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Air France-KLM rechnet mit steigenden Ticketpreisen

Bei Air France-KLM geht man momentan davon aus, dass die Nachfrage im Sommerflugplan 2022 stark steigen wird. Allerdings rechnet man auch mit aufgrund der Luftraumsperren mit stark steigenden Produktionskosten in Richtung Asien. Derzeit müssen unter anderem europäische Fluggesellschaften lange Umwege in Richtung Asien fliegen, da aufgrund des Kriegs in der Ukraine russische Airlines ausgesperrt wurden. Als Reaktion darauf schloss Russland unter anderem alle EU-Carrier aus. Davon ist auch Air France-KLM betroffen. Deutschlandchef Schellemann erklärte gegenüber der FVW, dass die längere Flugzeit auch Auswirkungen auf die Nachfrage haben könnte. Da man mehr Treibstoff benötigt und dieser immer teurer wird, steigen auch die Flugscheinpreise. Generell verzeichne man derzeit im Leisure-Bereich eine starke Nachfrage, die fast das Vorkrisenniveau erreicht habe. Für dieses Geschäftssegment rechnet man seitens Air France-KLM mit einer raschen Erholung. Im Bereich Geschäftsreisen geht es langsamer voran.

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Michael O’Leary: „Haben in Wien kein Geld verloren“

Die Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat habe laut Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary unter dem Strich zu keinen Verlusten geführt. Gewinn hat man jedoch auf Österreichs größtem Flughafen auch keinen gemacht. Im Jahr 2020 hörte sich das noch ganz anders an, denn damals argumentierte man rund um den geforderten neuen Kollektivvertrag für Laudamotion, der letztlich nie finalisiert wurde, dass die Tochtergesellschaft in Wien hohe Verluste gemacht habe. Mittlerweile betrachtet dies Ryanair-Chef O’Leary wohl eher als kalkulierte Anlaufkosten, die mit Einnahmen anderer Bases wettgemacht wurden, und sieht sich im Kurs bestätigt. Den Rückzug von Mitbewerbern wie Easyjet sowie die Verkleinerung der Wizz-Air-Basis Wien interpretiert der Manager unter anderem in die Richtung, dass die Konkurrenten auf den harten Wettbewerb keine Lust mehr haben. Die IAG habe ihre Billigtochter Level Europe in Richtung Insolvenz abgezogen. Michael O’Leary geht davon aus, dass sich der harte Wien-Wettbewerb entspannen wird und es auf ein Match zwischen Austrian Airlines und Ryanair hinauslaufen wird. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre will man mit rund 40 in Wien stationierten Flugzeugen fliegen und einen Marktanteil von etwa 40 Prozent erreichen. Derzeit liegt man bei rund 17 Prozent und strebt für den Sommerflugplan 2022 zwischen 20 und 25 Prozent an. Die Reduktionen beim Mitbewerber Wizz Air würde dem irischen Konzern regelrecht in die Karten spielen. Gewinn erzielen soll der Standort Wien-Schwechat bereits im Sommerflugplan 2022 und für die Folgejahre rechnet man mit einem starken Anstieg der Profitabilität. Wizz Air sagt Michael O’Leary abermals voraus, dass seiner Ansicht nach die nunmehrige Reduktion, die

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Airbus mit mehr Auslieferungen im Februar

Der Flugzeugbauer hat seine Auslieferungen im Februar nach einem schwachen Start ins Jahr deutlich hochgefahren. m abgelaufenen Monat hätten Kunden 49 Verkehrsflugzeuge entgegengenommen, teilte Airbus mit. Im Januar hatte der Hersteller nur 30 Maschinen ausgeliefert, nachdem er im Dezember in einem Schlussspurt 93 Flugzeuge an seine Kunden übergeben hatte. Für das Gesamtjahr hat sich Konzernchef Guillaume Faury die Auslieferung von etwa 720 Maschinen vorgenommen. Unterdessen seien im Februar Bestellungen über 113 Flugzeuge hereingeflattert, es mussten aber auch 42 Stornierungen hingenommen werden. In den ersten zwei Monaten des Jahres hat Airbus damit netto Neuaufträge über 55 Jets gewonnen – gut halb so viele wie Konkurrent Boeing. Bei den Auslieferungen sind die Europäer ihrem Rivalen aber weit voraus: Der US-Konzern konnte bisher nur 54 Flugzeuge an seine Kunden übergeben, auch weil er sein Langstreckenmodell 787 „Dreamliner“ wegen Produktionsmängeln seit Monaten nicht ausliefern darf.

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Air Astana baut das Flugangebot ab Deutschland weiter aus

Air Astana wird zum kommenden Sommer bis zu zehnmal pro Woche Deutschland nonstop mit Kasachstan verbinden. Mit Beginn des Sommerflugplans am 27. März 2022 erhöht die Airline die Anzahl ihrer Flüge zwischen Frankfurt und der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan von vier auf zunächst fünf Verbindungen pro Woche. Ab dem 12. Mai 2022 bedient die nationale Fluggesellschaft Kasachstans diese Strecke sechsmal pro Wochesowie ab dem 31. Mai 2022 sogar täglich. Zugleich ändern sich auf dieser Verbindung die Flugzeiten: Flug KC922 ab Frankfurt startet abends um 19:55 Uhr und erreicht sein Ziel am nächsten Morgen um 5:35 Uhr Ortszeit. Auf dem Rückweg erfolgt der Abflug von KC921 in Nur-Sultan um 16:10 Uhr mit Landung in der Mainmetropole um 18:30 Uhr am gleichen Tag. Zum Einsatz kommt jeweils ein Airbus A321LR mit Zweiklassen-Konfiguration einschließlich 16 Flatbed-Sitzen in der Business Class. Neben den Flügen nach Nur-Sultan bedient Air Astana im Sommerflugplan weiterhin die Stadt Uralsk, auch Oral genannt, im Nordwesten Kasachstans mit einem Flug pro Woche (jeweils mittwochs). Die ebenfalls einmal pro Woche stattfindenden Flüge nach Atyrau am Kaspischen Meer verlegt der Carrier „aus logistischen Gründen“ mit Beginn des Sommerflugplans 2022 von Frankfurt nach Amsterdam. Nach der pandemiebedingten Aussetzung in den vergangenen zwei Jahren nimmt Air Astana zudem in den Sommermonaten den saisonalen Dienst zwischen Hannover und Kostanai im Norden Kasachstans wieder auf. Die Flüge starten zwischen dem 14. Mai und dem 4. September 2022 jeden Samstag, ab dem 4. Juni 2022 zusätzlich auch jeden Sonntag.

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AUA: Buchungstrend hält weiter an

Mit 27. März tritt der Austrian Airlines Sommerflugplan 2022 in Kraft. Die jüngsten Buchungseingänge lassen die Lufthansa-Tochter optimistisch in die nächsten Monate blicken: Innerhalb der letzten vierzehn Tage verzeichnet der Hub-Carrier in Wien aktuell über 600.000 Neubuchungen. Der positive Buchungstrend der vergangenen Wochen setze sich somit fort und unterstreiche einmal mehr, dass Austrian Airlines der vertrauensvolle Reisebegleiter ist, auf den heimische Reisefreudige setzen. „Wir sind und bleiben Österreichs Nummer 1. Dass unser Angebot stimmt, beweisen die Buchungszahlen“, zeigt sich Austrian Airlines CCO Michael Trestl überzeugt. Bereits im Sommer des vergangenen Jahres und auch in der Wintersaison 2021/22 habe sich gezeigt, dass die Reisesehnsucht groß ist. Das Austrian Team habe daher frühzeitig darauf reagiert und einen umfassenden Sommerflugplan auf die Beine gestellt, der im Sommer ein rund 20 Prozent größeres Angebot zu europäischen Ferienzielen als vor der Corona-Pandemie bietet. Austrian ist somit wieder mit der gesamten Flottenstärke unterwegs. In den bevorstehenden Osterferien seien sowohl Langstreckenziele, wie Malediven, Mauritius, Bangkok oder Cancún, als auch Sonnenziele in Europa, wie Mallorca, Sizilien oder Zypern besonders gefragt. Bei den Städtetrips im Frühling würden Tel Aviv, London, Paris, Amsterdam und Berlin auf der Liste der beliebtesten Reiseziele ganz weit oben stehen. „Während sich andere Anbieter zunehmend aus Wien zurückziehen, hat Austrian Airlines das Streckenportfolio massiv aufgestockt, um ihre Rolle als österreichische Heimatairline und die Drehkreuzfunktion des Wiener Hubs zu stärken“, so der Carrier in einer Aussendung. An wen diese Sätze gerichtet sind ist klar: Wizz Air hat in den letzten Tagen tatsächlich viele Destinationen aus dem

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Berlin will Ukraine-Flüchtlinge im ehemaligen Flughafen Tegel erstversorgen

Die Stadt Berlin will den ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel als Erstaufnahmezentrum für Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet Ukraine nutzen. Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) erklärte unter anderem, dass das bisherige Ankunftszentrum in Reinickendorf bereits jetzt völlig überlastet ist. Nach der Schließung des Otto-Liliental-Flughafens wurde das Terminal C zeitweise als Impfzentrum genutzt. Nun sollen die übrigen Gebäude temporär für die Notunterbringung von aus der Ukraine geflüchteten Menschen dienen. Dazu will man Betten aufstellen. Eine dauerhafte Nutzung als „Flüchtlingsheim“ ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Die aus der Ukraine geflüchteten Menschen sollen hier nur für wenige Tage untergebracht werden und anschließend in dauerhafte Unterkünfte vermittelt werden. Giffey rechnet damit, dass auch weiterhin rund 13.000 Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet in der deutschen Bundeshauptstadt ankommen werden. Daher benötigt man die ehemaligen Terminals der Flughafens Tegel als Erstaufnahmezentrum sowie als Notunterkunft. Derzeit ist noch offen wann die Inbetriebnahme erfolgt, jedoch soll dies angesichts der vielen Menschen, die wegen dem kriegerischen Überfall der Russischen Föderation auf die Ukraine, Schutz im Ausland suchen müssen, nur eine Frage weniger Tage sein.

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Air France Hop verkauft 14 CRJ-1000 in die USA

Die Air-France-Tochter Hop hat sich von insgesamt 14 Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-1000 getrennt. Diese wurden von der U.S.-amerikanischen Jetcraft Commercial erworben und sollen im Laufe dieses Jahres übergeben werden. Hop leitet damit die Ausflottung dieses Musters ein. Der erste CRJ-1000 soll noch im Laufe des März 2022 an den Käufer ausgehändigt werden. Die letzte Einheit, die von dieser Transaktion umfasst ist, wird im Dezember 2022 an den Gebrauchtflugzeughändler übergeben werden. Eigenen Angaben nach konnte Jetcraft Commercial für drei Flugzeuge bereits neue Nutzer finden. Man ortet auch für die elf weitere Regionaljets eine große Nachfrage, besonders in den Vereinigten Staaten von Amerika. Man hält das Muster für regionale Einsatze als optimal geeignet.

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Feber 2022: Boeing lieferte 22 Verkehrsflugzeuge aus

Im Feber 2022 konnte der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer insgesamt 22 Maschinen ausliefern. Gleichzeitig verzeichnete man 37 Bestellungen, wobei davon 32 Stück auf das Muster Boeing 737 Max entfallen sind. Die Anzahl der Auslieferungen markiert bei Boeing einen neuen Tiefpunkt, denn so wenige Flugzeuge konnte man zuletzt im August des Vorjahres an Kunden übergeben. Das hängt auch mit dem Umstand zusammen, dass das Langstreckenmodell 787 weiterhin nicht ausgeliefert werden kann. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass der Löwenanteil der Flugzeuge, die im Feber 2022 das Werk verlassen haben, auf die B737 Max entfallen ist. Von den 37 Neubestellungen, die Boeing im Feber 2022 an Land ziehen konnte, entfallen 32 Stück auf die Boeing 737 Max. Ein Kunde, der vorläufig anonym bleiben möchte, orderte fünf B777F. Man kassierte auch Stornos: Beispielsweise will Air Lease vier B787 nicht mehr haben. Im Gegenzug bestellte man aber 18 Boeing 737 Max.

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Deutschland: Flixtrain fährt das Angebot wieder hoch

Die private Eisenbahngesellschaft Flixtrain fährt mit Wirksamkeit zum 11. April 2022 das Angebot innerhalb Deutschlands wieder hoch. Auf jenen Strecken, die bereits bedient werden, stockt man die Anzahl der verfügbaren Sitzplätze auf. Gleichzeitig nimmt man den Zugverkehr zwischen München und Köln, Frankfurt/Main und Köln sowie Dresden und Berlin wieder auf. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte Flixtrain zeitweise den Betrieb komplett eingestellt. Bislang wurden nicht alle Strecken reaktiviert, wobei auf jenen, auf denen bereits gefahren wird, die Frequenzen – im direkten Vergleich mit der Vorkrisenzeit – deutlich niedriger sind. Das soll sich ab 11. April 2022 ändern, denn es sollen wieder mehr Garnituren verkehren. Daraus resultiert, dass der DB-Herausforderer wieder mehr Sitzplätze im Verkauf hat. Auf den im vorherigen Absatz genannten Routen soll der Zugverkehr reaktiviert werden. Flixtrain nutze die Zeit des Stillstands, um die Waggons zu reaktivieren. Auch kam es aus verschiedenen Gründen auf manchen Strecken zum Wechsel des operativen Eisenbahnunternehmens.

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LEJ investiert 2,5 Millionen Euro in Lärmschutz

Der Flughafen Leipzig/Halle unternimmt weitere Anstrengungen, um die Bodenlärmemission für seine Anwohner zu reduzieren. Am Montag begann die Modernisierung der Triebwerksprobelaufhalle am Airport. Ziel des Umbaus ist es, die Verfügbarkeit der 2008 in Betrieb genommenen Lärmschutzeinrichtung signifikant zu steigern, da diese bei ungünstigen Windverhältnissen nicht genutzt werden kann. Dazu müssen die Strömungsverhältnisse in der Halle verbessert werden, die für einen störungsfreien Testlauf der Triebwerke nötig sind. Das Bauvorhaben ist auf acht Monate angelegt und wird 2,5 Millionen Euro kosten. Am Flughafen sind mehrere Fracht-Fluggesellschaften ansässig, die Wartungsbasen für ihre Flugzeugflotten unterhalten. Jährlich sind im Rahmen der Flugzeugwartung zwischen 250 und 290 Triebwerkstests erforderlich. Bisher werden etwa 80 Prozent der notwendigen Probeläufe in der Triebwerksprobelaufhalle durchgeführt. Die übrigen Tests mussten aus technischen Gründen tagsüber im Freien vorgenommen werden. Nachts sind Probeläufe im Freien ausgeschlossen. Während des Umbaus steht die Halle für Probeläufe nicht zur Verfügung. Die Mitteldeutsche Flughafen AG beantragte daher beim Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) eine Ausnahmegenehmigung für die Triebwerksprobeläufe im Freien. Als oberste sächsische Luftfahrtbehörde hat das SMWA diesem Antrag unter strengen Auflagen zugestimmt. So soll sichergestellt werden, dass diese Investition in den Lärmschutz unter Aufrechterhaltung des Flughafenbetriebs vorgenommen und die Belastung des Umlands auf ein Minimum beschränkt werden kann. In Abstimmung mit dem SMWA und dem Fluglärmschutzbeauftragten sind Triebwerksprobeläufe in der Nacht zwischen 22:00 und 06:00 Uhr auf maximal fünf Tests pro Monat begrenzt. Diese Ausnahmen müssen in begründeten Fällen von den Fluggesellschaften einzeln beantragt werden. Zu den Kriterien für eine Genehmigung gehören unvorhersehbare

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