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Comac liefert zehn C919 an chinesische Fluggesellschaften

Der staatliche chinesische Flugzeugbauer Comac hat das Jahr 2024 mit der Auslieferung von zehn weiteren C919-Jets abgeschlossen. Diese Flugzeuge wurden an inländische Fluggesellschaften übergeben, wobei das letzte Exemplar, mit der Registrierung B-657X, am 18. Dezember an China Southern Airlines überging. Mit der Lieferung dieser Flugzeuge hat Comac insgesamt 14 C919 in Betrieb. Die meisten Maschinen werden von China Eastern Airlines betrieben, die insgesamt neun Exemplare in ihrer Flotte haben. China Southern Airlines betreibt derzeit drei C919, während Air China zwei Exemplare führt. Das Modell hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Am 19. Dezember überschritt die C919 die Marke von 1 Million beförderten Passagieren. Dieser Erfolg wurde auf einem Flug von China Eastern von Shanghai nach Shaanxi gefeiert. Es dauerte nur 19 Monate, um diese Zahl zu erreichen, was die wachsende Akzeptanz und Nutzung des Modells in der chinesischen Luftfahrtindustrie unterstreicht. Die C919, die als konkurrenzfähige Alternative zu westlichen Flugzeugen wie der Boeing 737 und der Airbus A320 gilt, stellt einen wichtigen Schritt für Chinas Luftfahrtindustrie dar. Der Erfolg der Auslieferungen und die steigende Passagierzahl zeigen das Potenzial des Modells, sowohl auf dem chinesischen als auch auf internationalen Märkten eine größere Rolle zu spielen.

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Herausforderungen und Chancen: Die Hotellerie im Jahr 2025 im Wandel

Die Hotellerie sieht sich im Jahr 2025 mit komplexen Rahmenbedingungen konfrontiert. Steigende Kosten, neue Gästepräferenzen und der technologische Wandel verlangen nach Innovationen und strategischer Anpassungsfähigkeit. Gleichzeitig bieten sich der Branche auch zahlreiche Chancen, die es zu nutzen gilt, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. In einem sich rasch verändernden Marktumfeld zeigt sich, wie flexibel und kreativ Hoteliers agieren können. Die wirtschaftlichen Herausforderungen sind vor allem durch rasant steigende Betriebskosten geprägt. Energiekosten haben sich seit 2019 verdoppelt, und die Personalkosten stiegen um 30 Prozent. Spitzenhotels müssen pro Zimmer Energiekosten von über 4.700 Euro und für Vollzeitkräfte bis zu 47.000 Euro jährlich einkalkulieren. Dies übt erheblichen Druck auf die Margen aus und verlangt innovative Ansätze, um rentabel zu bleiben. Eine klare Kostenkontrolle und gezielte Investitionen in operative Effizienz werden für Hoteliers immer wichtiger, um die steigenden Ausgaben abzufangen. Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten bleiben die Reisegewohnheiten stabil. Mehr als die Hälfte der europäischen Urlauber plant, 2025 mindestens genauso viel oder mehr für Reisen auszugeben wie im Vorjahr. Obwohl die Inflation anhält, sind die Haushaltseinkommen in vielen Ländern gestiegen, was sich positiv auf die Ausgabenbereitschaft der Reisenden auswirkt. Diese Entwicklungen stärken vor allem die alpine Hotellerie, die mit ihrem Fokus auf Qualität und Beständigkeit weiterhin gefragt bleibt. Internationale Gäste als Wachstumsmotor Die Internationalisierung spielt eine zentrale Rolle für die zukünftige Entwicklung der Branche. Länder wie die Schweiz profitieren bereits erheblich von US-amerikanischen Gästen, die zunehmend traditionelle Märkte wie Deutschland oder Großbritannien in alpinen Regionen überholen. Dieser Trend dürfte auch in Österreich spürbar werden, da internationale

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TAAG Angola Airlines schließt Vertrag für Boeing 787-9

Die angolanische Nationalairline TAAG hat einen Sale-and-Leaseback-Vertrag mit Aercap abgeschlossen, um eine Boeing 787-9 zu erwerben. Die Lieferung des Dreamliners ist für Februar 2025 geplant. Nelson de Oliveira, der Geschäftsführer von TAAG, betonte, dass die neue Maschine zur Optimierung der Kosten, zur Förderung der Nachhaltigkeit und zur Verbesserung des Passagiererlebnisses beitragen werde. Außerdem sei die Boeing 787-9 ein wichtiger Schritt zur Erweiterung der internationalen Verbindungen des Landes. Die Entscheidung, die Boeing 787-9 zu erwerben, fällt in eine Phase, in der TAAG bestrebt ist, ihre Flotte zu modernisieren und ihre Dienstleistungen weiter zu verbessern. Der Dreamliner, bekannt für seine Effizienz und den Komfort für Passagiere, soll der Fluggesellschaft helfen, ihren internationalen Wettbewerbsvorteil auszubauen und den Anforderungen der globalen Luftfahrtmärkte gerecht zu werden. Der Vertrag zwischen TAAG und Aercap stärkt nicht nur die Fluggesellschaft, sondern unterstützt auch die wirtschaftliche Entwicklung Angolas durch verbesserte Anbindungen und eine effizientere Nutzung der Ressourcen.

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Die „Civediamo Bar“: Erweiterte Aperitivo-Kultur an neuem Standort

Die „Civediamo Bar“ hat einen neuen Standort bezogen und präsentiert sich nun am Dr.-Karl-Lueger-Platz 4b in Wien. Mit erweitertem Angebot und gewohntem italienischen Charme verspricht die Bar, ein neuer Treffpunkt für Liebhaber der italienischen Aperitivo-Kultur zu werden. Insbesondere der edle Franciacorta, ein Schaumwein aus der Lombardei, steht im Mittelpunkt des Angebots und setzt neue Maßstäbe für gehobenen Genuss. Die Betreiberin Stella Biehal äußerte sich begeistert über den Umzug: „Mit dem neuen Standort der „Civediamo Bar“ erfüllen wir uns einen lang gehegten Wunsch: Mehr Raum für unsere Gäste und noch mehr Möglichkeiten, die italienische Aperitivo-Kultur in Wien zu zelebrieren.“ Die „Civediamo Bar“ setzt auf ein Zusammenspiel aus traditioneller italienischer Lebensart und modernen Genusserlebnissen. Der Franciacorta, der in Italien als edelste Form des Schaumweins gilt, ist dabei das Herzstück des Konzepts. Die exklusive Auswahl umfasst mehrere Sorten, darunter die hauseigene Franciacorta Satén DOCG-Edition, die glas- und flaschenweise serviert wird. Innovative Aperitivo-Highlights Die neue Bar definiert den Aperitivo-Moment auf eine unverwechselbare Weise. Mit über 20 Variationen von Spritz-Getränken, darunter auch alkoholfreie Alternativen, spricht das Angebot eine breite Zielgruppe an. Der Aperitivo-Tower, eine Kombination aus spritzigen Drinks, Shots und Häppchen, bildet dabei ein Highlight, das besonders für gemeinsame Abende mit Freunden konzipiert wurde. Eine originelle Kreation sind die sogenannten „besoffenen Oliven“ – mit Campari injizierte Oliven, die ein unerwartet intensives Geschmackserlebnis bieten. Auch kulinarisch bleibt die „Civediamo Bar“ ihrer Linie treu und bringt neue Akzente in ihr Angebot. Die Pinsa Romana, eine traditionelle italienische Teigspezialität, wird frisch im hauseigenen Ofen gebacken und in verschiedenen

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Tourismus in Österreich erwartet starke Neujahrs-Saison

Österreich blickt auf eine vielversprechende Wintersaison zum Jahreswechsel. Besonders Wien und die ländlichen Regionen verzeichnen eine hohe Auslastung. In der Hauptstadt locken der Silvesterpfad, das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker und das reichhaltige Kultur- sowie Kulinarikangebot, das zahlreiche Gäste aus aller Welt anzieht. Auch die Seilbahnbranche erwartet einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro in diesem Winter. Laut Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler sind die Buchungsprognosen für Silvester und Neujahr auf einem hohen Niveau und zeigen sich vergleichbar mit dem Vorjahr. Besonders in den Städten sei die Auslastung zum Jahreswechsel gut, während in den Bergregionen ein hoher Stammgästeanteil zwischen Weihnachten und 6. Januar sorgt, dass auch hier nahezu alle Kapazitäten ausgelastet sind. Familienurlaube sind weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Wintertourismus. Auch wirtschaftlich scheint die Situation für viele Gäste im Vergleich zum Vorjahr günstiger. Die Ausgabebereitschaft sei gestiegen, die Sparneigung gesunken. Etwa 71 Prozent der Wintergäste in Österreich kommen aus dem Ausland, was den Tourismus zu einem wichtigen Teil der österreichischen Exportwirtschaft macht. Die Neujahrszeit stellt für viele Tourismusbetriebe die umsatzstärkste Phase des Jahres dar, was auch die Wertschöpfungskette im Bereich Gastronomie, Hotellerie und Freizeitveranstaltungen stärkt.

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Wien-München: Bahn vs. Fernbus vs. Flugzeug – Wer gewinnt?

Die Strecke zwischen Wien und München zählt zu den wichtigsten Verbindungen in Mitteleuropa. Reisende haben die Wahl zwischen mehreren Verkehrsträgern: dem Fernbus, der Bahn und dem Flugzeug. Jeder dieser Verkehrsträger bietet spezifische Vor- und Nachteile in Bezug auf Betriebskosten, Emissionswerte und Ticketpreise. Dieser Artikel vergleicht die genannten Aspekte detailliert und beleuchtet die wirtschaftlichen und operativen Unterschiede. Um die Betriebskosten pro Passagierkilometer zu berechnen, werden die Gesamtbetriebskosten pro Kilometer durch die Anzahl der Passagiere, die jedes Verkehrsmittel im Durchschnitt transportiert, geteilt. Um eine bessere Vergleichbarkeit zu haben, werden sowohl die Stadler Kiss III der Westbahn als auch die ÖBB-Railjets auf eine Kapazität von 400 Personen heruntergerechnet. Der Embraer 195 wird mit 120 Sitzplätzen berechnet und der Setra-Doppeldeckerbus mit 80 Personen angenommen. Betriebskosten pro Kilometer bzw. Passagierkilometer Flugzeug: Austrian Airlines setzt auf der Strecke Wien–München häufig den Embraer 195 ein, ein Kurz- und Mittelstreckenjet mit einer Sitzplatzkapazität von etwa 120 Passagieren. Die Betriebskosten des Embraer 195 liegen laut Branchenberichten bei etwa 5,40 Euro pro Kilometer. Dieser Wert beinhaltet Treibstoffkosten, Wartung, Besatzung sowie Flughafengebühren. Die Betriebskosten pro Passagierkilometer für den Embraer 195 von Austrian Airlines betragen 0,045 Euro. Hinweis: Die genannten Betriebskosten berücksichtigten Flughafengebühren, Steuern und sämtliche variablen Kosten nicht. Der genannte Wert ist ein Durchschnittswert, der tagesaktuell abhängig von den Treibstoff-Einkaufspreisen mitunter erheblich schwanken kann. Fernbus: Der Setra Doppeldeckerbus, ein bei Flixbus beliebtes Modell, bietet etwa 80 Sitzplätze. Die Betriebskosten betragen durchschnittlich 1,30 Euro pro Kilometer. Diese Kosten beinhalten Dieselverbrauch, Wartung und Fahrer. Im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln sind Fernbusse deutlich kosteneffizienter,

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Wien erhöht Kurzparkgebühren zum Jahresbeginn 2025

Ab dem 1. Januar 2025 wird es in Wien teurer, in Kurzparkzonen zu parken. Die Stadt hebt die Parkgebühren um fünf Cent an. Eine halbe Stunde Parken kostet dann 1,30 Euro statt 1,25 Euro, eine ganze Stunde 2,60 Euro statt 2,50 Euro. Für Wiener, die ein Parkpickerl für ihren Bezirk besitzen, bleibt der Tarif unverändert. Diese Erhöhung ist Teil einer schrittweisen Anpassung der Parkgebühren, die bereits in den letzten Jahren mehrfach angehoben wurden. Für bereits gekaufte Parkscheine gilt eine Übergangsregelung: Parkscheine zum alten Tarif können noch bis zum 30. Juni 2025 verwendet werden, jedoch gibt es keine Möglichkeit zum Umtausch oder zur Aufzahlung auf den neuen Tarif. Dies stieß auf Kritik des ÖAMTC. Der Verkehrsexperte Matthias Nagler bemängelt, dass die Stadt Wien auch in diesem Fall keine Möglichkeit zum Umtausch anbietet, was für viele Nutzer einen Verlust des Restbetrages bedeuten würde. Der Mobilitätsclub fordert eine faire Lösung, bei der Konsumenten die Differenz zum neuen Tarif nachzahlen können. Zusätzlich bietet der ÖAMTC eine praktische App an, die bei der Orientierung in den Kurzparkzonen hilft und Informationen zu den Gebühren sowie den Zahlungsmöglichkeiten bereitstellt. Die App erleichtert es, den Parkschein direkt über das Handy zu buchen.

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Buchrezension: „Glücklich fliegen wie auf Wolke 7“ von Irene Rausch

Mit ihrem Buch „Glücklich fliegen wie auf Wolke 7“ gelingt es der Psychologin Irene Rausch, einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung von Flugangst zu leisten. Die Autorin, die seit 25 Jahren Menschen hilft, ihre Angst vor dem Fliegen zu überwinden, bietet einen tiefen Einblick in die psychologischen Mechanismen hinter dieser weit verbreiteten Angst und zeigt praktische Lösungen auf, um sie zu überwinden. Ihre langjährige Erfahrung und Expertise als Klinische Psychologin und Flugangsttrainerin für internationale Airlines fließen in dieses Werk ein, das sowohl auf Betroffene als auch auf Angehörige, die mit Flugangst konfrontiert sind, wertvolle Hinweise und Hilfestellungen bietet. „Glücklich fliegen wie auf Wolke 7“ beginnt mit der nüchternen Feststellung, dass etwa ein Drittel der Passagiere unter Flugangst leiden. Für viele Menschen ist es ein ständiger Begleiter, der die Freude an Reisen und den Komfort der Luftfahrt erheblich beeinträchtigen kann. In klarer, verständlicher Sprache geht Rausch auf die häufigsten Ängste und die damit verbundenen körperlichen Reaktionen wie Schweißausbrüche, Herzrasen oder das Gefühl der Ohnmacht ein. Sie beleuchtet, wie irrational diese Ängste oft sind, und macht den Leser auf die oft unterschätzte Rolle von Stress und falschen Vorstellungen auf der psychologischen Ebene aufmerksam. Die Autorin stellt Fragen, die vielen Flugängstlichen bekannt vorkommen: „Kann man im Flugzeug aus Angst verrückt werden?“ oder „Ist es normal, trotz aller Bemühungen, die Flugangst zu überwinden, immer wieder zu scheitern?“ Diese Fragen sind nicht nur rhetorisch, sondern spiegeln den inneren Kampf vieler Menschen wider, die sich hilflos fühlen, wenn sie erneut von ihrer Angst übermannt werden. Doch Rausch

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Im Test: “Dubai Drink”: Must Have oder Fail des Jahres?

Fresh Pistachio Dubai Edition: Was macht sie so unvergesslich und hält sie auch das, was sie verspricht? An alle Foodies, die sie noch nicht kennen, haben wir euch einen Vergleich von 6 Dubai Foods gemacht, um euch den Einkauf der richtigen Dubai Schoko zu erleichtern. Wer die sozialen Kanäle verfolgt und sich ein Foodie nennt, ist sicher schon in Berührung mit dem Hype der Dubai Schokolade oder ähnlichen von ihr abstammenden Produktvariationen gekommen.  Seit einiger Zeit sind auf dem Markt durchsichtige Kunststoff-Dosengetränke unter der Bezeichnung „Fresh Drinks“ erhältlich. Das in Deutschland ansässige Unternehmen ist nun ebenfalls auf den „Dubai-Zug“ aufgesprungen und bietet momentan eine spezielle „Dubai Edition“ an. Seit 30. Dezember 2024 ist dieses Getränk auch in Filialen des deutschen Discounters Aldi Süd erhältlich. Handelt es sich um das Luxus-Getränk des Jahres? Die „Fresh Pistachio Dubai Edition“ Getränk wird in einer durchsichtigen Kunststoffdose angeboten, die den Inhalt sichtbar macht. Der Hersteller des Produkts versucht den Kunden mit einer sehr einzigartigen, neon-grünen Farbe des Getränks ein einzigartiges Trinkerlebnis. Durch diese wunderschöne Farbe ist auch mein Interesse an dem Produkt gestiegen. Ich habe es persönlich an einer Tankstelle entdeckt. Der Hersteller versichert dem Konsumenten, dass ihr Getränk, die Pistazien, welche ungesalzen und ohne zusätzliche Verarbeitung abgefüllt werden, eine sagenhafte Erfrischung anbieten.   Getränk in transparenter Kunststoffdose In der Praxis ist das aber nicht wirklich relevant, denn es handelt sich – wertfrei ausgedrückt – um eine giftgrüne Flüssigkeit, umhüllt in einer durchsichtigen Dose mit einem Aufdruck und Produktinformationen. Ich persönlich finde das Design sehr

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Cyberangriffe in Italien: Pro-russische Hackergruppe bekennt sich zu Attacken auf Behörden und Flughäfen

Italien wurde jüngst Ziel einer großangelegten Cyberattacke, bei der mehrere Webseiten von Behörden und Unternehmen lahmgelegt wurden. Betroffen waren unter anderem das Außenministerium sowie die Webseiten der Flughäfen Mailand-Malpensa und Mailand-Linate. Die pro-russische Hackergruppe „Noname057(16)“ bekannte sich über den Kurznachrichtendienst Telegram zu den Angriffen und bezeichnete diese als eine „wohlverdiente Cyber-Antwort“ an angeblich russophobe Kräfte in Italien. Hintergründe der Angriffe Die Angriffe ereigneten sich in einer Phase, in der sich Italien zunehmend als Unterstützer der Ukraine im Konflikt mit Russland positioniert. Die Hackergruppe „Noname057(16)“ hat sich in der Vergangenheit mehrfach zu ähnlichen Angriffen bekannt und ist für gezielte Cyberoperationen gegen pro-ukrainische Staaten bekannt. Ihre Vorgehensweise basiert auf sogenannten Distributed-Denial-of-Service-Angriffen (DDoS), bei denen Netzwerke mit massivem Datenverkehr überlastet werden, um ihre Funktionalität zu stören. Die italienische Behörde für Cybersicherheit bestätigte, daß eine solche Methode auch in diesem Fall verwendet wurde. Trotz der gezielten Attacke konnte der Schaden begrenzt werden: Innerhalb von weniger als zwei Stunden gelang es den Experten, die Auswirkungen der Angriffe zu neutralisieren. Auswirkungen auf die betroffenen Einrichtungen Die Webseiten der beiden größten Flughäfen Mailands waren vorübergehend außer Betrieb. Ein Sprecher des Flughafenbetreibers versicherte jedoch, daß der Flugverkehr zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt war. Mobile Apps und andere operative Systeme der Flughäfen funktionierten weiterhin uneingeschränkt. Auch das Außenministerium meldete keine nachhaltigen Beeinträchtigungen seiner Arbeitsabläufe. Die schnelle Reaktion der italienischen Cybersicherheitsbehörde verdeutlicht, wie entscheidend gut vorbereitete Abwehrmechanismen im digitalen Zeitalter sind. Dennoch werfen die Angriffe Fragen zur langfristigen Cybersicherheit Italiens und seiner kritischen Infrastrukturen auf. Politische Dimension und Reaktionen Die Angriffe

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