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Deutsche Reisegewohnheiten 2024: Beliebte Ziele und Herausforderungen im Flugverkehr

Im Jahr 2024 verzeichnete Deutschland eine rege Reisetätigkeit, wobei sowohl inländische als auch internationale Destinationen bei den Urlaubern hoch im Kurs standen. Gleichzeitig sahen sich viele Reisende mit Herausforderungen im Flugverkehr konfrontiert, insbesondere in Form von Verspätungen und Flugausfällen. Innerhalb Europas blieben Spanien, Italien und das Vereinigte Königreich die bevorzugten Reiseziele der Deutschen. Spanien zog dabei 12,96 Millionen Passagiere an, gefolgt von Italien mit 6,85 Millionen und dem Vereinigten Königreich mit 6,4 Millionen Reisenden. Frankreich lag mit 4,9 Millionen Passagieren auf dem fünften Platz. Diese Zahlen unterstreichen die anhaltende Beliebtheit südeuropäischer Länder sowie des Vereinigten Königreichs als Reiseziele. In Afrika stand Marokko an erster Stelle der bevorzugten Reiseziele deutscher Urlauber. Rund 566.300 Passagiere flogen 2024 in das nordwestafrikanische Land. Tunesien und Südafrika folgten mit 516.100 bzw. 249.900 Reisenden. In Asien dominierte die Türkei mit 9,71 Millionen Passagieren die Rangliste. Die Vereinigten Arabischen Emirate und China folgten mit 1,68 Millionen bzw. 1,05 Millionen Reisenden. In Nordamerika waren die USA mit 5,14 Millionen Passagieren das meistbesuchte Land, gefolgt von Kanada mit 1,09 Millionen Reisenden. In Südamerika führte Brasilien mit 298.500 Passagieren die Liste an. Herausforderungen im Flugverkehr Trotz der hohen Reiselust sahen sich viele Passagiere mit Flugstörungen konfrontiert. Innerhalb Deutschlands lag die Quote der Verspätungen und Ausfälle bei 27,7 Prozent. Bei internationalen Flügen war diese Quote höher: Besonders auffällig waren die hohen Störungsquoten bei Flügen nach Tunesien, wo 50,4 Prozent der Passagiere von Verspätungen oder Ausfällen betroffen waren. In der Türkei lag dieser Wert bei 40,8 Prozent. Ein weiterer Faktor, der den

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Air Astana startet Direktflüge zwischen Almaty und Mumbai

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana erweitert ihr Streckennetz und nimmt ab dem 20. April 2025 eine neue Direktverbindung zwischen Almaty und Mumbai auf. Die Route wird dreimal wöchentlich – sonntags, mittwochs und donnerstags – mit Airbus-Flugzeugen bedient. Die Flugzeit beträgt weniger als fünf Stunden. Seit dem Markteintritt in Indien im Jahr 2004 hat Air Astana ihre Präsenz in dem Land stetig ausgebaut. Neben der neuen Mumbai-Verbindung fliegt die Airline bereits neunmal wöchentlich von Almaty nach Delhi. Während der Sommermonate werden zusätzliche Flüge angeboten, um die steigende Nachfrage zu bedienen. Air-Astana-CEO Peter Foster sieht großes Potenzial in der neuen Verbindung. Indien sei eine der größten Volkswirtschaften mit hohem Wachstum, sodass Mumbai als Finanz- und Handelszentrum eine strategisch wichtige Ergänzung des Streckennetzes darstelle. Die neue Route soll sowohl Geschäfts- als auch Urlaubsreisenden verbesserte Reisemöglichkeiten zwischen Kasachstan und Indien bieten. Mumbai gilt als wirtschaftliches Zentrum Indiens und ist zudem Sitz der Bollywood-Filmindustrie. Die Stadt bietet zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten wie das Gateway of India oder die Elephanta-Höhlen, die Besucher aus Kasachstan und anderen Ländern anziehen dürften.

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Schweres Flugunglück in Washington D.C.: 67 Tote nach Kollision von Passagierflugzeug und Militärhubschrauber

In der US-Hauptstadt Washington D.C. ereignete sich am Mittwochabend ein tragisches Unglück: Eine Bombardier CRJ700 der American Airlines kollidierte beim Landeanflug auf den Ronald-Reagan-Flughafen mit einem Militärhubschrauber des Typs Black Hawk. Alle 67 Insassen – 64 Passagiere und Besatzungsmitglieder des Flugzeugs sowie drei Soldaten im Hubschrauber – kamen dabei ums Leben. John Donnelly, Leiter der Feuerwehr und des Rettungsdienstes von Washington D.C., teilte mit, dass bislang 30 Leichen aus dem Potomac River geborgen wurden. Er äußerte die Hoffnung, dass auch die verbleibenden Opfer zeitnah gefunden werden können, wies jedoch auf mögliche Verzögerungen hin: „Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen werden, auch wenn es noch ein wenig dauern wird. Es kann sein, dass wir mehr Ausrüstung brauchen.“ Unter den Opfern: Eiskunstlauf-Elite Lokalen Medien zufolge befanden sich unter den Passagieren der CRJ700 mehrere Profi-Eiskunstläuferinnen und -läufer, die von einem Trainingslager in Wichita, Kansas, zurückkehrten. Die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS berichtete, dass die ehemaligen Weltmeister Jewgenija Schischkowa und Wadim Naumow sowie ihr Sohn Maxim an Bord waren. Schischkowa und Naumow hatten 1994 den Weltmeistertitel im Paarlauf gewonnen und lebten seit 1998 in den USA. Der Kreml sprach den Familien der russischen Staatsbürger sein Beileid aus und erklärte, die traurige Nachricht scheine sich zu bestätigen. US-Verkehrsminister Sean Duffy bestätigte, dass die Kommunikation sowohl zwischen dem Hubschrauber und der Flugsicherung als auch mit der CRJ700 mit der Registrierung N709PS funktionierte. „Der Hubschrauber war sich bewusst, dass sich ein Flugzeug in der Nähe befand“, so Duffy. Die genaue Ursache der Kollision ist jedoch noch unklar.

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Flughafen Klagenfurt präsentiert sich erneut auf der Alpe-Adria Messe in Ljubljana

Der Flughafen Klagenfurt nimmt auch 2025 an der internationalen Tourismusmesse „Alpe-Adria Fair“ in Ljubljana teil, die vom 29. Januar bis 1. Februar stattfindet. Nach einer erfolgreichen Premiere im Vorjahr nutzt der Flughafen die Veranstaltung erneut, um sich als Alternative für slowenische Reisende zu präsentieren. Die Messe gilt als bedeutendes Branchentreffen für Fachleute, Medien und interessierte Besucher und zieht jährlich Tausende Gäste an. Mit über 350 Ausstellern aus 13 Nationen bietet die Alpe-Adria Messe ein breites Spektrum an touristischen Angeboten. Reiseveranstalter, Hoteliers und Freizeitdienstleister präsentieren ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen. Der Flughafen Klagenfurt nutzt die Gelegenheit, um über seine aktuellen Flugverbindungen zu informieren und den Austausch mit der Tourismusbranche zu intensivieren. Besonders im Fokus steht das wachsende Interesse slowenischer Reisender an Abflügen aus Klagenfurt. Laut Geschäftsführer Maximilian Wildt machen slowenische Passagiere je nach Destination bereits bis zu 20 Prozent der Fluggäste aus. Beim Pressempfang am Eröffnungstag stellte der Flughafen seine erweiterten Flugangebote vor. Zu den Destinationen zählen unter anderem Wien, London, Hamburg, Alicante, Palma de Mallorca, Köln, Hannover und Paros. Vor allem die gute Erreichbarkeit des Flughafens aus Slowenien sowie die wachsende Zahl an Direktverbindungen machen Klagenfurt zu einer attraktiven Option für Reisende aus dem Nachbarland. Wildt sieht großes Potenzial für weiteres Wachstum und eine stärkere Vernetzung mit dem slowenischen Markt. Die Veranstalter der Alpe-Adria Messe erwarten 2025 einen neuen Besucherrekord mit über 20.000 Gästen. Der Flughafen Klagenfurt setzt darauf, mit seinem erweiterten Angebot weitere slowenische Passagiere anzusprechen und die Bedeutung der Region als Ausgangspunkt für internationale Flugreisen zu stärken.

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Kerosinmangel in Johannesburg: Lufthansa tankt in Namibia

Lufthansa muss wegen eines Kerosinengpasses am Flughafen Johannesburg auf eine ungewöhnliche Lösung zurückgreifen. Nach der Landung in Südafrika fliegen die Maschinen zunächst leer nach Windhoek in Namibia, um dort aufzutanken, bevor sie zurück nach Frankfurt starten. Grund für die Treibstoffknappheit ist ein Brand in einer Raffinerie am 4. Januar, der die Versorgung weiterhin beeinträchtigt. Die Einschränkungen sollen noch bis in die zweite Februarhälfte andauern. Lufthansa versucht, den Betrieb auf der stark nachgefragten Strecke zwischen Frankfurt und Johannesburg ohne zusätzliche Zwischenstopps für Passagiere aufrechtzuerhalten. Eine zusätzliche Crew bleibt vor Ort, um die Boeing 747 direkt nach Namibia zu überführen. Der Tankstopp in Windhoek wurde bereits mehrfach erfolgreich durchgeführt, sodass es bislang zu keinen größeren Verzögerungen kam. Die Auswirkungen des Kerosinmangels betreffen nicht nur Lufthansa, sondern auch andere Fluggesellschaften. Airlines müssen ihre Tankstrategien anpassen oder alternative Versorgungsquellen finden. Ob die Engpässe über den Februar hinaus andauern, ist derzeit unklar.

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BGH schafft Klarheit bei Reiserücktritten während der Corona-Pandemie

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat eine wichtige Entscheidung zur Erstattung von Stornokosten bei Reiserücktritten während der Corona-Pandemie getroffen. Demnach dürfen Einreiseverbote oder Reiseabsagen, die erst nach dem Rücktritt erfolgten, nicht bei der Beurteilung der Rückerstattung berücksichtigt werden. Der BGH folgte damit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Februar 2024. Der Entscheidung lagen drei Fälle zugrunde, in denen Reisende ihre gebuchten Pauschalreisen für das Jahr 2020 storniert hatten. Sie forderten von den Veranstaltern die Rückzahlung geleisteter Anzahlungen und Stornogebühren. Der BGH stellte nun klar, dass für die rechtliche Beurteilung ausschließlich die außergewöhnlichen Umstände zum Zeitpunkt des Rücktritts maßgeblich sind – spätere Entwicklungen spielen keine Rolle. Die Fälle wurden zur erneuten Verhandlung an die zuständigen Landgerichte zurückverwiesen. Diese müssen nun prüfen, ob bereits zum Zeitpunkt des Reiserücktritts eine erhebliche Beeinträchtigung der Reise zu erwarten war. Besonders im Fall einer Japan-Reise bemängelte der BGH die bisherige Begründung der Vorinstanz, die die Wahrscheinlichkeit einer erheblichen Beeinträchtigung verneint hatte. Die Gerichte müssen nun klären, ob bereits damals eine außergewöhnliche Infektionslage vorlag.

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Lufthansa verhandelt über Einstieg bei Air Europa

Lufthansa führt offenbar Gespräche über eine Minderheitsbeteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa. Laut einem Bericht der spanischen Zeitung „El Economista“ soll es um den Erwerb eines Aktienpakets von rund 20 Prozent gehen. Eine offizielle Stellungnahme von Lufthansa gibt es bisher nicht. Air Europa befindet sich seit dem geplatzten Übernahmeversuch durch den British-Airways-Mutterkonzern IAG auf der Suche nach einem neuen Partner. Die EU-Kommission hatte Bedenken gegen die vollständige Eingliederung in die IAG-Gruppe geäußert, zu der bereits Iberia und Vueling gehören. Die Airline muss zudem staatliche Corona-Hilfen in Höhe von 475 Millionen Euro zurückzahlen und benötigt daher frisches Kapital. Lufthansa verfolgt mit einer möglichen Beteiligung strategische Ziele. Air Europa verfügt über ein starkes Streckennetz nach Südamerika und eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur. Der deutsche Konzern, der erst kürzlich bei ITA Airways eingestiegen ist, könnte mit einer Beteiligung seine Präsenz auf dem südamerikanischen Markt ausbauen. Neben Air Europa werden auch Beteiligungen an Air Baltic und TAP Air Portugal als mögliche nächste Schritte geprüft.

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Windrose erweitert Luxusreiseangebot mit neuen Zugreisen

Der Luxusreiseveranstalter Windrose reagiert auf einen wachsenden Trend im Reiseverhalten und erweitert sein Angebot um vier neue Zugreisen, die besonders bei einem jüngeren Publikum auf zunehmendes Interesse stoßen. Die Reiseform des luxuriösen Zugreisens erlebt derzeit eine Renaissance und erfreut sich in den letzten Jahren nicht nur bei traditionellen Reisenden, sondern auch bei einer jüngeren, abenteuerlustigen Zielgruppe immer größerer Beliebtheit. In einer Mitteilung des Unternehmens erklärt Geschäftsführer Christian Böll, dass Windrose mit den neuen Angeboten nicht nur die Nachfrage bedienen, sondern auch ein Stück weit dem Wunsch nach einzigartigen und unvergesslichen Erlebnissen gerecht werden möchte. Die vier neuen Zugreisen aus dem Portfolio des Veranstalters bieten nicht nur spektakuläre Ausblicke auf unberührte Landschaften, sondern auch das Versprechen einer komfortablen, stilvollen Reiseerfahrung, die den Standard eines luxuriösen Urlaubs wiederspiegelt. Im Mittelpunkt der neuen Reisen stehen historische Züge, die den Gästen eine Reise durch Geschichte, Kultur und atemberaubende Naturlandschaften ermöglichen. Schottland: Rundreise durch Highlands und Hebriden mit dem Jacobite Steam Train Die erste der neuen Reiseangebote führt die Teilnehmer auf eine Rundreise durch Schottland, das für seine raue, aber atemberaubend schöne Natur bekannt ist. Die Schottland-Rundreise umfasst nicht nur den Besuch der majestätischen Highlands, sondern auch eine Entdeckungstour der Inseln der Hebriden. Ein ganz besonderes Highlight der Reise ist die Fahrt mit dem Jacobite Steam Train, einem historischen Dampfzug, der durch die schottische Landschaft dampft und schon viele Reisende verzaubert hat. Dieser Zug, der durch die Harry-Potter-Filme als „Hogwarts Express“ Berühmtheit erlangte, bietet den Gästen eine nostalgische Zeitreise zurück in eine Ära, in der

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American Airlines erwartet ersten Airbus A321XLR

American Airlines wird voraussichtlich noch in diesem Jahr ihren ersten Airbus A321 XLR erhalten. Ein genauer Liefertermin steht allerdings noch nicht fest, wie das Branchenportal „CH-Aviation“ berichtet. Die US-Fluggesellschaft hat insgesamt 50 Maschinen dieses Typs bestellt und plant, ihre Langstreckenflotte bis 2029 deutlich auszubauen. Mit der Einführung des Airbus A321 XLR will American Airlines die Zahl ihrer Langstreckenflugzeuge von derzeit rund 125 auf 200 erhöhen. Das Modell zeichnet sich durch eine erhöhte Reichweite aus und soll insbesondere auf transatlantischen Strecken zum Einsatz kommen. Darüber hinaus plant das Unternehmen, die Boeing 777-300ER länger als ursprünglich vorgesehen in Betrieb zu halten. Aktuell betreibt die Airline 20 dieser Maschinen mit einem Durchschnittsalter von elf Jahren. Parallel dazu führt American Airlines Gespräche mit Airbus und Boeing über eine mögliche neue Bestellung von Großraumflugzeugen. Konkrete Entscheidungen dazu gibt es bislang jedoch nicht.

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Oman Air hat Deutschland-Büro aufgelöst

Die wirtschaftlich unter Druck stehende Fluggesellschaft Oman Air hat einen drastischen Schritt in ihrer Restrukturierung vollzogen, der nun auch das Deutschland-Büro betrifft. Zum Jahreswechsel wurde das achtköpfige Sales- und Marketing-Team der Airline in Frankfurt nahezu vollständig aufgelöst. Die Folgen dieser Entscheidung sind nicht nur für die betroffenen Mitarbeiter und deren Familien spürbar, sondern auch für die Reisebranche, die bislang eng mit dem deutschen Büro von Oman Air zusammenarbeitete. Laut Aussagen von Thomas Müller, dem bisherigen Deutschland-Manager, reagiert das Unternehmen auf die anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage, die bereits seit einiger Zeit eine umfassende Umstrukturierung des Unternehmens erfordert. Im Dezember 2023 erhielten die Mitarbeiter von Oman Air in Frankfurt die Nachricht, dass ihre Positionen aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen des Unternehmens gestrichen werden. Der Personalabbau und die Umstrukturierung betreffen nicht nur das deutsche Büro, sondern auch andere Märkte wie Frankreich und die Schweiz. Müller bezeichnete die Veränderungen als „drastischer als gedacht“ und gab an, dass die Reorganisation bereits Mitte 2023 in Gang gesetzt wurde, um die internen Strukturen zu verschlanken und die Kosten zu senken. Diese Maßnahmen waren notwendig, um die Fluggesellschaft aus einer angespannten wirtschaftlichen Situation zu befreien und ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die Entscheidung, das Sales- und Marketing-Team in Frankfurt nahezu vollständig abzubauen, ist Teil einer zentralen Umstrukturierung. Künftig wird es in Europa nur noch einen Regional Sales Manager mit Sitz in London geben. Darüber hinaus sollen die Vertriebskontakte für die einzelnen Märkte wie Deutschland, Frankreich und die Schweiz direkt von den jeweiligen Märkten aus gesteuert werden. Die Verantwortung für den

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