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Barig kritisiert Bundesregierung wegen Beibehaltung der Luftverkehrssteuer

Der internationale Airline-Verband Board of Airline Representatives in Germany (Barig) hat mit Unverständnis auf den Kabinettsbeschluß zum Bundeshaushalt 2026 reagiert. Entgegen der im Koalitionsvertrag der regierenden Parteien vereinbarten Absenkung der Luftverkehrssteuer soll diese nun doch nicht gesenkt werden. Barig-Vorsitzender Michael Hoppe bezeichnete die Entscheidung als „nicht nachvollziehbar und schädlich für die deutsche Wirtschaft“, da sie die Luftfahrtbranche im internationalen Wettbewerb einseitig belaste. Hoppe bemängelte, daß der Luftverkehr in Deutschland im europäischen Vergleich viel zu teuer sei, wozu die Luftverkehrssteuer und andere überhöhte Standortkosten maßgeblich beitrügen. Die Folgen seien bereits deutlich spürbar: Das deutsche Verkehrsaufkommen liege weiterhin unter dem Niveau von 2019, während es in den meisten anderen europäischen Ländern boome. Dies führe dazu, daß die internationale Anbindung Deutschlands weiter unter Druck gerate. Die hohen Standortkosten in Deutschland haben auch Auswirkungen auf die Luftfracht. Mit jedem reduzierten Passagierflug leiden die Frachtkapazitäten, und der Warenaustausch wird erschwert. Unternehmen sehen sich gezwungen, ihren Warenverkehr über ausländische Flughäfen umzuleiten und die Güter aufwendig per Lastwagen nach Deutschland zu transportieren. Die Absenkung der Luftverkehrssteuer wird von der Branche als wesentlicher Schritt zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Förderung des Wirtschaftsstandortes Deutschland angesehen. Das Bundesfinanzministerium hatte seinen Haushaltsentwurf 2026 als einen „Meilenstein für mehr Wachstum“ bezeichnet. Barig hält jedoch die Beibehaltung der Luftverkehrssteuer für einen Widerspruch zu diesem Ziel. Hoppe forderte die Politik auf, die wirtschaftlichen Zusammenhänge stärker zu berücksichtigen und Anreize für Wachstum zu schaffen. Er kündigte an, sich weiterhin mit Nachdruck für eine Korrektur dieser Entscheidung einzusetzen, um Unternehmen, Arbeitnehmer und die Mobilität in

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Juristisches Nachspiel nach Flugzeugunfall: Klage gegen Delta Air Lines und Endeavor Air

Ein Flugzeugunfall am Flughafen Toronto Pearson im Februar 2025 zieht juristische Konsequenzen nach sich. Eine Flugbegleiterin hat eine Klage gegen Delta Air Lines und die Regionalfluggesellschaft Endeavor Air eingereicht und fordert 75 Millionen Dollar Schadenersatz. Der Vorfall ereignete sich, als eine Bombardier-Maschine auf einer vereisten Start- und Landebahn umkippte. Die Klägerin, Vanessa Miles, die als Passagierin an Bord war, erlitt multiple Verletzungen. Ihre Anwälte werfen den Fluggesellschaften vor, in ihrem Bestreben nach operationeller Effizienz die Sicherheit der Passagiere mißachtet und ein unerfahrenes Personal eingesetzt zu haben. Dieser Fall ist nur eine von Dutzenden Klagen, die im Zusammenhang mit dem Unfall eingereicht wurden, und rückt erneut die Frage nach der Verantwortung von Fluggesellschaften im Umgang mit Sicherheitsrisiken in den Mittelpunkt. Ein Unfall auf vereister Bahn: Die dramatischen Ereignisse im Februar Der Vorfall, der nun Gegenstand einer Zivilklage ist, ereignete sich im Februar 2025 am Flughafen Toronto Pearson (YYZ). Flug DL4819, eine Bombardier CRJ900 mit der Registrierung N932XJ, die im Auftrag von Delta Air Lines von Minneapolis-Saint Paul (MSP) nach Toronto unterwegs war, kippte auf einer vereisten Start- und Landebahn um. Die Maschine, die von der Regionalfluggesellschaft Endeavor Air betrieben wird, kam nach der Landung ins Schleudern, drehte sich und kam schließlich auf der Seite zum Liegen. An Bord des Flugzeugs befand sich als Passagierin Vanessa Miles, eine 67-jährige Flugbegleiterin von Endeavor Air. Sie war als sogenanntes „Deadhead-Crewmitglied“ unterwegs, was bedeutet, daß sie auf dem Weg nach Toronto war, um dort ihren Dienst auf einem Weiterflug anzutreten. In der 15-seitigen Klageschrift, die

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Thomas Weimann neuer Chef für Flugplanung bei Corendon Airlines

Die türkisch-niederländische Fluggesellschaft Corendon Airlines hat Thomas Weimann mit sofortiger Wirkung zum neuen Head of Network Planning & Scheduling ernannt. In seiner neuen Rolle ist Weimann für die langfristige Strategie des Streckennetzes und die Flugplanung verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Streckenführung und die Flugpläne zu optimieren, um die Flottenauslastung, die Rentabilität und die saisonale Nachfrage zu verbessern. Er ist zudem für das Slot-Management der Airline zuständig. Der CEO von Corendon Airlines, Yildiray Karaer, zeigte sich erfreut über die Neubesetzung. Er lobte Weimanns internationales Fachwissen und seine Erfolge in der Netzwerkplanung. Karaer geht davon aus, daß Weimanns Erfahrung einen wichtigen Beitrag zum Wachstum der Fluggesellschaft leisten wird. Mit der Einstellung Weimanns unterstreicht Corendon Airlines die Ambition, seine Präsenz und Effizienz in den europäischen Märkten auszubauen. Weimann bringt über zehn Jahre Berufserfahrung in der Luftfahrtbranche mit. Er war zuletzt als Leiter für das Revenue Management im Kurz- und Mittelstreckensegment bei der spanischen Fluggesellschaft Iberia in Madrid tätig. Zuvor leitete er bei Iberia Express die Abteilung für Netzwerkplanung, Flugplanung und Slot-Management. Auch bei der LATAM Airlines Group in Santiago de Chile und São Paulo konnte er internationale Erfahrung sammeln. Der studierte Ökonom hat zudem während seiner Studienzeit Aufenthalte in Peking und Paris absolviert. Corendon Airlines, die als Ferienfluggesellschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsent ist, fliegt von 26 Flughäfen aus zahlreiche Urlaubsziele an, darunter in der Türkei, Griechenland, Spanien und Ägypten. Die Airline arbeitet eng mit Reisebüros und Reiseveranstaltern zusammen und expandiert auch in andere Märkte wie Polen und das

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IATA-Daten: Weltweite Passagiernachfrage wächst langsamer

Die International Air Transport Association (IATA) hat die Zahlen zur weltweiten Passagiernachfrage für Juni 2025 veröffentlicht. Demnach stieg die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern (RPK), um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Wachstum fiel jedoch langsamer aus als in den Vormonaten. Die Gesamtkapazität der Airlines wuchs um 3,4 Prozent, was dazu führte, daß die weltweite Auslastung der Flugzeuge auf 84,5 Prozent sank, ein Rückgang von 0,6 Prozentpunkten gegenüber Juni 2024. Willie Walsh, der Generaldirektor der IATA, führte die verlangsamte Nachfrage auf die Auswirkungen militärischer Konflikte im Nahen Osten zurück. Die Region verzeichnete im Juni einen Rückgang der Nachfrage von 0,2 Prozent, wobei der internationale Verkehr um 0,4 Prozent abnahm. Besonders betroffen waren die Flugrouten in Richtung Nordamerika und Europa. Im Gegensatz dazu zeigte sich in anderen Regionen eine robustere Nachfrage. So verzeichnete der asiatisch-pazifische Raum einen Nachfrageanstieg von 5,0 Prozent, während Lateinamerika mit 7,9 Prozent das stärkste Wachstum verzeichnete. Bei der Betrachtung der einzelnen Märkte zeigte sich ein gemischtes Bild. Im internationalen Flugverkehr stieg die Nachfrage um 3,2 Prozent, doch auch hier sank die Auslastung in allen Regionen, da das Kapazitätswachstum stärker war. Im Inlandsverkehr gab es einen Nachfragezuwachs von 1,6 Prozent. Besonders starkes Wachstum verzeichnete der Inlandsmarkt in Brasilien mit 14,7 Prozent, während der US-Inlandsmarkt nach vier Monaten erstmals wieder ein leichtes Wachstum von 0,1 Prozent aufwies. Der Rückgang der Auslastung in Afrika von 0,6 Prozentpunkten auf 74,6 Prozent könnte, so die IATA, auf einen verschärften Wettbewerb durch europäische und nahöstliche Fluggesellschaften zurückzuführen sein. Trotz der verlangsamten Wachstumsdynamik und

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Boeing und die Gewerkschaft IAM: Neues Vertragsangebot soll Streik in St. Louis abwenden

Die Spannungen zwischen dem Luftfahrtgiganten Boeing und seiner Belegschaft in St. Louis haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Nach der überwältigenden Ablehnung eines ersten Vertragsangebots hat das Unternehmen eine modifizierte Offerte vorgelegt, die einen möglichen Streik in letzter Minute abwenden soll. Die 3.200 Mitarbeiter, die in der Verteidigungssparte von Boeing in St. Louis Kampfflugzeuge herstellen, haben am 3. August 2025 über das revidierte Angebot abgestimmt. Das neue Angebot beinhaltet wesentliche Zugeständnisse von Boeing, insbesondere in den Bereichen Arbeitszeitgestaltung und Altersvorsorge, die auf die Kritik der Gewerkschaft reagieren. Die Eskalation: Vom abgelehnten Angebot zum Streikaufruf Die Verhandlungen zwischen Boeing und der Gewerkschaft IAM, Distrikt 837, die 3.200 Facharbeiter in der Rüstungsfabrik in St. Louis vertritt, dauern bereits seit Längerem an. Der bisherige Tarifvertrag war Ende Juli ausgelaufen, und die Belegschaft hatte am 27. Juli 2025 ein erstes Vertragsangebot des Unternehmens mit großer Mehrheit abgelehnt. Die Gewerkschaft begründete die Ablehnung damit, daß das Angebot „den Prioritäten und Opfern der qualifizierten IAM-Gewerkschaftsmitarbeiter nicht gerecht wurde“. Die Arbeiter stellten die Herstellung von Kampfflugzeugen wie der F-15 Eagle und der F/A-18 Super Hornet sicher, zwei wichtige Modelle für die US-Luftwaffe und internationale Kunden. Die Ablehnung des Vertrages war ein klares Signal der Belegschaft, daß sie zu weitreichenden Maßnahmen bereit ist, um ihre Forderungen durchzusetzen. Als direkte Konsequenz aus der Ablehnung kündigte die Gewerkschaft an, daß bei einer erneuten Ablehnung des revidierten Angebots ein Streik in der Nacht zum 4. August 2025 beginnen würde. Ein solcher Streik hätte erhebliche Auswirkungen auf die Produktion der US-Kampfflugzeuge in der

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München Airport Center veranstaltet „Ninja Champions Series“

Am München Airport Center (MAC) findet im August ein großes sportliches Event statt: die „Ninja Days“. Den Auftakt bildet am 23. August 2025 die „Ninja Champions Series“, ein professioneller Wettkampf, der auf der bekannten TV-Show „Ninja Warrior“ basiert. In einem überdachten, fast 50 Meter langen und mehr als sieben Meter hohen Parcours treten rund 50 Profi-Athleten aus 16 Nationen in einem K.O.-Turnier gegeneinander an. Das Parcours-Design stammt von den bekannten Athleten David Eilenstein und Chris Harmat. Zum internationalen Teilnehmerfeld gehören Größen wie Olivia Vivian aus Australien, Abby Clark aus den USA und Clément Gravier aus Frankreich. Der Wettbewerb wird von Oliver Edelmann und Marco Laufenberg moderiert, die beide aus der TV-Show „Ninja Warrior Germany“ bekannt sind. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos, jedoch ist eine vorherige Online-Reservierung von Tickets erforderlich. Nach dem Profi-Wettkampf wird der Parcours ab dem 25. August bis zum 7. September 2025 auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Besucher ab acht Jahren und einer Mindestgröße von 140 Zentimetern können dann unter professioneller Anleitung ihre Fähigkeiten testen. Für jüngere Teilnehmer steht ein separater Parcours zur Verfügung. Der Eintritt für die Mitmach-Aktion kostet 5 Euro für Kinder bis 15 Jahre und 9 Euro für ältere Teilnehmer. Die Veranstaltung bietet somit sowohl professionellen Sport als auch die Möglichkeit für jedermann, sich an den Hindernissen zu versuchen. Das MAC, die größte überdachte Freifläche Europas, wird während der „Ninja Days“ in eine Sportarena verwandelt. Die Wahl dieses ungewöhnlichen Veranstaltungsortes unterstreicht das Bestreben des Flughafens München, sich als vielseitiges Zentrum für Unterhaltung und

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Nach 196 Jahren: DDSG feiert Premiere der „Ungarischen Nacht“

Kaum zu glauben, aber in der 196-jährigen Geschichte der Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft gab es bis Ende Juli 2025 noch nie eine Themenfahrt „Ungarische Nacht“. Die DDSG Blue Danube, eines der Nachfolgeunternehmen der legendären DDSG, wagte sich am 25. Juli 2025 über die Premiere und erstmals stand eine Ausfahrt der MS Admiral Tegetthoff ganz im Zeichen der Küche des österreichischen Nachbarlandes. Dass die Geschichte der DDSG, die in den 1990er-Jahren auf Betreiben der damaligen Regierung zerschlagen und in Scheibchen verkauft wurde, auch von Ungarn geprägt ist, liegt auf der Hand. Immerhin bildeten Österreich und sein heutiges Nachbarland bis zur Auflösung der k.u.k-Monarchie den Staat Österreich-Ungarn. In den damaligen „Ländern der Heiligen Ungarischen Krone“ befanden sich die wichtigste Werft und ein bedeutendes Kohlerevier der DDSG. Selbst im Passagierverkehr war das Schiff über einen sehr langen Zeitraum das Verkehrsmittel der Wahl, wenn man von Wien nach Budapest (oder umgekehrt) kommen wollte, denn es war schlichtweg schneller als die Bahn, die Kutschen oder Automobile. Mittlerweile gibt es keine Linienschiffe mehr zwischen den beiden Hauptstädten, da diese gegenüber dem Straßen- und Eisenbahnverkehr schlichtweg schon allein aus Zeitgründen nicht mehr konkurrenzfähig sind. Nachfolger einer Traditionsreederei Der Erste Weltkrieg führte dazu, dass unter anderem „Die Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder“ (Österreich) und die „Länder der Heiligen Ungarischen Krone“ (Ungarn“ getrennte Wege gegangen sind. Die DDSG konnte eine Lösung finden, um weiterhin Zugang zum unternehmenseigenen Kohlerevier sowie der wichtigen Werft zu haben. Man arrangierte sich mit Ungarns Diktator Admiral Miklós Horthy. Nachdem sich auch Österreich unter Engelbert Dollfuß und seinem

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Aethos Hotels eröffnet erstes Haus auf Mallorca

Die Lifestyle- und Hospitality-Marke Aethos hat ihr erstes Hotel in Spanien auf Mallorca eröffnet. Mit diesem neuen Standort treibt die Marke ihre internationale Expansion voran. Das Hotelprojekt wurde im Rahmen eines sogenannten Club Deals durch die Investmentgesellschaften Limestone Capital AG und Soravia realisiert. Die Partner bestätigen damit ihre gemeinsame Strategie, in hochwertige Lifestyle- und Hospitality-Projekte zu investieren, die auf eine Verbindung von architektonischer Qualität, Design und Servicekultur setzen. Das Aethos Mallorca verfügt über 61 individuell gestaltete Zimmer und Suiten. Die Inneneinrichtung ist von der mallorquinischen Natur inspiriert und verwendet natürliche Materialien wie Stein und Holz. Das Konzept des Hotels wird durch ein Restaurant mit regionaler Küche, eine Rooftop Bar, einen Pool Club mit Infinity-Pool sowie einen großzügigen Spa-Bereich ergänzt. Zudem bietet das Haus direkten Zugang zum Meer. Mit der Eröffnung auf Mallorca beginnt für die Marke Aethos eine neue Expansionsphase. Wie die Unternehmensgruppe mitteilte, sind für 2025 bereits weitere Standorte in London und Madrid geplant. Mit den neuen Häusern soll das Netzwerk an Lifestyle-Hotels gezielt erweitert werden. Aethos Mallorca steht für ein Konzept, das regionale Verankerung mit dezenter Eleganz verbindet und Natur und Luxus zusammenführt. Die Eröffnung des Hotels in einer etablierten Urlaubsregion wie Mallorca unterstreicht die Strategie der Marke, sich in Schlüsselmärkten zu positionieren. Der Hotelmarkt auf der Baleareninsel ist hart umkämpft, aber der Trend zu Individualreisen und personalisierten Erlebnissen bietet Nischen für Nischenanbieter. Die Investitionen in neue Standorte in London und Madrid zeigen,

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Auf Kollegen im Urlaub gewartet: KM Malta Airlines in der Kritik nach Pilotenvorfall

Ein Vorfall an Bord eines Fluges der KM Malta Airlines von Rom nach Malta im späten April hat eine interne Untersuchung ausgelöst und die Diskussion über die Verhaltensrichtlinien der Fluggesellschaft neu entfacht. Ein Flug, der vom Flughafen Fiumicino nach Malta zurückkehren sollte, wurde um fast eine Stunde verspätet, um einem Piloten, der sich mit seiner Familie im Urlaub befand, die pünktliche Anreise zum Flughafen zu ermöglichen. Der Vorfall, der sich am Morgen der Beerdigung von Papst Franziskus ereignete, hat zu disziplinarischen Maßnahmen gegen die beteiligten Piloten geführt und wirft ein Schlaglicht auf die Balance zwischen den Interessen der Mitarbeiter, den Richtlinien des Unternehmens und der Einhaltung des Flugplans. Ein ungewöhnlicher Vorfall: Der verspätete Start in Rom Die Geschehnisse ereigneten sich Ende April, am Tag der Beerdigung von Papst Franziskus im Vatikan. Ein Flug der KM Malta Airlines sollte nach der Beförderung von Regierungsvertretern, darunter der Präsident und der Premierminister Maltas, von Rom nach Malta zurückkehren. Der planmäßige Abflug war für 9.50 Uhr Ortszeit angesetzt. Doch kurz vor dem geplanten Start wurde der kommandierende Pilot des Fluges von einem anderen Piloten, George Frank Mizzi, kontaktiert. Mizzi, der früher der Chef der Pilotenvereinigung war, befand sich zu diesem Zeitpunkt mit seiner Familie im Urlaub in Rom. Er bat den Piloten, den Abflug zu verzögern, um ihm und seiner Familie Zeit zu geben, den Flughafen zu erreichen. Die Bitte wurde erfüllt. Infolgedessen hob der Flug erst um 10.36 Uhr ab, 46 Minuten hinter dem Zeitplan, und landete schließlich 45 Minuten verspätet in Malta.

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