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Wien: Neuer Geschäftsführer für DDSG-Touristenschiffe

Die Touristenschiffe der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft, DDSG Blue Danube Schifffahrt GmbH, bekommen mit Wolfgang Fischer per 1. Feber 2022 einen neuen Geschäftsführer. Er folgt auf Barbara Forsthuber, die innerhalb der Wien Holding eine andere Position übernehmen wird. Der DDSG-Chefposten wurde im Oktober 2021 ausgeschrieben. Bis 16. November 2021 konnten sich Interessierte um den Job bewerben. Jetzt ist auch die Hearing-Phase abgeschlossen und die Entscheidung über die künftige Geschäftsführung ist gefallen. Fischer war zuvor für die Konzernschwester Wiener Stadthalle tätig. „Wolfgang Fischer wird die DDSG Blue Danube künftig gemeinsam mit dem langjährigen Geschäftsführer Wolfgang Hanreich führen. Einen besonderen Fokus in seiner Tätigkeit soll Fischer auf die Bereiche Marketing (PR, Werbung), Qualitätsmanagement und auf Sonderprojekte legen. Von Wolfgang Fischers großer Erfahrung im Veranstaltungsbereich soll auch die Flotte der DDSG profitieren. Denn Fischer soll sich auch auf den Ausbau des Event- und Veranstaltungsbereiches auf den Schiffen konzentrieren“, so Wien Holding-Chef Kurt Gollowitzer.  Die DDSG Blue Danube, ein Unternehmen der Wien Holding und der Verkehrsbüro Group AG, betreibt als eines der Nachfolgeunternehmen der früheren Donaudampfschifffahrts-Gesellschaft die Personenschifffahrt in Wien. Insgesamt gehören sieben Schiffe zur Flotte. Die DDSG Blue Danube ist damit das führende Personenschifffahrtsunternehmen Österreichs. Die Schiffe der Flotte legen vom Personenhafen Wien bei der Reichsbrücke beziehungsweise von der Schiffsstation City am Donaukanal gleich beim Schwedenplatz ab. Zu den Hauptgeschäftsfeldern zählen neben den touristischen Linienschifffahrten in Wien und der Wachau auch Charterfahrten auf der Donau sowie Eventfahrten mit Abendprogramm.

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OE-FIZ: Privater „Rettungsaufklärer“ in Luqa gelandet

Die NGO Ciel Solidaire war am 26. Dezember 2021 mit der in Österreich als OE-FIZ registrierten Piper Seneca II auf dem Flughafen Luqa (Malta) zu Gast. Die Maschine wurde vor dem Falcon Aviation Engineering Center auf Apron 3 gesichtet. Interessanterweise trägt das Doppelkolben-Flugzeug zusätzliche Logos und Titel auf Heck und Motorhaube, die für ciel-solidaire.fr werben. Die NGO hilft bei der Identifizierung von Migranten in Not bei der Überquerung des Mittelmeerbeckens von Nordafrika nach Europa.  In der Republik Malta sind Flugzeuge solcher NGOs massiv umstritten, denn diese fungieren für private Rettungsschiffe als “Aufklärer”. Da sich immer mehr EU-Staaten weigern aus dem Mittelmeer gerettete Flüchtlinge zu übernehmen, tragen Länder wie Griechenland, Italien und Malta die Hauptlast des Flüchtlingsstroms aus Afrika. Die Rechtmäßigkeit dieser Flug- und Seeoperation ist in der maltesischen Bevölkerung durchaus umstritten. Auf EU-Ebene konnte bislang keine ordentliche Lösung für die gemeinsame Aufteilung und Hilfe für Personen, die auf der Flucht über das Mittelmeer gerettet werden, gefunden werden.

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Ritz Carlton legt Luxus-Kreuzfahrten im Mittelmeer auf

Im Mai des kommenden Jahres will der Hotelkonzern Ritz Carlton mit der Yacht Evrima erstmals Kreuzfahrten im Mittelmeer anbieten. Diese richten sich an zahlungskräftiges Klientel, denn angeboten werden ausschließlich Suiten mit einer Mindestgröße von 28 Quadratmetern. Der Ruf der “The Ritz-Carlton-Hotels” soll Anfang Mai 2022 ins Meer stechen und mit besonderem Luxus punkten. Zwar wird man den Komfort, den die Linienschiffe in der goldenen Ära der Transatlantik-Fahrten hatten nicht ganz erreichen, dennoch will man sich nicht lumpen lassen und bietet große Suiten an. Das hat zur Folge, dass die Evrima eine Kapazität für nur 298 Fahrgäste aufweisen wird. Im direkten Vergleich mit anderen Kreuzfahrtschiffen ist das ein regelrechter Winzling. An Bord will der Ritz-Carlton-Konzern insbesondere mit Luxus punkten. Die kleinste Unterkunft wird 28 Quadratmeter aufweisen. Wer sich beengt fühlt, kann durchaus auch die so genannte “Owners Suite” buchen. Diese weist eine Netto-Fläche von stolzen 101 Quadratmetern auf. Weiters steht mit “The Loft” auch eine zweistöckige Variante im Angebot. Für das leibliche Wohl der maximal 298 Fahrgäste sollen gleich sechs Restaurants sorgen. Das sonstige Angebot besteht aus Pools, Terrassen, Fitnesscenter und einem Wellnesscenter. Einrichtungen, die auch von anderen Kreuzfahrtschiffen her bekannt sind. Die erste Reise soll in Lissabon starten und dann über Casablanca, Tanger, Malaga, Ibiza, Mallorca und Menorca nach Barcelona führen. Weitere Ausfahrten mit einer Dauer von fünf bis zehn Tagen sind unter anderem ab Rom in Richtung Sardinien, Korsika und Sardinien geplant. Ganz billig ist der “Spaß” allerdings nicht, denn in der günstigsten Kategorie werden für einen Kurztrip etwa

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Cargo: Etihad will Marktpräsenz in China steigern

Golfcarrier Etihad Airways plant die Cargo-Präsenz in China auszubauen. Zunächst will man eine Frachtroute zwischen Abu Dhabi und Zhengzhou aufbauen. Diese betrachtet man auch als neue Seidenstraße. Die entsprechenden Anträge an die Behörden sind gestellt. Doch damit nicht genug: Die Pläne des der staatlichen Fluggesellschaft des Emirates Abu Dhabi sehen auch vor, dass in Zhengzhou ein Fracht-Hub aufgebaut wird. Chinesische Transporteure könnten Cargogüter von anderen Teilen der Volksrepublik China aus hier her bringen und Etihad befördert diese dann über das Netzwerk weiter. “Seit Beginn der Pandemie hat Etihad Cargo 1.042 Flüge von Shanghai Pudong und Peking aus durchgeführt und dabei über 65.000 Tonnen auf seinen B777-F-Frachtern und Passagierfrachtern befördert, darunter 50 Prozent der Flüge medizinische Versorgung zur Unterstützung des weltweiten Kampfes gegen COVID-19 und rüsten medizinisches Fachpersonal an vorderster Front aus”, erklärt Martin Drew, Senior Vice President Etihad Cargo.

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USA: Seuchenbehörde CDC verkürzt Omikron-Quarantäne auf fünf Tage

Die Omikron-Coronavariante führte dazu, dass in vielen Ländern die Quarantänezeit wieder auf 14 Tage – teilweise sogar noch länger – ausgedehnt wurde. Vielerorts besteht auch keine Möglichkeit des Freitestens. Damit ist nun in der Vereinigten Staaten Schluss, denn die Seuchenbehörde CDC verkürzt empfohlene Absondersdauer auf fünf Tage. Das gilt sowohl für Personen, die positiv getestet wurden als auch für Verdachtsfälle. Statt zehn Tagen – ohne Möglichkeit des Freitestens – muss man in den USA nur noch fünf Tage in Quarantäne. Bereits im Vorfeld der CDC-Entscheidung haben zahlreiche Fluggesellschaften und ihre Lobbyverbände gefordert, dass die Dauer der Absonderung reduziert werden soll, weil immer dramatischere Personalengpässe aufgetreten sind. Die Begründung der CDC ist unter anderem, dass wissenschaftliche Analysen gezeigt hätten, dass der Ausbruch der Krankheit im Regelfall innerhalb von zwei Tagen nach der Ansteckung erfolgt. Infektiös sollen Betroffene maximal zwei Tage vor Symptomen und höchstens drei Tage danach sein. Daher ist die U.S.-Seuchenbehörde der Ansicht, dass fünf Tage Absonderung bei Infektionen und Verdachtsfällen ausreichend sind. Kritik erntete die Behörde von Gewerkschaften wie der Flugbegleiter AFA-CWA, die das Tempo der Lockerungen angesichts der Omikron-Variante, die in den Vereinigten Staaten von Amerika mittlerweile dominierend ist, für zu schnell und fahrlässig hält. Um Engpässen vorbeugen zu können reduzierte die CDC bereits vor ein paar Tagen die Quarantänedauer für medizinische Mitarbeiter. Nun müssen auch Beschäftigte von Verkehrsbetrieben inklusive Fluggesellschaften nicht mehr so lange in Absonderung. Seitens der CDC wird empfohlen, dass in den Tagen nach Beendigung der Quarantäne weitere fünf Tage in der Nähe anderer Menschen

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Klagenfurt startet Incentive-Programm für Fluggesellschaften

Der Klagenfurter Flughafen will im kommenden Jahr mit Hilfe von Incentives neue Airlines anlocken. Rund drei Millionen Euro sollen aufgebracht werden, um Airlines einen Anreiz zu geben den Kärntner Airport anzufliegen. Mehrheitseigentümer Lilihill sagte im Zuge des Kaufs der Mehrheit des Flughafens Klagenfurt unter anderem zu, dass man bis 2026 die Nutzung auf rund 500.000 Passagiere pro Jahr anheben will. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass dieses Ziel etwas heruntergeschraubt wurde. Laut einem Bericht des Magazins Monat geht man momentan von rund 350.000 Reisenden, die mit Billigfliegern von/nach Klagenfurt fliegen sollen. Dies würde dann in etwa 70 Prozent des Gesamtaufkommens entsprechen. Derzeit hat man außer der Verbindungen nach Köln/Bonn (Eurowings) und Wien (Austrian Airlines) keine anderen Linienverbindungen. Das Incentive-Programm, das ab 1. Jänner 2022 greifen soll, soll diese Situation ändern. Noch gibt man sich aber hinsichtlich möglicher Lowcoster, die Klagenfurt (wieder) ins Streckennetz aufnehmen, bedeckt. In der Vergangenheit lockte der damals noch von der öffentlichen Hand geführte Kärnten-Airport unter anderem Hapag-Llyod Express (später Air Berlin) und Ryanair mit Zuschüssen an. Zeitweise charterte man auch eine Boeing 757 von Condor für Flüge nach Deutschland. “Das ist eine übliche Vorgehensweise auf allen Flughäfen, um Wachstum zu generieren und Strecken gemeinsam mit den Airline-Partnern langfristig erfolgreich zu etablieren. it der Einführung eines attraktiven Incentive-Programms ab 1. Jänner 2022 werden vor allem neue Destinationen gefördert, aber auch Passagierwachstum auf den aktuell bedienten Routen incentiviert”, erklärt Lilihill-Sprecher Gerhard Seifried gegenüber “Monat”.

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Merillair beantragt AOC und Betriebsgenehmigung in Malta

Unter dem Namen Merillair entsteht auf Malta eine weitere Fluggesellschaft. Das Unternehmen befindet sich derzeit im behördlichen Zulassungsverfahren und geht davon aus, dass man den kommerziellen Flugbetrieb im zweiten Quartal des kommenden Jahres aufnehmen kann. Gegenüber CH-Aviation.com bestätigte Eigentümer John Seth-Watkins, dass man bei der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung beantragt hat. Die entsprechenden Anträge wurden übermittelt und in Kürze beginnt man mit dem Schreiben der Operations Manuals. Die maltesische CAD bestätigte die Angaben. Dem Medienbericht nach plant Merillair als Charter Broker und Aircraft Manager an den Start zu gehen. Eigene Flugzeuge will man vorerst nicht anschaffen. Mit zwei nicht näher bezeichneten Kunden habe man bereits Verträge für das Management von Boeing 757 unterzeichnet.  “Es wird ein mittelgroßer Airbus oder eine Boeing sein, die Entscheidung liegt beim Kunden, aber wir wollen in den nächsten drei Jahren fünf mittelgroße Jets hinzufügen. Für die Vermittlung verbinden wir Menschen, die ein Flugzeug von A nach B bringen möchten, mit Menschen, die ein Flugzeug zur Verfügung haben. Für das AOC sind wir nicht bereit, das finanzielle Risiko des Leasings oder Kaufs von Flugzeugen zu übernehmen. Wir suchen also nach Kunden, die über genügend Mittel verfügen, um selbst ein Flugzeug zu leasen oder zu besitzen, die jedoch nicht die Komplexität oder Details des tatsächlichen Betriebs eines AOC haben möchten. Daher werden wir ein AOC einrichten, um die Flugzeuge dieser Kunden zu betreuen und Charter- und ACMI-Dienste für die breitere Industrie bereitzustellen”, so der Firmengründer gegenüber CH-Aviation.com. Das Büro der Neugründung wird in der maltesischen Hauptstadt

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AOC erhalten: Norse Atlantic Airways ist jetzt eine Fluggesellschaft

Das norwegische Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways ist jetzt offiziell eine Fluggesellschaft, denn die Zivilluftfahrtbehörde Norwegens erteilte dem Unternehmen am Mittwoch AOC und Betriebsgenehmigung. Der operative Flugbetrieb soll im Frühjahr 2022 mit Boeing 787 aufgenommen werden, teilte der Carrier mit. „Wir möchten der norwegischen Zivilluftfahrtbehörde für einen konstruktiven und professionellen Prozess danken. Damit sind wir dem Start unserer attraktiven und günstigen Flüge zwischen Europa und den USA im Frühjahr nächsten Jahres einen wichtigen Schritt näher gekommen“, sagte CEO und Gründer Bjørn Tore Larsen von Norse. Ein AOC ist die Genehmigung, die einem Luftfahrzeugbetreiber von einer nationalen Luftfahrtbehörde erteilt wird, um ihm die Nutzung von Luftfahrzeugen zu gewerblichen Zwecken zu ermöglichen. Dies erfordert, dass der Betreiber über Personal, Vermögenswerte und Systeme verfügt, um die Sicherheit seiner Mitarbeiter und der Öffentlichkeit zu gewährleisten. „Wir haben während des gesamten Prozesses der Ausstellung eines norwegischen AOC einen guten und konstruktiven Dialog mit Norse geführt. Wir wünschen ihnen viel Glück und freuen uns auf eine weiterhin fruchtbare Zusammenarbeit“, sagte Lars E. de Lange Kobberstad, Generaldirektor der norwegischen Zivilluftfahrtbehörde. Norse Atlantic Airways plant ab dem Frühjahr 2022 einige USA-Destinationen ab Oslo aufzunehmen. In den Vereinigten Staaten richtet man die lokale Niederlassung in Fort Lauderdale ein. Zu einem späteren Zeitpunkt will man auch ab London-Gatwick und anderen Airports fliegen. Für das Vereinigte Königreich ist ein lokales AOC notwendig, das man bereits beantragt hat. Die Boeing 787-Flotte wird derzeit sowohl in Norwegen als auch in Irland registriert.

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Türkei: Onur Air droht endgültiges Aus

Die türkische Fluggesellschaft Onur Air befindet sich neuerlich in schweren Turbulenzen, denn die Zivilluftfahrtbehörde kündigte dem Carrier an, dass das AOC nicht mehr verlängert wird. Leasinggeber haben weitere Maschinen abgezogen. Offenbar sind intensive Rettungs- und Verkaufsversuche gescheitert. Onur Air steht momentan vor den schwersten Tagen in der Unternehmensgeschichte, denn man kann derzeit die Kriterien, die für die Verlängerung von AOC und Betriebsgenehmigung erforderlich sind, nicht mehr erfüllen. Die Corona-Pandemie hat den Carrier, der schon lange auf dem Markt ist und bislang auch zahlreiche Turbulenzen meistern konnte, finanziell regelrecht ausgeblutet. Das einst umfangreiche Streckennetz ist seit März 2020 auf die Inlandsstrecke Istanbul-Antalya zusammengeschrumpft und selbst diese wurde noch noch sporadisch bedient. Der Verkauf von Flugscheinen über die eigene Homepage ist derzeit ausgesetzt. Die Eigentümer und die Geschäftsführung haben sich seit März 2020 darum bemüht einen Käufer für Onur Air zu finden. Scheinbar war das Vorhaben (noch) nicht erfolgreich, denn die Zivilluftfahrtbehörde der Türkei verliert nun die Geduld. Der Carrier hat ein Ansuchen um Fristverlängerung gestellt, jedoch ist es fraglich, ob dieses ohne weiteren Nachweis der verbesserten finanziellen Leistungsfähigkeit bewilligt wird. Flugzeuge wurden gepändet, Leasinggeber holten ihr Eigentum zurück Im Sommer 2021 sorgte Onur Air für Aufsehen, denn der Flughafen Antalya hat aufgrund unbezahlter Rechnungen acht Maschinen an die Kette legen lassen. Rund um diesen Vorfall zogen Lessoren ihre Maschinen ab. Offiziell wollte sich kein Leasinggeber dazu äußern, doch unter vorgehaltener Hand hieß es, dass Zahlungsanstände die Ursache hierfür waren. Dies setzte sich in den letzten Tagen fort, denn AerCap hat am

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Viking legt Luxus-Kreuzfahrten samt U-Boot auf

Die norwegische Reederei Viking versucht sich im Bereich von Luxus-Expeditionen ein weiteres Standbein aufzubauen. Mit der “Viking Octantis” hat man ein Schiff, das 378 Fahrgäste befördern kann, übernommen. Dieses ist mit 189 Kabinen ausgestattet und damit deutlich kleiner als die anderen Kreuzfahrtschiffe dieses Anbieters. Die Octantis ist auch mit kleinen Unterseeboote ausgestattet. In diesen können sechs Passagiere Platz nehmen und die Welt unter Wasser erkunden. Auch verfügt man über eine Anlegestelle, die für Expeditionsboote genutzt werden kann. Forschern soll auch zumindest ein Labor zur Verfügung stehen. Für kleinere Ausfahrten stehen motorisierte Schlauchboote sowie Kayaks mit Paddeln zur Verfügung. Das Angebot richtet sich jedoch nicht wirklich an professionelle Wissenschaftler, sondern eher an Hobbyforscher, die bereit sind viel Geld auf den Tisch zu legen. An Bord werden sechs Beherbergungskategorien angeboten. Die Ausstattung beinhaltet zum Teil auch Ferngläser und Jacken. Wireless-LAN wird über eine Kombination aus Mobilfunk und Satelliten-Internet kostenfrei angeboten. Die erste Ausfahrt, die in Richtung südlicher Hemisphäre durchgeführt wird, soll von 36 Wissenschaftlern begleitet werden. Während der Reise soll es diverse Fachvorträge geben, so dass Hobbyforscher Weiterbildung, Expeditionen und Luxus-Kreuzfahrt gemeinsam erleben können. Für das leibliche Wohl sorgen mehrere Restaurants. Billig ist die Angelegenheit allerdings nicht, denn für eine 13-tägige Reise von Tromsø in Richtung Svalbard müssen mindestens rund 14.000 Euro auf den Tisch gelegt werden. Für fast 1.000 Euro mehr geht es in die Antarktis. Kürzere Touren werden etwas günstiger angeboten, jedoch siedelt Viking das Angebot generell im oberen Preissegment an. Eine gewissen Grundnachfrage scheint zu bestehen, denn im August

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