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Strategische Partnerschaft zwischen SNC und Lufthansa Technik Defense

Die Sierra Nevada Corporation (SNC), ein weltweit tätiges Unternehmen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheit und Verteidigung, und die Lufthansa Technik AG, ein führender Anbieter technischer Dienstleistungen für zivile und militärische Flugzeuge, haben auf der Pariser Luftfahrtausstellung eine strategische Partnerschaft bekanntgegeben. Diese Kooperation zielt darauf ab, die gemeinsamen Kompetenzen beider Unternehmen auf dem globalen Markt zu bündeln und Verteidigungs- sowie Luftfahrtkunden weltweit umfassend zu unterstützen. Die Zusammenarbeit zwischen SNC und Lufthansa Technik Defense, der Verteidigungssparte der Lufthansa Technik AG, wird sich auf die gemeinsame Erkundung von Möglichkeiten in den Bereichen Modifikation, Reparatur und Lebenszyklus-Support von Flugzeugen konzentrieren. Beide Partner wollen ihr ergänzendes Fachwissen nutzen, um Kunden in den Vereinigten Staaten, Europa und weiteren NATO-Partnerländern innovative Lösungen anzubieten. Durch die Verknüpfung der fortschrittlichen technologischen Fähigkeiten von SNC mit der umfassenden Erfahrung der Lufthansa Technik Defense in Wartung, Reparatur, Überholung und Modifikation von Luftfahrzeugen soll dem internationalen Verteidigungs- und Luftfahrtsektor ein umfassender Service geboten werden. Jon Piatt, Executive Vice President des Geschäftsbereichs ISR, Aviation and Security (IAS) von SNC, betonte die entstehenden Synergien, die Innovation und Exzellenz in der Luftfahrtindustrie vorantreiben sollen. Michael von Puttkamer, Vice President Special Aircraft Services bei Lufthansa Technik, hob hervor, daß die Kombination von SNCs Expertise bei Missionssystemen mit der technischen Flugzeugbetreuung der Lufthansa Technik die Verteidigungsfähigkeiten auf beiden Seiten des Atlantiks stärke. Er betonte die Bedeutung glaubwürdiger Zusammenarbeit, gemeinsamer Verantwortung und technologischer Stärke in der aktuellen Sicherheitslage. Zu den Kernbestandteilen der Vereinbarung zählen die Identifizierung neuer gegenseitiger Geschäftschancen sowie die gemeinsame Entwicklung von Fähigkeiten

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ATR: JSX führt „Premium-Flüge“ mit Turboprop-Flugzeugen ein

Der französisch-italienische Flugzeughersteller ATR hat auf der Paris Air Show am 18. Juni 2025 das Comeback seiner Präsenz auf dem amerikanischen Markt bekanntgegeben. Mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung wird die öffentliche Charterfluggesellschaft JSX, bekannt für ihren „Hop-on“-Dienst, zwei Flugzeuge des Typs ATR 42-600 leasen und damit ihre Flugoperationen in den Vereinigten Staaten aufnehmen. Diese Partnerschaft markiert den Einstieg von ATR in den amerikanischen öffentlichen Chartermarkt und unterstreicht das wachsende Interesse an regionalen Fluglösungen, die Komfort und Effizienz miteinander verbinden. JSX plant, diese Maschinen mit einer Premium-Konfiguration aus der ATR HighLine Kabinensammlung auszustatten und High-Speed-Internetzugang mittels Starlink anzubieten. Ein neues Kapitel für den US-Chartermarkt Die Zusammenarbeit zwischen ATR und JSX verspricht, den öffentlichen Chartermarkt in den Vereinigten Staaten neu zu definieren. JSX, das bereits für sein einzigartiges Servicekonzept bekannt ist, bei dem Passagiere wie bei einem Privatflugzeug einsteigen und abheben können, erweitert nun sein Angebot durch den Einsatz von ATR-Flugzeugen. Die beiden geleasten ATR 42-600 werden es JSX ermöglichen, ihr „Hop-on“-Dienstleistungsspektrum zu erweitern und neue Flughäfen zu erreichen, die bisher für größere Flugzeuge unzugänglich waren. Die operative Unterstützung der ATR-Flüge wird durch ein umfassendes ATR Global Maintenance Agreement gewährleistet. Dieses Abkommen zielt darauf ab, die Flugzeugverfügbarkeit und -zuverlässigkeit zu maximieren, was für einen reibungslosen und pünktlichen Flugbetrieb von entscheidender Bedeutung ist. Für JSX ist dies eine wichtige Absicherung, da der Erfolg ihres Geschäftsmodells stark von der Pünktlichkeit und der Qualität des Flugerlebnisses abhängt. Ein zentraler Aspekt der neuen JSX-ATR-Operationen ist die Ausstattung der Flugzeuge. JSX beabsichtigt, seinen Kunden eine Premium-Konfiguration anzubieten,

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Embraer A-29 Super Tucano erreicht 600.000 Flugstunden

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer feiert auf der Internationalen Pariser Luftfahrtausstellung einen bedeutenden Meilenstein für sein Flugzeugmuster A-29 Super Tucano. Die im Dienste von 22 Luftstreitkräften weltweit stehende Flotte dieses Modells hat die Marke von 600.000 Flugstunden überschritten, was seine bewährte Leistung und Zuverlässigkeit unterstreicht. Bosco da Costa Junior, Präsident und Geschäftsführer von Embraer Defense & Security, bezeichnete dieses Ereignis als Privileg. Der A-29 Super Tucano ist das einzige in Produktion befindliche leichte Angriffs-, bewaffnete Aufklärungs- und fortgeschrittene Trainings-Turboprop-Flugzeug, dessen Kampftauglichkeit weltweit nachgewiesen ist. Es bietet Luftstreitkräften eine flexible und kosteneffiziente Lösung für eine breite Palette von Missionen, darunter fortgeschrittenes Pilotentraining, Luftnahunterstützung (CAS), Luftraumüberwachung, Luftabriegelung, Ausbildung von Forward Air Controllern (JTAC), bewaffnete Aufklärung, Grenzüberwachung und Lufteskorte. Die Vielseitigkeit des Flugzeugs wird durch die kürzliche Anschaffung der A-29N Super Tucano durch Portugal unterstrichen. Diese NATO-interoperable Variante ist mit fortschrittlicher Avionik und spezialisierten Kommunikationssystemen ausgestattet, um den strengsten Anforderungen des Bündnisses gerecht zu werden. Der A-29 Super Tucano zeichnet sich durch modernste Technologie für präzise Zielidentifikation und Waffensysteme aus. Seine robuste Konstruktion ermöglicht den Betrieb von unbefestigten Start- und Landebahnen sowie in anspruchsvollen Umgebungen mit geringer Infrastruktur. Das Flugzeug ist zudem für seinen geringen Wartungsaufwand und seine hohen Werte bei Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und struktureller Integrität bekannt, was zu niedrigen Lebenszykluskosten führt. Diese Eigenschaften machen den A-29 Super Tucano zu einer attraktiven Wahl für Luftstreitkräfte, die auf der Suche nach einem effektiven Multi-Missions-Flugzeug sind, das sowohl kampferprobt als auch wirtschaftlich im Unterhalt ist.

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Hohe Tourismusinflation in der Türkei führt zu Rückgängen bei Buchungen

Die Türkei verzeichnete im April 2025 die höchste Preissteigerung für touristische Dienstleistungen in Europa. Laut einem Bericht der Zeitung Hürriyet, welche sich auf Daten von Eurostat beruft, erreichte die sogenannte Tourismusinflation in der Türkei 41,9 Prozent. Dies steht in starkem Gegensatz zu anderen europäischen Reisezielen, wo die Preissteigerungen wesentlich moderater ausfielen; so lag die Tourismusinflation in Spanien bei 4,8 Prozent und in Frankreich bei lediglich 1,9 Prozent. Trotz eines für Euro-Zahler günstigen Wechselkurses bekommen Reisende die Preisentwicklung, insbesondere bei Hotelübernachtungen und in der Gastronomie, deutlich zu spüren. Diese Entwicklung hat bereits spürbare Auswirkungen auf den Verkauf von Pauschalreisen in die Türkei. Nach Angaben der TDA (Tourismus Daten Analyse), auf die sich das Fachmagazin FVW beruft, sank die Zahl der aus Deutschland gebuchten Türkei-Reisen für den Sommer 2025 bis Ende April um etwa zehn Prozent. Besonders betroffen ist die Türkische Riviera mit einem Rückgang von zwölf Prozent, während die Ägäisregion bislang keine Rückgänge verzeichnet. Im vergangenen Jahre hatte die Türkei noch ein Rekordergebnis mit 6,5 Millionen deutschen Gästen erzielt. Nun drohen diese Erfolge ins Wanken zu geraten. Reiseveranstalter berichten, daß Hoteliers versuchen, mit Last-Minute-Rabatten gegenzusteuern. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, daß auch der zweite große Quellmarkt, Rußland, eine Schwäche zeigt. Der negative Trend für die aktuelle Saison dürfte sich jedoch kaum noch abwenden lassen, da die Buchungen für den Sommer größtenteils bereits abgeschlossen sind. Profiteure dieser Entwicklung sind Reiseländer mit einem vorteilhafteren Preis-Leistungs-Verhältnis. Laut TDA verzeichnen Destinationen wie Bulgarien, Ägypten und Polen derzeit deutliche Zuwächse bei den Buchungen. Diese Länder

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Dringende Sicherheitsbedenken bei Boeing 737 Max Triebwerken: NTSB warnt vor Rauch in Kabine und Cockpit

Die amerikanische Transportsicherheitsbehörde National Transportation Safety Board (NTSB) hat am 18. Juni 2025 eine dringende Sicherheitsempfehlung betreffend die CFM International LEAP-1B Triebwerke ausgesprochen, welche exklusiv in Boeing 737 Max Flugzeugen zum Einsatz kommen. Die Behörde äußert ernsthafte Bedenken, daß Rauch aus dem Triebwerk in das Cockpit oder die Passagierkabine gelangen könnte. Die NTSB forderte zudem eine erweiterte Untersuchung, um das Potential ähnlicher Probleme bei den LEAP-1A und -1C Triebwerken zu evaluieren, die in bestimmten Varianten der Airbus A320neo Familie und den COMAC C919 Flugzeugen verbaut sind. Diese Warnung folgt auf mehrere Vorfälle, bei denen es zu Rauchentwicklung in den Flugzeugen kam, was die Notwendigkeit umgehender Maßnahmen unterstreicht. Ein technischer Mangel mit potenziellen Folgen Die Bedenken der NTSB konzentrieren sich auf eine spezifische Sicherheitsfunktion der CFM LEAP-Triebwerke, das sogenannte Engine Load Reduction Device (LRD). Dieses System ist eigentlich dazu konzipiert, die Schwere von Vibrationen zu reduzieren, die von einem beschädigten Triebwerk auf die Flugzeugzelle übertragen werden könnten. Eine solche Funktion ist essentiell, um größere strukturelle Schäden am Flugzeug im Falle eines Triebwerksproblems, beispielsweise nach einem Vogelschlag, zu verhindern. In einer Stellungnahme erklärte die NTSB jedoch: „Die NTSB stellte fest, daß das Motorlastreduziergerät, oder LRD, eine Sicherheitsfunktion, die dazu dient, die Schwere der von einem beschädigten Motor auf die Flugzeugzelle übertragenen Vibrationen zu reduzieren, zu Schäden am Motorölsystem führen kann.“ Die Behörde fügte hinzu: „Ein solcher Zustand kann dazu führen, daß Rauch von heißem Öl in das Belüftungssystem und letztendlich in das Cockpit oder die Passagierkabine gelangt.“ Dies ist ein kritischer Punkt,

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Griechenland führt Ankunftsgebühr für Kreuzfahrtpassagiere ein

Griechenland erhebt ab dem 1. Juli 2025 eine neue Ankunftsgebühr für Passagiere von Kreuzfahrtschiffen. Diese Abgabe, die zwischen einem und zwanzig Euro pro Person beträgt, wird fällig, wenn Reisende in einem griechischen Hafen von Bord gehen. Die Maßnahme zielt darauf ab, den zunehmenden Touristenandrang besser zu steuern und die notwendigen Investitionen in die Hafeninfrastruktur zu finanzieren, wie griechische Medien berichten. Die Höhe der Gebühr ist gestaffelt und richtet sich nach der Saison sowie dem jeweiligen Reiseziel. In der Hauptsaison vom 1. Juni bis 30. September fallen auf den besonders populären Kreuzfahrtinseln Mykonos und Santorini die höchsten Sätze von zwanzig Euro pro Person an. Für andere Inseln beträgt die Abgabe in dieser Zeit fünf Euro. In der Vor- und Nachsaison sinken diese Beträge auf zwölf beziehungsweise drei Euro. Von November bis März werden auf Mykonos und Santorini vier Euro und auf anderen Inseln ein Euro verlangt. Die Regelung gilt ausschließlich für Kreuzfahrtgäste, die tatsächlich an Land gehen und somit die lokalen Einrichtungen nutzen. Die griechische Regierung unter Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis verfolgt mit der gestaffelten Abgabe mehrere Ziele. Primär sollen die Besucherströme gleichmäßiger über das Jahr verteilt werden, um die Überfüllung in den Sommermonaten zu entlasten. Zugleich soll die Gebühr zur Finanzierung des Ausbaus der Hafeninfrastruktur beitragen. Die Maßnahme war bereits im vergangenen Jahre angekündigt worden, ihre endgültige Einführung verzögerte sich jedoch bis zum Erlaß der entsprechenden Verordnungen. Der Kreuzfahrttourismus in Griechenland verzeichnete im Jahre 2024 erneut Höchstwerte. Laut Angaben des internationalen Kreuzfahrtverbands CLIA liefen Kreuzfahrtschiffe 5.490-mal griechische Häfen an, was einen

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Zwischenfall am Flughafen Kalamata: Ryanair-Flugzeug kollidiert mit Zaun

Eine Boeing 737 der Fluggesellschaft Ryanair, die vom Londoner Flughafen Stansted kam, ist am Mittwoch nach der Landung auf dem Internationalen Flughafen Kalamata mit einem Zaun kollidiert. Bei dem Zwischenfall wurde die Flügelspitze des Flugzeugs beschädigt. Glücklicherweise wurden bei dem Vorfall keine Personen verletzt. Ein Sprecher von Ryanair bestätigte, daß Flug FR6080 sicher gelandet sei, die Flügelspitze jedoch während des Rollens auf dem Vorfeld mit einem Zaun in Kontakt kam. Nach dem Zusammenstoß setzte das Flugzeug seine Fahrt fort, und die Passagiere konnten das Flugzeug normal verlassen. Bilder des beschädigten Flügels zeigen eine starke Deformation. Trotz des offensichtlichen Schadens und Berichten von verängstigten Passagieren, die einen lauten Knall gehört hatten und über mögliche Brandgefahren besorgt waren, wurde den Reisenden mitgeteilt, sie sollten an Bord bleiben, bis die Rettungskräfte eintrafen. Berichte über eine anfängliche Behauptung von Turbulenzen während des Fluges wurden von Ryanair dementiert. Das Unternehmen erklärte, daß das Flugzeug nach dem Vorfall die erforderlichen Inspektionen und Wartungsarbeiten durchlaufen habe, bevor es wieder in den Dienst gestellt wurde. Solche Vorfälle, auch wenn sie glimpflich ausgehen, unterstreichen die Bedeutung präziser Abläufe am Flughafen und die Notwendigkeit schneller und klarer Kommunikation im Falle eines unvorhergesehenen Ereignisses. Die griechische Luftfahrtbehörde wird den Vorfall untersuchen, um die genauen Umstände zu klären und zukünftige Kollisionen dieser Art zu verhindern.

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Europäisches Parlament verteidigt Fluggastrechte: Ablehnung des Ratsvorschlags markiert klaren Kurs

Das Europäische Parlament hat am 17. Juni 2025 einen klaren Standpunkt bezogen und den Vorschlag des Rates zur Schwächung der EU-Fluggastrechte als inakzeptabel zurückgewiesen. Während einer Plenardebatte zeigte sich eine seltene und bemerkenswert breite Übereinstimmung unter den Abgeordneten, wie die Europa-Abgeordnete Magdalena Adamowicz (EVP, Polen) betonte. Zuvor hatte eine deutliche Mehrheit der Parlamentarier die vom Rat vorgeschlagene Änderung der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 abgelehnt. Diese Entwicklung gibt den Ton für die entscheidende Abstimmung im September an, deren Ergebnis nun eindeutig scheint: Das Parlament ist entschlossen, die Rechte der europäischen Fluggäste zu verteidigen und lehnt jede Verschlechterung der bestehenden Schutzmechanismen ab. Der Kern der Debatte: Schwächung oder Stärkung der Rechte? Die Verordnung (EG) Nr. 261/2004 ist seit zwei Jahrzehnten das Fundament der Fluggastrechte in der Europäischen Union. Sie legt fest, unter welchen Bedingungen Passagiere bei Annullierungen, großen Verspätungen und Nichtbeförderung Anspruch auf Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen haben. Insbesondere die Regelung, daß ab einer Verspätung von drei Stunden am Zielort eine pauschale Entschädigung von bis zu 600 Euro – abhängig von der Flugdistanz – zustehen kann, ist ein zentraler Pfeiler des Verbraucherschutzes. Der Vorschlag des Rates, welcher von den Fluggesellschaften aktiv beworben wird, zielt jedoch auf eine grundlegende Änderung dieser Bestimmungen ab. Beobachter und Verbraucherschützer befürchten, daß diese Reform die Rechte der Fluggäste massiv untergraben würde. Konkrete Bedenken umfassen: Diese vorgeschlagenen Änderungen sind bei Verbraucherschutzorganisationen in ganz Europa auf massive Kritik gestoßen. Sie argumentieren, daß die Reform nicht den Reisenden diene, sondern einseitig die Interessen der Fluggesellschaften bevorzuge. AirHelp begrüßt die Ablehnung und

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Iberia stellt strategischen „Plan de Vuelo 2030“ vor

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat ihren neuen strategischen Plan „Plan de Vuelo 2030“ präsentiert, der die Wachstumsziele des Unternehmens für die kommenden Jahre festlegt. Der Plan sieht vor, eine jährliche Rentabilität von 13,5 bis 15 Prozent zu erreichen, was Investitionen von sechs Milliarden Euro während der Planungsperiode ermöglichen soll. Ein zentraler Pfeiler dieser Strategie ist eine deutliche Erweiterung der Flugzeugflotte und die Stärkung des Heimatflughafens. Iberia strebt an, ihre Langstreckenflotte von derzeit 45 auf rund 70 Flugzeuge zu vergrößern. Hierfür sollen neue Airbus A350, A321XLR und möglicherweise auch A330neo aus jüngst von der Muttergesellschaft IAG angekündigten Bestellungen hinzukommen. Zugleich ist eine umfassende Erneuerung der Kurz- und Mittelstreckenflotte mit neuen A320 und A321 Neo-Maschinen vorgesehen. Durch diese Flottenvergrößerung und Modernisierung will Iberia dazu beitragen, den Flughafen Madrid-Barajas zu einem führenden europäischen Drehkreuz auszubauen und die internationale Anbindung Spaniens zu verbessern. Das Streckennetz wird um neue Ziele wie Toronto, Philadelphia und Monterrey erweitert, zusätzlich zu den kürzlich angekündigten Destinationen Recife, Fortaleza und Orlando. Ein weiteres Kernziel des „Plan de Vuelo 2030“ ist die Verbesserung des Kundenerlebnisses. Dazu sind umfangreiche Investitionen in Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Personalisierung der Dienstleistungen geplant. Sämtliche Langstreckenkabinen werden erneuert, um mehr Komfort und bessere Konnektivität zu bieten, und in Schmalrumpfflugzeugen werden größere Handgepäckfächer installiert. Auch der Service am Boden soll verbessert werden, unter anderem durch die Eröffnung einer zusätzlichen Premium-Lounge im Terminal 4 von Barajas. Weiterhin ist der Bau der „Ciudad Iberia“ in La Muñoza geplant, eines fortschrittlichen Luftfahrt-Innovationszentrums, das auch die neue Konzernzentrale beherbergen wird. Der Plan

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AOPA Austria zum „Fly-in“ in Klagenfurt

Der Klagenfurt Airport war am vergangenen Wochenende Schauplatz eines besonderen Ereignisses für die Allgemeine Luftfahrt: Eine hochrangige Delegation der AOPA AUSTRIA (Aircraft Owners and Pilots Association) versammelte sich zum diesjährigen „Fly-in“, einem informellen Treffen von Luftfahrtbegeisterten, die mit ihren Privatflugzeugen anreisen. Diese Veranstaltung bot nicht nur eine Plattform für den Austausch und die Vernetzung innerhalb der Piloten-Gemeinschaft, sondern unterstrich auch die Bedeutung des Klagenfurter Flughafens als Teil des österreichischen General Aviation Netzwerks und als attraktives Tor zu den landschaftlichen und kulturellen Schönheiten Kärntens. Die gelungene Organisation in Zusammenarbeit mit den regionalen Tourismusverbänden hob das Potenzial des Flughafens für diese spezifische Form des Reisens hervor. Klagenfurt Airport als Gastgeber des AOPA Austria Fly-ins Am vergangenen Freitag landeten der Vorstand der AOPA Austria sowie zahlreiche Mitglieder mit ihren Privatflugzeugen direkt am Flughafen Klagenfurt. Sie wurden persönlich von Flughafen-Geschäftsführer Maximilian Wildt willkommen geheißen. Wildt äußerte sich erfreut über die Wahl Klagenfurts als Austragungsort: „Wir freuen uns sehr, daß die AOPA den Flughafen Klagenfurt und somit Kärnten als Ziel für ihr diesjähriges Fly-in gewählt hat. Für uns ist es eine besondere Ehre, Gastgeber für eine so engagierte Gemeinschaft von Pilotinnen und Piloten zu sein. Ihr Besuch unterstreicht die Rolle des Klagenfurt Airport als Teil der österreichischen General Aviation Community und als Tor zu einer der schönsten Regionen Europas.“ Diese Veranstaltung bot dem Flughafen die Gelegenheit, seine Kompetenzen im Bereich der Allgemeinen Luftfahrt zu präsentieren. Die AOPA (Aircraft Owners and Pilots Association Austria) ist ein im Jahre 1963 gegründeter Verein, der die Interessen von Piloten

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