
Pratt & Whitney beseitigt Lieferengpässe und ebnet Airbus den Weg für ehrgeiziges Jahresziel
Die globalen Lieferketten in der Luftfahrtindustrie zeigen zum Jahresende 2025 entscheidende Anzeichen der Erholung, welche die Produktionsziele des europäischen Flugzeugbauers Airbus maßgeblich beeinflussen. Der amerikanische Triebwerkshersteller Pratt & Whitney (P&W) gab bekannt, seinen Lieferrückstand für das laufende Jahr vollständig aufgeholt zu haben. Diese Entwicklung gilt als kritischer Durchbruch, da die Versorgung mit Triebwerken von P&W und dem Konkurrenten CFM International lange Zeit als einer der Hauptengpässe für die Auslieferungsrate von Airbus identifiziert wurde. Zum Ende des Oktobers 2025 hatte Airbus 585 Flugzeuge an Kunden ausgeliefert. Um das ehrgeizige Jahresziel von 820 Auslieferungen zu erreichen, müssen in den letzten beiden Monaten des Jahres noch beeindruckende 235 Flugzeuge fertiggestellt und übergeben werden. Die nun erfolgte Zusicherung von P&W, die vertraglich vereinbarten Triebwerksmengen für das laufende Jahr geliefert zu haben, gibt Airbus die notwendige Voraussetzung, um die Produktion deutlich zu beschleunigen. Rick Deurloo, Präsident für kommerzielle Triebwerke bei P&W, bestätigte vor Journalisten im Vorfeld der Dubai Airshow, dass sein Unternehmen nun bereits Triebwerke für die Auslieferungen des kommenden Jahres produziere, was die Erfüllung der 2025er-Verpflichtungen untermauert. Pratt & Whitney im Fokus der Lieferkette Pratt & Whitney, ein Unternehmen der RTX-Gruppe und mit einer hundertjährigen Geschichte in der Luftfahrt, ist ein zentraler Akteur in der Versorgungskette von Airbus. Das aktuelle kommerzielle Portfolio wird von der Geared Turbofan (GTF) Triebwerksfamilie angeführt. Diese Technologie findet breite Anwendung, nicht nur bei Airbus und Boeing, sondern auch bei Herstellern wie Embraer und Irkut. Für die erfolgreichen Airbus-Muster sind insbesondere die Varianten PW1100G-JM für die A320neo-Familie und PW1500G für







