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Nice Places: Blue Lagoon, Crystal Lagoon und Santa Maria Bay – Comino

Die kleinste der drei bewohnten Inseln der Republik Malta, Comino, ist besonders für die Blaue Lagune bekannt. Diese zieht Jahr für Jahr tausende Touristen an. Glasklares Wasser lädt zum Baden ein, jedoch sollte ein Besuch nicht nur gut geplant sein, sondern das Ausweichen in die Santa Maria Bay in Betracht gezogen werden. Die Blaue Lagune hat keinen echten Sandstrand, sondern ist eine felsige Angelegenheit. Lediglich nahe dem Bootssteg ist ein kleiner sandiger Bereich angelegt. Dennoch werden in der Hauptsaison unzählige Touristen mit den regulären Linien-Booten aus auch Ausflugsschiffen hier her gebracht. Lokale Geschäftsleute bieten vom Mineralwasser über Hotdogs bis hin zu Taucherbrillen so ziemlich alles an und das zu gesalzenen Preisen. Besonders im Juli und August ist es in der Blauen Lagune total überlaufen und Touristen stehen sich regelrecht gegenseitig auf den Zehen. Die Schönheit dieses malerischen Orts kann also nur in der Nebensaison wirklich erlebt werden, denn dann beschränkt sich das „Angebot“ an Verkaufsständen auch auf einen Rettungsschwimmer und ein kleine Erste-Hilfe-Station. Konkret bedeutet das, dass der absolut nicht ins Landschaftsbild passende „Markt“ außerhalb der Peak-Zeit gar nicht aufgestellt wird. Sandstrand kann man auf der Mini-Insel Cominotto an zumindest einer Stelle erwarten. Hier ist es auch sehr schön zum Baden, aber die Sache hat einen Haken. Die Anreise ist kompliziert, denn man muss der gegenüberliegenden Seite von Comino aus hinschwimmen. Aus Umweltschutzgründen dürfen keine Boote in Cominotto. So sieht man immer wieder Urlauber, die ihre Strandausrüstung auf einer Luftmatratze durch die Bucht befördern. Glasklares Wasser in der Crystal Lagoon

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Stuttgart soll Knotenpunkt für Elektro-Flugzeuge werden

Lilium beabsichtigt auf dem Flughafen Stuttgart-Echterdingen einen Knotenpunkt für das geplante Süddeutschland-Netzwerk einzurichten. Angedacht ist unter anderem, dass München und Nürnberg mit elektrischen Flugzeugen angesteuert werden sollen. Stuttgart tritt damit in das süddeutsche Netzwerk bestehend aus den Flughäfen München und Nürnberg ein, die bereits ihre Kooperation bekannt gegeben hatten. Das Münchener Luftfahrtunternehmen Lilium, das sich als globaler Technologieführer für elektrische Senkrechtstarter positioniert, hat bereits einen Teil der geplanten Produktion seines 7-sitzigen Lilium-Jets für das süddeutsche Netzwerk eingeplant. Bereits im letzten Jahr hatten die Flughäfen Köln-Bonn und Düsseldorf sowie ein geplantes Netzwerk von 14 Standorten in Florida (USA) eine geplante Betriebsaufnahme ab 2024 angekündigt. Lilium hat auch eine strategische Allianz mit der führenden brasilianischen Fluggesellschaft Azul für die Entwicklung eines regionales Netzwerk mit dem Lilium Jet ab 2025 in Brasilien bekanntgegeben. „Wir wollen, dass die Menschen in unserer Region bestmöglich zu ihren nahen und fernen Zielen gelangen und eine breite Verkehrsmittelwahl haben. Darum entwickeln wir den Stuttgart Airport zu einer einmaligen Drehscheibe für nachhaltige und innovative Mobilitätsformen. Die regionalen und überregionalen Hochgeschwindigkeitsverbindungen mit elektrischen Kleinflugzeugen, wie sie Lilium plant, sind eine vielversprechende Ergänzung für den Standort Stuttgart“, erklärt Flughafendirektorin Arina Freitag. Der Lilium Jet bietet Platz für sechs Passagiere und einen Piloten. Mit einer geplanten maximalen Reichweite von 250 km und einer Reisegeschwindigkeit von 280 km/h hat der Lilium Jet Potential, Marktführer für Passagier- und auch Frachttransporte zu werden. Der Lilium Jet befindet sich seit mehreren Jahren in der Entwicklung und in entsprechenden Zertifizierungsprojekten mit der EASA und der FAA. Der

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Horizon Air will Dash 8-400 auf Wasserstoff-Antrieb umrüsten

Derzeit ruht die Produktion der de Havilland Dash 8-400, aber möglicherweise könnte dieses Muster hinsichtlich alternativer Antriebe eine große Rolle spielen. Zeroavia und die Alaksa Air Group wollen das Turbopropflugzeug auf wasserstoffelektrischen Betrieb umrüsten. Zumindest ein Exemplar hat die Firmengruppe fix bestellt. Gleichzeitig sicherte man sich 50 Optionen des so genannten ZA2000-Kits. Innerhalb der Alaska Air Group ist die Dash-Operation bei Horizon Air angesiedelt. Momentan besteht die Dash-Teilfotte aus 32 Exemplaren. Würden alle Optionen für die Nachrüstung gezogen werden, würde die Flotte wachsen. Die Range der „Wasserstoff-Dash“ soll in etwa 500 nautische Meilen betragen. Die Kapazität wird mit 76 Sitzplätzen angegeben. Der Antrieb soll durch Elektromotoren, die jedoch noch entwickelt werden müssen, erfolgen. Den notwendigen Strom liefert der Wasserstoff. Es handelt sich um ein eher langfristiges Projekt.

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„Neue Flybe“ geht mit neuem Chef an den Start

Die „neue Flybe“ wird mit Dave Pflieger an der Spitze an den Start gehen. Der Manager wurde diese Woche als neuer CEO der Regionalfluggesellschaft vorgestellt. Zunächst will man innerhalb des Vereinigten Königreichs fliegen und gleichzeitig ausgewählte EU-Destinationen anfliegen. Cyrus Capital hatte einige Vermögenswerte aus der Konkursmasse der „alten Flybe“ herausgekauft und diese auf die Neugründung Thyme Opco aufgesetzt. Die zuletzt genannte Firma wurde in Flybe Limited umbenannt. Laut Erklärung des Unternehmens ist man für den Erstflug startklar. Die erste Maschine wurde bereits in das Design der „neuen Flybe“ umlackiert. Das Projekt war zeitweise ins Stocken geraten, denn die britische Zivilluftfahrtbehörde hatte die Betriebsgenehmigung der „alten Flybe“ annulliert. An dieser hafteten jedoch begehrte Start- und Landerechte, unter anderem in London-Heathrow und London-City. Diese sind verloren, so dass sich die „neue Flybe“ um Slots bemühen musste.

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Klimaticket: ÖBB evaluieren Integration der Vienna Airport Lines

Die von der ÖBB-Tochter Österreichische Postbus AG betriebenen Vienna Airport Lines sind derzeit nicht im neuen Klimaticket enthalten. Das könnte sich aber ändern, stellt ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen gegenüber Aviation Direct in Aussicht. Bereits vor der Einführung des Klimatickets waren die Postbusse, die zwischen der Bundeshauptstadt und dem Flughafen Wien-Schwechat unter der Marke Vienna Airport Lines verkehren, nicht in den Verkehrsverbund Ostregion integriert. Ein Sprecher der Muttergesellschaft betont gegenüber Aviation Direct: „Die Vienna Airport Lines sind eine eigenwirtschaftliche Leistung, die von Verbünden und öffentlichen Geldgebern unabhängig sind“. Derzeit sind die VAL, nebst dem City Airport Train, der jedoch schon länger in einer „Corona-Pause“ ist, nicht im Klimaticket enthalten. Bezüglich der Flughafenbusse könnten sich Änderungen ergeben, denn: „Die Vienna Airport Lines in das KlimaTicket aufzunehmen wird noch evaluiert“, so ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen. Hinsichtlich der momentanen Gültigkeit sagte der Medienreferent: „Mit dem KlimaTickte können, neben den Zügen und Straßenbahnen, nahezu alle Busse im Gebiet des jeweiligen Verkehrsverbundes genutzt werden. Davon ausgenommen sind unter anderem jedoch Tickets der Vienna Airport Lines“.

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Air France führt Hop bis mindestens 2026 weiter

Die zuletzt vor einer ungewissen Zukunft stehende Air-France-Tochter Hop soll bis mindestens März 2026 fortgeführt werden. Mit den Gewerkschaften wurde eine Einigung erzielt, die in erster Linie dazu führt, dass die Kosten pro Flugstunde sinken werden. Hop entstand im Jahr 2013 aus der Zusammenlegung der vormaligen Air-France-Regionaltöchter und trat zunächst unter eigener Marke auf. Man wollte die Regio-Flüge als eine Art Mischung aus Billigflieger und Regionalfluggesellschaft vermarkten. Erfolg war dem Konzept nicht gekrönt, so dass auf ACMI-Dienstleistungen für die Muttergesellschaft umgestellt wurde. Die Hop-Flotte wurde in den letzten Jahren schleichend verkleinert, denn für ausscheidende Turbopropflugzeuge gab es keinen Ersatz. Auch baute man Personal ab, was zu diversen Streitigkeiten mit den Gewerkschaften geführt hatte. Zuletzt wurde die Zukunft dieser Air-France-Tochter in Frage gestellt, denn in erster Linie will man sich auf die Marken Transavia und Air France konzentrieren. In langwierigen Verhandlungen konnten die Arbeitnehmervertreter und die Spitze der Muttergesellschaft einen Kompromiss finden. Bis mindestens 2026 wird Hop fortgeführt und bekommt seitens Air France eine Abnahmegarantie für die Flugdienstleistungen. Gleichzeitig machen die Arbeitnehmer Zugeständnisse, so dass die Kosten pro Flugstunde sinken.

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Norse Atlantic Airways setzt auf Fort Lauderdale

Das Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways wird sein U.S.-amerikanisches Hauptquartier am Flughafen Fort Lauderdale einrichten. Gleichzeitig plant man ab diesem Airport die europäischen Städte Paris, London und Oslo anzufliegen. Die Aufnahme der Flüge soll laut Mitteilung des Unternehmens im Laufe des Jahres 2022 erfolgen. „Der Zeitpunkt ist perfekt für Norse, da der internationale Reiseverkehr von und nach Südflorida ansteigt“, so Firmenchef Bjørn Tore Larsen. Weiters hält er diesen Airport für den „Schlüssel zum Erfolg“. Ähnlich wie Norwegian in den Anfangszeiten wird Norse Atlantic Airways zunächst auf sekundäre Airports in den Vereinigten Staaten setzen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Ontario und Newburgh. Zunächst sollen Verbindungen ab dem norwegischen Oslo aufgenommen werden. In London-Gatwick will man einen UK-Ableger etablieren. Man erwartet, dass man im Laufe des Novembers 2021 seitens der norwegischen Behörden AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommt. Im Sommerflugplan 2022 will Norse Atlantic Airways mit zwölf Boeing 787-9 und drei B787-8 fliegen.

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Klagenfurt: Gesellschafter uneins über Inhalt der Generalversammlung

Unter den Gesellschaftern des Klagenfurter Flughafens scheint es ordentlich Unstimmigkeiten über den Inhalt der jüngsten Generalversammlung zu geben. Das Büro von Landesrat Martin Gruber (ÖVP) teilte mit, dass man sich auf einen langfristigen Plan und Investments in der Höhe von 28 Millionen Euro geeinigt habe. Mehrheitseigentümer Lilihill dementiert das und fordert den Landesrat gar zur Rücknahme dieser Information auf. Klagenfurt befindet sich mehrheitlich im Eigentum der Lilihill Group. Diese kann den Inhalt der Medienerklärung des ÖVP-Landesrats so ganz und gar nicht teilen und betont, dass lediglich die Bestellung zweier weiterer Geschäftsführer sowie eines Wirtschaftsprüfers beschlossen wurden. Das Flughafenbudget wäre nur für das Jahr 2021 abgesegnet worden, nicht jedoch für die Folgejahre. Die Medienmitteilung von Landesrat Gruber würde „in keiner Weise den Tatsachen“ entsprechen, so Lilihill. Weiters verweist man darauf, dass die Investitionen von 28 Millionen Euro weder ein Tagesordnungspunkt waren, noch besprochen wurden. Man verlangt nun von den Minderheitsgesellschaftern der öffentlichen Hand eine Richtigstellung. Seitens der Kärntner Landesregierung wollte man zu dieser Angelegenheit keine Stellungnahme abgegeben.

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FACC liefert 1.000 Satz Schubumkehrgehäuse für Airbus A350

Im Bereich der Langstreckenflugzeuge kann FACC einen Meilenstein feiern: Vor kurzem übergab der Aerospace-Konzern die 1000. Ausstattung der A350 Triebwerksverkleidungen an ihren Kunden Collins Aerospace. Seit Projektstart im Jahr 2010 habe FACC rund 50 Millionen Euro in die Entwicklung und Herstellung der Komponenten investiert, um einerseits Airbus ein möglichst gewichts- und damit treibstoffsparendes Schubumkehrgehäuse bieten zu können und andererseits die Fertigungslinie nach höchster Effizienz und Ergonomie auszurichten. Gut 50 Mitarbeiter arbeiten derzeit an dem Programm. „Das Segment der Langstreckenflugzeuge entwickelt sich etwas zeitverzögert als das der Kurz- und Mittelstrecken. Wir gehen aber davon aus, dass mit der schrittweisen Rücknahme der Restriktionen im transkontinentalen Reiseverkehr auch der Bedarf an A350-Flugzeuen weiter steigen wird“, so CEO Robert Machtlinger. Der Aerospace-Zulieferer spürt eine steigende Nachfrage, da sich die Luftfahrtindustrie zunehmend erholt. Nach China legte in den letzten sechs Monaten der Flugverkehr in den USA laut FACC stark zu und liegt nur mehr 15 Prozent unter dem Rekordniveau von 2019. Die Nachfrage an neuen Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen steigt im 4. Quartal 2021 um 20 Prozent.

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Emirates-Flaggschiff A380 kehrt nach Hamburg zurück

Am Sonntag, 31. Oktober 2021, um 12:55 Uhr landet nach 19 Monaten erstmals wieder ein Airbus A380 der Fluggesellschaft Emirates im Linienbetrieb in Hamburg – ab dann täglich. Als die Passagierzahlen während der Corona-Pandemie sanken, hatte die arabische Fluggesellschaft auf der Strecke Hamburg-Dubai vorübergehend auf Jets des Typs Boeing 777 umgestellt. „Wir freuen uns sehr, mit unserem Airbus-Flaggschiff ab heute wieder täglich den Hamburg Airport anzufliegen und Geschäfts- sowie Urlaubsreisenden ab Norddeutschland das vielfach ausgezeichnete Emirates A380-Erlebnis anbieten zu können. Wir haben unsere Flugkapazitäten ab Hamburg in den vergangenen Monaten sukzessive hochgefahren und bieten derzeit wieder eine tägliche Verbindung“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe. Das größte Passagierflugzeug der Welt bringt Reisende, Spotter sowie Flughafen-Beschäftigte auf der ganzen Welt zum Staunen: Es misst 72,2 Meter in der Länge und hat eine gewaltige Spannweite von 79,8 Metern. Das Langstreckenflugzeug bietet mit zwei durchgängigen Passagierdecks Platz für bis zu 615 Fluggäste in der 2-Klassen Bestuhlung und für bis zu 517 Fluggäste in der 3-Klassen Bestuhlung. Hinweis für Spotter: Laut aktueller Emirates-Planung landet am 31. Oktober als besonderes Highlight eine A380 mit bunter Expo-Sonderlackierung am Hamburger Flughafen. Diese einzigartige Sonderlackierung ist nur auf drei A380-Flugzeugen zu sehen, und landete bisher nicht am Hamburger Flughafen. Die Aussichtsterrasse im Terminal 2 wird zu diesem Ereignis vorübergehend geöffnet.

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