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Touristik: Wiener Hotels erholen sich nur langsam

Die Wiener Beherbergungsbetriebe verzeichneten im Feber 2022 insgesamt 411.000 Nächtigungen. Damit lag man zwar deutlich über dem Vorjahresaufkommen, jedoch erreichte man nur 57 Prozent des Werts, den man im Feber 2019 hatte. Seit Jahresbeginn wurden 723.000 Nächtigungen (+463 Prozent gegenüber 2021) gezählt. Die Netto-Nächtigungsumsätze der Beherbergungsbetriebe für den Jänner 2022 sind ebenso ausgewertet: 15,4 Millionen Euro entsprechen einem Plus von 137 Prozent zum Jänner 2021. Die Jänner-Umsätze liegen damit rund 70 Prozent unter ihrem Niveau 2019. Im Feber 2022 verzeichnete Wien über 400.000 Nächtigungen, was einem rechnerischen Plus von knapp 500 Prozent zum Februar des Vorjahres entspricht. Das Ergebnis liegt damit noch um 57 Prozent unter dem Ergebnis aus dem Feber  2019 Aus Österreich wurden 116.000 Nächtigungen (+201 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres) gezählt, es folgen Deutschland (68.000, +673 Prozent), Italien (18.000, +1435 Prozent), Spanien (15.000, +4614 Prozent), die USA (13.000, +1151 Prozent), Frankreich (15.000, +1829 Prozent), Ukraine (11.000, +1101 Prozent), Rumänien (10.000, +617 Prozent), Großbritannien (13.000, +1173 Prozent) sowie Israel (8.000, +5067 Prozent) in den Top-10 des bisherigen Jahres. Die Nächtigungen aus dem Februar 2022 entsprechen rund 43 Prozent der Nächtigungen aus dem Februar 2019.

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Köln/Bonn: Ryanair nimmt Stockholm und Biarritz auf

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair bietet im Sommerflugplan 2022 mit Stockholm-Arlanda und Biarritz zwei zusätzliche Destinationen ab Köln/Bonn an. Diese sollen mit Fluggerät des Typs Boeing 737-800, betrieben von der Tochter Malta Air, bedient werden. Die Flüge in die schwedische Hauptstadt sollen am 27. März 2022 ausgenommen werden und jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Nach Biarritz wird der Carrier ab 30. März 2022 fliegen. Diese Route soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient werden. „Wir freuen uns sehr, dass Ryanair sein Angebot pünktlich zum Beginn des Sommerflugplans wieder erweitert und mit Biarritz ein ganz neues Ziel bei uns anbietet“, erklärt Flughafen-Geschäftsführer Thilo Schmid. „Die Reiselust der Menschen ist deutlich spürbar, beide Ziele sind eine tolle Ergänzung für unseren Flugplan.“

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Ab 27. März 2022: Frankfurt öffnet die Besucherterrasse

Nach rund zwei Jahren Sperre öffnet die Besucherterrasse am Flughafen Frankfurt am Main wieder ihre Pforten. Am 27. März 2022 wird aus diesem Anlass ein so genannter Familien-Event veranstaltet. Die Aussichtsplattform wurde zu Beginn der Corona-Pandemie für die Öffentlichkeit geschlossen. Ab 27. März 2022, 11 Uhr 00, steht diese Besuchern wieder zur Verfügung. Gleichzeitig wartet an diesem Tag die Fraport AG mit einem Rahmenprogramm auf: „Wir erwarten Sie von 11 bis 19 Uhr mit einem abwechslungsreichen Programm und einem tollen Gewinnspiel in unserem neuen interaktiven Besucherzentrum, auf unseren live-moderierten Rundfahrten oder auf unserer großen Besucherterrasse“. Anlässlich der Wiedereröffnung kann in den Parkhäusern P2 und P3 sowie P8 und P9 eine Stunde kostenfrei geparkt werden. Laut Fraport ist der Ablauf wie folgt: „Die Rabattierung der Parktickets erfolgt am Einlass des Besucherzentrums und der Besucherterrasse. Wenn Sie länger als eine Stunde parken, dann begeben Sie sich bitte zur Begleichung der Restzahlung an einen der Kassenautomaten im Übergang zum Parkbereich. Außerdem ist am Familien-Event der Eintritt zum Fraport-Besucherzentrum ermäßigt“.

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Tui kennzeichnet nachhaltige Hotels in den Systemen

Der Reiseveranstalter Tui will sich künftig verstärkt dem Segment „nachhaltiger Tourismus“ widmen. In den Katalogen sowie Verkaufssystemen kennzeichnet der Tour Operator jene Hotels, die über eine anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung verfügen. Damit will man Urlaubern zusätzliche Informationen für die Reiseentscheidung liefern. Mit dem neuen Label werden alle Hotels gekennzeichnet, die ein gültiges Nachhaltigkeitszertifikat besitzen, das vom Global Sustainable Tourism Council (GSTC) anerkannt ist. Die Hotels setzen sich ambitionierte Nachhaltigkeitsziele, von Recycling, Reduzierung von Abfall und Plastik über Einsparung von Energie und Wasser bis hin zur Eindämmung von Lebensmittelverschwendung. Diese nachhaltig betriebenen Hotels zeigen auch ein besonderes soziales Engagement. Eigenen Angaben nach sollen seit dem Jahr 2015 rund 45 Millionen Gäste in Unterkünften mit einer solchen Zertifizierung genächtigt haben. Der Reisekonzern konnte seither die Anzahl dieser Hotels seit 2015 von 950 auf 2.200 Hotels steigern.

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Prag: Eurowings Europe nimmt Mykonos auf

Die von Eurowings Europe betriebene Basis in der tschechischen Hauptstadt Prag wird ab 2. Juni 2022 eine weitere Strecke fliegen. Es handelt sich um das griechische Mykonos, das saisonal angeboten wird. Eurowings unterhält seit einiger Zeit einen Stützpunkt in Prag. Dieser wird vom österreichischen Ableger Eurowings Europe betrieben. Allerdings entschied man sich dafür, dass das Geschäft außerhalb Deutschland künftig unter maltesischem AOC fliegen soll. Daher gründet man auf Malta eine neue Fluggesellschaft namens Eurowings Europe Ltd., wobei im Gegenzug die österreichische Eurowings Europe GmbH geschlossen wird. Im Winterflugplan 2022/23 sollen die Maschinen sukzessive ins 9H-Register umgemeldet werden. Das Ziel Mykonos soll ab Prag einmal wöchentlich angesteuert werden. Derzeit ist vorgesehen, dass die Maschinen zwischen dem 2. Juni 2022 und 29. September 2022 fliegen sollen.

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Südafrika hat Comair-Flugverbot aufgehoben

Die südafrikanische Fluggesellschaft Comair konnte nach fünf Tagen Zwangspause am Donnerstag den Flugbetrieb wiederaufnehmen. Am späten Abend des 16. März 2022 hob die Zivilluftfahrtbehörde die Suspendierung von AOC und Betriebsgenehmigung auf. „Wir freuen uns, dass die Situation nun endlich geklärt ist, nachdem wir fünf Tage und Nächte lang große Anstrengungen unternommen haben, um mit der SACAA zusammenzuarbeiten. Nach einer gründlichen Überprüfung der Unterlagen von Comair hat die SACAA die vorsorgliche Aussetzung der Lizenz von Comair aufgehoben. Wir konzentrieren uns nun darauf, unseren Betrieb so schnell wie möglich wieder normalisieren zu können, damit wir unsere Kunden weiter unterstützen können“, so Comair-Chef Glenn Orsmond. Der Carrier ist als Franchisenehmer unter der Marke British Airways sowie als Billigflieger als Kulula Air aktiv. Das Streckennetz soll nach und nach wieder hochgefahren werden. Die südafrikanische Zivilluftfahrtbehörde bestätigte, dass das Flugverbot aufgehoben wurde. „Die Zusammenarbeit und das Engagement des Betreibers während dieses Zeitraums zeigen, wie ernst der Betreiber die Angelegenheit genommen hat und wie offen er in den Tagen vor diesem Tag war. Durch diese Zusammenarbeit wird sichergestellt, dass die Sicherheit der Zivilluftfahrt in Südafrika weiterhin höchste Priorität genießt“, so die Behörde in einer Medienerklärung.

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Pisa: Waffen statt Ukraine-Hilfsgüter in der Fracht – Gewerkschaft empört

Am italienischen Flughafen Pisa sorgte eine als humanitäre Hilfe für die Ukraine deklarierte Frachtsendung für ziemlichen Wirbel. Offiziell sollten sich in den Kisten und Containern Lebensmittel, Medikamente und sonstige Hilfsgüter für die Bevölkerung befinden. Bei routinemäßigen Kontrollen wurden aber Waffen gefunden. Lokale Medien berichten unter anderem, dass sich in den Cargobehältern verschiedene Arten von Waffen, Munition und Sprengstoff befunden haben sollen. Deklariert wurde die Lieferung aber wie im ersten Absatz erwähnt als humanitäre Hilfslieferung. Dies sorgte auch bei der Gewerkschaft für Verärgerung, denn diese vertritt die Ansicht, dass die Vorfeldarbeiter einer möglichen Gefahr ausgesetzt wurden, da diese in der Annahme gehalten wurden, dass es sich ungefährliche Güter wie Lebensmittel oder Medikamente handeln würde. Für die Verladung von Gefahrengut ist eine spezielle Ausbildung und Prüfung erforderlich. Auch müssen Waffen und Sprengstoff mit besonderer Sorgfalt behandelt werden. Die Arbeitnehmervertreter sehen daher ein Sicherheitsrisiko und appellieren, dass die Fracht korrekt deklariert werden muss. Es handelt sich laut lokalen Medienberichten um keinen Einzelfall, sondern diese Fehldeklarierung soll in den letzten Tagen wiederhol auf Flügen, die Nato-Stützpunkte in Polen ansteuern, aufgetreten sein. Von dort aus sollen die Hilfsgüter bzw. Waffen auf dem Landweg in die Ukraine geschafft werden.

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Nato trainiert Luftbetankung über Oldenburg

Derzeit führt das Militärbündnis Nato über dem deutschen Landkreis Oldenburg mit dem Muster Airbus A330MRTT Luftbetankungsübungen durch. Dabei kommt in erster Linie die T-054 zum Einsatz, wie die Multinational Multirole Tanker Transport Unit bestätigte. Dieser Maschinentyp kann sowohl für die Luftbetankung verwendet werden als auch als Transportflugzeug eingesetzt werden. Laut einem Sprecher ist ein weiteres Einsatzgebiet die Durchführung medizinischer Evakuierungsflüge. Die Multirole Tanker Transport Fleet ist eine Kooperation der Streitkräfte Deutschlands, der Niederlande, Belgiens, Luxemburgs, Norwegens und Tschechiens. Gemeinsam will man unter anderem Luftbetankungen sicherstellen. Derzeit hat man fünf A330MRTT in der Flotte, die in Eindhoven und Köln/Bonn stationiert sind. Vier weitere Einheiten sollen bis 2025 von Hersteller Airbus übernommen werden.

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Russland will die Produktion der Il-96 und Tu-214 reaktivieren

Angesichts der Tatsache, dass russische Fluggesellschaften an keine neuen Flugzeuge westlicher Hersteller kommen, zieht man nun in Erwägung die Produktion der Ilyushin Il-96 und der Tupolew Tu-214 zu reaktivieren. Russlands stellvertretender Ministerpräsident, Juri Borissow, stellte diesen Schritt in Aussicht. „Gemeinsam mit unseren Kollegen aus dem Transportblock schließen wir die Analyse des Bedarfs und der vorrangigen Maßnahmen ab. Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse können wir die Reserve für die zusätzliche Produktion dieser Flugzeuge aktivieren“, so der Politiker gegenüber Ria Novosti. Beide Muster wurden noch zu Sowjetzeiten entwickelt. Offiziell wurde die Produktion nie eingestellt, jedoch wurden innerhalb des letzten Jahrzehnts nur noch Einzelstücke endmontiert. Die meisten Maschinen der jüngeren Vergangenheit wurden für militärische Zwecke hergestellt. Der Kreml ist der Ansicht, dass man mit dem Wiederanlaufen der Serienproduktion eine gewisse Unabhängigkeit von westlichen Herstellern erreichen kann. EASA entzieht Sukhoi Superjet SSJ-100 die Zulassung Indes schaffte die EU-Luftfahrtbehörde EASA hinsichtlich Maschinen aus russischer Fertigung Fakten. Dem Sukhoi Superjet SSJ-100, der Beriev Be-103, Be-220-ES-E sowie der Tupolew Tu-204-120 wurde die Zulassung im EU-Raum entzogen. Das bedeutet konkret, dass die genannten Typen nicht innerhalb der Europäischen Union genutzt werden dürfen. Der Schritt hat angesichts des Umstands, dass es ohnehin keine Operators in der EU gibt, eher symbolische Bedeutung. Aufgrund der Luftraumsperre dürfen russische Fluggesellschaften nicht in das Unionsgebiet einfliegen. Auch will die EASA vorläufig keine weiteren Zulassungsanträge aus Russland annehmen. Dies betrifft beispielsweise die Irkut MS-21, die Ilyushin Il-Il-114-300, Antonow An-2 und die gemeinsam mit China entwickelte CR929. Da für die genannten Muster keine einzige

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Peter Oncken: „Corsair zu begleiten war mein Herzenswunsch“

Immer wieder sorgte das deutsche Luftfahrt-Investmentunternehmen Intro Aviation mit spektakulären Übernahmen für Aufsehen. Das ursprünglich von Hans Rudolf Wöhrl gegründete Unternehmen befindet sich mittlerweile in den Händen seines Schwiegersohns Peter Onken und dessen Partner. Unter anderem Deutsche BA, LTU, InterSky, Cityjet und zuletzt Corsair zählten zum europäischen Portfolio von Intro Aviation. Eigentlich wollte Peter Oncken den französischen Carrier länger halten, jedoch machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. In Europa hält man mittlerweile keine Airline-Beteiligungen mehr, wohl aber in Asien. Im Gespräch mit Aviation.Direct erklärt der Intro-Aviation-Chef unter anderem warum man Corsair verkauft hat, warum es viele Regionalflugverbindungen nicht mehr gibt und welchen Rat er jungen Menschen mit Airline-Gründerambitionen geben würde. Aviation.Direct: Hätten Sie sich vor einigen Jahren, beispielsweise bei InterSky oder zuletzt bei Corsair, vorstellen können, dass die weltweite Luftfahrt binnen weniger Tage zum Erliegen kommt? Peter Oncken: Selbstverständlich konnte ich mir das nicht vorstellen. Das war wirklich jenseits jeder Vorstellungskraft. Zwar gab es immer spezielle Situationen, die die Luftfahrt in der Vergangenheit erheblich störten und es wird diese auch immer wieder geben, zu nennen sei hier als Beispiele der Vulkanausbruch in Island in 2010, bei dem die europäische Luftfahrt massiv beeinträchtigt war, aber auch die terroristischen Anschläge auf das World Trade Center in 2001, die ebenfalls einen massiven Nachhall für die weltweite Luftfahrt hatten. Aber was wir hier über nun 2 Jahren erleben, hat eine vollkommen neue Dimension, deren Auswirkungen noch über Jahre zu spüren sein werden. Die INTRO Aviation blieb natürlich nicht verschont. In 2019 hatten

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