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Thomas Cook: Deutschland klagt Zürich-Versicherung

Die deutsche Bundesregierung ist der Ansicht, dass die Zürich-Versicherung im Nachgang der Thomas-Cook-Pleite zu wenig an die Geschädigten ausbezahlt habe. Daher wurde nun eine Klage beim Landgericht Frankfurt eingebracht. Da aus gesetzlichen Gründen die Haftung der Assekuranz mit 110 Millionen Euro gedeckelt war, entschädigte diese nur aliquot. Die Zürich Versicherung bezahlte laut deutschem Verbraucherschutzministerium rund 26,38 Prozent der Reisekosten zurück. Dies wurde auf Basis der Annahme, dass die Thomas-Cook-Pleite einen Schaden in der Höhe von 287,4 Millionen Euro zuzüglich rund 59,6 Millionen Euro für die Rückholungen verursacht hat, berechnet. Die insgesamt 110 Millionen Euro übersteigende Summe wurde von der Bundesrepublik Deutschland übernommen, da die EU-Pauschalreiserichtlinie mangelhaft umgesetzt wurde. Die Regierung ist der Ansicht, dass die Kosten für die Rückholung gestrandeter Urlauber nicht in den 110-Millionen-Euro-Deckel einzurechnen sind und daher von der Assekuranz zusätzlich zu übernehmen sind. Das lehnt die Zürich Versicherung ab und nun brachte die Bundesrepublik Deutschland eine Klage ein. Der Versicherer vertritt die Ansicht, dass das Begehren der Regierung unberechtigt ist. Vielmehr habe Deutschland die EU-Pauschalreiserichtlinie mangelhaft umgesetzt, weshalb sich eine Staatshaftung ergibt. Weiters verweist man diesbezüglich auf ein entsprechendes Gutachten. Die Bundesrepublik hat zahlreiche Reisende entschädigt, jedoch haben auch viele nie einen Erstattungsantrag eingebracht.

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Deutschland: Reiseverbot ist vom Tisch

Das von Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeitweise angedachte Verbot von Urlaubsreisen ins Ausland ist nun vom Tisch. Laut einem Regierungssprecher wurde das von ihr beauftragte Prüfverfahren formal abgeschlossen. Stattdessen wurde eine Testpflicht eingeführt. Hintergrund war, dass nach der Streichung der Balearen von der RKI-Risikoliste die Buchungszahlen rund um Ostern stark angestiegen sind. Gleichzeitig dürfen aber in Deutschland Hotels nicht öffnen und manche Landkreise schränken gar die Bewegung ein. Ein generelles Ausreiseverbot zu touristischen Zwecken – wie es beispielsweise Belgien und das Vereinigte Königreich praktizieren – wäre hinsichtlich dem Grundgesetz eine durchaus harte Nuss. Neu ist nun, dass Personen, die auf dem Luftweg nach Deutschland einreisen wollen, einen negativen Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen müssen. Die Fluggesellschaften sind angewiesen, dass beim Fehlen des Nachweises die Beförderung verweigert werden muss. Die neue Regelung gilt ausdrücklich auch für sogenannte Nicht-Risikogebiete und ist bis vorerst 12. Mai 2021 befristet.

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Lufthansa Consulting berät Staats-Startup ToMontenegro

Der künftige Staatscarrier ToMontenegro holt sich Unterstützung aus dem Kranich-Konzern ins Haus. Lufthansa Consulting konnte sich in einer Ausschreibung durchsetzen und wird das Startup als Berater betreuen. Eine Beteiligung oder Kooperation mit der Fluggesellschaft ergibt sich daraus aber nicht. Gegenüber der Nachrichtenagentur Mina teilte das Verkehrsministerium mit, dass der Auftrag öffentlich ausgeschrieben wurde und sich Lufthansa Consulting mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis durchsetzen haben können. Der Vertrag würde Ende März 2021 starten. Einen offiziellen Zeitplan für den Erstflug gibt es nicht, jedoch ist davon auszugehen, dass “baldigst möglich” gestartet werden soll. Der Vorgänger Montenegro Airlines bekam Finanzmittel, um eine Mindestkonnektivität aufrechterhalten zu können. Eigentlich wollte man die Abwicklung schon längst einleiten, doch benötigt man die Dienste noch bis ToMontenegro in der Luft ist. Auch will man einige Assets auf die Neugründung übertragen. Diese soll mit Regionaljets des Typs Embraer 195 abheben.

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Tschechien: Air Bohemia erhält Single-Engine-Zulassung

Die tschechische Fluggesellschaft Air Bohemia erhielt als erstes Luftfahrtunternehmen dieses Landes ihr AOC auf Single-Engine-Operation erweitert. Das bedeutet, dass es dieser Airline nun erlaubt ist Maschinen mit nur einem Triebwerk kommerziell einzusetzen.. In einer Medienerklärung schreibt Air Bohemia, dass Anfang April 2021 der entsprechende Erstflug durchgeführt werden soll. “Dieser Schritt erfolgt zu einer Zeit der bedeutenden Entwicklung des kommerziellen Luftverkehrs, der von kleineren Flugzeugen betrieben wird. Er ersetzt in gewissem Maße den von der Krise betroffenen Sektor der größten Fluggesellschaften der Welt und ermöglicht gleichzeitig Verbindungen zwischen zwei kleinen Flughäfen außerhalb der großen internationalen Drehkreuze”, so das Unternehmen in einer Aussendung. Laut CH-Aviation.com besteht die Flotte des Carriers derzeit aus einer Cessna 560XL, zwei Piper PA-46, vier PA-42, einer Cessna 182, einer Diamond DA42NG und drei Pilatus PC-12. Die Zulassung der Single-Engine-Operation führt dazu, dass beispielsweise die PC-12 auch für kommerzielle Charterflüge verwendet werden darf.

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Griechenland: Ryanair kündigt drei neue Bases an

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair rechnet damit, dass im Sommer 2021 eine hohe Griechenland-Nachfrage bestehen wird. Die im Jahr 2018 geschlossene Basis Chania wird reaktiviert. Gleichzeitig kündigt der Lowcoster auch die Stationierung von Flugzeugen auf Korfu und Rhodos an. Alle drei Insel-Bases sollen vorerst saisonal zwischen Juli und Oktober 2021 betrieben werden. Ab den drei genannten Airports werden insgesamt 46 neue Strecken aufgenommen. Enthalten sind auch einige zusätzliche Ziele in Deutschland. In Kerkyra (Korfu) sollen zwei Boeing 737-800 stationiert werden. Mit diesen sollen 18 neue Strecken (Aarhus, Kopenhagen, Weeze, Münster/Osnabrück, Wroclaw, Krakau, Nürnberg, Karlsruhe/Baden-Baden, Mailand-Malpensa, Verona, Marseilles, Barceolna, Odessa, Subiu, Santorini, Heraklion, Paphos und Tel Aviv) beident werden. Ab Rhodos sollen mit einer Boeing 737-800 die Ziele Dublin, Birmingham, Warschau-Modlin, Memmingen, Venedig Treviso, Suceava, Marseilles, Barcelona, Brindisi, Thessaloniki, Heraklion, Paphos und Tel Aviv angeflogen werden. Ebenfalls eine Maschine dieses Typs ist für Chania vorgesehen. Mit dieser sollen Newcastle, Leeds/Bradford, Billund, Bremen, Berlin-Brandenburg, Köln/Bonn, Kiew-Borispil, Budapest, Venedig-Treviso, Bologna, Rom-Ciampino, Bari, Mykonos, Luqa (Malta) und Tel Aviv bedient werden. Die erste Maschine des Typs Boeing 737-Max-200 erwartet Konzernchef Michael O’Leary im April 2021. Diese soll nach Zulassung zunächst ab dem Vereinigten Königreich eingesetzt werden. Bis Sommer 2021 wird der Carrier 16 B737-Max-200 erhalten. Diese kommen bei Ryanair, Ryanair UK, Buzz und Malta Air zum Einsatz. Jene der beiden zuletzt genannten Konzernmitglieder tragen jeweils eine eigene Livery.

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BER wechselt auf die südliche Piste

Der Flughafen Berlin-Brandenburg nutzt derzeit lediglich die Nordbahn. Das wird sich ab 1. April 2021 ändern, denn künftig sollen die beiden Pisten abwechselnd genutzt werden. Daher werden die Flugzeuge ab kommender Woche auf der Südbahn starten und Landen. Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) hat der FBB heute dazu die Erlaubnis erteilt.  Mit dem monatlichen Wechsel werden die Fluglärmbelastungen in der Flughafenregion gleichmäßiger verteilt. Die Alternation erfolgt immer zum ersten Tag des Monats, jeweils um 0:00 Uhr. Die Regelung ist zunächst bis Ende des Jahres vorgesehen. Der Wechsel der Bahnen ist mit keinen Mehrkosten verbunden. „Wir freuen uns, dass die Luftfahrtbehörde nach eingehender Prüfung der monatlich wechselnden Nutzung der beiden Start- und Landebahnen zugestimmt hat. Da das Terminal 5 bis auf Weiteres nicht gebraucht wird, können wir in diesem Jahr die Lärmbelastung ausgeglichener für unsere Nachbarn verteilen. Der in Bezug auf die Lärmbelastung positive Effekt der schwachen Auslastung des BER kommt so der gesamten Region zugute. Mein Dank gilt allen Prozesspartnern bei der Umsetzung des innovativen Verfahrens”, erklärt BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup.

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Air France macht alle Bases außerhalb von Paris dicht

Bis 2022 will Air France sämtliche regionalen Bases schließen. Dies kündigte das Management im Rahmen einer internen Videokonferenz an. Betroffen sind unter anderem Marseilles, Nantes und Toulouse, wo nun Protestaktionen gegen diese Entscheidungen geplant sind. Offiziell bestätigen wollte die Fluggesellschaft nichts, doch dem französischen Portal TourMag liegt ein entsprechender Mitschnitt der Videokonferenz vor. Weiters bestätigte Executive Vice President Oltion Carkaxhija der Belegschaft, dass alle Regio-Bases außerhalb von Paris aufgelassen werden sollen. Offen ist noch in welchem Ausmaß die Billigtochter Transavia den einen oder anderen Stützpunkt übernehmen könnte. Entsprechende Gespräche sollen derzeit hinter den Kulissen laufen. Air France rief im Jahr 2011 das Regionalkonzept ins Leben. Mit diesem wollte man Billigfliegern wie Ryanair und Easyjet Paroli bieten. Auch die Marke Hop, die eigens hierfür kreiert wurde, nutzt man mittlerweile nicht mehr. Da die französische Regierung stark auf die Reduktion von Inlandsflügen drängt, ist die Schließung der Bases außerhalb von Paris ein Schritt, der in Branchenkreisen wenig überraschend kommt. Gleichzeitig bietet die Corona-Pandemie den “idealen” Vorwand, um gegebenenfalls auch das nicht mehr benötigte Personal abbauen zu können.

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Köstinger: 13 EU-Staaten einigen auf Rahmenbedingungen für Green Pass

Österreich einigte sich auf Ebene der für den Tourismus zuständigen Minister mit 12 EU-Staaten auf eine einheitliche Umsetzung des “Green Pass”. Dieser soll laut Elisabeth Köstinger (ÖVP) dazu führen, dass Personen, die geimpft, genesen oder getestet sind, Erleichterungen hinsichtlich der Reisefreiheit in Anspruch nehmen können. Die exakte Ausgestaltung ist aber immer noch offen. An dem virtuell abgehaltenen Gipfel nahmen die Tourismusminister von Bulgarien, Kroatien, Zypern, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Malta, Portugal, Slowenien und Spanien auf Einladung Österreichs teil. Die Prioritäten für den europäischen Tourismus sollen bis nach Ostern unter den 13 EU-Staaten, die heute am Gipfel teilgenommen haben, abgestimmt und fertig sein. „Der ‚Grüne Pass‘ wird dann sinnvoll sein, wenn er auf jedem Flughafen und in jedem Hotel in Europa gültig und lesbar ist. Die praktikable Umsetzung ist daher entscheidend für den europäischen Tourismus. Darum habe ich Amtskolleginnen und Amtskollegen aus 12 EU-Staaten, in denen der Tourismus ein ebenso großer Wirtschafts- und Arbeitsplatzfaktor ist, wie bei uns in Österreich, zu einem virtuellen Gipfel eingeladen. Ich freue mich, dass wir bei diesem heutigen Gipfel einen Schulterschluss erreichen konnten. Wir haben vereinbart, dass wir gemeinsam die Prioritäten im Grünen Pass für den Tourismus erarbeiten. Diese Vorschläge werden wir dann als gemeinsame Position der Europäischen Kommission übermitteln“, so Österreichs Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. „Wer geimpft, getestet oder genesen ist, soll schon bald Erleichterungen bei der Reisefreiheit in Anspruch nehmen dürfen. Damit das funktioniert, muss der ‚Grüne Pass‘ grenzüberschreitend gültig, überall lesbar und leicht in der Anwendung sein. Meine zwölf Amtskollegen und ich setzen

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Eurowings: Graz und Linz ohne neuen Start-Termin

Eigentlich wollte Eurowings am 12. April 2021 die von Austrian Airlines übernommenen Strecken von Stuttgart nach Graz sowie von Düsseldorf nach Linz mit Maschinen des Typs Airbus A319 reaktivieren. Wie berichtet: Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts, denn die Aufnahme der beiden Routen ist verschoben. Gegenüber Aviation Direct begründete ein Eurowings-Sprecher die Entscheidung wie folgt: “Wie auch alle anderen Strecken in unserem Europa-Netz unterliegen natürlich auch die von Ihnen genannten Routen STR-GRZ und DUS-LNZ der Sondersituation der Corona-Pandemie. Das bedeutet im Vergleich zur „Normal-Situation“ vor Corona eine insgesamt deutlich geringere Nachfrage, gepaart mit hoher Volatilität.” Zwar sind die Flüge ab Ende Mai 2021 über die Eurowings-Homepage buchbar, doch diesen Termin bestätigte das Unternehmen nicht. Es gibt keinen konkreten Zeitpunkt für die Aufnahme der beiden Strecken. Dazu der Eurowings-Sprecher: “Vor diesem Hintergrund haben wir uns zu einer Verschiebung bei der Neu-Aufnahme entschlossen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest”. Im Gegensatz dazu hält Austrian Airlines an der Reaktivierung von Graz-Düsseldorf zum 12. April 2021 fest.

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Impfungen: „Theoretische Termine“ für AUA-Mitarbeiter im April 2021

Viele Austrian-Airlines-Mitarbeiter haben in ihren April-Dienstplänen bereits Covid-19-Impftermine eingetragen. Auf den ersten Blick wirkt das als ob sich die AUA “vordrängen” wolle, doch fix sind die Termine noch nicht. Es könnte zu Verzögerungen kommen, denn im nationalen Impfplan haben weiterhin Hochrisikopatienten und ältere Personen Vorrang. Die Phase II ist noch nicht abgeschlossen und das Personal von Verkehrsunternehmen mit Kundenkontakt ist erst in Phase III vorgesehen. Zumindest in der Theorie habe man für das fliegende AUA-Personal schon Termine in der Tasche, aber die Praxis sieht ein wenig anders aus. Je nach Fortschritt der Phase II-Impfungen und der Verfügbarkeit der Vakzine werden diese dann fixiert oder möglicherweise auch auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. In der Theorie hatten auch viele ältere Menschen Impftermine in der Tasche, doch gerade in Wien kam es wiederholt dazu, dass selbst äußerst betagte Pensionisten mangels Impfstoff an Ort und Stelle wieder nach Hause geschickt wurden. Bei Austrian Airlines bereitet man sich organisatorisch auf die Impfaktion vor und hat mögliche Termine bereits in den Dienstplänen berücksichtigt, nur ob diese dann tatsächlich “piksen” werden, hängt von den Entscheidungen der Behörden ab. Somit wurden “theoretisch mögliche Termine” vergeben. Die Lufthansa-Tochter ging auf den Vorhalt, dass die AUA keine systemkritische Infrastruktur, kein Krankenhaus und auch kein Pflegeheim ist, gar nicht ein. Momentan sind nämlich unter anderem diese Gruppen in den Phasen I und II an der Reihe und das in den meisten Bundesländern mit ordentlich Verzug. Eine Sprecherin verwies auf den nationalen Impfplan: “Die Phase 3 des österreichischen Impfplans, welche Mitte

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