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Tui Cruises schafft „Booster-Pflicht“ ab

Die Reederei Tui Cruises führte Anfang dieses Jahres ein, dass nur Fahrgäste, die drei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen können, an Bord dürfen. Nun kippt man die Praxis und betrachtet zwei Stiche wieder als ausreichend. Davon unabhängig verlangt man weiterhin, dass vor der Einschiffung zwei Antigen-Schnelltests absolviert werden müssen. Da sich im Winter 2021/22 Kreuzfahrtschiffe zu regelrechten Corona-Schleudern entwickelt hatten, stand die Branche im Kreuzfeuer der Kritik. Mehrere Ausfahrten von verschiedenen Betreibern wurden abgebrochen oder bereits im Vorfeld abgesagt. Tui Cruises reagierte im Februar 2022 darauf und verlangte die so genannte “Booster-Impfung” als Grundvoraussetzung, um an Bord gehen zu können. Dies kippt man nun, empfiehlt jedoch den Fahrgästen, dass diese rechtzeitig an ihre Booster-Impfung denken sollen. Für fast alle Fahrten muss man nun – nebst dem Impfnachweis – zwei negative Antigen-Schnelltestbefunde vorweisen. Selbstverständlich werden alternativ auch die genaueren PCR-Test akzeptiert. Aus behördlichen Gründen kann es vorkommen, dass im Falle von Auflagen bestimmter Staaten vor der Einschiffung ein PCR-Test absolviert werden muss. In diesem Fall informiert Tui Cruises die Gäste rechtzeitig.

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China Eastern Airlines fliegt wieder mit Boeing 737-800

Die Fluggesellschaft China Eastern Airlines hat den Maschinentyp Boeing 737-800 wieder kommerziell in die Luft gebracht. Der Carrier unterbrach den Flugbetrieb dieses Musters im Nachgang des Absturzes vom 21. März 2022. Unter der Flugnummer MU5843 wurde am Sonntag die Strecke Kunming-Chengdu mit der Boeing 737-800 mit der Registrierung B-207L bedient. Damit brachte das Unternehmen knapp einen Monat nach dem freiwilligen Grounding der Teilflotte diesen Maschinentyp wieder in die Luft. Das Modell Boeing 737-700 war von der temporären Außerdienststellung nicht betroffen. Am 21. März 2022 stürzte die B737-800 mit der Registrierung B-1791 aus noch ungeklärter Ursache ab. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg von Kunming nach Guanghzou. China Eastern Airlines erklärte unter anderem, dass die Flugunfalluntersuchungen weiter laufen. Man habe alle Boeing 737-800 ausführlich überprüft und diverse Tests vorgenommen. Man befindet das Flugzeug als sicher und hat sich daher für den Wiedereinsatz entschieden. Das Luftfahrtunternehmen groundete nach dem fatalen Verlust insgesamt 223 Boeing 737-800. Auch waren teilweise jene, die von Tochtergesellschaften betrieben werden, betroffen. Die Entscheidung führte auch zu Kapazitätsengpässen, die nicht vollständig mit Hilfe von Wetlease-Dienstleistungen kompensiert werden konnten. Die Flugdatenschreiber der B-1791 wurden zwischenzeitlich geborgen und befinden sich in Auswertung. China will der ICAO in Kürze einen ersten Zwischenbericht vorlegen. Zur genauen Unfallursache lassen sich derzeit noch eine validen Angaben machen, da sich die Volksrepublik hinsichtlich Informationen stark zurückhält. Der Absturz war der schwerste Flugunfall, den China in den letzten Jahrzehnten verzeichnen musste.

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Aus Etihad-Order: Air Arabia Abu Dhabi bekommt 26 Airbus A321neo

Die Fluggesellschaft Air Arabia Abu Dhabi könnte 26 Airbus A321neo aus einer Order von Etihad Airways erhalten. Dies kündigte Firmenchef Tony Douglas im Rahmen des jüngsten CAPA-Leader-Summits in Manchester an. Die Billigfluggesellschaft ist ein Joint-Venture von Air Arabia und Etihad. Douglas erklärte unter anderem, dass man sich künftig auf die Maschinentypen Airbus A350-1000 und Boeing 787 konzentrieren werde. Im Bereich der Schmalrumpfflugzeuge will man zunehmend auf Air Arabia Abu Dhabi setzen. An diesem Unternehmen ist Etihad Airways mit 51 Prozent beteiligt und Air Arabia hält 49 Prozent. Derzeit betreibt der junge Billigflieger vier Airbus A320. Wiederholt haben die Partner angekündigt, dass Air Arabia Abu Dhabi, die in direkter Konkurrenz mit Wizz Air Abu Dhabi steht, in den nächsten Jahren stark wachsen sollte. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass sich der Expansionsplan nach hinten verschoben hat. Bis zu 26 Airbus A321neo aus der Etihad-Order könnten laut Douglas nach und nach zur Flotte stoßen.

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Österreich: Maskenpflicht im Flugzeug, auf Schiffen und im Reisebus jedoch nicht

Die jüngst adaptiere Corona-Verordnung des österreichischen Gesundheitsministeriums brachte in vielen Bereichen die Aufhebung der Maskenpflicht. In öffentlichen Verkehrsmitteln – inklusive Flugzeugen – pocht Minister Johannes Rauch (Grüne) aber weiterhin auf FFP2-Masken. Es kommt aber darauf an in welchem “Setting” das Fahrzeug unterwegs ist. Ist ein Autobus im Linienverkehr – egal, ob Nah- oder Fernverkehr – unterwegs, dann müssen die Fahrgäste FFP2-Maske tragen. Handelt es sich allerdings um eine Charterfahrt, beispielsweise mit Fußballfans auf dem Weg zu einem Match oder zurück, so besteht keinerlei Verpflichtung Masken zu tragen. Selbiges gilt auch dann, wenn es sich um eine Reisefahrt handelt. Gemeint ist damit, wenn das Busunternehmen eine klassische Busreise durchführt. Es spielt dabei keine Rolle, ob auch so genannte “vulnerable Personen” dabei sind oder nicht. Auch auf Ausflugsschiffen, die beispielsweise auf der Donau und auf dem Bodensee unterwegs sind, ist die Maskenpflicht gefallen. Dies gilt sowohl für die Außen- als auch die Innenbereiche. Verkehrt das Schiff aber nicht “touristisch”, sondern als eine Art Fähre, dann müssen weiterhin FFP2-Masken getragen werden. Die aktuelle Regelung galt bereits vor den Verschärfungen, die nur wenige Tage nach dem vermeintlichen “Freedom Day” gesetzt wurden. Das österreichische Gesundheitsministerium schaffte es trotz mehrfacher Erinnerung nicht zu erklären warum in Reisebussen keine Maskenpflicht besteht, jedoch an Bord von Flugzeugen sehr wohl. Auch beantwortete das von Johannes Rauch geleitete Ministerium nicht, ob Charterflüge mit Reisebus- bzw. Charterbus-Fahrten gleichzusetzen sind. Dies hätte insbesondere auf die Business Aviation, aber auch auf Urlaubs-Charterflüge Auswirkungen. Auch gab das österreichische Gesundheitsministerium keine Auskunft darüber warum man

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Azerbaijan Airlines kehrt nach Berlin und Mailand-Malpensa zurück

Die Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines baut ihre Präsenz in Deutschland und Italien wieder langsam aus. Ende Mai 2022 wird der Carrier die Verbindungen zwischen Berlin bzw. Mailand-Malpensa und Baku reaktivieren. Die deutsche Bundeshauptstadt soll ab 29. Mai 2022 an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag bedient werden. Als Maschinentyp kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 vom Einsatz. Flug JS 63 startet um 7 Uhr 00 Lokalzeit in Baku und erreicht Berlin-Brandenburg gegen 9 Uhr 55 Lokalzeit. Der Rückflug wird um 10 Uhr 55 LT angetreten und kommt in der Hauptstadt Aserbaidschans gegen 17 Uhr 25 LT an. Mailand-Malpensa steuert Azerbaijan Airlines ab 21. Mai 2022 an. Vorerst sind zwei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag mit Airbus A320 bedient werden sollen, geplant. Über das Drehkreuz Baku werden sowohl ab Berlin als auch ab der italienischen Metropole zahlreiche Destinationen als Umsteigeverbindungen angeboten.

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Flughafen München versteigert Fundsachen auf dem Hallbergmooser Volksfest

Schnäppchenjäger aufgepasst: Die Flughafen München GmbH versteigert am Samstag, den 23. April 2022 in Hallbergmoos Fundstücke, die am Airport vergessen oder verloren und nicht wieder abgeholt wurden. Die Versteigerung erfolgt im Rahmen des Hallbergmooser Volksfestes im Festzelt (Eck Am Söldnermoos/Predazzoallee). Zwischen 10:30 und 12:30 Uhr können die Fundstücke bereits vorbesichtigt werden. Ab 13:00 Uhr schwingt der Auktionator Alfred Mittermeier seinen Hammer für die höchsten Gebote. Die Auswahl an Fundstücken reicht von Modeschmuck bis hin zu Elektroartikeln. Auch dieses Jahr sind wieder „Überraschungskoffer“ dabei. Den Inhalt dieser Koffer dürfen die neuen Besitzer erst nach der Versteigerung erkunden. Spezielle „Themenkoffer“ die beispielsweise ausschließlich Kinderspielzeug oder Kosmetik beinhalten, werden ebenfalls angeboten. Im Bereich Elektronik können Notebooks und Kameras ersteigert werden. Auch Schmuck kommt dieses Jahr wieder unter den Hammer. Die Fundsachen gehen an den Höchstbietenden und müssen anschließend bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse komme auch sozialen Projekten zu Gute, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt.

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ÖAMTC über rücksichtsvolle Drohnenflüge in Schutzgebieten

Es ist unbestritten, dass mit Drohnen großartige Film- und Fotoaufnahmen gelingen. „Insbesondere unberührte Landschaften locken mit der Gelegenheit für einzigartige Aufnahmen“, weiß Benjamin Hetzendorfer, Drohnenexperte des ÖAMTC. „Doch Vorsicht, oft handelt es sich dabei um Schutzgebiete, über denen man – wenn überhaupt – sehr behutsam fliegen sollte.“ Der Grund dafür liegt auf der Hand: Drohnenstören Wildtiere und Vögel bei der Brut oder Aufzucht ihrer Jungen, da sie als Bedrohung angesehen werden. „Greifvögel können sich beispielsweise durch Drohnen derart irritiert fühlen, dass sie kleinere Modelle im Extremfall sogar angreifen“; warnt Hetzendorfer. Aber auch Erholungssuchende können die Fluggeräte schnell als störend empfinden. Zwar gibt es aus luftfahrtrechtlicher Sicht kaum Einschränkungen, was das Fliegen über Schutzgebieten betrifft – sehr wohl aber in den Gesetzgebungen der einzelnen Bundesländer. „Naturschutz ist in Österreich Ländersache und wird in unterschiedlichen Naturschutz- oder Nationalparkgesetzen geregelt“, erklärt der ÖAMTC-Drohnenexperte. „Für Drohnenpiloten gilt, dass jeder Eingriff in das Pflanzenkleid oder Tierleben verboten ist und geahndet werden kann.“ Ergänzend weisen oft Schilder auf ein etwaiges Drohnenflugverbot hin. Natürlich ist es möglich, legal über einem Schutzgebiet zu fliegen. Dafür braucht es vor allem Rücksicht und Information. „Ein wesentliches Tool dafür ist die Drohnen-Info-App des ÖAMTC“, empfiehlt Hetzendorfer. „Sie zeigt seit neuestem auch, ob das Gebiet, das beflogen werden soll, Schutzgebiet ist und welche besonderen Einschränkungen dort gelten.“ Des Weiteren findet man in der App auch Kontaktmöglichkeiten für etwaige Genehmigungen, denn es empfiehlt sich, jedenfalls die Verantwortlichen des betroffenen Schutzgebietes über geplante Drohnenflüge zu informieren. „Rücksichtsvolles Fliegen gegenüber Mensch und Tier sollte aber auch außerhalb von Schutzgebieten selbstverständlich sein“, hält Hetzendorfer fest. „Weder Wild- noch Weidetiere dürfen direkt angeflogen

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Air New Zealand befördert wieder Ungeimpfte

Neuseeland ist bereits letzte Woche von der bisher geltenden Corona-Warnstufe Rot in die nächstniedrigere Stufe Orange eingetreten. Zugleich gab auch die Nationalairline Neuseelands, Air New Zealand, Lockerungen bekannt. Die Fluggesellschaft fordert ab sofort keinen Impf- oder negativen Testnachweis mehr von Fluggästen auf Inlandsstrecken. Ab dem 1. Mai soll außerdem die Impfpflicht für internationale Passagiere fallen. Dann dürfen auch ungeimpfte Personen wieder befördert werden, was die Fluggesellschaft bislang untersagt hatte. Ab dem 15. April werde zudem der Speisen- und Getränkeservice auf Inlandsverbindungen wieder angeboten, wie Check24 berichtet. Mit der nun im ganzen Land geltenden Corona-Warnstufe Orange entfallen die Obergrenzen und Distanzierungsvorgaben für Versammlungen in Innenräumen, deren Teilnehmer auch keine Maske mehr tragen müssen. Die Maskenpflicht entfällt darüber hinaus noch in weiteren Bereichen, so zum Beispiel in Restaurants und bei der Inanspruchnahme körperlicher Dienstleistungen. Sie bleibt jedoch in Supermärkten, Geschäften des Einzelhandels und öffentlichen Verkehrsmitteln bestehen, dies gilt auch für Flugzeuge.

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Flughäfen in Südrussland bleiben weiterhin geschlossen

Wegen des Krieges gegen die Ukraine haben die russischen Behörden die Flugverbote im Süden des eigenen Landes nun zum neunten Mal verlängert. Bis zum 25. April bleiben insgesamt elf Flughäfen weiter gesperrt, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Von den Luftraumbeschränkungen betroffen sind etwa die Flugplätze im Schwarzmeer-Kurort Anapa, in den Millionenstädten Rostow am Don und Krasnodar sowie in Belgorod unweit der ukrainischen Grenze. Auch die Flughäfen von Gelendschik, Woronesch sowie in Simferopol auf der 2014 annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim bleiben vorerst weiter geschlossen. Die Verbote, die eigentlich heute hätten enden sollen, gelten den Angaben zufolge bis 25. April, 2.45 Uhr MESZ. Russland hatte nach der Invasion in die Ukraine am 24. Februar mehrere südrussische Airports geschlossen und die Flugverbote immer wieder verlängert.

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Swiss fliegt nicht mehr nach Shanghai

Die Schweizer Fluggesellschaft streicht ihre Flüge von und nach Shanghai. Wegen der Pandemie-Maßnahmen und weil am Flughafen Shanghai kein Bodenservice verfügbar sei, bediene die Lufthansa-Tochtergesellschaft die chinesische Metropole bis Anfang Mai nicht, dies bestätigt das Unternehmen gegenüber „Radio SRF“. Die Swiss hatte bereits Ende März einzelne Flüge nach Shanghai annulliert.  Während in vielen Teilen der Welt die Corona-Beschränkungen gelockert werden, hält China an einer restriktiven Zero-Covid Strategie fest. In Shanghai gilt seit zwei Wochen eine strenge Ausgangssperre. Die 26-Millionen Einwohnerstadt steht so gut wie still. Mittlerweile gibt es sogar einige Gegenden, in denen die Versorgung der Menschen mit Gütern des täglichen Lebens nicht mehr ganz aufrechterhalten werden kann. Aktuell melden die Behörden 25.000 Corona-Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden, wobei jeder Zehnte Krankheits-Symptome aufweise.

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