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Kimaticket bei Regiojet: Sitzplatz-Reservierung erforderlich

Die tschechische Privatbahn Regiojet nimmt am neuen Klimaticket teil. Während Westbahn und Österreichische Bundesbahnen mehr oder weniger klar kommuniziert haben unter welchen Bedingungen die Netzkarte akzeptiert wird, ist man bei Regiojet bis zuletzt zurückhaltend gewesen. Gegenüber Aviation Direct bestätigte ein Firmensprecher, dass man das Klimaticket in den Regiojet-Zügen bis zum jeweiligen Grenzbahnhof akzeptiert. Auf der Strecke nach Prag ist das Břeclav und in Richtung Budapest ist es Hegyeshalom. Konkret bedeutet das, dass man ab Wien bis zu den genannten Bahnhöfen, auch wenn sich diese im Ausland befinden, mit dem Klimaticket keinen Fahrschein kaufen muss. Fährt man allerdings weiter, so muss ein reguläres Ticket ab dem Grenzbahnhof zum Ziel in Tschechien bzw. Ungarn gekauft werden. Generell nicht gültig ist das Klimaticket in den Regiojet-Fernbussen, die ab Wien beispielsweise nach Prag, Brünn, Bratislava, Györ und Budapest verkehren. Ein Sprecher bestätigte, dass nur die Züge und nicht die Busse mit dem Klimaticket genutzt werden können. Um die neue österreichische Netzkarte bei Regiojet in Richtung Tschechien bzw. Ungarn (und umgekehrt) einsetzen zu können, muss man eine Sitzplatzreservierung erwerben. Diese kostet in der Standard-Klasse etwa zwei Euro bzw. in der Relax-Class 2,80 Euro. Erwirbt man diese nicht, so kann man laut dem Regiojet-Sprecher nur dann befördert werden, wenn es im Zug, in den man einsteigt, freie Plätze gibt. Kostenpflichtige Sitzplatzreservierung für den Bordservice notwendig Der Medienreferent wies im Gespräch mit Aviation Direct auf einen besonderen Umstand hin, der spezifisch für dieses Eisenbahnunternehmen ist: „Ohne die Sitzplatzreservierung haben die Passagiere eine eingeschränkte Nutzung des Borddienstes. Sie

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Italien: Grounding bei Blue Panorama Airlines

Die italienische Fluggesellschaft Blue Panorama Airlines, die seit einiger Zeit auch unter der Marke Luke Air auftritt, musste am Abend des 26. Oktober 2021 den Flugbetrieb einstellen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Carrier in finanzielle Bedrängnis geraten ist. Die Gewerkschaften Uiltrasporti, Filt Cgil und Fit Cisl teilten mit, dass Blue Panorama Airlines aus finanziellen Gründen den Flugbetrieb einstellen musste. Davon sind auch die Leisure-Aktivitäten unter der Marke Luke Air betroffen. Die Flotte bestand zuletzt aus acht Boeing 737-800, einer B737-300, einer B737-400 und zwei Airbus A330-200. Blue Panorama Airlines hatte bereits in den Jahren 2012 und 2017 ernsthafte finanzielle Probleme. In 2017 wurde der Carrier nach einem gerichtlichen Sanierungsverfahren durch den Tour Operator Gruppo Uvet übernommen. Bislang hat Blue Panorama Airlines nur in geringem Umfang Corona-Hilfsgelder ausbezahlt bekommen. Die Gewerkschaften machen nun Druck, dass die Auszahlung beschleunigt werden soll, denn im Sommer 2021 war die Nachfrage eher verhalten. Sollte die Regierung nun unter die Arme greifen, könnten die Arbeitsplätze gesichert werden und der Flugbetrieb wiederaufgenommen werden. Andernfalls würde die Abwicklung drohen.

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Wien: Türkei-Angebot für den Sommer 2022 nimmt Gestalt an

Mittlerweile strecken die türkischen Fluggesellschaften mitten in den Planungen für den Sommerflugplan 2022 ab Österreich. Dieser nimmt langsam Gestalt an, denn das Angebot soll gegenüber dem momentanen Status erweitert werden. Bis zum Sommer 2022 fließt sprichwörtlich noch viel Wasser die Donau hinab, weshalb damit zu rechnen ist, dass der Flugplan noch angepasst werden könnte. Dies kann sowohl in Richtung Erweiterungen als auch Kürzungen gehen. Gerade auf der Strecke zwischen Wien und Istanbul werden traditionell eher kurzfristig zusätzliche Angebote aufgelegt. Turkish Airlines plant während der Sommerferien 2022 ab Wien-Schwechat auch nach Samsun-Çarşamba, Kayseri, Trabzon und Gaziantep zu fliegen. Diese sollen überwiegend einmal wöchentlich in der Nacht durchgeführt werden. Nach Istanbul (IST) sind bis zu drei wöchentliche Nachtflüge geplant. Abgesehen von der Metropole am Bosporus ist derzeit vorgesehen, dass die genannten Ziele hauptsächlich während der Sommerferien bedient werden sollen. Der Mitbewerber SunExpress plant zwischen 30. Juni 2021 und 8. September 2022 einmal wöchentlich mit Boeing 737-800 das Ziel Samsun-Çarşamba anzubieten. Die Flüge sind derzeit für den Verkehrstag Donnerstag geplant und sollen nachmittags durchgeführt werden. Die Reisezeit zu dieser Destination beträgt in etwa zwei Stunden und 40 Minuten. Ebenso wird SunExpress das Ziel Kayseri im Programm haben. Zwischen 8. Juni 2022 und 7. September 2022 will man jeweils am Verkehrstag Mittwoch fliegen. Man tritt aber nicht nur in den Wettbewerb mit Hälfte-Eigentümer Turkish Airlines, sondern auch mit Corendon und Pegasus. Der zuletzt genannte Carrier plant in der Zeit von 30. März bis 21. September 2022 mit Airbus A320 jeweils mittwochs einen Nachtflug durchzuführen.

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Salzburg: Turkish bringt Ordu-Giresun zurück

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines plant im Sommerflugplan 2022 die Destination Ordu-Giresun wieder nonstop ab dem österreichischen Salzburg anzubieten. Derzeit ist geplant, dass diese Route mit Boeing 737 Max 8 bedient werden soll. Es handelt sich um eine saisonale Strecke, die während der Sommerferien angeboten wird. Der Erstflug ist für den 1. Juli 2022 angekündigt. Jeweils am Verkehrstag Freitag soll bis 9. September 2022 geflogen werden. Der Flug TK 1447 von Ordu-Giresun erreicht die Mozartstadt gegen 20 Uhr 00 Lokalzeit. Zurück in die Türkei geht es als TK 1448 um 21 Uhr 00. Die Ankunft ist am Folgetag und 1 Uhr 20 Lokalzeit. Laut Turkish Airlines beträgt die Flugzeit rund drei Stunden und 20 Minuten.

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Ab November: Lufthansa verbindet den Bodensee-Airport wieder zweimal täglich mit Frankfurt

Über das Star Alliance-Drehkreuz in Frankfurt ist der Bodensee-Airport an das weltweite Streckennetz der Lufthansa angeschlossen. Die ganze Region und insbesondere die Wirtschaft mit den hier ansässigen weltweit tätigen Unternehmen erreichen über die Drehkreuz-Verbindung Ziele auf der ganzen Welt. „Wir freuen uns sehr über die Wiederaufnahme der zweiten täglichen Frequenz. Dadurch werden wieder viele weltweite Verbindungen ermöglicht. Ende Januar 2022 wird das Lufthansa Flugangebot nochmals erweitert, so dass eine Tagesreise mit einem längeren Aufenthalt möglich wird. Zur weiteren Entwicklung der Verbindung stehen wir im engen Austausch mit der Lufthansa. Die kurzen Wege am Flughafen Friedrichshafen und die unkomplizierten Prozesse sparen Geschäftsreisenden wertvolle Zeit.“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer Bodensee-Airport. Geschäftsreisen bleiben auch in Zukunft relevant, weil virtuelle Meetings die Kommunikation von Mensch zu Mensch in vielen Situationen nicht dauerhaft ersetzen und Techniker nur vor Ort die Produktionsanlagen betreuen können. Das Angebot ermöglicht auch für Privatreisende nun täglich exzellente Verbindungen zu vielen interessanten Destinationen in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. 

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Winter: 80 Prozent der Airlines sind zurück in Zürich

Mit dem kommenden Winterflugplan werden wieder gleich viele Destinationen ab Zürich angeflogen wie vor der Pandemie. Darunter sind auch drei neue Ziele. Der Winterflugplan wird vom 31. Oktober 2021 bis zum 26. März 2022 geflogen. Insgesamt sind für den kommenden Winterflugplan ab Zürich 145 Destinationen mit 43 Airlines geplant. Damit sind 80 Prozent der Airlines wieder zurück, die bereits vor der Pandemie den Flughafen Zürich angeflogen haben. Insgesamt werden gleich viele Ziele angeflogen, wie vor der Pandemie, jedoch teilweise mit deutlich geringerer Frequenz. Änderungen seien jederzeit möglich, so der Airport. Neue Direktverbindungen ab Zürich sind Sansibar sowie Liberia (Costa Rica) – bedient durch Edelweiss. Seit 2013 erstmals wieder mit Direktverbindung ab Zürich ist Luxor im Angebot, ebenfalls bedient durch Edelweiss.

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Greenpeace: 80 Prozent der Kurzstreckenflüge könnten durch die Bahn ersetzt werden

Neuer internationaler Report beleuchtet wie Kurzstreckenflüge durch Bahnverbindungen ersetzt werden können und zeigt Reduktionsmöglichkeit CO2 auf. Das Klimathema ist generell sehr heikel und es werden die unterschiedlichsten Ansichten vertreten. Aus diesem Grund bringt Aviation Direct die Informationen von Greenpeace und der Flughafen Wien AG in zwei separaten Artikeln, die zeitgleich erscheinen. Um Lesern größtmögliche Entscheidungsmöglichkeiten bieten zu können, wurden die Artikel auch von unterschiedlichen Redakteuren des Aviation Direct Teams bearbeitet. Die Sichtweise der Flughafen Wien AG ist unter diesem Link zu lesen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat heute einen neuen Report veröffentlicht, der untersucht, wie viele Kurzstreckenflüge in Europa durch Züge ersetzt werden können. Das überraschende Ergebnis: für rund 30 Prozent aller Kurzstreckenflüge gibt es Zugverbindungen unter sechs Stunden, für 18 Prozent gibt es direkte Nachtzugverbindungen. Die Daten für Österreich sind noch erfreulicher: hierzulande gibt es für 53 Prozent aller Top-30-Kurzstreckenflüge innerhalb der EU direkte Nachtzugverbindungen – ein absoluter Spitzenwert in Europa. Inklusive einigen schnellen Tagzügen und Nachtzügen mit einmaligem Umsteigen gibt es sogar für 80 Prozent aller österreichischen Kurzstreckenflüge eine gute Bahnalternative. „Zusammen mit den direkten Nachtzügen könnte in Europa also bereits jetzt bei fast der Hälfte aller Kurzstrecken gemütlich auf die Bahn umgestiegen werden“, analysiert Greenpeace Verkehrssprecher Herwig Schuster: „Wir fordern daher, dass diese Flüge verboten werden.“ Für einen Komplettausstieg aus Kurzstreckenflügen in Europa fordert Greenpeace jedoch auch Verbesserungen bei der Bahn. „Die Bahn muss im Vergleich zum Flugzeug deutlich billiger gemacht werden“, sagt Schuster, „und vor allem in Ost- und Südosteuropa müssen die Züge deutlich schneller und öfter

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Reaktion: Flughafen Wien wirft Greenpeace „plumpe Propaganda“ vor

Österreichs größter Flughafen, Wien-Schwechat, reagiert auf eine Aussendung der Umweltorganisation Greenpeace und widerspricht dieser diametral. In der Headline der Medienerklärung spricht der Airport gar von „plumper Propaganda“. Das Klimathema ist generell sehr heikel und es werden die unterschiedlichsten Ansichten vertreten. Aus diesem Grund bringt Aviation Direct die Informationen von Greenpeace und der Flughafen Wien AG in zwei separaten Artikeln, die zeitgleich erscheinen. Um Lesern größtmögliche Entscheidungsmöglichkeiten bieten zu können, wurden die Artikel auch von unterschiedlichen Redakteuren des Aviation Direct Teams bearbeitet. Die Sichtweise der Umweltschutzorganisation ist unter diesem Link zu lesen. Die Flughafen Wien AG bezieht sich in ihrer Medienerklärung auf eine aktuelle Studie der Eurocontrol, die heuer erstellt wurde. Diese kommt unter anderem zum Schluss, dass Kurzstreckenflüge „vielfach unverzichtbare Zubringerflüge für Mittel- und Langstreckenverbindungen“ sind. Weiters: „Eine der Kernaussagen ist, dass diese aktuell auch durch die Bahn nicht ersetzt werden können, weil vielfach das Bahnangebot nicht oder nur unzureichend vorhanden ist. Der dafür notwendige Bahnausbau wird nicht nur Jahrzehnte dauern, sondern auch gewaltige Milliardenbeträge verschlingen“. Weiters argumentiert die Flughafen Wien AG auf Grundlage der Eurocontrol-Studie, dass in Europa die Kurzstreckenflüge 24,1 Prozent aller Verbindungen ausmachen würde. Der Anteil an den Kohlenstoffdioxid-Emissionen soll demnach bei 3,8 Prozent liegen. Weltweit gesehen wäre die Luftfahrt für 2,7 Prozent des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes verantwortlich. In Europa für 0,52 Prozent in Österreich für 0,16 Prozent. Flughafen Wien verweist auf hohen Transferanteil Weiters führt der größte Airport Österreichs an, dass auf vielen Kurzstrecken der Transferanteil sehr hoch ist. Als Beispiel wird die München-Strecke angeführt. Man schreibt unter

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Frankfurt: Im Winter zu 244 Zielen in 92 Ländern

In der Wintersaison bieten 83 Fluggesellschaften Passagierflüge zu weltweit 244 Reisezielen in 92 Ländern an. Mit fortlaufender Lockerung der pandemiebedingten Reiserestriktionen könnten sogar weitere Destinationen und Fluggesellschaften kurzfristig hinzukommen, so der Airport.  Insgesamt sind zu Beginn der Winterflugplan-Periode im November durchschnittlich 2.970 Passagierflüge pro Woche (Abflüge) geplant. Das sind 30 Prozent weniger als im Winterflugplan 2019/2020, aber 180 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2020/21. Davon entfallen 380 Flüge auf innerdeutsche, 620 auf interkontinentale und 1970 auf europäische Strecken. Das einfache Sitzplatzangebot liegt bei etwa 520.000 Plätzen pro Woche und damit etwa 36 Prozent unter dem Vergleichswert aus 2019/2020. Zahlreiche US-Destinationen ab FRA Insbesondere die Grenzöffnung der USA für geimpfte und zusätzlich getestete ausländische Gäste ab 8. November 2021 sorge für ein stark wachsendes Angebot: Insgesamt 17 US-Destinationen sind ab FRA in der bevorstehenden Wintersaison regelmäßig erreichbar. Lufthansa (LH), United Airlines (UA) und Singapore Airlines (SQ) starten tägliche Flüge nach New York City.  Condor (DE) bietet ab dem 1. November fünf wöchentliche Flüge in die Ostküstenmetropole am Hudson River an. Insgesamt gibt es bis zu fünf tägliche Flüge zu den New Yorker Flughäfen Newark (EWR) und John F. Kennedy (JFK) ab FRA. Ab Mitte Dezember fliegt auch Delta Airlines (DL) täglich nach New York-JFK. United Airlines und Lufthansa bieten zudem bis zu 20 wöchentliche Verbindungen nach Chicago (ORD) und in die Hauptstadt Washington (IAD). Mit den beiden Star Alliance Partnern geht es außerdem zweimal täglich nach San Francisco (SFO) und Houston (IAH), während Denver zwölfmal pro Woche auf dem Flugplan steht.

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ZRH: EASA-Nofallübung durchgeführt

Gestern fand am Flughafen Zürich unter Aufsicht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) die Notfallübung „MC FLY 21“ statt. Die EU und die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO schreiben vor, dass auf internationalen Flughäfen mit regelmässigem Linienverkehr alle zwei Jahre die gesamte Notfallorganisation beübt wird. Beim Szenario der diesjährigen Notfallübung haben sich die Verantwortlichen auf realistische Begebenheiten gestützt. So ging es bei der Übung darum, dass ein Flugzeug im Endanflug mit einer Drohne kollidierte. Es gab mehrere Verletzte. Speziell gefordert waren nebst den rückwärtigen Organisationen in der diesjährigen Notfallübung alle Blaulichtorganisationen. Insgesamt waren rund 400 beübte Personen und rund 160 Figurantinnen und Figuranten an der Übung beteiligt. Die EASA-Notfallübung fand während dem laufenden Flugbetrieb statt. Beübt wurden die Kantonspolizei Zürich, Schutz & Rettung Zürich, die Swiss, mehrere externe Rettungsdienste sowie die Flughafen Zürich AG. Gleichzeitig wurde die rückwärtige Notfallorganisation des Flughafens – der Krisenstab, die Kriseninformation und die Betreuungsdienste – aufgeboten und beübt. Auch das speziell für Notfälle eingerichtete Nottelefon für Angehörige wurde in Betrieb genommen. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und fließen in eine detaillierte Gesamtbewertung ein. Die Erkenntnisse aus dem Schlussbericht sollen wie immer zur weiteren Optimierung der Notfallorganisation beitragen.

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