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Markenrechte: Alitalia-Auktion wird zur Zitterpartie für ITA

Die italienische Regierung verlautbarte, dass die Neugründung ITA am 15. Oktober 2021 an den Start gehen soll. Ob man dabei die Marke Alitalia nutzen kann, hängt vom Ausgang einer öffentlichen Auktion ab. Während die italienische Regierung die neue Staatsairline unter der Marke Alitalia fliegen lassen wollte, pocht die EU-Kommission auf einen harten Schnitt. Im Rahmen einer Versteigerung kann ITA die Rechte am Brand erwerben. Je nach Interesse könnte aber auch ein anderer Bieter das Höchstgebot abgeben, so der Ausgang der Auktion abgewartet werden muss. Spannend wird es, wenn die Versteigerung nicht so endet wie von der italienischen Regierung erhofft, denn ITA betonte zuletzt, dass die Marke Alitalia ein zentraler Baustein der Strategie ist. In der Theorie könnte jede beliebige Person, die das notwendige Kleingeld aufbringen kann, Sand ins Getriebe streuen und die Rechte an der Marke Alitalia ersteigern. Die EU-Kommission macht die Auktion zur Bedingung für den Startzuschuss für ITA. Mit diesem sollen betriebsnotwendige Assets aus Alitalia herausgekauft werden. Die Botschaft aus Brüssel ist klar: Ohne Versteigerung des Brands gibt es kein grünes Licht. Die italienische Regierung legte den Termin für den Erstflug auf den 15. Oktober 2021 fest. Gleichzeitig soll dann der Flugbetrieb der Alitalia schrittweise eingestellt werden und die „old company“ geht dann in die Abwicklung.

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Eurowings Discover nimmt an Miles and More teil

Der neue Lufthansa Ferienflieger Eurowings Discover ist nun offizieller Teilnehmer des Vielfliegerprogramms Miles and More. Kunden sollen mindestens vier Prämienmeilen pro Euro Flugpreis gutgeschrieben bekommen. Die Mindestgutschrift auf das Meilenkonto soll 125 Prämienmeilen je Leg betragen. Statuskunden erhalten ab Frequent Traveller einen Bonus von 25 Prozent auf die Prämien- und Statusmeilen. Um Freiflüge erhalten zu können sind bei Eurowings Discover mindestens 15.000 Meilen erforderlich. Die Neugründung ist die künftige „Ferienabteilung“ der Lufthansa und soll in erster Linie ab Frankfurt am Main und München starten. Derzeit wird eine Flotte aufgebaut, die aus den Typen Airbus A330 und A320 besteht. Gewerkschaften kritisieren das Projekt und werfen der Kranich-Konzernleitung Tarifflucht vor.

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Ein Drittel der Ansteckungen auf Reisen zurückzuführen

Während die CoV-Beschränkungen fallen, steigt auch hierzulande wieder die Zahl der Neuinfektionen. Rund ein Drittel aller Ansteckungen sei dabei auf die erhöhte Reiselust der Menschen zurückzuführen. Urlauber bringen wohl nicht nur Souvenirs aus dem Ausland mit: Demnach seien 31,1 Prozent aller geklärten Fälle bezogen auf die Kalenderwoche 27 (5. bis 11. Juli) reiseassoziiert. Sieben Tage davor waren es noch 25,3 Prozent. Bis Ende Juni lag dieser Wert gar zwischen 1,7 und 5,2 Prozent. Das berichtet der ORF unter Bezugnahme auf auf die jüngste Epidemiologische Abklärung der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES).

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Flugreisen: So landen pflanzliche Urlaubssouvenirs nicht im Müll

Exotische Pflanzen wie Orchideen oder besonderes Obst und Gemüse, wie z.B. Mangos aus Ägypten oder frische Weinblätter aus der Türkei, werden oft als Souvenirs für Familie oder Freundeskreis aus dem Urlaub mit nach Hause genommen. Dabei müssen Einfuhrvorschriften beachtet werden – sogar Einfuhrverbote können vorliegen. Damit soll verhindert werden, dass gefährliche Schädlinge eingeschleppt werden. Denn eine Ausbreitung dieser Schädlinge kann schwerwiegende Folgen für Land- und Forstwirtschaft sowie die Umwelt haben. Wie Pflanzen eingeführt werden können Pflanzliche Waren müssen auch im Urlaubsreiseverkehr bei der Einreise in ein EU-Land über ein Pflanzengesundheitszeugnis des Herkunftslandes verfügen. Dieses amtliche Dokument wird im Herkunftsland ausgestellt und belegt, dass bereits bei der Anzucht des jeweiligen Gewächses die pflanzengesundheitlichen Einfuhrbedingungen der EU-Staaten berücksichtigt und erfüllt wurden. Pflanzen und bestimmte pflanzliche Produkte unterliegen bei der EU-Erstankunft einer zusätzlichen amtlichen Kontrolle, die in Österreich an den Flughäfen Wien, Linz und Graz durchgeführt wird. Bei dieser phytosanitären Importkontrolle überprüft der amtliche Pflanzenschutzdienst des Bundesamts für Ernährungssicherheit (BAES) die pflanzliche Gesundheit. Ist alles im grünen Bereich, kann die Freigabe durch den Zoll stattfinden. Die Anmeldung zur phytosanitären Importkontrolle muss, zumindest einen Arbeitstag vor Ankunft der Sendung über das EU-Portal TRACES NT (TRAde Control and Expert System New Technology) erfolgen. Ohne entsprechende Einfuhrdokumente und die notwendigen phytosanitären Kontrollen werden die Waren vom Zoll beschlagnahmt und in weiterer Folge vernichtet. Achtung_: Ausnahmen für kleine Mengen von pflanzlichen „Mitbringseln“ gibt es nicht. Ausschließlich für die Mitnahme von folgenden Früchten wird bei der Einfuhr kein Pflanzengesundheitszeugnis benötigt: Ananas, Bananen, Durian, Datteln und Kokosnüsse. Hinweis: Seit 01.01.2021 gelten auch England,

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3G-Regel: Österreich kündigt scharfe Kontrollen und Strafen in der Gastronomie an

Die österreichische Bundesregierung will die Einhaltung der 3G-Regelung, die in der Gastronomie gilt, künftig scharf kontrollieren. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) kündigten Geldstrafen an. Auch Flughafenlounges fallen unter die Covid-Regeln für die Gastronomie. Laut Medienerklärung der beiden Regierungsmitglieder hat den Ausschlag gegeben, dass es in den letzten Tagen zu verstärkten Infektionen im Bereich der Nachtgastronomie gekommen ist. Man hofft nun mit Hilfe von Kontrollen die Einhaltung der 3G-Regel durchsetzen zu können. Gleichzeitig ist in der Aussendung zu lesen: „Um die dynamische Ausbreitung der Deltavariante einzudämmen und die aktuellen Öffnungsschritte beibehalten zu können, wird die Einhaltung der Coronavirus-Maßnahmen nunmehr – insbesondere in der Gastronomie – schärfer kontrolliert.“ „Wir werden alles dafür tun, damit die Zutrittsregeln in der Nachtgastronomie, aber auch in allen anderen Gastronomiebetrieben flächendeckend eingehalten werden. Es liegt im Interesse der Nachtgastronomie UND ihrer Gäste, dass diese Regeln ernst genommen werden. Das dient dem Schutz jedes Einzelnen und hilft mit, dass wir keine weiteren Schutzmaßnahmen brauchen. Mit der Green Check Anwendung ist die Kontrolle vor Ort schnell und effizient machbar“, so Köstinger. „Wichtig ist auch die Fortführung der Gästeregistrierung. Damit können wir das Contact Tracing verbessern und die Ausbreitung von Infektionen wirksam stoppen. Nur so können wir unsere erst kürzlich zurückgewonnenen Freiheiten beibehalten. Die Gesundheitsbehörden und bei Bedarf auch die Exekutive werden dafür sorgen, dass die Regeln eingehalten werden. Darüber hinaus richtet sich auch mein Appell speziell an die jungen Menschen: Lasst euch impfen, ihr schützt damit euch selbst und eure Freunde vor Ansteckung und helft

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Air Baltic verkauft 737-Flugsimulator

Die Air Baltic-Tochtergesellschaft schließt die Ausbildung am Boeing 737-Fullflight-Simulator nun endgültig ab. Der Simulator wird nicht mehr benötigt, da die lettische Fluggesellschaft eine reine Airbus-Flotte betreibt. Daher wurde das Gerät bereits an ein französisches Unternehmen verkauft. „Bis 2024 werden 50 Flugzeuge des Typs Airbus A220-300 für Air Baltic im Einsatz sein. Das heißt konkret: Der Schulungsbedarf der Crew wird die derzeitige Kapazität deutlich übersteigen“, so Air Baltic-COO Pauls Cālītis. Daher forciere Air Baltic Training künftog den Kauf eines zweiten Airbus A220-Full Flight Simulator. Der scheidende Boeing 737-Simulatorwurde seit der Gründung im Jahr 2010 betrieben. In dieser Zeit wurden mehr als 50.000 Trainingsstunden darauf durchgeführt. 

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NUE: London wieder nonstop erreichbar

Der Low-Coster nimmt die Verbindung nach London-Stansted wieder auf: Am Wochenende startete nach mehrmonatiger Pause der erste Flug ab Nürnberg. Vorerst wird damit die Nonstop-Route jeweils dienstags und samstags angeflogen. Vor der Pandemie im Jahr 2019 nutzten fast 200.000 Passagiere diese Verbindung, die Passagierzahl hatte sich innerhalb von zehn Jahren verdoppelt. Damit zählt London für die Menschen und die Wirtschaft der Metropolregion Nürnberg zu den wichtigsten Flugzielen und war bis 2019 die nachfragestärkste Metropole für Flugreisende ab NUE. Das gilt ebenso für Gäste aus dem Vereinigten Königreich. Allein 2019 verzeichnete die Stadt Nürnberg 39.000 Gästeankünfte aus dem Vereinigten Königreich.  Ryanair startet diesen Sommer zu insgesamt sechs Zielen ab Nürnberg: Neben London sind das die griechischen Ziele Thessaloniki und Korfu sowie das italienische Palermo. Außerdem geht es nach Alicante und Palma de Mallorca in Spanien.

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Thomas Cook-Pleite kostet dem Staat doch weniger

Die Entschädigungen für Kunden des insolventen Reiseveranstalters Thomas Cook kosten den Staat deutlich weniger als erwartet.  Bis Ende Juni 2021 seien nur 130,5 Millionen Euro an die Opfer der Reisepleite überwiesen worden, sagte ein Sprecher des Bundesjustizministeriums am Sonntag. Damit seien inzwischen mit 95.600 Fällen bereits 91 Prozent der Anmeldungen erledigt. Der Bund sei ursprünglich von mindestens 225 Millionen Euro ausgegangen.  Hintergrund ist die Insolvenz des damals nach Tui zweitgrößten Reisekonzerns Thomas Cook im September 2019. Hunderttausende Kunden waren betroffen. Die Versicherung hatte damals nur einen Bruchteil der Kosten ersetzt, weshalb schließlich der Staat freiwillig einsprang. Viele Kunden haben sich dem Sprecher zufolge aber ihr Geld nicht über das Portal zurückgeholt, das für die Auszahlung der Staatsgelder zuständig ist, sondern über andere Stellen, etwa Kreditkartenanbieter. Das berichtet N-TV.

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ÖAMTC: Die Drohne im Gepäck – Vorsicht bei Hitze

Zum Reisen gehört für viele die Drohne ins Gepäck, im Inland wie im Ausland. Denn mit dem seit Jahresbeginn gültigen EU-weiten Drohnenregulativ kann prinzipiell mit einer in Österreich registrierten Drohne im gesamten EU-Ausland geflogen werden. Doch gerade im Sommer ist Vorsicht geboten – große Hitze kann Fluggeräten, Akkus und Piloten zusetzen. Wer mit Auto oder Camper unterwegs ist, sollte darauf achten, dass die Drohne bei hohen Temperaturen nicht im Fahrzeug liegt – im Innenraum können die Temperaturen auf bis zu 70 Grad steigen. Das ist vor allem für die heiklen Akkus eine Belastung. „Temperaturen über 60 Grad schädigen die Zellen, der Akku verliert Kapazität, gleichgültig ob im Flug oder nicht. Das ist irreversibel“, rät ÖAMTC-Drohnenexperte Benjamin Hetzendorfer.  Nach dem Fliegen sei es in jedem Fall ratsam, die Drohne im Schatten auskühlen zu lassen“, erklärt der Drohnenexperte des Mobilitätsclubs. Außerdem sollten Piloten bei großer Hitze auch an den Selbstschutz denken. Hetzendorfer: „Eine Drohne zu fliegen erfordert Konzentration. Man ist Teilnehmer am Luftverkehr, damit muss man immer aufmerksam sein und auch schauen, ob sich andere Luftfahrzeuge nähern. Außerdem ist es ratsam, regelmäßig Pausen einzulegen, genug zu trinken und sich selbst ein schattiges Plätzchen zu suchen.“ Flugreisen – Drohne in den Koffer, Akkus ins Handgepäck Bei Flugreisen kann die Drohne im Koffer transportiert werden. Die Akkus hingegen müssen ins Handgepäck. „Für die besonders heiklen Lithium-Polymer-Batterien ist der Transport in einem feuerfesten Aufbewahrungsbeutel, wie beispielsweise eine sogenannte Lipo Bag, ratsam“, rät der ÖAMTC-Drohnenexperte.

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Malaysia sucht Käufer für A380-Flotte

Malaysia Airlines macht mit der endgültigen Ausflottung der Superjumbos des Typs Airbus A380 ernst. Die Konzernmutter Malaysia Aviation Group ist auf der Suche nach Käufern für die sechs Maschinen. Der Umstand, dass der Carrier aus Kula Lumpur diesen Flugzeugtyp nicht mehr reaktivieren wird, ist per se keine Neuigkeit. Malaysia Airlines bestätigte dies bereits vor einigen Monaten offiziell. Nun veröffentlichte die Malaysia Aviation Group eine offizielle Verkaufsausschreibung. Interessiere können bis inklusive 12. August 2021 Angebote für den Kauf der sechs Airbus A380 abgeben. Diese müssen nicht als Paket erworben werden, sondern auch einzeln. Angesichts dessen, dass des bereits vor der Corona-Pandemie defacto keinen Gebrauchtmarkt für diesen Maschinentyp gab, dürfte es schwierig werden einen Käufer zu finden.

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