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Cityjet erneut unter Gläubigerschutz – Irische Fluggesellschaft sucht nach Sanierung

Die irische Wet-Lease-Fluggesellschaft Cityjet befindet sich abermals in einem Insolvenzverfahren. Das High Court in Dublin setzte am vergangenen Donnerstag zwei Anwälte als vorläufige Insolvenzverwalter ein. Dies ist bereits das dritte Mal, daß Cityjet diesen Schritt unternimmt, nachdem es bereits in den Jahren 1996 und 2020 ähnliche Verfahren gab. Ziel des aktuellen Schrittes ist es, die Fluggesellschaft vorübergehend vor den Forderungen ihrer Gläubiger zu schützen, während ein Sanierungsplan ausgearbeitet und geprüft wird. Wiederholte finanzielle Schwierigkeiten belasten Cityjet Die erneute Beantragung des Gläubigerschutzes wirft Fragen nach der langfristigen finanziellen Stabilität von Cityjet auf. Das Unternehmen, das sich auf Wet-Lease-Vereinbarungen spezialisiert hat, bei denen Flugzeuge samt Besatzung an andere Fluggesellschaften vermietet werden, scheint trotz seiner langjährigen Präsenz im europäischen Luftfahrtmarkt wiederholt mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Die vorläufigen Insolvenzverwalter werden nun die finanzielle Situation des Unternehmens eingehend prüfen und Möglichkeiten für eine Restrukturierung erarbeiten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist noch nicht absehbar, welche konkreten Auswirkungen das Insolvenzverfahren auf den laufenden Flugbetrieb von Cityjet haben wird. Da es sich um eine Wet-Lease-Gesellschaft handelt, operiert Cityjet nicht unter eigenem Namen im Linienverkehr, sondern stellt ihre Flugzeuge und Crews anderen Fluggesellschaften zur Verfügung. Es bleibt abzuwarten, ob die Partner von Cityjet von den finanziellen Schwierigkeiten betroffen sein werden und ob es zu Einschränkungen im Flugbetrieb der Leasingnehmer kommen könnte. Suche nach einem tragfähigen Sanierungsplan Die Einsetzung der vorläufigen Insolvenzverwalter deutet darauf hin, daß das High Court in Dublin Cityjet eine Chance zur Sanierung geben möchte. In den kommenden Wochen und Monaten wird es entscheidend sein, ob ein

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Veganmania MQ lockt mit vielfältigem Angebot ins Wiener Museumsquartier

Vom 6. bis zum 9. Juni 2025 verwandelt sich der Vorplatz des Wiener Museumsquartiers erneut in einen Treffpunkt für Freunde der pflanzlichen Küche und Interessierte an entsprechenden Produkten. Die Vegane Gesellschaft Österreich veranstaltet dort zum wiederholten Male ihr viertägiges Streetfood-Festival Veganmania MQ. Der Eintritt zu der Veranstaltung, die bereits zahlreiche Besucher anzog, ist kostenfrei. Erwartet werden rund hundert Stände, die ein breites Spektrum an veganen Speisen sowie Produkte aus den Bereichen Lebensmittel, Mode und Kosmetik präsentieren. Das kulinarische Angebot der Veganmania MQ verspricht auch in diesem Jahr eine Mischung aus bekannten Klassikern und innovativen Neuheiten. So werden beispielsweise die veganen Leberkäsesemmeln der Pflanzerei und das Eis von Veganista angeboten, ergänzt durch neue Kreationen wie pflanzliches Paprikahendl und BBQ-Boxen. Auch etablierte Unternehmen präsentieren ihre veganen Produktlinien. Darüber hinaus können sich die Besucher auf internationale Spezialitäten freuen, die von indischer über vietnamesische und italienische bis hin zu äthiopischer Küche reichen. Neben dem vielfältigen gastronomischen Angebot gibt es auch Produktneuheiten zu entdecken, darunter ein 3D-gedruckter „Karotten-Visch“. Lokale und fair produzierte Bademode sowie Wein von einem regionalen Weingut ergänzen das Angebot. Zudem informieren verschiedene Organisationen über die Hintergründe der veganen Idee. Die Veranstalter erwarten erneut eine hohe Besucherzahl und sehen in der steigenden Nachfrage nach pflanzlichen Produkten einen deutlichen Trend im Konsumentenbewusstsein. Das Festival ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

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Geburt in 18.000 Fuß Höhe: Baby kommt auf Ryanair-Flug zur Welt

Ein regulärer Ryanair-Flug von Brüssel-Charleroi nach Castellón in Spanien wurde am Donnerstag zu einem außergewöhnlichen Ereignis, als eine Passagierin hoch in der Luft Wehen bekam und ein gesundes Mädchen zur Welt brachte. Die spanische Frau erlebte kurz nach dem Start in etwa 18.000 Fuss Höhe die ersten Kontraktionen, woraufhin die Fruchtblase platzte. Die Besatzung reagierte umgehend und informierte den Kapitän, der daraufhin entschied, den nächstgelegenen geeigneten Flughafen anzusteuern. Die Boeing 737-800 wurde nach Limoges in Frankreich umgeleitet und landete dort. Am Boden warteten bereits Rettungskräfte, darunter Feuerwehrleute, ein Intensivtransportwagen mit Inkubator, ein Notarzt, eine Hebamme und eine Anästhesieschwester. Jedoch war es für die Einsatzkräfte zu spät: Das kleine Mädchen hatte bereits sicher an Bord das Licht der Welt erblickt. Mutter und Kind wurden nach der Landung umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und befinden sich laut Berichten in ausgezeichneter Gesundheit.

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Crystal präsentiert umfassende 150-Tage-Weltreise „Treasures of the Tides“ für 2028

Crystal hat seine Pläne für eine außergewöhnliche Weltreise im Jahr 2028 unter dem Titel „Treasures of the Tides“ bekanntgegeben. Diese sorgfältig zusammengestellte Reise lädt dazu ein, innerhalb von 150 Tagen die Vielfalt und den Reichtum unseres Planeten zu entdecken. Die Crystal Symphony wird auf dieser ersten Weltumrundung des Schiffes seit 2018 insgesamt 84 Ziele in 39 Ländern auf sechs Kontinenten anlaufen. Die Weltreise beginnt am 11. Januar 2028 in Fort Lauderdale und endet dort nach fünf Monaten, am 10. Juni 2028. Für Gäste besteht auch die Möglichkeit, die Reise bereits am 27. Mai 2028 zu beenden. Auf der Route liegen malerische Häfen in der Karibik, beeindruckende Fjordlandschaften in Südamerika, idyllische Südseelagunen sowie pulsierende Metropolen in Fernost und bezaubernde Orte im Mittelmeerraum. In Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen Abercombie & Kent, einem Spezialisten für tiefgreifende Reiseerlebnisse, werden für die Reisenden ausgewählte Landgänge zu bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten angeboten. Dabei wird Wert darauf gelegt, daß ausreichend Zeit zur Verfügung steht, um die Destinationen und ihre Kulturen kennenzulernen. Neue Destinationen in der Südsee, Australien, Vietnam und Indien Der Reiseplan umfasst einige neue und faszinierende Ziele. Dazu gehören die polynesische Insel Huahine, Nha Trang im Süden Vietnams, Mangaluru im Südwesten Indiens sowie in Australien Portland (Victoria), Kangaroo Island (Südaustralien) und Albany und Geraldton (beide Western Australia). An zahlreichen Orten haben die Gäste zudem die Gelegenheit, an besonderen Veranstaltungen teilzunehmen, beispielsweise in Lima, Ho-Chi-Minh-Stadt und Dubai. Fernando Barroso de Oliviera, Crystal Chairman und Markenbotschafter, betonte, daß diese Weltreise ein neues Kapitel aufschlagen solle, bei dem

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Falscher Bombenalarm legt Flughafen Eindhoven kurzzeitig lahm

Der Flughafen Eindhoven musste am Freitagmorgen für etwa 30 Minuten geschlossen werden, nachdem eine 51-jährige Frau an Bord eines TUI fly Netherlands Fluges nach Antalya behauptet hatte, eine Bombe im Gepäck zu haben. Der Koffer der Frau, der sich im Frachtraum der Boeing 737-800 mit belgischer Registrierung befand, wurde von Sprengstoffexperten untersucht. Es konnte jedoch kein Sprengsatz gefunden werden. Die Frau wurde festgenommen und wird vernommen. Ihr drohen nun rechtliche Konsequenzen und Maßnahmen seitens der Fluggesellschaft. Der Fehlalarm führte zu Flugverspätungen und der Umleitung zweier Ryanair-Flüge nach Weeze in Deutschland und Brüssel. Am frühen Nachmittag konnte der normale Flugbetrieb in Eindhoven wieder aufgenommen werden.

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Lufthansa Group verlängert Flugaussetzung nach Tel Aviv erneut

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group haben ihre Flugaussetzungen von und nach Tel Aviv bis zum 18. Mai 2025 verlängert. Diese Entscheidung erfolgte als Reaktion auf einen Raketenangriff der jemenitischen Houthi-Rebellen vom 4. Mai 2025, bei dem eine Rakete in der Nähe des Flughafens Ben Gurion einschlug und mehrere Menschen verletzt wurden. Die Verlängerung betrifft neben Lufthansa selbst auch die Tochtergesellschaften Eurowings, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines. Ursprünglich sollte die Aussetzung am 6. Mai enden und war bereits einmal bis zum 11. Mai verlängert worden. Die Houthi-Rebellen hatten den Angriff als Solidaritätsbekundung mit den Palästinensern und als Vergeltung für US-amerikanische Aktionen in der Region bezeichnet. Die Lufthansa Group begründete die erneute Verlängerung mit der weiterhin angespannten Sicherheitslage in der Region. Betroffene Passagiere werden informiert und können ihre Tickets kostenfrei umbuchen oder stornieren. Mehrere andere internationale Fluggesellschaften, darunter Air France und British Airways, hatten nach dem Raketenangriff ebenfalls ihre Flüge nach Tel Aviv vorübergehend eingestellt.

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Air France-Piloten übernehmen temporär KLM-Flüge Amsterdam-New York

In einer Kooperation innerhalb der Air France-KLM-Gruppe werden ab dem 1. Juli 2025 bis zum 31. Oktober 2025 Piloten der Air France temporär Boeing 777 der KLM Royal Dutch Airlines auf der Strecke zwischen Amsterdam Schiphol und dem John F. Kennedy International Airport in New York fliegen. Diese Maßnahme folgt einer Entscheidung vom Februar 2025, die es KLM-Piloten erlaubte, auf Airbus A350 der Air France zu trainieren und markiert den Beginn dieser Art von Zusammenarbeit zur Optimierung der Ressourcen innerhalb der Unternehmensgruppe. Erstmals in der Geschichte werden Air France-Piloten das Cockpit von KLM-Boeing 777 übernehmen. Laut der französischen Pilotengewerkschaft SNPL dient diese Kooperation dazu, die Flugaktivitäten der Air France-Piloten zu erhöhen und gleichzeitig KLM bei der Bewältigung eines Pilotenmangels während der traditionell umsatzstarken Sommermonate zu unterstützen. Die niederländische Pilotengewerkschaft VNV begrüßte die Initiative ebenfalls als eine „Win-Win“-Situation für beide Seiten. Herausforderungen bei der länderübergreifenden Zusammenarbeit Die Umsetzung einer solchen länderübergreifenden Zusammenarbeit birgt jedoch einige administrative Herausforderungen. Dazu gehört die temporäre Überführung des Flugzeugs in die Flotte von Air France und der Betrieb mit KLM-Kabinenpersonal, was die Abstimmung mit verschiedenen Behörden erfordert. Geplant ist, eine KLM-Boeing 777 temporär der Air France-Flotte hinzuzufügen, die dann an KLM zurückgeleast und von Air France-Piloten für einen täglichen Flug zwischen New York (JFK) und Amsterdam eingesetzt wird. Das Kabinenpersonal wird weiterhin von KLM gestellt. Eine von KLM eingereichte Wet-Lease-Vereinbarung wurde bereits vom US-amerikanischen Verkehrsministerium (DOT) genehmigt. Ausgleich innerhalb der Air France-KLM-Gruppe Die französische Pilotengewerkschaft SNPL äußerte sich positiv zu dem Projekt und betonte, daß dieses

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Delta und Korean Air erwerben Minderheitsanteil an kanadischer WestJet

Die Fluggesellschaften Delta Air Lines aus den Vereinigten Staaten und Korean Air aus Südkorea werden gemeinsam einen Anteil von 25 Prozent an der kanadischen Fluggesellschaft WestJet übernehmen. Für insgesamt 550 Millionen US-Dollar erwirbt Delta einen Anteil von 15 Prozent für 330 Millionen US-Dollar, während Korean Air 10 Prozent für 220 Millionen US-Dollar kauft. Delta plant zudem, nach Abschluss der Transaktion 2,3 Prozent seiner Anteile für 50 Millionen US-Dollar an Air France-KLM weiterzuverkaufen. Das Abkommen stärkt die Verbindungen innerhalb der SkyTeam-Allianz, der sowohl Delta als auch Korean Air und Air France-KLM angehören. Onex Corporation, die WestJet im Jahr 2019 übernommen hatte, bleibt mit der Mehrheit der Anteile weiterhin Haupteigentümer. Experten gehen davon aus, daß die Transaktion, die den kanadischen Eigentumsgesetzen entspricht, keine wesentlichen Auswirkungen auf den kanadischen Luftfahrtmarkt haben wird. Es wird als strategischer Schritt zur Stärkung der jeweiligen Netzwerke in Nordamerika, Europa und Asien gewertet. Die Beteiligung von Delta und Korean Air an WestJet baut auf bestehenden Codeshare-Abkommen der drei Fluggesellschaften auf. Es wird erwartet, daß die Zusammenarbeit den Reisenden verbesserte Verbindungen und Reiseoptionen bieten könnte. Korean Air plant, durch die Partnerschaft ihre Präsenz in Nordamerika weiter auszubauen und neue Routen in Lateinamerika zu erschließen, indem es das Netzwerk von WestJet nutzt.

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Starker Bise-Wind führt zu Flugausfällen und Verspätungen in Zürich

Ein starker Bise-Wind, ein spezifisch für die Schweiz kalter und trockener Nordostwind, hat am Freitag zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs am Flughafen Zürich geführt. Die ungewöhnliche Windrichtung machte den Einsatz einer veränderten Start- und Landebahnkonfiguration notwendig. Zahlreiche Flüge verspäteten sich um bis zu drei Stunden. Bis zum frühen Nachmittag mussten mindestens 32 Flüge der Swiss, darunter auch einige von airBaltic und Helvetic Airlines durchgeführte Verbindungen, hauptsächlich zu und von europäischen Großstädten, gestrichen werden. Betroffen waren vor allem Rückflüge. Unter den annullierten Rückflügen befanden sich Verbindungen nach Brüssel, Nizza, Düsseldorf, Berlin, Stuttgart, Hannover, Bologna, London Heathrow (zweimal), Hamburg, Frankfurt (zweimal), Florenz, Graz, Amsterdam und Budapest. Der Bise-Wind, der durch eine spezielle Wetterlage mit hohem Druck im Norden und tiefem Druck im Süden entsteht und sich zwischen Jura und Alpen kanalisiert, beeinträchtigte somit den Flugverkehr in Zürich merklich.

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Jetstar stellt Nonstopflüge von Sydney nach Honolulu ein und fokussiert auf Asien

Die australische Billigfluggesellschaft Jetstar, eine Tochter der Qantas Group, wird ihren direkten Flugverkehr zwischen Sydney und Honolulu bis Ende Oktober einstellen. Dies folgt auf die bereits erfolgte Einstellung der Verbindung von Melbourne nach Honolulu am 30. April 2025. Dieser Schritt des Unternehmens, das ein umfangreiches Netz an nationalen und internationalen Flügen in Australien, Neuseeland, Singapur, Japan und weiteren asiatischen Ländern betreibt, bedeutet das Ende der einzigen direkten Verbindung von Jetstar in die Vereinigten Staaten. Die Route war 2006 aufgenommen worden und wurde zuletzt mehrmals wöchentlich mit Boeing 787-8 Dreamlinern bedient. Letzter Flug im Oktober – Qantas baut Angebot aus Der letzte Flug von Sydney nach Hawaii ist für den 24. Oktober geplant, nach der Hauptreisezeit der nördlichen Hemisphäre. Dies gibt Australiern und Neuseeländern noch die Möglichkeit, den Wintertemperaturen zu entfliehen und die Strände Hawaiis zu besuchen. Während das Angebot von Jetstar wegfallen wird, bleibt der Wettbewerb durch Hawaiian Airlines und die Muttergesellschaft von Jetstar, Qantas, bestehen. Qantas betreibt weiterhin eine ergänzende Route von Melbourne nach Honolulu und wird zudem ihre Frequenz von Sydney nach Honolulu von fünf auf sechs Flüge pro Woche erhöhen. Indirekt bietet auch Air New Zealand mehrmals wöchentlich Verbindungen nach Hawaii über den Auckland International Airport an. Neue Strecken in Asien und im Inland geplant Jetstar plant, die Boeing 787-8 Dreamliner, die bisher auf der Honolulu-Strecke eingesetzt wurden, künftig für den Ausbau von Verbindungen zu Zielen in Asien zu nutzen. Dies deutet auf eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens hin. Jetstar wird in diesem Jahr mehrere neue Strecken

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