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Stuttgart feiert 100 Jahre Airport mit großer Kofferversteigerung

Am Sonntag, den 10. November 2024, veranstaltet der Flughafen Stuttgart anlässlich seines 100-jährigen Bestehens eine Kofferversteigerung für den guten Zweck. Zwischen 11 und 17 Uhr werden 100 Koffer in vier Runden von jeweils 25 Gepäckstücken versteigert. Der Erlös geht an sozial engagierte Vereine aus der Region. Die Teilnahme ist nach vorheriger Online-Anmeldung kostenlos möglich. Neben der Versteigerung erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Vorführungen, Gewinnspielen und Aktionen für Kinder. Aufgrund des erwarteten hohen Besucheraufkommens empfiehlt der Flughafen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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Alaska-B737 von LSG-Sky-Chefs-Truck gerammt

Ein Vorfall am Seattle-Tacoma International Airport (SEA) hat die Aufmerksamkeit der Luftfahrtgemeinschaft auf sich gezogen, nachdem ein Catering-Lastwagen der Alaska Airlines mit einem Flugzeug der Boeing 737-700 kollidierte. Der Lkw, der im Dienst von LSG Sky Chefs unterwegs war, fuhr offenbar mit unverminderter Geschwindigkeit auf das Heck des Flugzeugs zu und beschädigte dieses erheblich. Diese Episode ist nicht nur ein weiteres Beispiel für die Herausforderungen am Boden, sondern wirft auch Fragen zu Sicherheitsprotokollen und Fahreraufmerksamkeit auf. Der Vorfall im Detail Das Video des Unfalls, das auf Instagram von den Nutzern @airport_ramplife und @aviation_things geteilt wurde, zeigt aus verschiedenen Perspektiven, wie der Catering-Lastwagen in beachtlicher Geschwindigkeit hinter dem Flugzeug fährt. Der Lkw kollidiert direkt mit dem Höhenleitwerk des Flugzeugs, was auf eine mögliche Ablenkung des Fahrers hindeutet. Unklar ist, ob das Flugzeug gerade vom Gate zurückgedrängt wurde oder nicht. Interessanterweise waren die Lichter des Flugzeugs zum Zeitpunkt des Aufpralls nicht eingeschaltet, während die Lichter des Lastwagens leuchteten. Zudem befanden sich auf beiden Seiten des Flugzeugs Wing Walker, die für die Sicherheit bei Bodenoperationen verantwortlich sind. Die Debatte über die Schuldfrage Nach der Veröffentlichung des Videos gab es zahlreiche Kommentare, in denen die Zuschauer darüber diskutierten, wer für den Vorfall verantwortlich sei. Einige Nutzer wiesen auf die Schuld des Fahrers hin, während andere die Position der Wing Walker in Frage stellten. Ein Kommentator, der behauptete, für das Catering-Unternehmen zu arbeiten, ließ durchblicken, dass der Fahrer vermutlich „sofort nach dem Aufprall gefeuert wurde“ und die Situation nicht weiter tragisch gewesen wäre, hätte der

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Leipzig: Wizz Air hat Tirana-Flüge aufgenommen

Wizz Air bietet ab sofort eine neue Flugverbindung von Leipzig/Halle nach Tirana an. Die albanische Hauptstadt wird ab sofort montags, mittwochs und freitags angeflogen. Tickets für die Verbindung sind ab 24,99 Euro buchbar. Bereits seit Juni 2024 fliegt Wizz Air die Strecke von Leipzig/Halle nach Bukarest. Beide Verbindungen werden auch im kommenden Winterflugplan bedient. Die Flüge nach Tirana finden im Winter dienstags, donnerstags und samstags statt, während Bukarest dienstags und samstags angeflogen wird.

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Israel verhindert Landung eines iranischen Flugzeugs in Beirut

Israels Militär hat die Landung eines iranischen Flugzeugs am internationalen Flughafen von Beirut verhindert. Nach Angaben des libanesischen Verkehrsministers Ali Hamijah habe die israelische Armee den Kontrollturm des Flughafens kontaktiert und davor gewarnt, das Flugzeug landen zu lassen. Andernfalls drohte Israel mit einem militärischen Eingreifen. Das iranische Flugzeug, ein Frachtflug der Fluggesellschaft Qeshm Air, drehte daraufhin ab und kehrte nach Teheran zurück. Ein Sprecher des israelischen Militärs begründete den Eingriff mit der Verhinderung von Waffentransfers an die Hisbollah. Israel beobachte den Flughafen Beirut genau, um solche Aktivitäten zu unterbinden. Anders als im benachbarten Syrien habe der Libanon bislang keine Waffenlieferungen über zivile Flughäfen zugelassen. Der Vorfall zeigt die anhaltende Spannungen zwischen Israel und dem Iran sowie deren Einfluss auf den Libanon, der als Transitland für Waffenlieferungen an die Hisbollah gilt.

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Containerbrand bei DHL: Sabotageermittlungen mit internationalen Verwicklungen

Nach dem Containerbrand bei DHL in Leipzig Ende Juli hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Der Vorfall ereignete sich, als sich ein präparierter Brandsatz in einem Paket kurz vor der Verladung in eine Frachtmaschine entzündete. Das Feuer griff auf andere Sendungen über und verursachte einen größeren Schaden. Wie die Bundesanwaltschaft mitteilt, befinden sich zwei Verdächtige aus Polen und Litauen in Haft, die im Zusammenhang mit der Sabotage stehen. Ein schwerwiegenderer Verlauf des Vorfalls konnte laut Berichten nur durch die Verspätung des betroffenen Frachtflugs verhindert werden. Der Fall wirft internationale Fragen auf, da Sicherheitsbehörden nach Medienberichten vermuten, dass russische Geheimdienste hinter der Tat stehen könnten. Laut Ermittlerkreisen wäre es möglich, dass Agenten niedrigerer Stufe für den russischen Geheimdienst gehandelt haben. Bereits vor dem Brand gab es laut dem Bundesinnenministerium Hinweise auf mögliche Sabotageakte. DHL Express hat die Recherchen bestätigt, und der „Tagesspiegel“ berichtete, dass das Brandpaket kurz vor dem Verladen in das Flugzeug explodierte. Die weiteren Ermittlungen werden auch Verbindungen nach Russland und mögliche geopolitische Hintergründe untersuchen.

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Corendon feiert fünfjähriges Bestehen der Basis Nürnberg

Corendon Airlines blickt auf fünf erfolgreiche Jahre am Flughafen Nürnberg zurück. Seit der Eröffnung der Basis im September 2019 hat die Fluggesellschaft über 1,6 Millionen Passagiere befördert und ihren Standort kontinuierlich ausgebaut. Neben der Stationierung eines Flugzeugs inklusive Besatzung ist die Airline vor allem durch den „Club-Flieger“, einen speziell gestalteten Jet im Design des 1. FC Nürnberg, bekannt geworden. Die Fluggesellschaft bietet Flüge zu bis zu 16 Reisezielen an, darunter beliebte Urlaubsdestinationen in der Türkei, Griechenland und Ägypten. Corendon Airlines, mit Sitz in Antalya, arbeitet eng mit Reiseveranstaltern zusammen, bietet aber auch Einzeltickets an. Besonders hervorzuheben ist die Bedeutung der Airline für Menschen mit türkischen Wurzeln in der Region, die dank der Flugverbindungen bequem Verwandte in der Heimat besuchen können. Christian Hein, Head of Sales & Marketing bei Corendon Airlines, betonte, dass Nürnberg für die Fluggesellschaft ein Heimatstandort geworden sei. Auch der Geschäftsführer des Flughafens, Dr. Michael Hupe, lobte die Zusammenarbeit und sieht in Corendon einen zuverlässigen Partner. Die 2004 gegründete Fluggesellschaft gehört zur Corendon Group, einem multinationalen Touristikkonzern. Neben ihrer Rolle als Ferienflieger ist Corendon auch durch ihre Marketingpartnerschaft mit dem 1. FC Nürnberg bekannt. Der „Club-Flieger“ hat sich als beliebtes Fotomotiv etabliert und ist auch als Sammlermodell im Airport Shop erhältlich.

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Southwest Airlines: Umstrukturierungsplan nach Druck der Großaktionäre

Am 26. September 2024 hat Southwest Airlines während seines Investorentages einen weitreichenden Umgestaltungsplan vorgestellt, der auf den Druck von Großaktionären, insbesondere dem aktivistischen Hedge-Fonds Elliott Investment Management, reagiert. Elliott hat bereits im Laufe des Jahres einen Anteil von 10 % an den Aktien von Southwest erworben und fordert seitdem tiefgreifende Veränderungen im Management, einschließlich der Ablösung von CEO Bob Jordan. Der vorgelegte Plan umfasst umfassende Änderungen in der Fluggasterfahrung, betriebliche Anpassungen und finanzielle Ziele, die darauf abzielen, die Leistung der Fluggesellschaft zu verbessern. Reaktion auf kritische Stimmen Die Ankündigungen von Southwest sind nicht nur ein Zeichen der Anpassung an die Wünsche der Kunden, sondern auch ein strategischer Schritt, um den Verlust des Vertrauens der Investoren zurückzugewinnen. Elliott Investment Management hat wiederholt die mangelnde Leistung von Southwest kritisiert und betont, dass das aktuelle Management das Unternehmen in eine Phase anhaltender Unterperformance führt. „Ein weiteres Versprechen für eine bessere Zukunft von denselben Leuten, die die Probleme verursacht haben“, erklärte Elliott, während sie eine Sonderversammlung der Aktionäre beantragten, um über die aktuelle Situation zu diskutieren. Änderungen im Fluggasterlebnis Ein zentraler Bestandteil des Umgestaltungsplans ist die Einführung einer Sitzplatzvergabe auf allen Flügen. Diese Entscheidung markiert einen grundlegenden Wandel für Southwest, da die Fluggesellschaft traditionell auf die freie Platzwahl gesetzt hat. Die neue Praxis zielt darauf ab, den Passagieren mehr Komfort zu bieten und gleichzeitig zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. In Kombination mit der Einführung von verschiedenen Sitzplatztypen will Southwest die Vermarktung seiner Dienstleistungen anpassen und den Wünschen der Fluggäste besser gerecht werden. Zusätzlich plant Southwest

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Luftschiffabsturz in Osasco: Ein schwerer Unfall mit glimpflichem Ausgang

Am 26. September 2024 ereignete sich im brasilianischen Vorort Osasco, einem Teil der Metropolregion São Paulo, ein außergewöhnlicher Vorfall: Ein Luftschiff des Typs ADB 3-3 stürzte in ein Wohngebäude. Glücklicherweise gab es keine Todesopfer, aber der Unfall wirft Fragen zur Sicherheit und Zuverlässigkeit von Luftschiffen auf. Der Vorfall fand während eines Werbeflugs für den Fußballverein São Paulo FC statt, der das Luftschiff für eine Veranstaltung rund um ein Copa-Libertadores-Spiel gemietet hatte. Ein unerwarteter Absturz Gegen Mittag Ortszeit begann das Luftschiff über dem Stadtteil von Osasco rasch an Höhe zu verlieren. Laut Augenzeugenberichten und Videos, die in sozialen Medien veröffentlicht wurden, schien es, als ob das Luftschiff ohne Vorwarnung Luft verlor und unkontrolliert Richtung Boden trudelte. Schließlich prallte es gegen die Fassade eines Wohnhauses. Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls nur der Pilot und der Kopilot an Bord, die beide durch den raschen Einsatz von Rettungskräften geborgen wurden. Beide erlitten nur leichte Verletzungen, was auf das relativ langsame Tempo des Luftschiffs und die verhältnismäßig sanfte Art der Kollision zurückzuführen ist. Das betroffene Luftschiff, ein Modell der ADB 3-3-Serie, wurde von „Airship do Brasil“, einer Tochtergesellschaft des brasilianischen Unternehmens Bertolini Enterprises, hergestellt. Es ist 49 Meter lang, 17 Meter hoch und kann Geschwindigkeiten von bis zu 85 km/h erreichen. Es wurde speziell für Passagier- und Werbeflüge entwickelt und kann maximal sieben Personen (fünf Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder) befördern. Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich das Luftschiff jedoch auf einem Testflug für eine geplante nächtliche Werbeaktion, bei der es über das Stadion

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Alain Chisari übernimmt Leitung von Swiss WorldCargo

Alain Chisari wird ab dem 1. Oktober 2024 neuer Leiter der Frachtsparte WorldCargo bei Swiss. Der 52-Jährige bringt umfassende Erfahrungen in der Luftfahrtbranche mit, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Lufthansa Group. Zuletzt war er als ITA Implementation Officer für die Lufthansa Group tätig. Chisari tritt die Nachfolge von Lorenzo Stoll an, der sich nach elf Jahren bei Swiss beruflich neu orientiert und in die Gesundheitsbranche wechselt. Swiss WorldCargo beschäftigt weltweit rund 300 Mitarbeitende und ist ein zentraler Bestandteil des Frachtgeschäfts der Airline.

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Auch nach München, Stuttgart und Wien: Skyalps plant Mostar-Basis

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps hat kürzlich eine Vereinbarung mit dem Flughafen Mostar im Süden von Bosnien und Herzegowina getroffen. Ziel dieser Kooperation ist es, eine dauerhafte Basis in Mostar zu errichten und ab dem kommenden Jahr acht neue internationale Strecken anzubieten. Vollständig eigenwirtschaftlich wird Sky Alps das nicht machen, denn es sollen nicht unerhebliche Subventionen an den Carrier fließen. Die lokale Regierung erwartet sich nicht nur eine Verbesserung der Konnektivität, sondern auch zusätzliche Touristen. Auch ist nicht von der Hand zu weisen, dass man davon ausgeht, dass viele Staatsbürger die Verbindungen für Heimatbesuche nutzen könnten. Ein ehrgeiziges Expansionsvorhaben Die neue Vereinbarung mit dem Flughafen Mostar sieht vor, dass Sky Alps ihre Präsenz in der Region erheblich ausbaut. Die Fluggesellschaft plant, ab Mostar Verbindungen zu wichtigen europäischen Städten wie Bari, Bergamo, Catania, München, Neapel, Palermo, Rom, Stuttgart und Wien anzubieten. Diese Städte sind strategisch wichtige Destinationen, die nicht nur die Verbindung zwischen Bosnien und Herzegowina und Westeuropa verbessern, sondern auch den Tourismus und die Wirtschaft in der Region stärken sollen. Im Zuge dieser Expansion wird Sky Alps eine ihrer De Havilland Canada Dash 8-Maschinen dauerhaft in Mostar stationieren. Staatliche Subventionen als Schlüssel zum Erfolg? Das Vorhaben wird von der Regierung Bosnien und Herzegowinas mit 345.000 Konvertiblen Mark (rund 175.000 Euro) subventioniert. Diese finanzielle Unterstützung ist von entscheidender Bedeutung, um die Rentabilität der neuen Strecken in den ersten Jahren sicherzustellen. Subventionierte Flugverbindungen sind in der Region keine Seltenheit und wurden auch in der Vergangenheit von verschiedenen Regierungen eingesetzt, um den internationalen Luftverkehr

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