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Bald 600 Millionen EU-Zertifikate ausgestellt

Seit dem offiziellen Start des EU-Impfnachweises Anfang Juli sind der EU-Kommission zufolge 591 Millionen Zertifikate ausgestellt worden. 43 Länder von vier Kontinenten seien mittlerweile an die nötige Technik angeschlossen – weitere sollen in den kommenden Monaten folgen, wie aerzteblatt.de berichtet. Doch nicht nur das: Der Kommission zufolge haben 60 Drittstaaten ihr Interesse bekundet, ebenfalls die EU-Zertifikate nutzen zu wollen. Damit erreicht das Dokument eine interkontinentale Verbreitung. Die Regeln, wofür Nachweise gebraucht werden, unterscheiden sich von Land zu Land. So können Reisende mit einem Nachweis, etwa über eine Impfung, mancherorts nicht nur eine Quarantäne nach Ankunft ver­mei­den. Mit dem digitalen Zertifikat können EU-Bürger europaweit Impfungen, Tests und Genesungen nachwei­sen. Eine einheitliche Vorgehensweise vereinfacht natürlich das Reisen – vom Sommerurlaub bis zu kleineren Ausflügen in benachbarte Länder. Glaubt man den Stimmen aus Brüssel, dann haben besonders die Luftfahrt- und Reisebranche von dem Nach­weis profitiert.

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Jettainer verlängert Vertrag mit Swiss

Jettainer übernimmt für weitere fünf Jahre die weltweite Steuerung und Wartung der Lademittelflotte von Swiss International Air Lines sowie der Luftfrachttochter Swiss WorldCargo und der Schwestergesellschaft Edelweiss Air. Im Zuge der Vertragsverlängerung tauscht Jettainer mehr als 650 ältere AKE-Container durch leichtere und umweltfreundlichere Lightweight-ULDs aus. Durch die damit verbundene Gewichts- und Kerosinreduktion möchte der Schweizer Carrier ihren Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Luftverkehr fortsetzen, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt. „Wir freuen uns, unsere enge und langjährige Zusammenarbeit mit Jettainer weiter auszubauen. Mit seinen neueren, leichten Modellen ist Jettainer in der Lage, unsere Nachhaltigkeitsstandards und -verpflichtungen einzuhalten, da wir weiterhin innovative Wege finden, unseren globalen CO2-Fußabdruck zu reduzieren“, so Lorenzo Stoll, Cargo-Chef bei Swiss.

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USA: MD-87 verunglückt und ausgebrannt – Alle haben überlebt

Am Houston Executive Airport ist es am Dienstag zu einem schweren Unfall gekommen. Eine als Businessjet betriebene McDonnell Douglas MD-87 stürzte kurz nach dem Ende der Piste ab und geriet in Flammen. Die 18 Passagiere und drei Crewmitglieder hatten vermutlich einen besonders aktiven Schutzengel, denn alle haben das Unglück überlebt. Der für das County zuständige Sheriff bestätigte, dass alle Fluggäste und Besatzungsmitglieder die Unglücksmaschine lebend verlassen haben können. Noch dazu sollen sich zur zwei Personen leicht verletzt haben. Diese wurden in einem naheliegenden Krankenhaus behandelt. Angesichts der Bilder und Videos, die von der Unfallmaschine im Internet kursieren und durch U.S.-amerikanische Medien gegangen sind, gleicht es einem Wunder, dass dieser Unfall zum Glück kein einziges Opfer forderte. Was genau passiert ist, ist noch nicht abschließend geklärt. Es ist derweil noch unklar, ob die N987AK überhaupt abgehoben ist oder dermaßen langsam, dass sie den Zaun rund 300 Meter nach dem Pistenende durchschlagen hat. Weiters wurden durch den Unfall einige Versorgungsleitungen, beispielsweise Strom, zerstört. Dies hatte zur Folge, dass einige Dörfer ohne Energieversorgung waren. Die betroffene McDonnell Douglas MD-87 war zum Zeitpunkt des Vorfalls 33 Jahre alt und wurde ursprünglich an Finnair ausgeliefert. Momentan war die N987AK auf die 987 Investments eines bekannten Immobilienunternehmers eingetragen. Das Flugzeug befand sich auf dem Weg vom Houston Executive Airport nach Boston. Es handelte sich um keinen Linienflug, sondern um einen so genannten Executive Charter. Die NTSB hat die Unfallermittlungen bereits aufgenommen. Es kursieren zwar bereits zahlreiche Spekulationen, jedoch gilt es hinsichtlich der Ursache die Ergebnisse der

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Lufthansa Cargo und WiseTech Global bringen eBooking-Verbindung auf den Weg

Lufthansa Cargo und WiseTech Global, ein Anbieter von Logistiklösungen, etablieren derzeit eine direkte eBooking-Verbindung zwischen ihren Systemen, um den eBooking-Prozess für Nutzer der CargoWise-Plattform für Logistikdienstleistungen weltweit zu verbessern. Mit Beginn der ersten Testläufe werde die Integration CargoWise-Kunden einen vereinfachten Buchungsprozess innerhalb ihrer eigenen IT-Systeme bieten, der Luftfrachtraten, Flugverfügbarkeiten und die Buchungsbestätigung in Echtzeit liefern soll, so das Unternehmen. Dabei erhöhe die API basierte Anbindung die Produktivität der Spediteure, ersetze manuelle, fehleranfällige Dateneingabe zwischen verschiedenen Systemen und sorge somit für mehr Transparenz und reduziere Kosten. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit WiseTech Global bei dieser eBooking-Verbindung. In einem sich rasant verändernden Umfeld der Luftfrachtbranche bietet die Möglichkeit der direkten Anbindung an CargoWise unseren Kunden Buchungsmöglichkeiten über ihre eigenen Systeme. Von dieser eBooking-Verbindung profitieren nicht nur unsere Kunden durch höhere Effizienz und Produktivität, sondern sie ermöglicht und unterstützt auch die Digitalisierung des ganzen Logistikbereiches“, so Ashwin Bhat, Vorstand Produkt und Vertrieb bei Lufthansa Cargo.

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DTM: Sun Express nimmt Antalya-Verbindung wieder auf

Ab Sommer 2022 von Dortmund direkt an die türkische Riviera. Die deutsch-türkische Fluggesellschaft nimmt nach vier Jahren Antalya wieder in ihren Flugplan auf und fliegt ab Sommersaison 2022 bis zu viermal wöchentlich von Dortmund an die türkische Mittelmeerküste. „Sun Express erfüllt damit den Wunsch vieler Fluggäste, die uns häufig auf diese Flugverbindung angesprochen haben“, freut sich Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen. Nach Izmir ist Antalya das zweite Flugziel, dass die Airline ab Dortmund ansteuert. Die Direktflüge an die türkische Riviera werden ab 10. April angeboten – zunächst zweimal wöchentlich, ab Juli dann viermal in der Woche. Flüge für den kommenden Sommer können bereits gebucht werden.

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UK: CAA lässt Heathrow Gebühren nicht nach Wunsch erhöhen

Dem Flughafen London-Heathrow wurde eine geplante Gebührenerhöhung untersagt. Der Airport plante das Passagierentgelt per 1. Jänner 2022 von 22 Pfund auf 43 Pfund anzuheben. Die Luftfahrtbehörde deckelt das Entgelt für die nächsten fünf Jahre zwischen 24,50 und 34,30 Pfund. Teurer wird es dennoch, den vorläufig wurde Heathrow für das Jahr 2022 ein Entgelt in der Höhe von 30 Pfund pro Fluggast zugesagt. Die Zivilluftfahrtbehörde CAA ging in ihrer Erklärung darauf ein, dass der Airport im Vorjahr aufgrund der Pandemie zwei Milliarden Pfund Verlust gemacht habe. Die Gebühren habe man dennoch so niedrig wie möglich halten wollen, jedoch wäre die Höhe, die sich Heathrow vorgestellt hatte, nicht bewilligungsfähig gewesen. Der Chef des größten Kunden, International Airlines Group, meldete sich auch rasch zu Wort: „Die internationale Konnektivität ist für die wirtschaftliche Erholung Großbritanniens von entscheidender Bedeutung. 1,5 Millionen britische Arbeitsplätze werden von der Luftfahrtindustrie unterstützt, was 4,5 Prozent des britischen BIP ausmacht. Heathrow ist bereits heute der teuerste Drehkreuz-Flughafen der Welt. Der überproportionale Anstieg im Vergleich zu anderen europäischen Drehkreuzen wird seine Wettbewerbsfähigkeit noch weiter untergraben und britische Verbraucher werden Verlierer sein. Ein kosteneffizienter Heathrow würde Reisenden, Unternehmen und der britischen Wirtschaft insgesamt zugute kommen. Flughafengebühren müssen wettbewerbsfähig sein, wenn Global Britain Realität werden soll. Wir werden uns an der Konsultation der Regulierungsbehörde beteiligen, um sicherzustellen, dass die Luftfahrt ihren Beitrag dazu leisten kann, und uns für die britischen Verbraucher gegenüber den Interessen der Aktionäre von Heathrow einzusetzen”, so Luis Gallego.

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Gebührenerhöhung: Air France-KLM droht Amsterdam mit Klage

KLM ist alles andere als glücklich darüber, dass am Flughafen Amsterdam-Schiphol die Gebühren innerhalb der nächsten drei Jahre um 40 Prozent erhöht werden sollen. Nun droht die Konzernmutter auch mit rechtlichen Schritten. Man ist der Ansicht, dass die Preiserhöhung auch im Angesicht der Coronakrise “unvernünftig, unangemessen und inakzeptabel” ist. Unter anderem verweist man auch darauf, dass die Fluggesellschaften stark gebeutelt sind und den Einnahmenausfall weitgehend aus eigener Kraft stemmen müssen. Der Flughafen Amsterdam würde dies einfach an die Airlines weiterreichen. Air France-KLM argumentiert auch damit, dass das niederländische Luftfahrtgesetz die “Ausnutzung von Monopolstellungen” verbieten würde. Sollte der Airport nicht einlenken, werde man vor Gericht ziehen. Unterstützung hat der Mitbewerber Easyjet bereits angedeutet. Am Flughafen Schiphol sieht man die Sachlage gänzlich anders und will an der Kostenanhebung festhalten.

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Swiss startet Gepäckabholung in der Schweiz

In Kooperation mit dem Startup AirPortr bietet Swiss einen Abholservice für Check-in-Gepäck an. Dieser soll je nach Wohnort zwischen 39 und 59 Franken kosten und Passagieren quasi kofferloses Reisen ermöglichen. Die Gepäckstücke müssen spätestens 23 Stunden vor planmäßigem Abflug durch den Transferdienst übernpmmen worden sein. Swiss ist derzeit die erste Fluggesellschaft, die einen solchen Service in der Schweiz anbietet. Dieser wird in Kürze auf weitere Fluggesellschaften der Lufthansa Group ausgeweitet. “Unsere Kunden sagen uns, dass die Beförderung des Gepäcks einer der schwierigsten Aspekte des Reisens darstellt. Wir haben ihnen zugehört und bieten ihnen dank der Partnerschaft mit Airportr ein neues Reiseerlebnis, das bereits zu Hause beginnt. Gemeinsam zeigen wir, dass Reisen einfach, schnell und transparent sein kann, ganz gleich, wie unsere Kunden reisen. Dieser Service ist den traditionellen Gepäcklieferdiensten weit überlegen und trägt zu unseren Bemühungen für nachhaltiges Reisen bei”, so Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer von Swiss.

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Im Strudel der HNA-Pleite: Frankfurt-Hahn ist insolvent

Der Flughafen Frankfurt-Hahn und zwei Tochtergesellschaften sind in die Insolvenz geschlittert. Dies teilte das zuständige Amtsgericht Bad Kreuznach mit. Zum vorläufigen Masseverwalter wurde der Frankfurter Rechtsanwalt Jan Markus Plathner. Kurz vor der offiziellen Mitteilung des Gerichts berichtete die Wirtschaftswoche über die massive Schieflage des hauptsächlich von Billigfliegern genutzten Airports. Pikant ist die Pleite auch deshalb, weil dieser Regionalflughafen zu 82,5 Prozent im Eigentum der insolventen HNA Group ist. Diese wird zerschlagen. Nur vor wenigen Tagen schloss das deutsche Management aus, dass der Kollaps des Konzerns Auswirkungen auf den Flughafen Frankfurt-Hahn haben könnte. Nun kam es anders, aber man erklärt weiterhin, dass die Insolvenzen von Airport, HN Aviation Security GmbH und JFH Jet Fuel Hahn GmbH keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb haben werden. Während der Corona-Pandemie mussten in Deutschland unter anderem die Airports Paderborn und Friedrichshafen den Gang zum Insolvenzrichter antreten. Die Verfahren wurden auch genutzt, um die Betreibergesellschaften komplett neu aufstellen zu können. Vermutlich strebt man ähnliches auch am Hahn an, um sich vor dem Sog der Zerschlagung der HNA Group soweit als möglich schützen zu können.

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DHL Air Austria ist in der Luft

Die Frachtfluggesellschaft DHL Air (Austria) GmbH bekam kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Mit der OE-LNZ wurde die erste Cargoverbindung ab dem ungarischen Budapest bedient. Das eingangs genannte Flugzeug ist eine Boeing 757-200, die zuletzt bei der Konzernschwester im Vereinigten Königreich im Einsatz war. Die OE-LNZ trägt die Seriennummer 32398 und war ehemals als G-DHKP registriert. DHL Air Austria ist eine Tochtergesellschaft des Logistikkonzerns Deutsche Post-DHL und wurde erst heuer gegründet. Der neue Ableger befindet sich derzeit auch auf der Suche nach Mitarbeitern.

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