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Israir investiert in Kreditkartenunternehmen zur Steigerung der Passagierzahlen

Die israelische Fluggesellschaft Israir erwirbt für 40 Millionen Schekel, was umgerechnet rund 10,3 Millionen Euro entspricht, einen Anteil von zwanzig Prozent an einem lokalen Kreditkartenunternehmen. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, die Passagierzahlen der Airline signifikant zu steigern und die Kundenbindung zu vertiefen. Die Investition zeigt, wie Fluggesellschaften zunehmend innovative Wege gehen, um sich in einem wettbewerbsintensiven Markt zu behaupten und neue Einnahmequellen zu erschließen. Israir erwirbt den Anteil von dem Einzelhändler Rami Levy und dem Kreditkartenunternehmen Isracard. Im Zuge dieser Partnerschaft soll eine neue Kreditkarte namens „SuperFly“ auf den Markt gebracht werden. Diese Karte ist darauf ausgelegt, direkt mit der marktführenden „FlyCard“ der nationalen Fluggesellschaft El Al Israel Airlines zu konkurrieren. „Die ‚SuperFly‘-Karte wird es uns ermöglichen, unsere Beziehung zum israelischen Kunden über das Flugticket hinaus zu vertiefen“, erklärte Israir. Dies werde die Kundenbindung in der Branche umgestalten und sei ein wichtiger strategischer Schritt für das Unternehmen. Bis Ende 2026 plant Israir, rund 300.000 „SuperFly“-Karten auszugeben. Diese Karte soll zu einem Wachstumsmotor für das übergeordnete Ziel werden, im Jahre 2026 etwa 2,5 Millionen Passagiere zu befördern. Solche Kundenbindungsprogramme sind in der Luftfahrtbranche weit verbreitet und sollen durch das Sammeln von Punkten, Meilen oder anderen Vorteilen Anreize für wiederholte Buchungen schaffen. Durch die Integration von Finanzdienstleistungen können Airlines eine engere Beziehung zu ihren Kunden aufbauen und deren Ausgabenmuster besser nachvollziehen. Israir agiert als kleinerer, jedoch agiler Konkurrent zur größeren El Al. Die Fluggesellschaft bedient hauptsächlich Inlandsrouten sowie Verbindungen nach Europa und ist bestrebt, ihre Marktposition zu stärken. Die Investition in

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Iberia führt neuen Bordverkauf auf Langstreckenflügen ein

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat einen neuen Bordverkauf etabliert, der ihren Passagieren eine Auswahl an Duty-Free-Produkten direkt an Bord anbietet. Dieser Service ist ab sofort auf allen Langstreckenflügen und in sämtlichen Reiseklassen verfügbar, wie das Unternehmen mitteilte. Die Einführung eines solchen Angebotes ist ein gängiger Weg für Fluggesellschaften, zusätzliche Einnahmen zu generieren und das Reiseerlebnis für die Fluggäste zu erweitern. Das Sortiment des neuen Onboard-Shops umfaßt eine breite Palette von Artikeln. Reisende können zwischen Parfums, Kosmetik- und Hautpflegeprodukten, Accessoires sowie elektronischen Artikeln wählen. Die Möglichkeit, diese Produkte steuerfrei zu erwerben, kann für Passagiere, die lange Flugzeiten haben, attraktiv sein. Duty-Free-Shops an Bord sind ein traditioneller Bestandteil des Reiseerlebnisses, insbesondere auf internationalen Langstreckenflügen, und bieten eine bequeme Einkaufsmöglichkeit in großer Höhe. Die Entscheidung von Iberia, den Bordverkauf wiederzubeleben oder zu erneuern, ist Teil einer Strategie, das Zusatzgeschäft zu stärken. Viele Fluggesellschaften haben in den letzten Jahren ihre Bordverkaufskonzepte überarbeitet, um den geänderten Kundenbedürfnissen und den Herausforderungen des Einzelhandels gerecht zu werden. Die Einführung eines vielfältigen Angebots kann die Kundenzufriedenheit erhöhen und gleichzeitig einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Iberia, als Flaggschiff-Airline Spaniens und Mitglied der International Airlines Group (IAG), operiert ein umfangreiches Netz von Langstreckenverbindungen, insbesondere nach Lateinamerika und Nordamerika. Die Verfügbarkeit dieses neuen Services auf allen Langstreckenflügen bedeutet, daß eine große Anzahl von Passagieren von diesem Angebot profitieren kann. Es ist ein Wettbewerbsmerkmal, das das gesamte Reiseerlebnis ergänzt und den Passagieren einen zusätzlichen Nutzen bietet.

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Niederösterreichische Bahnen feiern Rekordhalbjahr 2025

Die Niederösterreichischen Bahnen haben für das erste Halbjahr des Jahres 2025 eine außerordentlich positive Bilanz vorgelegt. Mit insgesamt 595.000 Fahrgästen von Jänner bis Juni markiert das laufende Jahr den bisher besten Zeitraum in der Unternehmensgeschichte. Dieser Erfolg, der einem Zuwachs von rund 21.000 Fahrgästen und einer Steigerung von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, wird maßgeblich auf die bedarfsgerechte Ausgestaltung des Angebots sowie auf kontinuierliche Investitionen in Infrastruktur und Service zurückgeführt. Niederösterreichs Verkehrslandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer hebt hervor, daß die Bahnen und Bergbahnen des Landes als zuverlässiger Partner für die Bevölkerung dienen und die steigende Nachfrage eindrucksvoll belegen. Vielfältige Themenfahrten, Veranstaltungen und Freizeiterlebnisse locken Einheimische wie Touristen gleichermaßen an und etablieren die Bahnen als feste Größe im ganzjährigen Freizeitprogramm. Ein Rekordhalbjahr: Zahlen spiegeln Erfolg der Angebotsstrategie wider Die erfreulichen Zahlen des ersten Halbjahres 2025 sind ein deutliches Indiz für die erfolgreiche Ausrichtung der Niederösterreichischen Bahnen auf die Bedürfnisse ihrer Fahrgäste. Mit 595.000 Passagieren in den ersten sechs Monaten des Jahres wurde ein neues Rekordhoch erreicht. Dies ist ein Plus von etwa 21.000 Fahrgästen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, was einer Steigerung von 3,7 Prozent entspricht. Diese Zuwächse sind besonders bemerkenswert in einem dynamischen Reisemarkt und zeugen von einer hohen Akzeptanz der angebotenen Leistungen. Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer führte den Erfolg auf das breitgefächerte Angebot der sechs Bahnen und zwei Bergbahnen sowie auf die laufenden Investitionen und Verbesserungen zurück. „Mit einem Plus von ca. 21.000 Fahrgästen im ersten Halbjahr, einer Steigerung von 3,7 Prozent, sieht man klar, daß die bedarfsorientierten Angebote

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Easyjet erweitert Winterflugplan mit neuer Route Zürich-Pristina

Die britische Fluggesellschaft Easyjet hat ihren Winterflugplan 2025/2026 um eine neue Verbindung erweitert. Wie das Luftfahrtportal „ExYuAviation“ berichtete, wird die Low-Cost-Airline ab dem 26. Oktober 2025 erstmals die Strecke zwischen Zürich in der Schweiz und Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, bedienen. Diese neue Direktverbindung signalisiert eine Stärkung der Luftfahrtbeziehungen zwischen der Schweiz und dem Balkan. Die Flüge auf der neuen Route sollen täglich stattfinden. Dies deutet auf eine hohe erwartete Nachfrage hin, insbesondere von der kosovarischen Diaspora in der Schweiz und in angrenzenden Regionen, die traditionell eine starke Verbindung zu ihrer Heimat pflegen. Pristina ist ein wichtiges Ziel für ethnische Reisende und Geschäftsleute aus der Region. Für Easyjet ist die Erschließung dieser Verbindung strategisch sinnvoll, um die Auslastung ihrer Flugzeuge im Winter zu optimieren und ihr Netzwerk an europäischen Destinationen zu erweitern. Die Schweiz ist ein bedeutender Markt für Flüge in den westlichen Balkan, wobei Städte wie Zürich und Genf wichtige Abflughäfen sind. Neben Easyjet bedienen auch andere Fluggesellschaften wie Swiss International Air Lines und Wizz Air Routen von der Schweiz in die Balkanregion. Die Einführung einer täglichen Verbindung durch Easyjet wird den Wettbewerb auf dieser Strecke beleben und den Reisenden voraussichtlich mehr Flexibilität und preiswertere Optionen bieten. Für den Kosovo ist die Stärkung der Fluganbindung von großer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung und den Tourismus. Direkte und häufige Flugverbindungen erleichtern nicht nur den Reiseverkehr, sondern fördern auch den Handel und die Investitionen. Die Aufnahme von Pristina in das ganzjährige Winterprogramm einer großen europäischen Fluggesellschaft wie Easyjet unterstreicht die wachsende

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Libyan Airlines kämpft ums Überleben nach schweren Verlusten

Die libysche Staatsfluggesellschaft Libyan Airlines steht nach Aussage des Gewerkschaftsvorsitzenden Abdelati Al-Arafi vor dem Aus. Ein Großteil der Flotte wurde bei den Kämpfen um den Flughafen Tripolis im Sommer 2014 zerstört, und seitdem habe es kaum Unterstützung durch die wechselnden libyschen Regierungen gegeben. Diese kritische Situation wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, denen sich die Luftfahrt im Bürgerkriegsland Libyen gegenübersieht, wo politische Instabilität und Infrastrukturschäden den Betrieb massiv behindern. Al-Arafi erklärte, daß 19 von ehemals 24 Flugzeugen während der bewaffneten Auseinandersetzungen im Jahre 2014 unbrauchbar gemacht oder zerstört wurden. Trotz dieser angespannten Lage habe die Fluggesellschaft in Tripolis und Bengasi zwischen 300 und 400 neue Mitarbeiter eingestellt. Gleichzeitig seien zahlreiche Beschäftigte über das Rentenalter hinaus weiterhin im Dienst, wie Al-Arafi gegenüber dem Finanzportal Sada Al-Iqtisadiah äußerte. Dies deutet auf eine schwierige Balance zwischen dem Erhalt von Arbeitsplätzen und den operativen Realitäten hin. Der Gewerkschaftsvorsitzende kritisierte zudem das Ausbleiben von Ausgleichszahlungen für pandemiebedingte Verluste, welche die finanzielle Lage der Airline zusätzlich verschärft hätten. Er warnte davor, daß die wahre Bedeutung von Libyan Airlines oder der Schwestergesellschaft Afriqiyah Airways erst dann erkannt werde, wenn diese ihren Betrieb einstellen müßten. Die Präsenz von staatlichen Fluggesellschaften ist in vielen Ländern ein Symbol für nationale Souveränität und Anbindung an die Welt. Al-Arafi äußerte außerdem Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Konkurrenz durch private Fluggesellschaften im Land, die er als ausschließlich profitorientiert ansieht und damit als Gefahr für die staatlichen Anbieter. Die libysche Luftfahrtinfrastruktur leidet seit Jahren unter Investitionsmangel und politischen Wirren. Die internationale Luftsicherheitsbehörde EASA hat zudem

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Bergsommer in Österreich auf dem Vormarsch: Seilbahnen als Zugpferde für den Tourismus

Die österreichische Tourismusbranche blickt mit Optimismus auf den Bergsommer. Dies wurde auf der Sommertagung 2025 der „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ in Tirol deutlich, zu der die Silvrettaseilbahn AG und die Hochzeiger Bergbahnen Pitztal AG einluden. Über 90 Seilbahner sowie zahlreiche Vertreter der österreichischen Tourismuswirtschaft versammelten sich zu der zweitägigen Veranstaltung, um über Erfolgsfaktoren und die Weiterentwicklung des Bergsommertourismus zu beraten. Dabei wurde einmal mehr die zentrale Rolle der Seilbahnen als Motor für die Wertschöpfung in alpinen Regionen hervorgehoben. Eine aktuelle Gästebefragung belegt, daß ein qualifiziertes Bergbahnangebot für rund 40 Prozent der Sommerurlauber ein ausschlaggebendes Kriterium für die Wahl ihrer Urlaubsregion darstellt. Die Seilbahn als zentraler Erfolgsfaktor im alpinen Sommertourismus Der Wandel der Alpenregionen von reinen Winterzielen zu ganzjährigen Tourismusdestinationen ist eine Entwicklung, die in Österreich maßgeblich von den Seilbahnbetreibern vorangetrieben wird. Die Sommertagung der „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ im Herzen Tirols bot eine Plattform, um diese Transformation zu beleuchten und zukünftige Strategien zu diskutieren. Franz Hörl, Obmann des Fachverbands der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich, betonte mit Nachdruck: „Die Seilbahn ist längst kein reines Winterthema mehr. Im Gegenteil: Für den Sommertourismus in den Alpen ist sie ein zentraler Erfolgsfaktor – und häufig das ausschlaggebende Kriterium bei der Wahl der Urlaubsregion.“ Diese Aussage wird durch aktuelle Analysen und Gästebefragungen untermauert. Es zeigt sich, daß eine erhebliche Anzahl von Sommerurlaubern – rund 40 Prozent – eine andere Region für ihren Aufenthalt wählen würde, wenn es dort kein entsprechendes Bergbahnangebot gäbe. Dies verdeutlicht die immense Bedeutung der Seilbahnen nicht nur als Transportmittel, sondern als essentielle

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Ägypten privatisiert Betrieb des Flughafens Hurghada

Die ägyptische Regierung hat einen Schritt zur Modernisierung ihrer nationalen Luftfahrtinfrastruktur angekündigt. Bis Ende 2025 soll der Betrieb und das Management des Internationalen Flughafens Hurghada an private Betreiber übergeben werden. Dies stellt den ersten Schritt eines umfassenden Privatisierungsprogramms dar. Das Vorhaben ist Teil des sogenannten „Asset Monetization Program“, welches darauf abzielt, die Effizienz zu steigern, den Service zu verbessern und die ehrgeizigen Tourismusziele des Landes zu unterstützen. Dabei bleibt die Infrastruktur des Flughafens weiterhin im staatlichen Eigentum. Der Internationale Flughafen Hurghada ist nach dem Flughafen Kairo der zweitgrößte Flughafen Ägyptens und spielt eine Schlüsselrolle für den ägyptischen Tourismus, insbesondere für den Badeurlaub am Roten Meer. Im Jahre 2024 wurden am Flughafen des beliebten Urlaubsortes rund 50 Millionen Fluggäste abgefertigt, was seine immense Bedeutung für die Tourismuswirtschaft des Landes unterstreicht. Die Übergabe an private Betreiber soll dazu beitragen, das Passagiererlebnis zu optimieren, die Dienstleistungsqualität zu erhöhen und die Betriebsabläufe zu straffen, um den wachsenden Anforderungen des internationalen Reiseverkehrs gerecht zu werden. Die Entscheidung zur Privatisierung des Betriebs und Managements ist Teil einer breiteren Wirtschaftsreformstrategie der ägyptischen Regierung, die darauf abzielt, die Rolle des Privatsektors in wichtigen Wirtschaftszweigen zu stärken und ausländische Investitionen anzuziehen. Durch die Auslagerung des Betriebs erhofft sich die Regierung, von der Expertise und den Investitionskapazitäten privater Unternehmen zu profitieren, ohne die Kontrolle über strategische Infrastrukturen zu verlieren. Ägypten strebt danach, seine Tourismuszahlen weiter zu erhöhen und sich als führendes Reiseziel in der Region zu positionieren. Die Effizienzsteigerungen durch private Betreiber könnten sich in kürzeren Abfertigungszeiten, moderneren Einrichtungen und

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Warschau-Modlin feiert Ryanair-Jubiläum und plant massiven Ausbau

Der Flughafen Warschau-Modlin feiert dieser Tage ein besonderes Jubiläum: Vor genau 13 Jahren, am 15. Juli 2012, landete der erste Flug der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair an diesem Standort. Seitdem hat sich der Flughafen trotz globaler Herausforderungen wie der Pandemie zu einer zentralen Basis für den Niedrigpreisverkehr in Polen entwickelt. Für August 2025 wird die Ankunft des 30-millionsten Passagiers erwartet, was die rasante Entwicklung des Airports unterstreicht. Ryanair, der wichtigste Partner des Flughafens, hat ehrgeizige Wachstumspläne für Modlin. Bis zum Jahre 2030 beabsichtigt die Fluggesellschaft, jährlich über fünf Millionen Passagiere abzufertigen. Gleichzeitig plant Ryanair die Einführung von 25 neuen Flugstrecken und die Stationierung von insgesamt acht Flugzeugen am Flughafen Warschau-Modlin. Um diesem prognostizierten Wachstum gerecht zu werden, sind umfangreiche Infrastrukturprojekte am Flughafen selbst vorgesehen. Dazu gehört insbesondere ein Ausbau des Terminals sowie der gesamten Flughafeninfrastruktur, um die Kapazitäten für das steigende Passagieraufkommen zu gewährleisten. Der Flughafen Warschau-Modlin strebt mit diesen Entwicklungen eine Position unter Europas führenden Regionalflughäfen an. Die konsequente Ausrichtung auf das Low-Cost-Segment und die enge Zusammenarbeit mit Ryanair haben in den letzten Jahren maßgeblich zum Erfolg des Standortes beigetragen. Regionalflughäfen spielen eine immer wichtigere Rolle im europäischen Luftverkehr, indem sie Direktverbindungen zu attraktiven Preisen anbieten und somit den Zugang zu verschiedenen Regionen erleichtern. Die geplante Erweiterung wird nicht nur die Passagierzahlen erhöhen, sondern auch die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens für die Region stärken. Die Entwicklung von Warschau-Modlin ist ein Beispiel für das Wachstum des Luftverkehrs in Osteuropa, wo viele Flughäfen in den letzten anderthalb Jahrzehnten eine signifikante Zunahme des

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Portugals Regierung leitet Privatisierung von TAP Air Portugal ein

Die portugiesische Regierung hat offiziell den seit geraumer Zeit erwarteten Prozeß zur Teilprivatisierung der nationalen Fluggesellschaft TAP Air Portugal (TAP) wiederaufgenommen. Nachdem das Verfahren im März dieses Jahres aufgrund des Zusammenbruchs der damaligen Minderheitsregierung unterbrochen worden war, ist die im Mai neu ins Amt zurückgekehrte Koalitionsregierung nun bereit, die Pläne fortzusetzen. Ziel ist es, in den kommenden zwölf Monaten einen Anteil von 49,9 Prozent an der Fluggesellschaft zu veräußern, wobei fünf Prozent dieser Anteile für die Mitarbeiter der TAP reserviert sind. Mehrere große europäische Luftfahrtkonzerne, darunter die Lufthansa Group, Air France-KLM und IAG, zeigen bereits großes Interesse an einer Beteiligung an dem portugiesischen Flagcarrier. Die Regierung erwartet jedoch Gebote von „zahlreichen interessierten Parteien“, einschließlich Fluggesellschaften von außerhalb der Europäischen Union, und hat ein Verkaufsmodell strukturiert, das Partnerschaften zwischen Fluggesellschaften, Investitionsfonds und privaten Investoren ermöglicht. TAP’s wechselvolle Geschichte: Von Privatbesitz zur erneuten Verstaatlichung und nun zur Teilprivatisierung Die Geschichte der TAP Air Portugal ist in den letzten Jahren von einer bemerkenswerten Volatilität geprägt. Die Fluggesellschaft befand sich bereits in privatem Besitz, als das Konsortium Atlantic Gateway unter der Führung von David Neeleman im Jahre 2016 eine 45-prozentige Beteiligung an der Airline erwarb. Diese Privatisierung sollte die Effizienz steigern und die finanzielle Lage des Unternehmens festigen. Doch die globale Luftfahrtkrise, ausgelöst durch die Pandemie ab dem Jahre 2020, traf die TAP schwer und führte zu einer drastischen Veränderung ihrer Eigentumsverhältnisse. Angesichts der existenziellen Bedrohung für die Fluggesellschaft sah sich die portugiesische Regierung gezwungen, das Unternehmen erneut zu verstaatlichen. Dies geschah im Rahmen

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Air India nimmt nach „Safety Pause“ wieder regulären Flugbetrieb auf

Nach dem tragischen Unfall von Flug AI171 am 12. Juni 2025 hatte Air India vorsorglich ihren Flugplan deutlich reduziert. Diese sogenannte „Safety Pause“ diente unter anderem zusätzlichen Sicherheitsprüfungen an der Boeing 787-Flotte sowie der Anpassung an verlängerte Flugzeiten infolge von Luftraumsperrungen. Ab August beginnt die Fluggesellschaft nun mit einer schrittweisen Rückkehr zum regulären Flugangebot. Dies signalisiert eine Phase der Stabilisierung und der Wiederherstellung des vollen Betriebs nach einer Zeit der Konsolidierung und Überprüfung. Ab dem 1. August 2025 wird die Verbindung zwischen Delhi und Zürich von bislang vier auf fünf wöchentliche Flüge erhöht. Auch die Route nach Mailand wird bereits ab dem 16. Juli wieder dreimal pro Woche bedient. Die Verbindungen nach Wien und Kopenhagen bleiben vorerst reduziert und werden weiterhin dreimal pro Woche geflogen. Die Strecke nach Frankfurt ist von den Kürzungen nicht betroffen und wird unverändert täglich angeboten. Auch die Verbindung nach München wurde im Zuge der Anpassungen nicht verändert. Diese selektive Wiederaufnahme und Beibehaltung bestimmter Routen deutet auf eine priorisierte Nachfragesteuerung und strategische Netzwerkanpassung hin. Parallel zur Wiederaufnahme einiger Routen reduziert Air India weiterhin auf ausgewählten Strecken die Frequenz, etwa von Delhi nach Paris, wo ab August nur noch sieben statt zwölf Flüge pro Woche angeboten werden. Für Passagiere mit gebuchten Flügen, die von Streichungen betroffen sind, bietet die Airline kostenfreie Umbuchungen oder vollständige Erstattungen an. Solche Maßnahmen sind gängig in der Luftfahrtbranche, um Kunden entgegenzukommen, die von Flugplanänderungen betroffen sind. Die Flugsicherheit und das Vertrauen der Passagiere stehen nach einem Zwischenfall an erster Stelle für eine

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