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Japan: Skymark nimmt weiteren Corona-Kredit auf

Die japanische Fluggesellschaft Skymark nahm einen weiteren Kredit in der Höhe von einer Milliarde Yen (rund 7.684.650 Euro) auf. Mit diesen zusätzlichen Finanzmitteln sollen die weiteren Auswirkungen der Corona-Pandemie überbrückt werden. Das von der Shoko Chukin Bank gewährte Darlehen hat eine Laufzeit von zehn Jahren und wurde am 24. Dezember 2021 ausbezahlt. Es handelt sich um die erste Kreditaufnahme, die Skymark Airlines bei dieser Bank getätigt hat. Während der Corona-Pandemie hat man wiederholt Darlehen bei anderen Kreditinstituten aufgenommen. Beispielsweise verschuldete man sich im August 2021 mit 15.372.623 Euro bei anderen japanischen Banken. Damals war die Lage so fatal, dass bei Nichtgewährung des Notdarlehens gar die Liquidation des Carriers gedroht hätte. Sämtliche Kredite, die Skymark Airlines im Zuge der Corona-Pandemie aufnehmen musste, sind staatlich besichert. Die Development Bank of Japan bürgt auch für die im Vorjahr an verschiedene lokale Airlines  ausbezahlten Kredite in der Höhe von umgerechnet 230.610.000 Euro.

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Ab April 2022: Air Montenegro will B737 oder A320 einflotten

Der staatlichen Fluggesellschaft Air Montenegro werden die momentan eingesetzten Embraer E-Jets zu klein. Man will größeres Gerät einflotten und hat eine entsprechende Ausschreibung herausgegeben. Ab April 2022 will man zusätzlich Airbus A320 oder Boeing 737 in der Flotte haben. Aus den Dokumenten geht hervor, dass man mindestens eine Maschine haben will. Diese soll ab April 2022 für drei bis acht Jahre eingesetzt werden. Bis 17. Jänner 2022 können verbindliche Angebote abgegeben werden. Die angebotenen Flugzeuge müssen mindestens 144 Sitze haben. “Basierend auf unseren Analysen ist ein Geschäftsmodell, das auf der ausschließlichen Nutzung von Embraer-Flugzeugen basiert, schwierig und kann fast nie profitabel sein. Um auf einem Markt wie Montenegro erfolgreich zu sein, sind daher insbesondere im Sommer größere Kapazitäten erforderlich. Wir bewegen uns langsam in diese Richtung”, erklärt Air-Montenegro-Chef Predrag Todorović. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Embraer 195. Weiters fliegt German Airways regelmäßig im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Air Montenegro, die ihrerseits einen Embraer 195 punktuell im Auftrag von Air Serbia einsetzt.

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Slot-Regeln: Künftige AUA-Chefin Mann und Wizz-COO Holm in amüsanter Diskussion

Die künftige Austrian-Airlines-Chefin Anette Mann beklagte sich auf dem Social-Media-Portal LinkedIn über die aktuelle Slot-Regelung der Europäischen Union. Unter dem Deckmantel Umweltschutz kritisierte sie, dass man 18.000 vermeidbare Flüge durchführen muss, um die Start- und Landerechte zu erhalten. Wizz-Air-Chief-Operations Officer Heiko Holm konterte und wollte wissen warum Lufthansa Slots, die man mangels Nachfrage nicht benötigt, nicht einfach zurückgibt. “Warum nicht die Slots zurückgeben und andere sie benutzen lassen?”, fragt der Wizz-Air-Manager die künftige Firmenchefin von Austrian Airlines, die derzeit für die Konzernmutter Lufthansa tätig ist. Mann antwortete: “Wenn ich mir Ihre Berufsbezeichnung ansehe, denke ich, dass Sie wissen, wie das Geschäft funktioniert und dass Ihr Vorschlag keine praktikable Option ist”. Das konnte Heiko Holm natürlich nicht auf sich sitzen lassen und warf Mann vor: “Es ist auch nicht tragbar den Wettbewerb zu verhindern, eine Verlängerung der Ausnahmeregelungen für Slots zu fordern und einen bürokratischen Ansatz der EU zu fordern. Es gibt Fluggesellschaften, die die Slots gerne für den Passagierverkehr nutzen würden”. Darauf hatte die künftige Austrian-Airlines-Chefin dann keine Antwort mehr. Stattdessen antwortete ihr Kollege Jörg Bauer: “Niemand hält Sie davon ab, die bereits zurückgegebenen Slots im ersten Quartal 2022 zu nutzen… viel Spaß!” Swiss Head of Flight Operations, Stefan Kenan Scheib gab seiner Lufthansa-Kollegin ebenfalls Schützenhilfe: “Absolut richtig, diese Regel in Frage zu stellen. Im Flugbetrieb setzen wir alle möglichen Einsparpotenziale um, die von unseren Lufthansa Group Piloten sicher genutzt werden können, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Diese Bemühungen sind richtig, nützlich und müssen durch Maßnahmen zur Effizienz des Flugverkehrsmanagements

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London: Catering-Truck crasht Boeing 737-Max-8 von LOT

Die Boeing 737-Max-8 mit der Registrierung SP-LVD machte auf dem Flughafen London-Heathrow unliebsame Bekanntschaft mit einem Catering-Fahrzeug. Dabei wurde ein Winglet beschädigt, so dass Flug LO282 nach Warschau annulliert werden musste. Am Dienstag, den 28. Dezember 2021, flog die polnische Fluggesellschaft mit der SP-LVD von Warschau nach London-Heathrow. Soweit alles routinemäßig, jedoch auf dem größten Airport des Vereinigten Königreichs kam dieser Boeing 737 Max 8 viel zu nahe. Der Mittelstreckenjet stand auf einer Parkposition am Gate und wurde dann von dem Kraftfahrzeug am rechten Winglet touchiert. Dabei ist Sachschaden entstanden, der dazu führte, das die SP-LVD nicht abheben konnte. Ein LOT-Sprecher bestätigte den Vorfall: “Aufgrund der Beschädigung des SP-LVD-Flugzeugs durch die Ausrüstung des Abfertigungsagenten und des beschädigten Winglets wurde der Flug von LHR nach WAW gestrichen”.

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Als Air-Berlin-Laudamotion-A321 nach Muscat – zurück als Lufthansa-Frachter

Air Berlin ist schon seit einigen Jahren nicht mehr in der Luft und die österreichische Laudamotion, die aus deren ehemaliger Tochter Niki hervorgegangen ist, gab im Vorjahr das AOC zurück. Dennoch flog in den letzten Tagen ein Airbus A321 in der Air-Berlin-Laudamotion-Hybrid-Livery und machte unter anderem in Hamburg und Luqa Zwischenstopps. Es handelt sich um die D-AEUA, die vormals als D-ABCG bei Air Berlin und anschließend als OE-LCG bei Niki und Laudamotion im Einsatz war. Um diese Maschine wurde im Jahr 2018 heftig gestritten, denn Niki Lauda war der Ansicht, dass er im Zuge des Erwerbs der Niki-Assets Anspruch auf die gesamte Flotte habe. Lufthansa sicherte sich jedoch diesen durch Kauf bzw. Leasing. Also musste ein Gericht festlegen, dass der Kranich die Maschine zu “marktüblichen Konditionen dem Käufer der Niki-Assets verleasen muss”. Anfangs funktionierte das auch, aber nur ein paar Monate später lagen sich Ryanair und Lufthansa öffentlich in den Haaren. Der Kranich warf Zahlungsverzug vor und wollte alle Maschinen zurück haben. Laudamotion und die Konzernmutter dementierten das nicht nur, sondern konterten gar damit, dass zu hohe Leasingraten verrechnet werden. Der Fall landete in London vor Gericht und es wurde ein Kompromiss erzielt: Lauda durfte die von Lufthansa geleasten Maschinen vorerst behalten, jedoch wurde eine vorzeitige Beendigung der Verträge für das Folgejahr vereinbart. im Juni 2019 wurde dieser Airbus A321 dann an den Kranich übergeben. Zukunft als Frachter, operated by Lufthansa Cityline Ursprünglich war geplant, dass alle Ex-Laudamotion-A321 bei Eurowings eingesetzt werden. Die damalige OE-LCG kam aber nie zu diesem

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Flughafen Wien sucht Arzt mit Kassenvertrag

Der Flughafen Wien-Schwechat befindet sich derzeit auf der Suche nach einem Kassenarzt, der sich im “Health Center” ansiedeln möchte. Hintergrund ist, dass der bisherige Allgemeinmediziner Peter Tschernigg in Gaweinstal eine neue Ordination eröffnet hat und sein Vertrag am Airport am 31. Dezember 2021 ausläuft. Zumindest vorläufig wird die E-Card, wie in Österreich die Krankenversicherungskarte genannt wird, im Health Center des Flughafens Wien-Schwechat wieder nutzlos sein. Tschernigg war nämlich der einzige Mediziner, der über einen gültigen Kassenvertrag verfügte. Alle anderen Ärzte sind so genannte Wahlärzte. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass die Honorarnote zunächst selbst bezahlt werden muss und anschließend bei der Krankenkasse eingereicht werden kann. Diese vergütet normalerweise nur einen Teil, so dass Personen ohne private Zusatzversicherung fast immer auf einer Art “Selbstbehalt” sitzen bleiben. Der Flughafen Wien will aber unbedingt wieder einen Kassenarzt im Health Center haben und befindet sich auf der Suche nach einem Nachfolger für Peter Tschernigg. Das gestaltet sich jedoch nicht ganz so einfach, denn der österreichen Bürokratie folgend haben diverse Stellen, darunter auch die Österreichische Gesundheitskasse, ein Wörtchen mitzureden. Davon abgesehen ist es gar nicht so einfach einen Allgemeinmediziner mit Kassenvertrag zu finden, denn diese sind mittlerweile rar und können sich ihre Gemeinde quasi aussuchen, denn es gibt mehr freie Stellen als Kassenmediziner. Gegenüber den Niederösterreichischen Nachrichten bestätigte die Flughafen Wien AG die Suche nach einem neuen Kassenarzt: „Der Flughafen Wien bemüht sich darum, schnellstmöglich wieder kassenärztliche Leistungen am Standort anzubieten. Aktuell laufen diesbezüglich bereits Gespräche mit zuständigen Stellen“.

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Saarbrücken mit buntem Sommer-2022-Programm

Ab dem deutschen Regionalflughafen Saarbrücken soll es im Sommerflugplan 2021/22 elf wöchentliche Linienflüge nach Berlin geben. Nach Hamburg soll es voraussichtlich sechsmal pro Woche gehen. Die Durchführung erfolgt mit Turbopropflugzeugen durch Danish Air Transport. Der Reiseveranstalter Tui Deutschland lässt einen Airbus A320, der von Smartlynx betrieben wird, im Saarland stationieren. Mit diesem sollen unter anderem Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria und Palma de Mallorca angeflogen werden. Nähere Einzelheiten zu den Tui-Zielen unter diesem Link. Corendon Airlines und SunExpress werden im Sommer 2022 drei bzw. vier wöchentliche Umläufe nach Antalya anbieten. Corendon Europe hat die Ziele Kreta, Kos und Rhodos ab Saarbrücken geplant. Die Winterstrecken (Fuerteventura und Gran Canaria) sollen zumindest über den April 2022 fortgeführt werden. Einmal wöchentlich will der maltesische Carrier vom Saarland aus nach Hurghada fliegen. Die Lufthansa-Tochter Eurowings plant derzeit einmal täglich das Ziel Palma de Mallorca anzusteuern. Weiters sind ab Saarbrücken einzelne Charterflüge nach Jersey, Podgorica und Sardinien geplant. Diese können über den jeweiligen Tour Operator gebucht werden. Derzeit ist damit zu rechnen, dass für den Sommer 2022 noch der eine oder andere zusätzliche Einzelcharter aufgelegt werden könnte.

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Emirates darf ab acht afrikanischen Staaten keine Passagiere befördern

Die Fluggesellschaft Emirates befördert aufgrund einer Anordnung des Emirats Dubai mit sofortiger Wirkung keine Passagiere ab mehreren afrikanischen Staaten. Die umgekehrte Flugrichtung, also von Dubai in die betroffenen Ländern, bleibt weiterhin erlaubt. Das Emirat Dubai hat angeordnet, dass Personen, die sich in den letzten zwei Wochen in Angola, Guinea, Kenia, Tansania, Uganda, Ghana, Elfenbeinküste und/oder Äthiopien aufgehalten haben, nicht einreisen dürfen. Weiters ist es den Fluggesellschaften untersagt diese Personengruppe nach Dubai einzufliegen. Ausfliegen bleibt jedoch weiterhin erlaubt, so dass Emirates lediglich Oneway-Passagierflüge durchführen kann. Die Entscheidung wird unter anderem damit begründet, dass in diesen afrikanischen Staaten derzeit eine vierte Corona-Welle wütet und die Omikron-Variante dabei deutlich vorherrschend ist. Dubai will mit dem Beförderungs- und Einreiseverbot versuchen die Einschleppung in das Emirat zu verhindern bzw. verlangsamen. Im Emirates Streckennetz sind folgende Destinationen betroffen: Luanda (Angola), Conakry (Guinea), Nairobi (Kenia), Dar es Salaam (Tansania), Entebbe (Uganda), Accra (Ghana), Abidjan (Elfenbeinküste) und Addis Ababa (Äthiopien). Weiters ist laut Emirates die Fünfte-Freiheit-Strecke zwischen Conakry und Dakar betroffen. Auf dieser Route können bis auf weiteres keine Passagiere in Guinea einsteigen.

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Royal Jordanian fordert Staatshilfe für Verlustabdeckung und neue Flugzeuge

Die staatliche Royal Jordanian Airlines sucht bei der Regierung um eine Unterstützung in der Höhe von 282 Millionen U.S.-Dollar an. Damit sollen die Verluste, die aufgrund der Corona-Pandemie entstanden sind, weitgehend abgedeckt werden. Die Agentur Bloomberg berichtet unter anderem, dass nebst der Abdeckung der Verluste auch die Anschaffung neuer Flugzeuge finanziert werden soll. Royal Jordanian Airlines plant in den nächsten fünf Jahren die Flotte zu verdoppeln. Man hofft darauf, dass die Mittel in zwei Tranchen ausbezahlt werden. Im ersten Halbjahr 2022 sollen – vorbehaltlich der Regierungsgenehmigung – rund 141 Millionen Euro fließen. Firmenchef Samer Majali will damit die Verluste, die ab dem zweiten Quartal des Jahres 2020 entstanden sind, abdecken. Die restliche Summe soll im weiteren Verlauf des kommenden Jahres überwiesen werden und primär für Anzahlungen für neue Flugzeuge verwendet werden.

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Transnusa: China vor internationaler Erstauslieferung der Comac ARJ21

Der chinesische Flugzeugbauer Comac steht unmittelbar vor der Auslieferung des ersten ARJ21 an einen Kunden außerhalb der Volksrepublik China. Die Maschine mit der MSN 186 wird an die indonesische Transnusa gehen. Dieser Carrier hat über den Leasinggeber China Aircraft Leasing insgesamt 30 ARJ21 bestellt und gilt damit als besonders prestigeträchtiger Kunde, denn die überwiegende Mehrheit der Orders stammt aus China. Nebst Transnusa haben auch Lao Airlines und Myanmar National Airlines dieses Muster bestellt. Der Umstand, dass das chinesische Muster stark an die McDonnell Douglas MD-90 erinnert, ist kein Zufall. In den 1990er-Jahren stellte man den heckgetriebenen Jet in Lizenz her. Dieser wurde weiterentwickelt und als Comac ARJ21 auf den Markt gebracht. Auch europäische Lieferanten wie Liebherr und FACC sind für den Hersteller tätig.

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