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Wechsel in der Führung des EuroAirport Basel-Mulhouse

Der Flughafen Basel-Mulhouse erhält eine neue Leitungsebene: Renaud Paubelle wurde vom Verwaltungsrat zum stellvertretenden Direktor des EuroAirport ernannt. Er tritt sein Amt am 1. Juli 2025 an und folgt auf Marc Steuer. Gemeinsam mit Tobias Markert, der bereits am 1. April 2025 als Direktor startet, bildet er künftig das binationale Führungsteam des Flughafens. Paubelle bringt umfassende Erfahrung aus der Leitung großer Infrastrukturprojekte mit. Seit 2020 ist er Geschäftsleitungsvorsitzender des Flughafens Straßburg und war zuvor in leitenden Funktionen bei den Seehäfen Guadeloupe und Marseille tätig. Er verantwortete dort umfangreiche Entwicklungs- und Investitionsprojekte. Als Vorsitzender des Flughafens Straßburg leitete er nach der Corona-Krise den Wiederaufbau der betrieblichen Abläufe und forcierte eine Diversifizierung der Einnahmequellen. Sein Vorgänger am EuroAirport, Marc Steuer, war seit 2022 in der Direktion tätig und an wesentlichen Investitionsprojekten beteiligt. Der Verwaltungsrat würdigte seinen Einsatz für den Flughafen.

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Celebrity Cruises expandiert: Einstieg in das Flusskreuzfahrtgeschäft geplant

Die US-amerikanische Kreuzfahrtreederei Celebrity Cruises, die weltweit für ihre luxuriösen Hochseeschiffe bekannt ist, wagt nun einen kühnen Schritt in die Welt der Flusskreuzfahrten. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Flussreisen unter der neuen Marke „Celebrity River Cruises“ zum Verkauf angeboten werden. Bereits 2027 soll das erste von insgesamt zehn bestellten Flussschiffen in Europa seine Jungfernfahrt antreten. Dieser Schritt stellt eine signifikante Erweiterung des Portfolios des Unternehmens dar und könnte das Kreuzfahrtsegment auf den Flüssen Europas erheblich bereichern. Die Entscheidung, in den lukrativen Markt der Flusskreuzfahrten einzutreten, folgt auf die jüngste Bekanntgabe der Bestellung eines sechsten Hochseeschiffes der innovativen Edge-Klasse. Celebrity Cruises, die zur Royal Caribbean Group gehört, hat sich damit für eine konsequente Erweiterung ihres Angebots entschieden, um ihren Gästen ein noch breiteres Spektrum an Reisemöglichkeiten zu bieten. Jason Liberty, Präsident und CEO der Royal Caribbean Group, erklärte in einer Mitteilung, dass die Entscheidung, in den Flusskreuzfahrtmarkt einzutreten, der „nächste logische Schritt“ sei. Mit der neuen Marke Celebrity River Cruises wolle man „das Flusskreuzfahrterlebnis erneuern und verbessern“ und der steigenden Nachfrage nach „kulturell bereichernden Reiseerlebnissen“ gerecht werden. Celebrity Cruises hat sich bereits als eine der führenden Marken im Premium-Kreuzfahrtsegment etabliert, und nun soll dieses Renommee auf den Flussbereich übertragen werden. Das Unternehmen verspricht, seine Expertise in den Bereichen gehobenes Design, exklusive Gastfreundschaft und ausgezeichnete gastronomische Erlebnisse auch in das Flusskreuzfahrtgeschäft zu integrieren. Die Entscheidung, Europa als erstes Ziel zu wählen, ist eine strategische Wahl, da der europäische Flusskreuzfahrtmarkt bereits heute zu den am stärksten wachsenden Märkten in der globalen

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SAS führt Hochgeschwindigkeits-Internet mit Starlink ein

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS wird Ende 2025 ein neues Hochgeschwindigkeits-Internetangebot an Bord ihrer Flugzeuge einführen. Wie das Unternehmen mitteilte, erfolgt die Bereitstellung über das Satellitennetzwerk Starlink von SpaceX. Das Internet soll während des gesamten Fluges, einschließlich Start und Landung, verfügbar sein. Das neue Angebot richtet sich vor allem an Vielflieger. Mitglieder des Vielfliegerprogramms EuroBonus erhalten den Zugang kostenfrei. Ob und welche Gebühren für andere Passagiere anfallen, wurde bislang nicht offiziell bestätigt. Mit der Einführung des Starlink-Internets reiht sich SAS in eine wachsende Zahl von Fluggesellschaften ein, die auf Satellitenverbindungen setzen. Diese Technologie verspricht deutlich höhere Geschwindigkeiten und eine stabilere Verbindung als herkömmliche Bordnetzwerke. Die Umrüstung der Flotte soll schrittweise erfolgen.

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Lufthansa-Flug LH2507 landet nach Triebwerksproblemen außerplanmäßig in London

Ein Airbus A319 der Lufthansa, der am Mittwoch, dem 24. Januar 2025, auf dem Flug LH2507 von Manchester nach München unterwegs war, musste aufgrund eines technischen Problems mit dem Triebwerk eine außerplanmäßige Landung am Londoner Flughafen Heathrow durchführen. Die Besatzung entschloss sich, nach einem Vorfall in Höhe des Ärmelkanals, der Triebwerksprobleme verursachte, die Route nach London zu ändern. Alle 107 Passagiere, die sich zu diesem Zeitpunkt an Bord des Flugzeugs befanden, wurden umgebucht, um ihre Reise fortzusetzen. Laut einer Sprecherin der Lufthansa ereignete sich das technische Problem in der Nähe des Ärmelkanals, als das Flugzeug mit einer Reiseflughöhe von etwa 10.000 Metern unterwegs war. Die Piloten, die auf die Situation schnell und professionell reagierten, wählten den nahegelegenen Flughafen Heathrow als Ziel für die Landung. Ein Airbus A319 gilt als äußerst zuverlässiges Flugzeug, und technische Probleme wie diese sind vergleichsweise selten. Die Crew des Fluges LH2507 setzte jedoch alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen in Kraft, um eine sichere Landung zu gewährleisten. Die Lufthansa-Sprecherin bestätigte, dass der Airbus A319 sicher auf dem Flughafen Heathrow gelandet sei, und betonte, dass die technische Untersuchung nun in London durchgeführt werde. Während die Maschine in London für die Reparaturen verbleiben soll, wurde gleichzeitig eine Umplanung der Fluggäste in die Wege geleitet. Den Passagieren wurden alternative Flüge angeboten, um ihre Reise fortzusetzen. Es wurde jedoch nicht spezifiziert, wie lange die Reparatur des betroffenen Triebwerks dauern würde. Sicherheit steht an erster Stelle Die Lufthansa hob hervor, dass die Sicherheit der Passagiere und der Crew zu jeder Zeit oberste Priorität habe.

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Neue Flugverbindung: Corendon Airlines startet Strecke Antalya–Lübeck

Die türkische Fluggesellschaft Corendon Airlines nimmt ab dem 15. September 2025 eine neue Verbindung zwischen Antalya und Lübeck in ihr Programm auf. Laut Angaben der Airline wird die Strecke zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, bedient. Mit der neuen Verbindung reagiert Corendon auf die steigende Nachfrage nach Direktflügen zwischen Norddeutschland und der türkischen Riviera. Der Flughafen Lübeck, der vor allem im touristischen Verkehr eine Rolle spielt, gewinnt damit eine weitere internationale Verbindung. Antalya gilt als beliebtes Reiseziel für Urlauber aus Deutschland. Neben Corendon bedienen bereits andere Airlines die Strecke, insbesondere von größeren Flughäfen wie Hamburg oder Hannover. Der Flughafen Lübeck könnte durch das neue Angebot eine attraktivere Alternative für Reisende aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern werden.

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Flughafen Basel-Mulhouse: Stabilität und Wachstum im Jahr 2024

Im Jahr 2024 konnte der Flughafen Basel-Mulhouse Fortschritte verzeichnen. Der Flughafen, der sowohl für die Schweiz als auch für Frankreich und Deutschland von zentraler Bedeutung ist, hatte insgesamt 8,9 Millionen Passagiere zu verzeichnen, was einer Steigerung von 10,2 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Damit erreichte der EuroAirport fast das Niveau von 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie, und das Jahr 2024 gilt als das zweitstärkste Jahr in der Flughafengeschichte. Diese Erholung und das Wachstum spiegeln die weiterhin stabile Nachfrage im internationalen Flugverkehr und die Beliebtheit des Flughafens wider. Die Passagierzahlen des EuroAirport haben sich im Vergleich zum Pandemiejahr 2020 stark erholt, und auch die Frachtzahlen stabilisieren sich zunehmend. Die 8,9 Millionen Passagiere, die im Jahr 2024 den EuroAirport passierten, zeigen deutlich, dass der Flughafen auf einem guten Weg ist, seine früheren Rekorde zu übertreffen. Das Passagieraufkommen liegt mittlerweile bei 98 % des Niveaus von 2019, was angesichts der Herausforderungen der letzten Jahre ein beachtlicher Erfolg ist. Ein wichtiger Faktor für diese positive Entwicklung war die Einführung neuer Technologien und Prozesse, die dem Flughafen halfen, trotz der im europäischen Luftraum herrschenden Verspätungen durch reduzierte Flugsicherungskapazitäten und schlechtes Wetter einen geordneten Betrieb aufrechtzuerhalten. Zwei Neuerungen, die zur Effizienzsteigerung beitrugen, waren die Einführung einer Slot-Koordination (Stufe 2) sowie der Austausch von Echtzeitdaten mit der europäischen Flugsicherung Eurocontrol. Auch die Gesamtzahl der Flugbewegungen stieg im Jahr 2024 um 6,6 % im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 94.124, wobei gewerbsmäßige Flüge 73.924 ausmachten. Interessant dabei ist, dass 2024 auch neue Ziele in den

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Flugverbindung nach Juist wird eingestellt

Zum 1. März 2025 stellt die Fluggesellschaft FLN Frisia-Luftverkehr die Verbindung zwischen Norddeich und der ostfriesischen Insel Juist ein. Damit bleibt die Insel nur noch per Fähre, Schnellboot oder Wassertaxi erreichbar. Als Grund nennt das Unternehmen die stark gesunkenen Passagierzahlen: Während 2018 noch rund 54.000 Fluggäste die Strecke nutzten, waren es 2024 nur noch 26.000. Bereits im vergangenen Sommer hatte FLN das Angebot reduziert. Die Entscheidung hat auch Auswirkungen auf die Belegschaft. Laut FLN-Geschäftsführer Olaf Weddermann wurden den betroffenen Mitarbeitern alternative Beschäftigungen an den Flugplätzen Norddeich und Harlesiel angeboten. Der Flugplatz Norddeich bleibt weiterhin in Betrieb, vor allem für Helikopterflüge und den Testbetrieb mit Drohnen für den Frachttransport. Für Einheimische und Urlauber bedeutet die Einstellung des Flugbetriebs eine längere Anreisezeit. Während die Flugdauer nur rund fünf Minuten betrug, dauert die reguläre Fährverbindung etwa 90 Minuten. Schnellboote und Wassertaxis bieten eine Alternative, sind jedoch wetterabhängig und meist teurer.

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Lufthansa Group erwirbt zehnprozentige Beteiligung an Air Baltic

Die Lufthansa Group hat eine Vereinbarung über den Erwerb von Wandelaktien unterzeichnet, die einem Anteil von zehn Prozent an der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic entsprechen. Der Kaufpreis beträgt 14 Millionen Euro. Zusätzlich erhält die Lufthansa Group einen Sitz im Aufsichtsrat von Air Baltic. Die Wandelaktien werden bei einem möglichen Börsengang von Air Baltic in Stammaktien umgewandelt. Die Höhe der Beteiligung wird dann durch den Marktpreis des Börsengangs bestimmt, wobei der Anteil der Lufthansa Group mindestens fünf Prozent betragen wird. Diese Transaktion baut auf dem bestehenden Wet-Lease-Vertrag zwischen der Lufthansa Group und Air Baltic auf und soll Air Baltic als strategischen Partner der Lufthansa Group stärken. Durch die erweiterte Zusammenarbeit kann die Lufthansa Group ihr Streckennetz ausbauen und neue Märkte erschließen. Zudem ist eine Weiterentwicklung der Wet-Lease-Dienstleistungen entsprechend den Kundenbedürfnissen geplant. Der Abschluss der Transaktion ist für das zweite Quartal dieses Jahres vorgesehen, vorbehaltlich der kartellrechtlichen Prüfung. Erst kürzlich wurde der Wet-Lease-Vertrag zwischen der Lufthansa Group und Air Baltic um weitere drei Jahre verlängert. Diese Vereinbarung ermöglicht es, bis zu 21 zusätzliche Flugzeuge des Airbus A220-300 im Sommer und fünf Flugzeuge dieses Typs im Winter flexibel an verschiedenen Drehkreuzen der Lufthansa Group einzusetzen. Damit kann die Lufthansa Group flexibler auf die saisonale Nachfrage reagieren. Mit den zusätzlichen Kapazitäten von Air Baltic lassen sich künftig stark nachgefragte Ziele im Streckennetz flexibler bedienen. Gleichzeitig werden an den Drehkreuzen der Lufthansa Group die Stabilität und die Qualität der Anbindungen zum interkontinentalen Angebot verbessert. Air Baltic ist die größte Fluggesellschaft Lettlands mit Sitz in Riga

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Cathay Pacific prüft mögliche Flugzeugbestellung: Airbus A350, Boeing 787 und 777X im Rennen

Die Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific steht vor einer potenziell bedeutenden Erweiterung ihrer Flotte. Die Airline hat sowohl Airbus als auch Boeing um Angebote für ihre nächste Flugzeugbestellung gebeten. Dabei stehen der Airbus A350, die Boeing 787-Familie sowie mögliche zusätzliche Boeing 777X-Maschinen zur Auswahl. Diese Anfrage für Angebote (Request for Proposals, RFP) könnte die Weichen für die Zukunft von Cathay Pacific stellen und eine bedeutende Investition in die Modernisierung ihrer Langstreckenflotte nach sich ziehen. Laut einem Bericht von Bloomberg, der sich auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen stützt, hat Cathay Pacific konkrete Anforderungen an Airbus und Boeing gestellt, die Vorschläge für neue Langstreckenflugzeuge unterbreiten sollen. Die genaue Zahl der Flugzeuge und die finale Zusammensetzung der Bestellung sind noch nicht festgelegt, aber es ist zu erwarten, dass der Umfang der Bestellung mit zusätzlichen Optionen erweitert wird, was den Deal noch größer machen könnte. Die Fluggesellschaft besitzt bereits 72 Flugzeuge in ihrem festen Auftragsbestand, darunter 57 Großraumflugzeuge: 30 Airbus A330-900, sechs Airbus A350F und 21 Boeing 777-9. Insbesondere der Airbus A350 hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, und Cathay Pacific hat erst im Dezember 2023 die Bestellung von 20 zusätzlichen Airbus A350F bestätigt, die die Flotte ab 2027 verstärken sollen. Diese Modellreihe ist bekannt für ihre Effizienz und Reichweite, was sie zu einer bevorzugten Wahl für Langstreckenflüge macht. Neueste Bestellungen und Investitionen in die Zukunft Die neueste Bestellung von Cathay Pacific wurde im August 2024 bekannt gegeben, als die Airline 30 Airbus A330-900 sowie 30 Optionen für dasselbe Modell sicherte.

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Untersuchung eines Zwischenfalls mit United Airlines Boeing 787-8: Plötzliche Bewegungen und Verletzungen an Bord

Am 24. Januar 2025 ereignete sich ein Vorfall, der die Luftfahrtwelt erneut aufrüttelte. Ein United Airlines Boeing 787-8 Flugzeug, das die Strecke von Lagos, Nigeria, nach Washington D.C. beflog, musste nach plötzlichen Bewegungen an Bord umkehren und wieder in Lagos landen. Der Vorfall führte zu insgesamt 38 Verletzten, darunter mehrere schwer verletzte Passagiere und Crew-Mitglieder. Die US-amerikanische Nationale Behörde für Sicherheitsuntersuchungen (NTSB) hat inzwischen eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet, bei dem das Flugzeug nach einer unkontrollierten Bewegung abrupt die Flughöhe verlor und mit einer ungewöhnlich schnellen Vertikalgeschwindigkeit von 1.600 Fuß pro Minute abstürzte. Der Flug UA613 hatte am 24. Januar 2025 um 00:19 Uhr Ortszeit den Murtala Mohammed Flughafen in Lagos verlassen und war auf dem Weg nach Washington Dulles International Airport. Während das Flugzeug den Luftraum von Benin, Togo und Ghana überflog, erreichte es eine Höhe von 36.000 Fuß (etwa 10.973 Meter), als die Piloten plötzlich einen dramatischen Abfall der Flughöhe bemerkten. Die Flugdaten von Flightradar24 zeigen, dass das Flugzeug sich in Richtung Liberia bewegte, als es plötzlich eine Notfallwendemanöver einleitete und die Richtung umkehrte. Rund 30 Minuten nach der Wendung in Richtung Lagos sendete die Besatzung den Notrufcode 7700, was auf eine allgemeine Notlage hinwies. Kurz darauf landete das Flugzeug um 03:22 Uhr zurück in Lagos. Von den 245 Passagieren und 11 Crew-Mitgliedern an Bord wurden vier Passagiere sowie zwei Besatzungsmitglieder schwer verletzt, während 27 Passagiere und fünf Crew-Mitglieder leichtere Verletzungen erlitten. Sofort nach der Landung wurden die Passagiere und Crew-Mitglieder mit Rettungswagen und medizinischer Unterstützung versorgt. Technische

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