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Ryanair fordert von neuem Verkehrsminister Abschaffung der Luftverkehrssteuer

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat den neuen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder zu seiner Amtsübernahme beglückwünscht und gleichzeitig die Bundesregierung erneut dazu aufgerufen, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen sowie die Gebühren für Flugsicherung und Sicherheit zu halbieren. Ryanair argumentiert, daß diese Maßnahmen notwendig seien, um den ihrer Ansicht nach „kollabierenden“ deutschen Luftverkehrsmarkt zu retten. Die Fluggesellschaft stellte in Aussicht, bei Umsetzung dieser Forderungen einen bereits vorgelegten Wachstumsplan zu realisieren. Dieser sehe Investitionen in Höhe von drei Milliarden US-Dollar in neue, effizientere Flugzeuge vor, die in Deutschland stationiert würden. Zudem würde Ryanair über 1.000 neue Arbeitsplätze für Piloten, Kabinenpersonal und Techniker schaffen und neue Strecken in ganz Europa anbieten, was die internationale Konnektivität erhöhe. Ryanair prognostiziert in diesem Szenario eine Verdopplung des Passagieraufkommens in Deutschland auf 34 Millionen Fluggäste pro Jahr. Ryanair kritisiert die hohen Zugangskosten zum deutschen Luftverkehrsmarkt, die sich aus der Luftverkehrssteuer, den Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren sowie den Flughafengebühren zusammensetzten. Deutschland sei deshalb der am schlechtesten abschneidende Luftverkehrsmarkt in Europa. Zwar begrüße man den Plan der Regierung, die Erhöhung der Luftverkehrssteuer zurückzunehmen, dies reiche aber nicht aus, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Vergleich zu anderen EU-Ländern wiederherzustellen, die ihre Zugangskosten durch Steuerabschaffungen weiter senkten. Ryanair-Chef Eddie Wilson forderte Minister Schnieder auf, die „schädliche“ Luftverkehrssteuer abzuschaffen, um den deutschen Luftverkehrsmarkt wiederzubeleben und verwies auf Beispiele wie Schweden, Ungarn und Teile Italiens, wo ähnliche Schritte unternommen worden seien.

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US-Verkehrsminister kündigt umfassende Modernisierung des veralteten Flugsicherungssystems an

US-Verkehrsminister Sean Duffy hat einen ehrgeizigen Plan zur Modernisierung des in die Jahre gekommenen amerikanischen Flugsicherungssystems vorgestellt. Das Vorhaben sieht vor, veraltete Telekommunikationstechnik an über 4.600 Standorten im ganzen Land durch moderne Technologien zu ersetzen. Duffy betonte die Notwendigkeit dieses Schrittes mit Blick auf die wirtschaftliche und nationale Sicherheit, da das aktuelle System nach jahrzehntelanger Vernachlässigung seine Grenzen erreiche. Das US-Verkehrsministerium veröffentlichte am 8. Mai 2025 einen detaillierten „Brand New Air Traffic Control System Plan“, der eine dreijährige Strategie zur Verbesserung des National Airspace System (NAS) umreißt. Obwohl die Behörde betonte, daß das NAS gegenwärtig sicher sei, wies sie darauf hin, daß die Aufrechterhaltung dieser Sicherheit zunehmend auf Kosten der Effizienz gehe und die Bewältigung der Herausforderungen des alten Systems schwierig sein werde. Erneuerung von Telekommunikation und Radaranlagen Ein Kernpunkt des Modernisierungsplans ist die Erneuerung der veralteten Telekommunikationsinfrastruktur durch moderne Glasfaser-, Funk- und Satellitentechnologien an mehr als 4.600 Standorten. Dies beinhaltet den Austausch von 25.000 Funkgeräten und die Installation von 475 neuen Sprachvermittlungssystemen. Weiterhin sollen 618 nicht mehr funktionstüchtige Radaranlagen ersetzt werden. Die Behörde wies darauf hin, daß das Fehlen wichtiger Informationen zur Flugzeugposition und -identität das Risiko von Kollisionen in der Luft erhöhe. Verbesserung der Sicherheit auf Rollfeldern und Ausbau der Kontrollzentren Zur Erhöhung der Sicherheit auf den Rollfeldern soll die Surface Awareness Initiative (SAI) auf 200 Flughäfen ausgeweitet werden. Dieses System liefert in Echtzeit präzise Informationen über Flugzeuge und Fahrzeuge mittels Automatic Dependent Surveillance-Broadcast (ADS-B) auf den Bewegungsflächen des Flughafens, und zwar bei allen Wetterbedingungen. Derzeit fehlen solchen

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100 Jahre Luftfahrt in Erfurt – Vom Roten Berg zum modernen Flughafen Erfurt-Weimar

Am 10. Mai 1925 begann mit der Landung zweier Junkers F-13 auf dem Roten Berg die Geschichte der zivilen Luftfahrt in Erfurt. Was mit einer bescheidenen Landebahn begann, entwickelte sich über die Jahrzehnte zum heutigen Flughafen Erfurt-Weimar, einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Thüringen. Der Flughafen blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die von militärischer Nutzung über die Wiederaufnahme des zivilen Flugverkehrs in der DDR bis hin zur modernen Infrastruktur der Gegenwart reicht. Nach der anfänglichen Nutzung am Roten Berg wurde 1935 der Fliegerhorst Erfurt-Bindersleben in Betrieb genommen, der fortan als Flughafen Erfurt-Nord bekannt war. Der zivile Flugverkehr wurde jedoch mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im August 1939 eingestellt. Erst 1957 erlebte Erfurt die Wiedereröffnung als Verkehrsflughafen, der innerdeutsche Flüge in der DDR bediente und auch von Geschäftsflugzeugen aus Westeuropa angeflogen wurde. Die Stationierung der Agrarflugstaffel im Jahr 1975 sicherte eine weitere Nutzung des Areals. Nach der Wiedervereinigung erfuhr der Flughafen in den 1990er Jahren umfangreiche Modernisierungen, darunter die Inbetriebnahme eines neuen Towers (1995) und des Terminals B (1996). Die Autobahnanbindung ab 1998 verbesserte die Erreichbarkeit erheblich. Durch moderne Instrumentenladesysteme konnten Anflüge über der Stadt reduziert und mit der Verlängerung der Start- und Landebahn auf 2600 Meter auch größere Flugzeugtypen abgefertigt werden. Im Jahr 2000 wurde der 24-Stunden-Flugbetrieb aufgenommen, und 2002 erhielt der Flughafen von der Pilotenvereinigung Cockpit die Auszeichnung „Airport of the Year“. 2011 erfolgte die Umbenennung in „Flughafen Erfurt-Weimar“. Trotz des Rückzugs von Air Berlin und der Insolvenz von Germania in der Vergangenheit, erlebt der Flughafen nach den Herausforderungen

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Erneuter Kontaktverlust zu Flugzeugen am Flughafen Newark wirft Sicherheitsfragen auf

Ein erneuter Ausfall von Radaranlagen und Funkkommunikation am internationalen Flughafen Newark im US-Bundesstaat New Jersey hat die Sorgen um die Sicherheit im amerikanischen Luftverkehr verstärkt. In der Nacht zum Freitag verloren Fluglotsen für etwa 90 Sekunden den Kontakt zu den Flugzeugen, was glücklicherweise lediglich zu erheblichen Verspätungen führte. Dieser Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach einem ähnlichen Blackout am selben Flughafen und hat die Debatte über die Modernisierung der veralteten Flugsicherungssysteme in den Vereinigten Staaten neu entfacht. Technischer Ausfall führt zu kurzzeitigem Kontrollverlust Laut übereinstimmenden Berichten amerikanischer Medien kam es in der Nacht zum Freitag am Flughafen Newark zu einem plötzlichen Ausfall der Radaranlagen und der Funkkommunikation. Dies führte dazu, daß Fluglotsen für etwa anderthalb Minuten den Kontakt zu den Flugzeugen im Anflug- und Abflugbereich verloren. Obwohl der Ausfall relativ kurz war, reichte er aus, um erhebliche Verspätungen im Flugbetrieb zu verursachen. Glücklicherweise kam es zu keinen gefährlichen Situationen oder gar Unfällen. Der Vorfall wirft jedoch erneut Fragen nach der Zuverlässigkeit und Sicherheit der Flugsicherungssysteme in den USA auf. Modernisierung des Flugsicherungssystems angekündigt Verkehrsminister Sean Duffy reagierte auf die jüngsten Vorfälle und kündigte eine umfassende Modernisierung des veralteten Flugsicherungssystems an. Duffy erklärte, daß in einigen Bereichen noch immer Technik aus den 1970er Jahren im Einsatz sei und dies ein Sicherheitsrisiko darstelle. Die Modernisierung soll innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre abgeschlossen sein. Dieses Vorhaben ist jedoch nicht unumstritten, da Kritiker die lange Umsetzungsdauer und die möglichen Beeinträchtigungen des laufenden Flugbetriebs während der Modernisierungsphase bemängeln. Sicherheitsdebatte nach Helikopter-Flugzeug-Kollision Die

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„Bezzel & Schwarz – Die Grenzgänger“ erkunden den Nürnberger Flughafen im TV

Der Nürnberger Flughafen wird zum Schauplatz einer ganzen Folge der beliebten Sendung „Bezzel & Schwarz – Die Grenzgänger“ im Bayerischen Fernsehen. Am Montag, den 26. Mai 2025 um 20:15 Uhr können Zuschauer die Schauspieler Simon Schwarz und Sebastian Bezzel dabei begleiten, wie sie die vielfältigen Abläufe und Arbeitsbereiche eines Flughafens erkunden. Bereits ab dem 9. Mai 2025 steht die Episode in der ARD-Mediathek zur Verfügung. In der Sendung tauchen die beiden bekannten Schauspieler in die komplexe Welt des Flugbetriebs ein. Sie lernen von Mirella Baronetti die Herausforderungen am Check-In und beim Boarding kennen und werden von Andrea Dünser durch die Wartebereiche geführt. Ramp Agent Markus Schreiter nimmt die „Grenzgänger“ mit auf das Flugfeld, wo sie das Betanken und Beladen von Flugzeugen beobachten. Erstaunt zeigen sie sich über die Geschwindigkeit, mit der ein großes Passagierflugzeug gereinigt und neu versorgt wird. Die körperlich anstrengende Arbeit beim Gepäckservice erleben Schwarz und Bezzel mit Matthias Reubel beim Verladen zahlreicher Koffer, wobei sie ein neuartiges, unterstützendes Hightech-Gerät testen. Weitere Stationen ihres Erkundungsgangs sind die Sicherheitskontrolle, der Zoll und die Ambulanzflieger des ADAC. Die Sendung mit Bezzel und Schwarz am Nürnberger Flughafen ist Teil einer Reihe, in der die beiden Freunde, bekannt unter anderem aus den Eberhofer-Krimis, regelmäßig ungewöhnliche Orte besuchen und einen Blick hinter die Kulissen werfen. In früheren Folgen erkundeten sie bereits die Bayerische Staatsoper, die Münchner Großmarkthalle und Schloss Neuschwanstein. Die neue Staffel, die ab dem 12. Mai 2025 im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wird, umfasst insgesamt vier neue Episoden.

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IAG fliegt zu Jahresbeginn in die Gewinnzone und plant umfangreiche Flottenmodernisierung

Die International Airlines Group (IAG), Muttergesellschaft von British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level, hat einen erfreulichen Start in das Jahr verzeichnet und im ersten Quartal 2025 einen Gewinn vor Steuern von 239 Millionen Euro erzielt. Dies stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum dar, in dem noch ein Verlust von 87 Millionen Euro verbucht wurde. Konzernchef Luis Gallego zeigte sich angesichts der Ergebnisse zufrieden mit der anhaltend starken Nachfrage nach Flugreisen über alle Märkte hinweg, insbesondere in den Premium-Kabinen, und dies trotz der bestehenden weltwirtschaftlichen Unsicherheiten. Parallel zur Vorlage der Geschäftszahlen kündigte IAG eine bedeutende Investition in die Zukunft an: Die Bestellung von 53 neuen Langstreckenflugzeugen bei Boeing und Airbus. Ergebnisverbesserung dank starker Nachfrage und operativer Leistung Im ersten Quartal steigerte der IAG-Konzern seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp zehn Prozent auf gut sieben Milliarden Euro. Der operative Gewinn verdreifachte sich nahezu auf 198 Millionen Euro, verglichen mit 68 Millionen Euro im ersten Quartal des Vorjahres. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, da Fluggesellschaften traditionell im Winterquartal eher Verluste schreiben und ihre Gewinne hauptsächlich in der reiseintensiveren Sommerzeit erwirtschaften. Die positive Entwicklung wurde von Analysten und Anlegern gleichermaßen begrüßt, was sich in einem Kursanstieg der IAG-Aktie zeigte. Besonders die Nachfrage auf den wichtigen Nordatlantikrouten erwies sich als robust und trug maßgeblich zum positiven Ergebnis bei. Großbestellung zur Flottenmodernisierung und -erweiterung Um für die Zukunft gerüstet zu sein und das Kundenerlebnis weiter zu verbessern, plant IAG eine umfangreiche Modernisierung und Erweiterung ihrer Langstreckenflotte. Vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre auf

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Türkische Ägäis lockt mit Vielfalt für Kultur-, Natur- und Badeurlauber

Die türkische Ägäis, die sich von Izmir im Norden bis nach Fethiye im Süden erstreckt, etabliert sich zunehmend als attraktive Alternative zur bekannteren Türkischen Riviera. Urlauber entdecken die Region im Südwesten der Türkei mit ihrer abwechslungsreichen Küstenlandschaft, antiken Stätten und naturbelassenen Gebieten für sich. Die Region besticht durch versteckte Buchten, türkisfarbenes Wasser und Sandstrände, eingebettet in eine hügelige, grüne Umgebung. Zahlreiche historische Stätten wie Ephesos, Pergamon und Priene zeugen von der reichen Geschichte. Naturliebhaber finden Gefallen an Olivenhainen, Pinienwäldern und Wanderwegen. Die Mischung aus authentischer Atmosphäre, vielfältiger Küche und angenehmem Klima macht die türkische Ägäis besonders reizvoll. Reiseveranstalter Alltours hat sein Flugangebot in die Region für den Sommer 2025 auf 320 Flüge pro Woche ausgebaut und bietet Direktflüge zu den internationalen Flughäfen Izmir, Bodrum und Dalaman an. Auch das Hotelangebot wurde auf über 150 Häuser erweitert. Als besondere Tipps werden Didim mit dem Apollon-Tempel und der Nähe zu Ephesus sowie Fethiye mit dem Lykischen Weg und Ölüdeniz hervorgehoben.

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Stromausfall am Flughafen London-Heathrow verursacht hohe Kosten für IAG

Ein schwerwiegender Stromausfall am Flughafen London-Heathrow im März 2025, verursacht durch einen Brand in einem Umspannwerk, hat dem Mutterkonzern der British Airways, der International Airlines Group (IAG), nach eigenen Angaben Kosten in Höhe von rund 50 Millionen Euro verursacht. Der Vorfall führte zu einem nahezu vollständigen Stillstand des Flugbetriebs für beinahe einen ganzen Tag und beeinträchtigte zehntausende Passagiere. Der Auslöser für die massiven Störungen war ein Brand in der North Hyde Substation, einem wichtigen Umspannwerk zur Energieversorgung der Region. Die Londoner Feuerwehr rückte am Abend des 20. März 2025 zu dem Brandort aus, wo drei sogenannte Supergrid-Transformatoren beschädigt wurden. Infolge des Feuers verloren etwa 70.000 Endverbraucher die Stromversorgung. Der Flughafen Heathrow, dessen Betrieb maßgeblich von einer stabilen Energieversorgung abhängt, ordnete daraufhin eine weitgehende Schließung an. Finanzielle Auswirkungen auf die IAG Die Folgen des Stromausfalls schlugen sich nun in den Ergebnissen des ersten Quartals 2025 der IAG nieder, die am 9. Mai 2025 veröffentlicht wurden. Der Konzern, zu dem neben British Airways auch Iberia und Aer Lingus gehören, gab an, daß der Ausfall die operativen Kosten signifikant beeinflusst habe. British Airways ist der Hauptkunde des Flughafens Heathrow und dominiert dort den Flugbetrieb von den Terminals 3 und 5 aus. Die IAG erklärte, der Stromausfall habe einen „nachteiligen Effekt“ gehabt und die erwarteten Einnahmen in den ersten drei Monaten des Jahres um etwa ein Prozent geschmälert. Konkret führte die Schließung des Flughafens Heathrow am 21. März zu einer Erhöhung der Non-Fuel Unit Costs um etwa einen Prozentpunkt, so die IAG. Der Betreiber

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Emirates Group erzielt Rekordgewinn und nennt Airline profitabelste weltweit

Die in Dubai ansässige Emirates Group hat für das Geschäftsjahr 2024-2025 ein Rekordergebnis erzielt und sich als finanziell erfolgreichste Luftfahrtgruppe weltweit bezeichnet. Im Berichtszeitraum vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 erreichte die Gruppe neue Höchstwerte bei Gewinn, Umsatz und Barvermögen. Die Fluggesellschaft Emirates selbst meldete ebenfalls das beste Ergebnis ihrer Geschichte und sieht sich als die profitabelste Airline weltweit. Die Emirates Group wies einen Rekordgewinn vor Steuern von 22,7 Milliarden AED (rund 6,2 Milliarden US-Dollar) aus, was einer Steigerung von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 145,4 Milliarden AED (etwa 39,6 Milliarden US-Dollar). Das Barvermögen erreichte mit 53,4 Milliarden AED (rund 14,6 Milliarden US-Dollar) einen neuen Höchststand. Die Fluggesellschaft Emirates trug maßgeblich zu diesem Ergebnis bei und verzeichnete einen Gewinn vor Steuern von 21,2 Milliarden AED (rund 5,8 Milliarden US-Dollar), ein Plus von 20 Prozent zum Vorjahr. Der Umsatz der Airline stieg um sechs Prozent auf 127,9 Milliarden AED (rund 34,9 Milliarden US-Dollar). Auch die Tochtergesellschaft dnata, ein Anbieter von Luftverkehrsdienstleistungen, trug mit einem Gewinn vor Steuern von 1,6 Milliarden AED und einem Umsatz von 21,1 Milliarden AED zum positiven Gesamtergebnis bei. Die Emirates Group wird eine Dividende von sechs Milliarden AED an ihren Eigentümer, die Investment Corporation of Dubai, ausschütten. Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive der Emirates Airline and Group, führte den Erfolg auf die Ausrichtung auf großartige Produkte und Dienstleistungen sowie kontinuierliche Investitionen in Technologie und Personal zurück. Im abgelaufenen Geschäftsjahr investierte die

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Österreichs Tourismus profitiert seit EU-Beitritt massiv – Fokus auf Fachkräftemangel

Anlässlich des Europatags hat die österreichische Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner die immense Bedeutung der Europäischen Union für den heimischen Tourismus hervorgehoben. Seit dem EU-Beitritt im Jahr 1995 habe Österreich durch offene Grenzen, Reisefreiheit, den Euro sowie gezielte Förderungen und Qualitätsstandards stark profitiert. Dies spiegle sich deutlich in den gestiegenen Nächtigungs- und Ankunftszahlen wider. So stiegen die Nächtigungen aus den „alten“ EU-Staaten zwischen 1995 und 2024 um 13 Prozent, während jene aus den neuen Mitgliedsstaaten um beachtliche 534 Prozent zulegten. Insgesamt verzeichnete Österreich einen Anstieg der Nächtigungen aus allen EU-Staaten um 29 Prozent. Noch deutlicher fiel der Zuwachs bei den Ankünften aus, die von 24,2 Millionen im Jahr 1995 auf über 46,7 Millionen im Rekordjahr 2024 kletterten – ein Plus von 93 Prozent. Zehetner betonte, dass der EU-Binnenmarkt und gemeinsame Standards den Tourismusstandort Österreich erheblich stärken. Angesichts des kontinuierlichen Wachstums sieht sich die Branche jedoch mit einem zunehmenden Fachkräftemangel konfrontiert. Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat die Bundesregierung eine Erhöhung der Saisonkontingente beschlossen. Ab 2026 sollen jährlich 5.500 Saisonarbeitsplätze zur Verfügung stehen. Zusätzlich wird ein Kontingent von 2.500 Plätzen für Fachkräfte aus den Westbalkan-Staaten geschaffen. Zehetner unterstrich die Notwendigkeit europäischer Lösungen, die Mobilität und faire Arbeitsbedingungen verbinden. Zudem betonte sie die Bedeutung europäischer Fördermittel, die ländliche Regionen stärken und das Zusammenspiel von Tourismus, Landwirtschaft und ländlicher Entwicklung unterstützen.

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