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Wizz-Air-Passagiere in London und Paris ohne jegliche Betreuung gestrandet

Gleich zweimal hat Wizz Air binnen weniger Tage Passagiere nach gestrichenen Flügen ohne jegliche Betreuung sitzen gelassen. Sowohl am Flughafen Paris-Orly als auch in London mussten Kunden der Airline selbst schauen wie es weitergeht, denn vom Carrier gab es keinerlei Hilfe. Eigentlich ist in der EU-Verordnung 261/2004 klar und deutlich festgelegt, dass Passagiere im Fall von Verspätungen und Ausfällen das Recht auf Betreuungsleistungen haben. Dazu zählen beispielsweise Getränke, Verpflegung und wenn nötig eine Hotelunterkunft. Auch haben Passagiere das Recht darauf, dass diese eine Ersatzbeförderung bekommen, die das Erreichen die Ziels zum frühestmöglichen Zeitpunkt ermöglicht. Wizz Air legt bereits seit Jahren das Thema Ersatzbeförderung äußerst kreativ aus und verweist Betroffene auf eine Passagage der AGB, die im Widerspruch zur Judikatur des Europäischen Gerichtshofs und des Obersten Gerichtshofs (Österreich) steht: Laut Wizz Air hätten Passagiere lediglich das Recht auf Umbuchung auf einen anderen Wizz-Air-Flug zu diesem Airport bzw. zu einem, der sich nahe dem Zielgebiet befindet. Somit beißen Kunden in den meisten Fällen beim Kundenservice auf Granit, so dass nichts anderes übrig bleibt als erst selbst in die Tasche zu greifen und anschließend mit Hilfe eines Rechtsanwalts oder einer Konsumentenschutzorganisation die Auslagen nötigenfalls gerichtlich geltend zu machen. Jene Passagiere, die zuletzt in London bzw. Paris gestrandet sind, haben vom Carrier keinerlei Betreuungsleistungen bekommen. Sie waren sich selbst überlassen und die Hotline konnte lediglich auf die App verweisen. Betroffene behaupten jedoch, dass in der App keinerlei Umbuchungs- und/oder Erstattungsmöglichkeiten angeboten wurden. Lediglich ein SMS bzw. E-Mail, in der über die Absage des Fluges

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Amsterdam-Chaos: Royal Jordanian verlegt einzelne Flüge nach Maastricht

Offensichtlich hat Royal Jordanian vom Chaos am Flughafen Amsterdam-Schiphol die Schnauze voll. Der Carrier wird im Juli 2022 einige Flüge ab Maastricht durchführen. Ab diesem Airport ist man bereits tätig, jedoch im Cargogeschäft. Der größte Airport der Niederlande, Schiphol, gerät seit mehreren Wochen nicht aus den Schlagzeilen. Es dürfte sich um den „Chaos-Hotspot“ von Europa handeln, denn hier ist der Personalmangel so eklatant, dass enorm lange Warteschlangen mittlerweile alltäglich sind. In den Sommermonaten musste deswegen sogar die Kapazität beschränkt werden. Royal Jordanian reagiert als erster großer Carrier darauf und wird vorerst am 13., 20. und 27. Juli 2022 nicht Schiphol, sondern Maastricht ansteuern. Betroffene Passagiere werden nach Angaben der Fluggesellschaft informiert und bei Bedarf mit Bussen von/nach Maastricht gebracht.

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Swiss streicht weitere 676 Flüge im Sommerflugplan 2022

Wegen akutem Personalmangel dünnt die Fluggesellschaft Swiss den Sommerflugplan 2022 weiter aus. Zusätzlich zu den kürzlich kommunizierten und wiederholt erweiterten Streichungen nimmt man nun bis inklusive Oktober 2022 Verbindungen aus dem Flugplan. Swiss ist der Ansicht, dass Streiks an einigen Flughäfen in Europa sowie bei manchen Flugsicherungen die Situation mit Blick auf die Reisesaison im Hochsommer zusätzlich verschärfen würde. Die externen Faktoren, die zum hausgemachten Personalmangel dazu kommen, sollen „unmittelbare Auswirkungen auf die operationelle Stabilität von Swiss“ haben. Die Geschäftsleitung hat sich dazu entschieden, dass im Zeitraum von August bis inklusive Oktober 2022 das Flugangebot weiter gekürzt wird. „Damit begegnet SWISS dem systemischen Industrierisiko und trägt zur Entlastung ihres Flugplans sowie des Gesamtsystems in der Schweiz bei. So wird das Risiko kurzfristiger Annullationen oder Flugplanänderungen minimiert. Die Streichungen im Umfang von rund 2 Prozent des geplanten Flugprogramms erfolgen durch weitere Reduzierungen von Frequenzen“, so die Lufthansa-Tochter in einer Medienerklärung. Auch wird man weiterhin nicht selbst zwischen Wien und Zürich fliegen. Laut Mitteilung des Unternehmens sollen diese bis voraussichtlich bis Ende Winterflugplan 2022/23 von der österreichischen Konzernschwester Austrian Airlines durchgeführt werden. Von den geplanten 31.414 Flügen im Zeitraum August bis Oktober streicht Swiss 676 Flüge. Die Flugplananpassungen können je nach Strecke auch Auswirkungen auf die Frachtkapazität haben. Um mögliche Auswirkungen zu reduzieren, prüft die Lufthansa-Tochter die punktuelle Durchführung von reinen Frachtflügen. „Das komplexe Aviatiksystem in Europa und weltweit befindet sich aktuell am operativen Anschlag. Angesichts der sich noch weiter verschärfenden Rahmenbedingungen und um unserer Verantwortung gegenüber unseren Fluggästen in vorausschauender Weise

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PAD: Corendon Airlines fliegt erstmals nach Izmir

Seit dem 25. Juni verbindet Corendon Airlines die türkische Stadt Izmir mit Paderborn/Lippstadt. Die Airline bedient die Strecke zweimal wöchentlich. Bis Ende Oktober werden wöchentlich zwei Maschinen vom Flughafen Paderborn/Lippstadt nach Izmir abheben, die vor allem von türkisch-stämmigen Menschen für Besuche in der Heimat genutzt werden, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. „Wir freuen uns sehr, dass es in engem Schulterschluss mit den Vertretern der türkisch-stämmigen Bevölkerung in unserer Region gelungen ist, diese Verbindung aufzubauen. Gemeinsame Besuche in der Türkei haben dazu geführt, die voraussichtliche Nachfrage deutlich zu machen und die Fluggesellschaft Corendon zum Einstieg in dieses Engagement zu bewegen“, erläutert Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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MUC: Lufthansa reduziert Flüge nach Belgrad und Zagreb

Lufthansa wird im Juli aufgrund von Personalmangel und Kapazitätsproblemen den Betrieb auf einer Reihe von Strecken reduzieren. Flugstrecken von München nach Belgrad und Zagreb müssen dran glauben: Die Verbindungen von der bayerischen Hauptstadt nach Belgrad werden von den geplanten 21 wöchentlichen Flügen auf dreizehn wöchentliche Verbindungen reduziert, während Zagreb von sieben wöchentlichen Rotationen auf sechs heruntergeschraubt wird. Das berichtet das Online-Medium Ex-Yu-Aviation. Sowohl in Europa als auch in Nordamerika wurden in den letzten Wochen tausende Flügen gestrichen und die Reisepläne von Hunderttausenden Passagieren unterbrochen, hauptsächlich aufgrund von Personalmangel an Flughäfen. Die rasche Abschaffung der Covid-19-Beschränkungen seit März hat zu einem deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Flugreisen geführt, mit Passagierzahlen, die seit mehr als zwei Jahren nicht mehr verzeichnet wurden.

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Starker Preisanstieg bei Hotels in Griechenland

Laut der spanischen Datenanalyseplattform Mabrian sind die Preise in der griechischen Fünf-Sterne-Hotellerie gegenüber 2019 um 110 Prozent gestiegen. Auch in Ägypten (+48 Prozent) langen die Hotels im Topsegment kräftig zu. Günstiger geworden sind Aufenthalte im Fünf-Sterne-Hotel dagegen in der Türkei (-10 Prozent). Die Datenanalysten untersuchten Buchungen für Aufenthalte in der Zeit vom 25. Juli bis zum 7. August. Nicht nur in der Fünf-Sterne-Hotellerie zogen die griechischen Hoteliers gegenüber 2019 die Preise am stärksten an, sondern auch im Vier-Sterne-Segment (+63 Prozent). In der Drei-Sterne-Kategorie (+19 Prozent) gingen sie die Sache etwas vorsichtiger an. In Ägypten kletterten die Preise in der Fünf-Sterne-Sparte um 48, in der Vier-Sterne-Kategorie um 41 und im Drei-Sterne-Segment um 25 Prozent. In Tunesien lag der Preisauftrieb bei 27 Prozent für Fünf-Sterne-Häuser, 28 Prozent für Vier-Sterne-Hotels und elf Prozent für Drei-Sterne-Unterkünfte. Das berichtet das Online-Portal Reisevor9. Mäßiger Preisanstieg in Spanien Moderater sind die Aufschläge in Spanien mit 14 Prozent bei Fünf Sternen, fünf Prozent bei vier Sternen und sieben Prozent bei drei Sternen. Im Nachbarland Portugal kassierten die Hoteliers in der Fünf-Sterne-Kategorie 18 und in der Vier-Sterne-Sparte zehn Prozent mehr als 2019. Im Drei-Sterne-Segment blieben die Preise stabil. Der Preisrückgang um zehn Prozent in der türkische Fünf-Sterne-Hotellerie dürfte nicht zuletzt auf das Ausbleiben russischer und ukrainischer Gäste zurückzuführen sein. In Vier-Sterne-Unterkünften stiegen die Preise dagegen um neun und im Drei-Sterne-Bereich um acht Prozent. Insgesamt preisstabil präsentiert sich Italien mit um ein Prozent höheren Preisen in der Oberklasse. Im Vier-Sterne-Bereich sanken die Preise um fünf Prozent, während sie bei drei

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Tui verspricht trotz Flughafenchaos: „Ferien werden für Mehrheit reibungslos verlaufen“

Der Tourismuskonzern macht Reisenden trotz des Abfertigungschaos an Flughäfen Hoffnung auf einen entspannten Sommerurlaub. „Trotz aller Herausforderungen aufgrund von Personalengpässen in der Branche werden die Ferien für die überwiegende Mehrheit reibungslos verlaufen“, so der Deutschland-Chef des Reisekonzerns, Stefan Baumert. Anders als manche Airlines wie beispielsweise Lufthansa will die konzerneigene Fluggesellschaft Tuifly keine Flüge streichen. Der Flugplan bleibe bestehen, wie auch Planungen für zusätzliche Reserveflugzeuge zu Spitzenzeiten. Oft lohne sich auch ein Flughafenwechsel für den Start in den Urlaub aus einem Bundesland, in dem Ferien noch nicht begonnen haben, empfahl Baumert. Dem Manager zufolge stieg die Nachfrage nach Sommerreisen in den vergangenen Wochen deutlich und liegt „durchgängig über dem Niveau von 2019“. „Wir holen rasant auf und sind mehr als zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr ein Sommergeschäft sehen, das an 2019 herankommt“, bekräftigte Baumert frühere Erwartungen. Auch die Buchungen für die Monate September und Oktober zögen seit einigen Tagen kräftig an. Tui könne nicht feststellen, dass sich die Menschen wegen Problemen bei der Abfertigung an Flughäfen mit Buchungen zurückhielten. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass Kunden bei den sogenannten Flextarifen verstärkt die Option nutzten, kostenfrei bis 15 Tage vor Abreise umzubuchen oder zu stornieren. „Sie wollen alle in Urlaub“, sagte Baumert. „Aber wir verzeichnen Rekordwerte bei den Anrufen bei unseren Kundenhotlines.“ Besonders gefragt sind nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie klassische Reiseziele vor allem rund ums Mittelmeer, insbesondere die Türkei. Antalya hat demnach sich auf Platz zwei hinter Mallorca geschoben. Auch Griechenland werde weiterhin stark nachgefragt. „Kreta steuert auf eine Rekordsaison zu“,

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Kap Verde: Nur geboosterte Personen gelten als vollständig geimpft

Ab dem 1. Juli erkennen die kapverdischen Behörden nur Reisende, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, als vollständig geimpft an. Somit dürfen nur geboosterte Urlauber ohne einen vorherigen Test auf das Coronavirus einreisen. Mit der neuen Regelung gelten für Personen, die nur eine Grundimmunisierung erhalten haben, dieselben Testpflichten wie für nicht oder nicht vollständig geimpfte Reisende. So ist auch für diese Personen für die Einreise ein negativer CoV-Test erforderlich. Akzeptiert werden bei Abflug maximal 72 Stunden alte PCR- oder höchstens 48 Stunden alte Antigentests. Die neue Regelung gilt nicht nur für die Einreise in den afrikanischen Inselstaat, sondern auch für Reisen zwischen den einzelnen Inseln. Mit einer Auffrischungsimpfung entfällt die Testpflicht für Urlauber, als Impfnachweis kann dabei das digitale COVID-Zertifikat der EU vorgelegt werden. Dieselben Regeln gelten auch für Reisen zwischen den Inseln per Flugzeug oder Schiff. Für die Einreise wird zusätzlich ein Online-Formular zur Reiseregistrierung gefordert, das bestenfalls fünf Tage vor der Ankunft bearbeitet werden sollte. Zudem muss eine Gesundheitserklärung ausgefüllt werden.

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Airbus-Flieger sollen Jet Airways wieder in die Luft bringen

Jet Airways bringt sich mit neuen Investoren für eine Rückkehr in Stellung – und will nach einem Medienbericht bei Airbus neue A220 und A320 bestellen. Vor drei Jahren drehte Etihad Airways der indischen Beteiligung den Geldhahn zu – die Airline stellte den Flugbetrieb ein, Boeing stornierte Aufträge über 200 737 MAX und zehn 787. Das Investorengespann Murari Lal Jalan und Florian Fritsch will Jet Airways wieder in die Luft bringen. Nach Informationen der Luftfahrtportals „Aero“ tendiert Jet Airways beim Neustart erstmals auch im Single-Aisle-Segment zu einer Airbus-Flotte. Die Airline soll an mehr als 50 Flugzeugen der Modellserien A220 und A320neo im Listenwert von 5,5 Milliarden US-Dollar dran sein. Der vom Staat gerade an den Industrieriesen Tata abgestoßene Konkurrent Air India befindet sich ebenfalls auf Einkaufstour: Air India will nach Medieninformationen 50 A350 und 100 A321neo bestellen.

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Innsbrucks Flughafenchef sieht „Übernachfrage auf allen Reisewegen“

Am vergangenen Wochenende hat das „europäische Flugchaos“ auch den österreichischen Regionalflughafen Innsbruck getroffen. Airportchef Marco Pernetta ist dennoch davon überzeugt, dass Passagiere, die ab kleineren Airports reisen ein wesentlich geringeres Risiko in Sachen langer Wartezeiten und Verspätungen haben. „Wenn man von einem Regionalflughafen aus zu einem Mittelmeerflughafen fliegt ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas schief geht eigentlich sehr gering. Ich weiß, dass wir am Wochenende in Innsbruck ein Problem mit diesem technischen Thema hatten. Das Veranstalterprogramm funktioniert sehr gut. Problematisch wird es aber, wenn man auf Großflughäfen umsteigen muss oder aber von diesen abfliegen muss. Dort ist der Personalmangel eklatant und den wird man so schnell auch nicht beheben können“, so der Innsbrucker Flughafendirektor im Interview mit „Tirol Live“. Wenn es aber wie am vergangenen Wochenende zum Ausfall einer Maschine kommt, wird es extrem schwer einen Ersatz aufzutreiben. Pernetta erklärte, dass es momentan „keine freien Flugkapazitäten auf dem europäischen Markt gibt“. Es gäbe schlichtweg keine Ersatzflugzeuge. „Man musste über Nacht zaubern und irgendwie ein Flugzeug organisieren, das die Menschen wegbringt. Das hat natürlich zu mehrstündigen Verspätungen geführt“, Pernetta zum Wochenende. „Im Moment fliegt alles, das zwei Tragflächen hat und man Piloten dazu findet. Die Nachfrage ist etwas überraschend unheimlich angestiegen. Die Leute wollen in den Urlaub fahren, auch auf der Langstrecke, beispielsweise in die USA. Auf Rennstrecken wie New York gibt es teilweise wochenlang keine freien Plätze mehr. Das führt dazu, dass derzeit mit weniger Personal, aber mehr Nachfrage alles fliegt. Wenn dann irgendetwas ausfällt oder ein Pilot oder Flugbegleiter positiv

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