
Deutschland: Corona hinterlässt tiefe Spuren an Flughäfen
Die Corona-Pandemie hat auf Deutschlands Flughäfen tiefe Spuren hinterlassen. Das Flugangebot ist mangels Nachfrage eingebrochen und in weiterer Folge sanken auch die Einnahmen der Airports rapide ab. Die derzeit erhöhte Nachfrage in Richtung Mallorca und Mexiko ist nur ein kleiner Strohhalm, denn ansonsten sehen die Prognosen für April und Mai 2021 nicht gerade rosig aus. Die Hoffnungen der Reiseveranstalter, Flughäfen, Hoteliers und Airlines liegen in den Pfingstferien, aber insbesondere in der traditionell reisestarken Sommerzeit. Einige Staaten haben bereits angekündigt, dass es für Geimpfte kaum Beschränkungen geben wird, doch werden viele Menschen bis dahin nicht vollständig geimpft sein. Somit wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu beiderseitigen Testpflichten, die sich negativ auf die Nachfrage auswirken könnten, kommen. “Die Flughäfen und alle Partner der Luftfahrtbranche sind durch die Corona-Pandemie in eine schwere, nie dagewesene Krise geraten. Trotz aktuell gestiegener Buchungszahlen durch den Osterreiseverkehr kämpft die gebeutelte Luftverkehrsbranche ums Überleben. Weiter verschärfte Einreisebeschränkungen, ein unüberschaubarer, sich ständig ändernder Flickenteppich von länderspezifischen Corona-Bestimmungen und pauschale Quarantäneregelungen bremsen jede Erholung des Luftverkehrs. Das Passagieraufkommen liegt fernab jeder Normalität”, schreibt die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen in einer Medienmitteilung. Die bisherigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Deutschlands Flughäfen fasst der ADV nachstehend zusammen: Minus 85,5 Prozent Passagiere im Zeitraum März 2020 – Februar 2021 62,9 Mio. Passagiere im Jahr 2020 gegenüber 248,6 Mio. in 2019; das entspricht dem Verkehrsniveau der späten 80iger Jahre 1,8 Mrd. EUR voraussichtlicher Verlust aller Flughäfen in Deutschland in 2020; nach einem Vorsteuergewinn von fast 800 Millionen EUR in 2019 2,6 Mrd. EUR voraussichtlicher Umsatzausfall in







