter anderem damit, dass die Anzahl der Krankenhauseinweisungen stark gesunken ist. Auch sehe man bei den Infektionszahlen einen sinkenden Trend.

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Bei Verspätungen und Streichungen: Brauerei „entschädigt“ Spanien-Passagiere mit Freibier

Passagiere, deren Spanien-Flüge zwischen 1. Juli und 1. Oktober 2022 storniert werden oder aber mindestens drei Stunden verspätet sind, können als „Enschädigung“ einen Sixpack Bier kostenlos abstauben. Die Brauerei Anheuser-Busch hat diese ungewöhnliche Marketingaktion ins Leben gerufen. Laut Erklärung des Unternehmens können betroffene Passagiere, deren Spanien-Flüge abgesagt wurden oder aber mindestens drei Stunden verspätet waren, einen kostenlosen Sixpack Bier der Marke San Miguel bekommen. Dazu muss man diesen zunächst selbst kaufen und anschließend den Kassabon sowie einen Nachweis über die Streichung bzw. Verspätung (z.B. Formular der Fluggesellschaft, E-Mail oder SMS der Airline) auf www.sanmiguelsommer.de hochladen. Die Brauerei erklärt, dass der bezahlte Kaufpreis dann auf ein Bankkonto, das im Zuge der Einreichung angegeben werden muss, erstattet werden soll. Anheuser-Busch erklärt unter anderem: „Urlaub in Spanien ist für viele Menschen ein Highlight, auf das sie nicht verzichten wollen. Und gerade dort gehört unser spanisches Premium-Lagerbier San Miguel für viele zu einem entspannten Urlaubserlebnis einfach dazu. Da es nicht einfach ist, Reisepläne zu ändern, haben wir uns entschlossen, all denjenigen, die anders als geplant nicht in den Urlaub nach Spanien fahren können, ihr San Miguel zu schenken und ihnen so zu ermöglichen, die spanische Erfrischung und das spanische Lebensgefühl in Deutschland zu genießen“. Die Aktion gilt für Flüge nach Spanien.

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Zwei Airbus A321: Eurowings Discover baut Finnair-Wetlease aus

Eurowings Discover baut die Wetlease-Zusammenarbeit mit dem Oneworld-Mitglied Finnair weiter aus. Zu den drei Airbus A350, die bereits für die Lufthansa-Tochter fliegen, gesellen sich ab August 2022 zwei A321. Die eingemieteten Maschinen sollen laut Eurowings Discover primär ab Frankfurt am Main eingesetzt werden. Die Zusammenarbeit mit Finnair wird somit auf fünf Maschinen ausgebaut. Dabei handelt es sich um drei Airbus A350, die ab Frankfurt und München für die Lufthansa-Tochter im Einsatz sind und zwei A321, die ab Frankfurt für Eurowings Discover fliegen sollen. Eine Firmensprecherin erklärte gegenüber Aviation.Direct: „Von August bis Ende Oktober 2022 erweitert Eurowings Discover die bestehende Wetlease-Vereinbarung mit ihrem Partner Finnair um zwei Airbus A321. Diesen Sommer sind bereits 3 Airbus A350 von Finnair auf der Langstrecke ab Frankfurt und München im Einsatz. Die Flugzeuge werden auf der Kurz- und Mittelstrecke ab Frankfurt eingesetzt. Mit den beiden A321 ergänzt Eurowings Discover ihre eigene, noch kleine Flotte und unterstützt damit ihre operative Stabilität in einem starken Reisesommer. Bis Ende des Jahres wächst die Flotte von Eurowings Discover auf 21 eigene Flugzeuge“.

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Air Cairo und Corendon mit zwei neuen Strecken ab Paderborn

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt konnte in den vergangenen Tagen zwei weitere Saison-Erstflüge feiern. Mit Corendon geht es neu nach Izmir und Air Cairo fliegt nach Hurghada. Die Türkei-Verbindung wird bis voraussichtlich Ende Oktober 2022 zweimal wöchentlich bedient. „Wir freuen uns sehr, dass es in engem Schulterschluss mit den Vertretern der türkisch-stämmigen Bevölkerung in unserer Region gelungen ist, diese Verbindung aufzubauen. Gemeinsame Besuche in der Türkei haben dazu geführt, die voraussichtliche Nachfrage deutlich zu machen und die Fluggesellschaft Corendon zum Einstieg in dieses Engagement zu bewegen“, erläutert Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser. Air Cairo ist neu am Airport Paderborn. Der Carrier führte am Montag die Erstlandung durch. Man kooperiert mit SunExpress, denn das türkische Luftfahrtunternehmen kann seit der Schließung von SunExpress Deutschland keine eigenen Ägypten-Flüge anbieten. Daher übernimmt die operative Durchführung der ägyptische Partner Air Cairo. Wöchentlich werden zwei Hurghada-Umläufe angeboten. „Wir freuen uns sehr über den neuen Partner an unserem Flughafen. Hurghada ist für die Menschen in unserer Region ein zusätzliches attraktives Ziel für den Urlaub in südlichen Gefilden“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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Schulden werden in Beteiligung umgewandelt: Norwegen steigt wieder bei SAS ein

Die Regierung von Norwegen hat im Jahr 2018 die an SAS gehaltene Beteiligung verkauft. Nun steigt man wieder als Aktionär ein und zwar werden Schulden in Aktien umgewandelt. In Oslo betont man aber, dass man nicht dauerhaft an Bord bleiben wird. Am Dienstag teilte die norwegische Regierung mit, dass man der Umwandlung bestehender Darlehen in eine Beteiligung an SAS zustimmen wird. Völlig offen ist noch, ob man dem angeschlagenen Carrier zusätzlich finanziell unter die Arme greifen wird. Aus Stockholm bekam das Management bereits einen Korb. Die dänische Regierung hingegen stellt ein weiteres Rettungspaket für SAS auf die Beine. Ursprünglich waren Norwegen, Dänemark und Schweden an der Airline beteiligt. Im Jahr 2018 ist der zuerst genannte Staat ausgestiegen und hat sämtliche bis dahin gehaltenen Aktien verkauft. Nun ist man aufgrund der Umwandlung der Schulden in eine Beteiligung wieder an Bord. SAS bewertet die Zustimmung aus Oslo äußerst positiv und teilte unter anderem mit, dass die Entscheidung der Regierung von Norwegen ein wichtiger Schritt zum Erfolg des Sanierungsprogramms sein soll. Dänemark kann sich gar vorstellen, dass im Zuge einer Kapitalaufstockung der Anteil auf bis zu 30 Prozent erhöht werden könnte. Die norwegische Regierung erklärte unter anderem, dass man nur temporär bei SAS an Bord bleiben wird und die Beteiligung zu einem späteren Zeitpunkt wieder verkaufen will.

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Trotz Chaos: Austrian Airlines will keine Wetlease-Flugzeuge

Der Einsatz von Wetlease-Flugzeugen zur Abfederung von Ausfällen ist für Austrian Airlines momentan kein Thema, stellte ein Unternehmenssprecher gegenüber Aviation.Direct klar. Ungeachtet der vielen Flugausfälle der letzten Tage ist man davon überzeugt, dass man besonders während der Sommerferien 2022 stabil in der Luft sein wird. „Austrian Airlines hat sich zusammen mit ihren Partnern bestmöglich für den Hochsommer und die Feriensaison vorbereitet. Alle Flugzeuge sind wieder in der Luft, für eine vorausschauende Planung wurden über 200 Flugbegleiter eingestellt, die nach Abschluss ihrer Basisausbildung nun ab Sommer eingesetzt werden. Für einen reibungslosen Flugbetrieb ist aber auch das Zusammenspiel aller Partner im In- und Ausland notwendig (u.a. Flughäfen, Flugsicherung). Auch Streiks, wie beispielsweise der rezente Streik der Flugsicherung in Marseille, oder Unwetter sind Faktoren, die den Flugbetrieb beeinflussen bzw. Anpassungen erforderlich machen. Hinzu kommt, dass der rasante Anstieg an Corona-Erkrankten in Österreich sich auch in der Belegschaft von Austrian Airlines widerspiegelt“, erklärt ein Firmensprecher die Sichtweise der AUA. Weiters: „Um derzeitige Engpässe bei Flughäfen, Sicherheitskontrollen und anderen Systempartnern zu überbrücken bzw. generell das System zu entlasten und vor allem aber aufgrund von kurzfristigen Corona-Krankenständen des fliegenden Personals, musste Austrian Airlines am vergangenen Wochenende Anpassungen im Flugplan vornehmen. Heute ist wieder eine Stabilisierung des Flugbetriebs zu sehen. Wetlease – Flüge anderer Fluggesellschaften für Austrian Airlines sind daher aus aktueller Sicht nicht geplant. Austrian Airlines unternimmt alles, um eine größtmögliche Stabilität des Flugplans sicherzustellen und insbesondere Streichungen von klassischen Ferienflügen zu verhindern. Bei den betroffenen Flügen handelt es sich vorwiegend um Städteflüge bzw. Destinationen in

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Softwarepanne im DFS-Center Langen: Flugverkehr in Deutschland eingeschränkt

In Deutschland kommt es derzeit aufgrund eines Softwareproblems bei der Deutschen Flugsicherung zu Einschränkungen im Flugverkehr. Betroffen ist das Zentrum Langen, das auch für An- und Abflüge zuständig ist. Laut einer Erklärung der DFS ist der Flugverkehr in Deutschland stark betroffen und kann derzeit nur eingeschränkt erfolgen. Man arbeitet intensiv an einer Lösung. Überflüge sind derzeit uneingeschränkt möglich, da diese laut Deutscher Flugsicherung vom Center Karlsruhe betreut werden und dort keine technischen Probleme aufgetreten sind. Die DFS erklärt, dass von Langen aus der Luftraum in der Mitte Deutschlands kontrolliert wird. Ins Zuständigkeitsgebiet fallen unter anderem Großflughäfen wie Frankfurt am Main, Düsseldorf und Köln/Bonn. Die Flugsicherung geht davon aus, dass es bis zur Behebung des Softwareproblems in Langen zu Einschränkungen kommen wird.

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