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Smartwings erhält rund 270 Millionen Euro

Die tschechische Smartwings Group erhält seitens eines von der Unicredit angeführten Bankenkonsortiums einen Kredit in der Höhe von rund 76 Millionen Euro. Dieser ist durch die tschechische Regierung garantiert. Für die Bürgschaft bittet die Regierung allerdings zur Kasse. Auch steuern die Aktionäre des Carriers Finanzmittel bei. Das Gesamtvolumen beläuft sich daher auf rund 270 Millionen Euro. Die Tochtergesellschaft CSA wird hiervon nichts sehen, denn die Bestimmungen der tschechischen Regierung schließen die Weitergabe aus. Das Skyteam-Mitglied musste vor wenigen Wochen Insolvenz anmelden, da unter anderem Verhandlungen über mögliche Staatshilfe gescheitert sind. Die Zukunft von CSA ist noch völlig offen, denn erst in einigen Monaten ist mit Entscheidungen der Gläubiger und des Gerichts zu rechnen. Die in Tschechien gewährte Staatshilfe darf laut Auflagen nur für den tschechischen Teil der Smartwings verwendet werden. Unter anderem in Polen, Ungarn und der Slowakei unterhält die Firmengruppe lokale Ableger. Diese sollen nicht zur Diskussion stehen. Aus streckenrechtlichen Gründen sind auf bestimmten Routen lokale Zulassungen erforderlich.

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Österreich: Metro zieht Corona-Teststraßen hoch

Der Lebensmittel-Großhändler Metro steigt in Österreich in das Geschäft mit Antigen-Schnelltests ein. Man bietet an den Standorten Wiener Neustadt, Vösendorf, Dornbirn und Langenzersdorf kostenfreie Testungen an. Auch in Linz, Innsbruck, Graz und Klagenfurt will man dies in Kürze durchführen. Die Teststraßen werden im Rahmen der vom Bund geförderten betrieblichen Testungen aufgebaut. Diese stehen sowohl den Mitarbeitern als auch den Kunden des Großhändlers offen und sind kostenlos. Laut Metro soll die Abstrichnahme durch medizinisches Fachpersonal durchgeführt werden. Fällt der Antigentest negativ aus, wird eine Bestätigung, die auch beispielsweise für den Zutritt zu Friseuren oder zur Einreise in Länder, die Antigen-Befunde anerkennen, verwendet werden kann. „Seit Ausbruch der Pandemie leistet METRO einen massiven Aufwand für Sicherheit, Schutz und Gesundheit ihrer Beschäftigten und Kunden. Zusätzlich werden bereits seit vergangenem Dezember allen Mitarbeitern an allen zwölf Standorten Schnelltests angeboten. Mit der Einrichtung der Teststraßen unterstützen wir nun dabei, Risiken zu identifizieren und leisten damit einen weiteren Beitrag für die Gesellschaft”, so Metro-Österreich-Chef Xavier Plotitza. Öffnungszeiten der Metro-Teststraßen: Vösendorf, Wiener Neustadt und Langenzersdorf: Mo-Sa 08:00-16:00 UhrDornbirn: Mo, Mi und Fr 09:00-12:00 und 14:00-17:00 sowie am Karsamstag, 3. April von 11:00-16:00 und am Dienstag, 6. April von 09:00-12:00 und 14:00-17:00 Uhr

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Rom: Albastar veröffentlicht Ouagadougou-Flugplan

In Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Jennifer Tour International wird die spanische Fluggesellschaft Albastar ab 25. Juni 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Rom-Fiumicino und Ouagadougou (Burkina Faso) aufnehmen. Es handelt sich um die erste Flugverbindung zwischen den beiden Staaten. Die Charterflüge sollen vorerst alle zwei Wochen durchgeführt werden. Die Zusammenarbeit zwischen dem Tour Operator und Albastar ist zunächst bis März 2022 befristet. Bei Erfolg soll die Route weiterhin bedient werden. Derzeit werden laut Albastar weitere Strecken geprüft. Der Carrier unterhält einige inneritalienische Routen, die im Rahmen von PSO-Subventionen, aber auch auf eigene Rechnung, angeboten werden. Der Burkina-Faso-Flugplan auf einen Blick: AP5129 FCO 1300 – 1800 OUAAP5130 OUA 1850 – 00:00 FCO

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SAS setzt verstärkt auf Sale-and-Leaseback

Das skandinavische Star-Alliance-Mitglied SAS machte den erst am Freitag ausgelieferten Airbus A350-900 im Rahmen einer Sale-and-Leaseback-Vereinbarung zu Geld. Laut Mitteilung wurde mit CDB Aviation Lease Finance ein entsprechender Vertrag abgeschlossen. Dieser schließt auch drei A320neo, die im kommenden Jahr übergeben werden sollen, ein. Mittelfristig will SAS eine reine Airbus-Flotte betreiben. Laut FInanzchef Magnus Örnberg nutzt man SLB-Deals, um die Liquidität zu schonen. Auch wurde mit den Piloten ein neuer Tarifvertrag abgeschlossen. Dieser hält unter anderem fest, dass heuer keine Gehaltserhöhungen durchgeführt werden. Im Vorjahr schickte der Carrier unzählige Flugzeugführer und Flugbegleiter auf unbefristeten Urlaub, da es in Schweden kein Kurzarbeitsmodell gibt. Man will den Betroffenen bis etwa 2024 die Wiedereinstellung anbieten, jedoch ist anzunehmen, dass sich bis dahin viele neu orientiert haben könnten.

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Feber 2021: Nochmaliger Rückgang in Deutschland

Das Passagieraufkommen ging im Feber 2021 auf Deutschlands Flughäfen weiter zurück. Gezählt wurden 1.321.426 Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 91,3 Prozent. Das Frachtaufkommen stieg um 14,6 Prozent auf 396.556 Tonnen. Die Anzahl der gewerblichen Flugbewegungen lag um 73,1 Prozent unter dem Vorjahresmonat und wird seitens des ADV mit 41.718 Starts und Landungen beziffert. Innerdeutsch ging der Verkehr um 91,9 Prozent zurück. Auf den Europastrecken hatte man um 91,8 Prozent weniger Reisende. Interkontinental waren um 89,3 Prozent weniger Fluggäste unterwegs. Die Luftfracht bleibt mit +14,6% (396.556t) auf kräftigem Wachstumskurs. Die Einladungen steigen um +8,4% (204.516t) und die Ausladungen um +21,9% (192.040t). Insbesondere der online-Handel treibt das Cargo-Aufkommen. Neben dem erhöhten Aufkommen an medizinischen Gütern und der Impfstofflogistik profitiert die Luftfracht auch von der limitierten Containerkapazität im Seeverkehr.

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Lufthansa fliegt wieder nach Mount Pleasant

Am 30. März 2021 wird Lufthansa erneut im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts Forscher von Hamburg nach Mount Pleasant fliegen. Diesmal werden sich auch Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt an Bord befinden. Die Durchführung des Sonderflugs ist mit Airbus A350-900 angekündigt. Morgen wird der Airbus A350-900 bereits um 14:30 Uhr von München nach Hamburg überführt. Die Landung auf dem Hamburger Flughafen ist um 15:40 Uhr unter der Flugnummer LH9923 geplant. Noch am gleichen Abend startet dann LH2574 um 21:30 Uhr nach Mount Pleasant. Das Flugzeug mit der Kennung D-AIXQ und dem Taufnamen der Stadt Freiburg ist das neueste Mitglied der Lufthansa A350 Flotte und zählt zu den weltweit nachhaltigsten und wirtschaftlichsten Langstreckenflugzeugen. „Wir freuen uns, mit dem zweiten Flug auf die Falklandinseln nicht nur die Polarforschungsexpedition des AWI zu unterstützen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erforschung des Erdmagnetfeldes leisten zu können“, sagt Thomas Jahn, Flottenkapitän und Projektleiter Falkland. „Bereits seit mehr als 25 Jahren unterstützen wir Projekte zur Klimaforschung.“ Anlass für diesen erneuten Flug auf die Falklandinseln ist der Wechsel der Polarstern-Besatzung und die Abholung der Forschungsexpeditionsteilnehmer. Seit Anfang Februar erhebt ein Team von rund 50 Forscherinnen und Forschern des AWI im Südpolarmeer wichtige Daten zu Ozeanströmungen, Meereis und Kohlenstoffkreislauf, die unter anderem verlässliche Klimavorhersagen ermöglichen. Auf dem Rückweg aus dem Forschungsgebiet im südlichen Weddellmeer stoppte die Polarstern in der Atkabucht, wo 25 weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Bord gingen: Das Sommerpersonal sowie das Überwinterungsteam der Neumayer-Station III. Letzteres kehrt dann nach über 15 Monaten in der

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Graz: AUA will Düsseldorf planmäßig reaktivieren

Die Wiederaufnahme der letzten verbliebenen dezentralen AUA-Strecke ab Graz soll per 12. April 2021 planmäßig erfolgen. Die Düsseldorf-Route will Austrian Airlines primär mit dem Maschinentyp Embraer 195 bedienen. Die Verbindung nach Stuttgart wird künftig von der Konzernschwester Eurowings bedient, wobei die eingesetzten Airbus A319 ab Deutschland fliegen werden. Ein AUA-Sprecher betont gegenüber Aviation Direct, dass die Reaktivierung der Düsseldorf-Strecke am 12. April 2021 durchgeführt werden soll. “Es bleibt dabei, dass wir Graz-Düsseldorf am 12.4. wieder aufnehmen”, so der Medienreferent. Zuvor wurde bekannt, dass Eurowings die Erstflüge auf den von Austrian Airlines übernommenen Routen Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf verschieben wird. Derzeit ist geplant, dass diese erst Ende Mai 2021 aufgenommen werden soll. Austrian Airlines wird künftig ab Linz keine regelmäßigen Linienflüge anbieten. Ab Graz beschränkt sich das Angebot auf die Destinationen Wien und Düsseldorf. Auch ab Salzburg bietet die AUA keine Linienflüge mehr an. Die zweite verbliebene dezentrale Austrian-Airlines-Strecke ist Innsbruck-Frankfurt, wobei diese laut Lufthansa in absehbarer Zeit in die kommerzielle Verantwortung der Muttergesellschaft übergehen soll. Einen Termin gibt es dafür jedoch noch nicht.

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Auch Swiss vor weiterem Stellenabbau

Auch bei der AUA-Konzernschwester Swiss steht der Abbau von weiteren 500 Jobs zur Debatte. Das genaue Ausmaß der Job-Streichungen kann Firmenchef Dieter Vranckx allerdings noch nicht beziffern. Er schließt jedenfalls aus, dass das von ihm geleitete Unternehmen weitere Staatshilfen benötigen wird. Austrian Airlines sorgte mit der Ankündigung, dass nochmals etwa 650 Jobs abgebaut werden, bei der Opposition und bei der Gewerkschaft Vida für Empörung. Diese werfen unter anderem Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) vor, dass dieser verabsäumt habe eine Jobgarantie vertraglich zu vereinbaren. Bei Swiss stehen laut “Sonntagsblick” etwa 500 Stellen vor dem Aus. Gegenüber genanntem Medium sagte Vranckx, dass er ist im zweiten Quartal 2021 das genaue Ausmaß der Reduktion des Personalkörpers beantworten könne. Im Vorjahr wurden bereits rund 500 Jobs gestrichen. Heuer sollen es nochmals etwa 500 sein, so dass die Lufthansa-Tochter möglicherweise bald nur noch 8.000 Mitarbeiter beschäftigen wird. Die Schweiz griff Swiss und der Konzernschwester Edelweiss mit staatlich garantierten Krediten unter die Flügel.

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Irland: Gericht bewilligt Norwegian-Sanierungsplan

Der vom Management der insolventen Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle vorgelegte Sanierungsplan wurde am Freitag durch den irischen High Court angenommen. Der Carrier meldete unter anderem in Norwegen, Irland und den USA entsprechende Gläubigerschutzverfahren an. Der Neustart von Norwegian soll am 26. Mai 2021 erfolgen. Firmenchef Jacob Schram bezeichnet die Entscheidung des Gerichts als großen Erfolg und ist der Ansicht, dass diese ein Ticket für den Neuanfang ist. Allerdings muss nun auch das Gericht in Norwegen den Sanierungsplan annehmen. Die Entscheidung soll voraussichtlich Ende April 2021 erfolgen. Norwegian will sich mit rund 440 Millionen Euro rekapitalisieren. Zuvor will man über die Insolvenzverfahren Altlasten wie Flugzeugbestellungen loswerden. Die Langstrecke wird nicht mehr reaktiviert. Künftig will man sich auf Flüge innerhalb Norwegens sowie touristische Europaflüge konzentrieren. Die Flotte soll aus Boeing 737-800 bestehen.

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Deutschland: Testpflicht gilt erst ab Dienstag

Die seitens der deutschen Regierung ankündigte Testpflicht für Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben und auf dem Luftweg in die Bundesrepublik einreisen, wird am Dienstag in Kraft treten. Ursprünglich wurde angekündigt, dass diese bereits am Sonntag hätte schlagend werden sollen. Anlass dieser Änderung der Einreisebestimmungen ist die verstärkte Mallorca-Nachfrage rund um Ostern. Da die Balearen nicht mehr als Risikogebiet gelten waren bislang bei der Rückkunft weder Test noch Quarantäne notwendig. Das ändert sich ab Dienstag, denn alle Personen, die auf dem Luftweg kommend einreisen, müssen einen negativen Antigen- oder PCR-Befund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen. Einige Reiseveranstalter haben auf Mallorca entsprechende Kapazitäten für ihre Kunden organisiert. Manche Fluggesellschaften stellen entsprechende Testungen für ihre Passagiere bereit, jedoch weigert sich beispielsweise Easyjet dies zu tun. Der Billigflieger verweist darauf, dass die Erfüllung der Einreisebestimmungen grundsätzlich die Aufgabe des Reisenden ist. Die Fluggesellschaften sind angewiesen sowohl die elektronische Einreiseanmeldung als auch den negativen Testbefund vor dem Boarding zu kontrollieren. Personen, die das nicht vorweisen können, dürfen laut deutscher Verordnung nicht befördert werden. Das bereitet dem Branchenverband BDL Sorgen, denn dieser befürchtet, dass zahlreiche Reisende nicht mitfliegen dürfen.

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