Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Kötter Aviation Security übernimmt Sicherheitskontrollen am BER

Seit dem 1. Juli 2024 hat der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) die Kötter Aviation Security SE & Co. KG mit den Kontrollen für Beschäftigte und Waren an den Zugängen zum Luftsicherheitsbereich beauftragt. Diese Maßnahme betrifft nicht die Sicherheitskontrollen für Fluggäste oder die Sicherung des Flughafengeländes insgesamt. Kötter Aviation Security wird die Aufgaben und Kapazitäten des bisherigen Dienstleisters nahtlos übernehmen. Kötter Aviation Security verfügt über umfangreiche Erfahrungen und Kapazitäten im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen an Flughäfen. Die Entscheidung zur Neuvergabe erfolgte, nachdem der Vertrag mit einem der bisherigen externen Sicherheitsdienstleister wegen ausgebliebener Gehaltszahlungen zum 30. Juni gekündigt wurde. Neben den eigenen Sicherheitskräften des Flughafens sind am BER zwei externe Sicherheitsdienstleister tätig, um die Kontrollen von Beschäftigten und angelieferten Waren zu gewährleisten.

weiterlesen »

Bundesheer: Kommandoübergabe des Jagdkommandos in Wiener Neustadt

Am Donnerstag, den 27. Juni 2024, übernahm Oberst des Generalstabsdienstes Arthur Bennett das Kommando über das Jagdkommando des Österreichischen Bundesheeres. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Bennett folgt auf Brigadier Philipp Ségur-Cabanac, der das Jagdkommando seit April 2019 führte und nun eine einjährige Ausbildung am Royal College for Defence Studies in London absolvieren wird. Oberst Bennett, Absolvent des 29. Jagdkommando-Grundkurses, begann seine Laufbahn 2004 als Leutnant in der Jagdkommando-Kompanie. Er diente unter anderem als Planungsoffizier bei der Militärvertretung in Brüssel und absolvierte den 21. Generalstabslehrgang. Verteidigungsministerin Tanner betonte die Bedeutung erfahrener Führung für die Eliteeinheit in unsicheren Zeiten und dankte Brigadier Ségur-Cabanac für seinen Einsatz. Das Jagdkommando ist auf Einsätze unter extremen Bedingungen spezialisiert, einschließlich Spezialaufklärung, Kommandounternehmen, militärischer Unterstützung und Evakuierungsoperationen. Die Einheit agiert sowohl in Österreich als auch international, oft unter höchster körperlicher und geistiger Belastung.

weiterlesen »

Flughafen Münster/Osnabrück verzeichnet starkes Passagierwachstum

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) konnte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 über 530.000 Fluggäste zählen, was einem Anstieg von rund 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Damit gehört der FMO zu den erfolgreichsten deutschen Flughäfen hinsichtlich der Erholung nach der Corona-Pandemie. Ein vergleichbares Passagieraufkommen im ersten Halbjahr hatte der Flughafen zuletzt im Jahr 2011. Die volumenstärksten Strecken im ersten Halbjahr 2024 waren Antalya mit 151.000 Fluggästen, Mallorca mit 132.000 Fluggästen und München mit 92.000 Fluggästen. Während der diesjährigen Sommerferien in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen erwartet der Flughafen Münster/Osnabrück ein Passagieraufkommen von rund 335.000, was nahezu 100.000 mehr Fluggäste als im Sommer 2023 bedeutet. In diesem Jahr bedienen insgesamt 14 Fluggesellschaften 16 Destinationen ab dem FMO. Neu hinzugekommen sind die Fluggesellschaften Condor, Marabu Airlines, Mavi Gök und Pegasus Airlines. Neue Ziele wie Alicante im Süden Spaniens und zusätzliche Flüge insbesondere nach Antalya, Mallorca, Kreta und München tragen zu dem deutlichen Anstieg der Passagierzahlen bei.

weiterlesen »

Jens Fehlinger wird neuer CEO von Swiss

Der Verwaltungsrat der Swiss hat Jens Fehlinger zum neuen CEO ernannt. Der 43-Jährige wird sein Amt am 1. Oktober 2024 antreten und folgt damit auf Dieter Vranckx, der in den Vorstand des Lufthansa Konzerns wechselt. Fehlinger begann seine Karriere als Pilot und hat in verschiedenen Führungspositionen innerhalb der Lufthansa Group gearbeitet. Derzeit ist er Geschäftsführer der Lufthansa City Airlines. Fehlinger verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Luftfahrtbranche und hat unter anderem die Strategie und Geschäftsentwicklung von Lufthansa Airlines sowie das operative Performance Management der Lufthansa Group geleitet. Während der Corona-Pandemie war er für das Krisenmanagement-Office der Lufthansa Group verantwortlich und führte das Restrukturierungsprojekt ReNew. Zudem baute er als Geschäftsführer die neue Fluggesellschaft Lufthansa City Airlines auf. Fehlinger hat Luftfahrtsystemtechnik und -management in Bremen und Verkehrswesen in Darmstadt studiert sowie einen Executive MBA der IE Business School Madrid erworben. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Der Präsident des Verwaltungsrats von Swiss, Reto Francioni, betonte, dass Fehlinger mit seiner umfangreichen Erfahrung und strategischen Kompetenz der richtige Kandidat für den Posten sei. Bis zu seinem Amtsantritt wird Heike Birlenbach als CEO ad interim fungieren.

weiterlesen »

FlyLili startet neue Flugverbindung zwischen Brasov und München

Am 28. Juni 2024 hat die rumänische Fluggesellschaft FlyLili erstmals Flüge von Brasov nach München aufgenommen. Die neuen Linienverbindungen werden dreimal wöchentlich, jeweils montags, mittwochs und freitags, angeboten. Der Flug FL1001 landet um 08:10 Uhr in München und startet als FL1002 um 09:20 Uhr zurück nach Brasov. FlyLili wurde von einem deutsch-rumänischen Unternehmer gegründet und setzt auf dieser Route einen Airbus A319 oder A320 mit Drei-Klassen-Bestuhlung ein. Die Stadt Brasov, die etwa 400.000 Einwohner zählt und am Rande der Karpaten liegt, ist bekannt für ihre Mischung aus Tradition und Moderne. Zudem ist das nahegelegene „Dracula-Schloss“ eine beliebte Attraktion für internationale Touristen. Bei der Eröffnungsfeier am Münchner Flughafen zeigten sich Vertreter von FlyLili und des Flughafens zusammen mit der Crew erfreut über die neue Verbindung, die sowohl den Tourismus als auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Rumänien und Deutschland stärken soll.

weiterlesen »

Medical: El Al durfte in der Türkei nicht nachtanken

Ein medizinischer Notfall zwang eine Boeing 737-800 der israelischen Fluggesellschaft El Al zur Landung in Antalya. Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund des Gaza-Krieges, der die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen der Türkei und Israel weiter belastet. Die Flugbesatzung erhielt am Flughafen Antalya keine Genehmigung zur Nachbetankung, was die Herausforderungen in der Region für die Luftfahrt verdeutlicht. Am 7. Oktober 2023 verübten Terroristen der palästinensischen Organisation Hamas einen brutalen Angriff auf israelische Zivilisten, bei dem zahlreiche Menschen getötet und Geiseln genommen wurden. Israel reagierte darauf mit einer Militäraktion im Gaza-Streifen. Seitdem beeinträchtigt der Gaza-Krieg auch das Luftverkehrssystem in der Region. Am Sonntag, den 30. Juni 2024 war Flug 5102 von El Al auf dem Weg von Warschau nach Tel Aviv, als ein medizinischer Notfall an Bord die Crew zwang, in Antalya zwischenzulanden. Der betroffene Passagier erhielt am Flughafen medizinische Hilfe. Doch als die Crew die Maschine für den Weiterflug nach Tel Aviv betanken wollte, verweigerten die Flughafenmitarbeiter die Betankung der israelischen Boeing 737-800. Laut einem Bericht der „Times of Israel“ durften die Passagiere während der vierstündigen Wartezeit das Flugzeug nicht verlassen. Die verweigerte Betankung führte zu einer diplomatischen Intervention. Israelische und türkische Diplomaten versuchten, eine Lösung zu finden, doch die Verhandlungen dauerten zu lange. Schließlich entschied die Crew, mit dem verbleibenden Treibstoff nach Rhodos zu fliegen, wo die Maschine erfolgreich betankt werden konnte. Die politischen Hintergründe Vor dem Ausbruch des Gaza-Krieges war Turkish Airlines die Fluggesellschaft, die am häufigsten nach Israel flog. Die Flugverbindungen wurden seitdem eingestellt, und die Beziehungen

weiterlesen »

Tui verlässt den Deutschen Reiseverband

Zum Jahresende wird der Touristikkonzern Tui seine langjährige Mitgliedschaft im Deutschen Reiseverband (DRV) beenden. Diese Entscheidung, die sowohl in der Branche als auch in der Öffentlichkeit für Aufsehen sorgt, wird von Tui mit Kritik an der Arbeit des Verbandes begründet. In einem offiziellen Statement äußerte der Konzern, dass der Austritt trotz der langjährigen Mitgliedschaft notwendig sei, um sich besser auf die internationalen Herausforderungen und den Outgoing-Tourismus zu fokussieren. Der DRV bedauert den Austritt von Tui und hebt die lange und erfolgreiche Zusammenarbeit hervor. Tui hingegen sieht in der gegenwärtigen Ausrichtung des Verbandes Schwächen, die im internationalen Vergleich zu Wettbewerbsnachteilen führen. Insbesondere die umfassenden Regulierungen und finanziellen Belastungen, denen deutsche Reiseveranstalter und Reisebüros unterliegen, werden kritisiert. Diese Regulierungen, wie die Absicherung der Kundengelder durch den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF), seien für internationale Wettbewerber nicht verpflichtend und verschafften diesen somit Vorteile. Tui betont, dass die aktuelle Wettbewerbslandschaft und jüngste Ereignisse, wie die Insolvenz des Reiseveranstalters FTI, die ungleiche Belastung der Unternehmen und die unterschiedliche Absicherung der Kunden deutlich gemacht haben. Während deutsche Veranstalter strikten nationalen und EU-Regulierungen unterliegen, genießen viele internationale Konkurrenten weniger strenge Auflagen, was ihre Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Sebastian Ebel, CEO von Tui, äußerte auf der Jahrestagung des Verbandes unabhängiger selbstständiger Reisebüros (VUSR) deutliche Kritik an der Arbeit des DRV und lobte die Arbeit von Marija Linnhoff, Vorsitzende des VUSR. Ebel hob hervor, dass Linnhoff Aufgaben übernehme, die eigentlich dem DRV obliegen sollten. Diese Äußerungen verdeutlichen die wachsende Unzufriedenheit von Tui mit dem DRV. Der Austritt von Tui aus dem DRV könnte

weiterlesen »

Airbus plant Übernahme von Spirit AeroSystems

Airbus SE hat eine verbindliche Vereinbarung mit Spirit AeroSystems getroffen, die eine mögliche Übernahme wesentlicher Produktionsaktivitäten betrifft. Diese strategische Entscheidung umfasst die Produktion von A350-Rumpfsektionen in Kinston (North Carolina, USA) und St. Nazaire (Frankreich), die Flügel- und Mittelsektionen der A220 in Belfast (Nordirland) und Casablanca (Marokko) sowie die A220-Pylone in Wichita (Kansas, USA). Mit dieser Vereinbarung strebt Airbus an, die Versorgungssicherheit für seine Verkehrsflugzeugprogramme zu gewährleisten und gleichzeitig eine nachhaltigere betriebliche und finanzielle Grundlage zu schaffen. Die Transaktion sieht vor, dass Airbus die genannten Produktionsaktivitäten von Spirit AeroSystems übernimmt. Im Gegenzug erhält Airbus von Spirit AeroSystems eine Zahlung in Höhe von 559 Millionen USD, während die nominale Gegenleistung symbolisch bei 1,00 USD liegt, vorbehaltlich von Anpassungen, die sich aus dem endgültigen Transaktionsumfang ergeben können. Dieser ungewöhnliche finanzielle Rahmen zeigt, dass Airbus vor allem an der strategischen Kontrolle und der Sicherstellung der Produktionskapazitäten interessiert ist. Strategische Bedeutung der Übernahme Die geplante Übernahme ist für Airbus von großer Bedeutung, da sie die langfristige Versorgungssicherheit und die Kontrolle über kritische Produktionsprozesse stärkt. Dies ist besonders in einer Zeit wichtig, in der die Luftfahrtindustrie nach der COVID-19-Pandemie vor Herausforderungen steht, die Lieferketten und Produktionskapazitäten betreffen. Airbus kann durch die direkte Kontrolle dieser Produktionsstätten flexibler und effizienter auf Marktveränderungen reagieren und die Qualität und Kontinuität in der Fertigung sichern. Tom Enders, ehemaliger CEO von Airbus, hatte bereits in der Vergangenheit auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Lieferketten zu sichern und zu optimieren. Diese Vereinbarung mit Spirit AeroSystems ist ein weiterer Schritt in diese Richtung und zeigt

weiterlesen »

Condor nimmt ersten A321neo in Betrieb

Am 19. Juni 2024 feierte Condor ein bedeutendes Ereignis: die offizielle Übernahme ihrer ersten werksneuen A321neo. Dieser Schritt markiert den Beginn einer neuen Ära für Deutschlands beliebtesten Ferienflieger, der sich auf die Modernisierung seiner Flotte konzentriert. Am vergangenen Freitag, um 13:00 Uhr, startete der kommerzielle Erstflug der Maschine als Flug DE1478 von Frankfurt nach Teneriffa Süd. Nach der Ankunft geht es als Flug DE1479 zurück nach Frankfurt. In den kommenden Tagen wird die der A321neo von Düsseldorf aus zu verschiedenen Destinationen wie den griechischen Inseln Chania, Heraklion, Preveza und Kos, sowie nach Jerez de la Frontera und Pristina im Kosovo fliegen. Der neue A321neo von Condor ist in einer Zweiklassenkonfiguration mit Business Class und Economy Class ausgestattet und bietet insgesamt 233 Sitzplätze in einer 3-3-Bestuhlung. An Bord erwartet die Passagiere das Internet- und Entertainment-Portal „FlyConnect“, das eine breite Auswahl an Blockbustern, Klassikern, Kinderfilmen sowie ein umfangreiches Musik- und Zeitschriftenangebot bietet. Zusätzlich können verschiedene Datenpakete erworben werden, um während des Fluges online zu bleiben. Die Kabine der A321neo ist nicht nur funktional, sondern auch stilvoll gestaltet. Das neue Moodlight, angepasst an das Condor Farbkonzept, schafft eine angenehme Atmosphäre, die den Komfort der Passagiere erhöht. Zudem bieten die erweiterten Gepäckfächer mehr Stauraum für persönliche Reiseutensilien. Fortschritte in der Flottenmodernisierung Die Übernahme der A321neo ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms von Condor. Seit März setzt die Airline ausschließlich werksneue A330neo-Flugzeuge auf ihren Langstreckenverbindungen ein. Die Einführung der A32Xneo-Familie auf Kurz- und Mittelstrecken markiert einen weiteren wichtigen Schritt in diesem Prozess. Insgesamt hat Condor 43

weiterlesen »

Austrian Airlines stockt Innsbruck-Wien wieder auf

Die Austrian Airlines (AUA) hat ihren Winterflugplan 2024/2025 erweitert und bietet ab Ende Oktober 2024 bis März 2025 eine signifikante Erhöhung der Flugfrequenzen zwischen Wien und Innsbruck an. Diese Strecke wird nun bis zu dreimal täglich bedient, was vor allem Geschäftsreisenden und Touristen mehr Flexibilität bietet. Darüber hinaus hat AUA neue Direktverbindungen für den Incoming Tourismus angekündigt: Von Dezember bis Anfang März werden Brüssel, Kopenhagen und Warschau wöchentlich direkt aus Innsbruck angeflogen. Zudem wird die Strecke nach Amsterdam in der kommenden Wintersaison einmal wöchentlich bis Ende März bedient. Michael Trestl, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines, betonte die Bedeutung dieser Erweiterung: „Mit unserem erweiterten Flugangebot zwischen Wien und Innsbruck bieten wir unseren Gästen nun mehr Flexibilität sowie vier direkte Tourismusverbindungen nach Tirol. Wir sehen uns als Teil der Tiroler Wirtschaft, unser Anspruch spiegelt sich in unserem Flugprogramm wider!“ Dieses Engagement unterstreicht die strategische Rolle der AUA im österreichischen Luftverkehr und die Bedeutung der Anbindung Tirols an wichtige europäische Städte. Die Freude über die neuen Flugverbindungen teilt auch Marco Pernetta, Geschäftsführer des Innsbrucker Flughafens: „Wir sind sehr froh, dass Austrian mit der Erhöhung der Frequenzen auf der für den Flughafen Innsbruck wichtigen Wien-Strecke sowie der Aufnahme neuer Europa-Strecken an den Winterwochenenden ein klares Bekenntnis zum Standort Innsbruck abgibt.“ Diese zusätzlichen Verbindungen sollen nicht nur den Tourismus stärken, sondern auch die wirtschaftliche Vernetzung der Region verbessern. Besonders der heimische Skitourismus kann von den neuen Flugverbindungen profitieren. In der Hochsaison werden die Strecken nach Stockholm und Billund als Charterflüge direkt aus Innsbruck bedient.

weiterlesen »