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Austrian Airlines: A320neo-Erstflug am 19. Oktober 2022 voraussichtlich nach London-Heathrow

Der erste Airbus A320neo von Austrian Airlines wird voraussichtlich am 19. Oktober 2022 in den aktiven Liniendienst gestellt werden. Vor wenigen Tagen hat man die OE-LZN offiziell übernommen und derzeit laufen die Vorbereitungen für den kommerziellen Ersteinsatz auf Hochtouren. Die österreichische Lufthansa-Tochter wird heuer noch einen weiteren Airbus A320neo übernehmen. Dieser wird in den nächsten Wochen formell übernommen. Zwei weitere Exemplare werden für das Frühjahr 2023 erwartet. Nach heutigem Stand der Dinge wird der A320neo-Erstflug zwischen Wien und London-Heathrow stattfinden, bestätigte eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Allerdings fügte sie hinzu, dass sich dies noch ändern kann. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass dieser Maschinentyp ab 19. Oktober 2022 zunächst in Richtung London-Heathrow und Berlin-Brandenburg eingesetzt werden soll. In Richtung Frankfurt am Main ist das Muster derzeit am 22. und 29. Jänner 2023 sowie am 5. Feber 2023 eingeplant. Nach Amsterdam sol les am 12. Feber 2023 gehen. Allerdings ist dies noch mit Vorsicht zu genießen, da es jederzeit zu kurzfristigen Änderungen des Fluggeräts kommen kann.

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Nordica will mit bis zu 15 A320 im ACMI- und Chartermarkt mitmischen

Mit bis zu 15 Airbus A320 will die estnische Fluggesellschaft Nordica im ACMI- und Chartermarkt mitmischen. Derzeit befindet sich die erste Maschine dieses Typs im Einflottungsprozess und soll ab Mitte Oktober 2022 im Auftrag des Reiseveranstalters Tez Tour fliegen. Die Nordic Aviation Group besteht aus zwei Fluggesellschaften, die über jeweils eigene Zertifikate verfügen. Dabei handelt es sich um den seit einigen Jahren im Bereich ACMI tätigen Anbieter Xfly sowie um Nordica. Ursprünglich war das zuerst genannte Unternehmen mehr oder weniger exklusiv für Nordica tätig, jedoch änderte sich das über die Jahre hinweg. Gegenüber CH-Aviation.com erklärt Nordic-Aviation-Group-Chef Jan Palmer, dass man eine A320-Flottengröße von zehn bis 15 Flugzeugen anstrebt. Diese Marke will man nicht unterschreiten, da man andernfalls befürchtet, dass die Stückkosten zu hoch sein könnten. Der Aufbau soll Schritt für Schritt erfolgen. Die erste Maschine wird der 12,3 Jahre alte A320 mit der momentanen Registrierung VP-COS sein. Im Sommer 2023 will man im ACMI- und Chartermarkt mit bis zu sechs Flugzeugen dieses Typs mitmischen. Dabei will man sich nach Möglichkeit auf Dienstleistungen für andere Fluggesellschaften fokussieren und langfristige Verträge abschließen. Zunächst wird man aber im Charter für Tez Tour fliegen. Der Umstand, dass Nordica verstärkt ins ACMI- und Chartersegment einsteigen will, ist nicht rein zufällig. Im Baltikum steigen immer mehr Unternehmen in diesen Bereich ein. Dazu wurden auch neue Fluggesellschaften gegründet. Primär dürften dabei die vergleichsweise niedrigen Lohnkosten eine entscheidende Rolle spielen. Bemerkenswerterweise lagern manche Anbieter ihren Flugbetrieb zumindest teilweise nach Malta aus.

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Eurowings Discover: „Stellen weiterhin neue Mitarbeiter ein“

Die Fluggesellschaft Eurowings Discover wird im Winterflugplan 2022/23 nicht mehr auf die Wetlease-Dienstleistungen von Air Baltic zurückgreifen. Die drei von Finnair betriebenen Airbus A350 werden jedoch weiterhin im Streckennetz der Lufthansa-Tochter im Einsatz bleiben. Air Baltic fliegt seit einigen Monaten mit zwei Airbus A220-300 ab München im Auftrag von Eurowings Discover. Im Winterflugplan 2022/23 benötigt man die Kapazität nicht. Der lettische Carrier konnte jedoch einen größeren Auftrag seitens der Konzernschwester Swiss an Land ziehen. Man wird mit sechs A220-300 für den schweizerischen Carrier fliegen. Eine Sprecherin von Eurowings Discover erklärte bezüglich dem Wetlease: „Es ist keine Verlängerung des Air Baltic Wetlease im Winter 22/23 geplant“. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Edelweiss Air und Eurowings Discover mit Bernd Bauer künftig einen gemeinsamen Geschäftsführer in Personalunion haben wird. Diese Veränderung in der Führung brachte bereits zahlreiche Gerüchte in den Umlauf. Beispielsweise wird spekuliert, dass die beiden Airlines zusammengeführt werden könnten, bei Eurowings Discover ein Einstellungsstopp verhängt wurde oder gar die junge Ferienfluggesellschaft komplett auf dem Prüfstand stehen soll. Angesprochen auf den Wahrheitsgehalt dieses Branchengeflüsters antwortete eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Mit Eurowings Discover verfolgt die Lufthansa Group weiterhin die Stärkung und den Ausbau ihrer touristischen Kompetenz im deutschen Markt. Eurowings Discover wurde analog des Erfolgsmodells der Edelweiss in der Schweiz konzipiert und hat sich innerhalb eines Jahres sehr erfolgreich am Markt etabliert. Beide Airlines werden in ihrem jeweiligen Markt ihre Positionierung künftig weiter vorantreiben und das touristische Angebot für die Group ausbauen“. Den Behauptungen, dass Eurowings Discover keine neuen Mitarbeiter mehr einstellen

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Edelweiss tauft HB-JLT auf den Namen „Madrisa“

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat den Airbus A320 mit der Registrierung HB-JLT auf den Namen „Madrisa“ getaut. Diese Maschine trägt eine Sepcial Livery zu Gunsten der Hilfsorganisation „Help Alliance“. Getreu dem Motto „Wo Edelweiss zuhause ist“, haben Bernd Bauer, CEO von Edelweiss, sowie Andrea Pernkopf, Geschäftsführerin der Help Alliance und Veit de Maddalena, Verwaltungsratspräsident der Klosters-Madrisa Bergbahnen AG, die HB-JLT am Mittwochnachmittag, 14. September feierlich auf den Namen Madrisa getauft. Denn Klosters-Madrisa gehört zu jenen Regionen, in denen die Königin der Alpenblumen heimisch ist. Spendenaktion gestartet. „Es ist unglaublich eindrücklich, wie mit vergleichsweise wenig Geld sehr viel bewirkt werden kann. Für CHF 100 kann beispielsweise ein Trainer in Vietnam eine Schule besuchen, um Kinder mit Autismus speziell in deren Entwicklung zu fördern. Für CHF 500 können etwa 200 Kinder in Südafrika ein Mittagessen und Getränke erhalten. Und für CHF 1.000 kann ein Spielplatz in einer Vorschule in Sri Lanka mit neuen Spielgeräten ausgestattet werden“, so Andrea Pernkopf. „Jeder Franken fließt unmittelbar in die Projekte. Zusammen mit kompetenten Partnern vor Ort übernehmen wir die Verantwortung, dass sich die Projektarbeit positiv auf die Begünstigten auswirkt und zu einer nachhaltigen Entwicklung beiträgt“.

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Paris: Hop fliegt ab März 2023 mit Airbus A220-300

Die Air-France-Tochter Hop wird ab dem kommenden Jahr zahlreiche Maschinen des Typs Airbus A220-300 betreiben. Der erste Einheit wird dem heutigen Stand der Dinge nach auf der Strecke Paris CDG-Dublin eingesetzt werden. Die Regionaljets lösen bei der Muttergesellschaft schrittweise die in die Jahre gekommenen Airbus A318 sowie teilweise auch A319 ab. Bei Hop werden die A220-300 primär für Wachstum verwendet, jedoch wird im Gegenzug auch der eine oder andere ältere Embraer 170/190 die Flotte verlassen. Hinsichtlich der Kabinenkonfiguration wird es bei Hop gegenüber der Mainline keine Unterschiede geben. Derzeit ist geplant, dass Hop den ersten Airbus A220-300 zwischen 6. März 2023 und 25. März 2023 zwischen Paris-Charles de Gaulle und Dublin einsetzen wird. Mit der Einflottung weiterer Einheiten dieses Typs wird der Airbus A220-300 dann nach und nach auch auf weiteren Hop-Strecken anzufinden sein.

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A350-100: Airbus streicht Qatar-Order aus dem Backlog

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat die Bestellung über 19 A350-1000 von Qatar Airways aus dem Backlog gestrichen. Der Golfcarrier weigert sich seit einiger Zeit weitere Maschinen dieses Typs abzunehmen und verweist auf Qualitätsmängel. Der Hersteller sieht dies anders und räumt allenfalls „kosmetische Schäden“ ein. Der Streit zwischen Airbus und Qatar Airways fand den vorläufigen Höhepunkt in der herstellerseitigen Stornierung einer A321neo-Großbestellung. Vor Gericht unterlag der Golfcarrier, so dass der Flugzeugbauer die Lieferslots neu vergeben konnte. Nun bestätigte ein Sprecher von Airbus, dass man die 19 für Qatar Airways bestimmten A350-1000 aus dem Backlog gestrichen hat. Zuvor hatte ein Gericht einstweilig entschieden, dass der Golfcarrier die bestellten A350-1000 abnehmen und bezahlen muss. Im August 2022 konnte der europäische Flugzeugbauer insgesamt 39 Verkehrsflugzeuge an 22 Kunden ausliefern. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres waren es 382 Maschinen, die an 62 Abnehmer übergeben wurden. Neubestellungen konnte Airbus im August 2022 keine einzige an Land ziehen. Die bisherige Nettoauslieferungszahl von 380 spiegelt die Reduzierung von zwei Auslieferungen im Dezember 2021 (zwei A350-900 für Aeroflot) wider, für die aufgrund internationaler Sanktionen keine Übertragung möglich war, so Airbus.

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Wizz Air hat HA-LWS aus der Ukraine ausgeflogen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air konnte eines ihrer vier in der Ukraine gestrandeten Verkehrsflugzeuge ausfliegen. Es handelt sich um den Airbus A320 mit der Registrierung HA-LWS, der aufgrund des Krieges seit einigen Monaten in Lwiw festgesessen ist. Dem Carrier ist es gelungen seitens der ukrainischen Behörden eine Sondergenehmigung zu erhalten. Eigentlich ist der Luftraum der Ukraine seit Kriegsbeginn gesperrt. Der Mittelstreckenjet wurde am 13. September 2022 in niedriger Flughöhe ins polnische Kattowitz überstellt. Nun folgt eine umfassende technische Überprüfung. Auf dem Flughafen Kiew-Schuljany befinden sich weiterhin die HA-LWY, HA-LPJ und HA-LPM. Diese sollen sich unbestätigten Informationen nach in unbeschädigtem Zustand befinden. Ob und wann Wizz Air diese Flugzeuge in die Europäische Union zurückholen kann ist völlig offen. Im Gegensatz zu anderen Fluggesellschaften hat Wizz Air die in der Ukraine stationierten Flugzeuge vor Kriegsbeginn nicht ausgeflogen. Man beantragte nach dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation und dem unmittelbar danach verhängten Flugverbot für zivile Maschinen noch den Ausflug, jedoch wurde die Bewilligung versagt. Die Ukraine strebt die Wiederinbetriebnahme des Flughafens Lwiw, der sich in etwa 60 Kilometer von der Grenze zu Polen entfernt befindet, an. In den ersten Kriegstagen wurde dieser Airport wiederholt von der russischen Armee angegriffen. Die Politik der Ukraine vertritt die Ansicht, dass man diesen Airport unter westlichen Sicherheitsgarantien wieder ans Netz bringen könnte.

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Air Transat least vier Airbus A321XLR

Die kanadische Fluggesellschaft Air Transat geht davon aus, dass man ab 2025 die ersten Maschinen des Typs Airbus A321XLR kommerziell einsetzen wird. Man wird vier Einheiten über die Air Lease Corporation beziehen. Die ersten drei A321XLR sollen zwischen 2025 und 2026 übergeben werden. Die vierte Einheit ist für das Jahr 2027 angekündigt, jedoch derzeit lediglich als Option vereinbart. Firmenchef Annick Guérard sieht in der Entscheidung für die XLR-Variante entscheidende Wettbewerbsvorteile, denn man setzt bereits die LR-Variante ein. „Zusammen mit den A321LR bilden die XLRs einen Eckpfeiler des strategischen Plans 2022-2026 von Transat. Diese Flugzeuge können die Qualität unseres Transatlantikprogramms verbessern, indem sie die Anzahl der wöchentlichen Frequenzen bei gleicher Kapazität erhöhen, was ein attraktiveres Angebot für unsere Kunden darstellt“, so der Manager. Zusätzlich zu den A321XLR sollen zwischen 2023 und 2024 fünf weitere A321LR übernommen werden. Damit wird diese Teilflotte auf elf Einheiten anwachsen. Von der nochmals reichweitengesteigerten Version will man nach heutigem Informationsstand vorerst vier Stück in der Flotte haben. Im Langstreckenbereich betreibt man auch elf Airbus A330-200 und einen A330-300.

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Berlin: Egyptair stockt Kairo-Flüge im Winter 2022/23 auf

Das Star-Alliance-Mitglied Egyptair erhöht im Winterflugplan 2022/23 die Präsenz auf dem deutschen Flughafen Berlin-Brandenburg. Künftig wird man die deutsche Hauptstadt sechsmal wöchentlich mit Kairo verbinden. Egyptair erhöht mit Wirksamkeit zum 2. November 2022 die Anzahl der wöchentlichen Umläufe auf sechs. Damit wird man im Winterflugplan 2022/23 täglich, außer an Montagen zwischen den beiden Hauptstädten fliegen. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo zum Einsatz. Dem aktuellen Stand der Dinge nach gibt es am 24. Dezember 2022 eine Ausnahme. An diesem Tag soll laut Auskunft von Egyptair ein Airbus A330-300 auf der Berlin-Strecke eingesetzt werden. Der Carrier begründet dies mit besonders hoher Nachfrage rund um Weihnachten. Derzeit ist noch offen, ob es in der Winterperiode 2022/23 zu weiteren Widebody-Einsätzen auf dieser Route kommen wird.

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Boeing lieferte im August mehr Flugzeuge aus

Boeing hat im August mehr Verkehrsflugzeuge ausgeliefert: Insgesamt übergab der US-Flugzeugbauer laut eigenen Angaben 35 Maschinen an Kunden und damit deutlich mehr als im Vormonat, wo es noch 26 Flieger waren. Während der Großteil im August auf den Problemflieger 737 MAX entfiel, ging zudem der erste Langstreckenflieger 787 „Dreamliner“ seit mehr als einem Jahr wieder an einen Kunden. Zugleich verzeichnete das Management 30 Bestellungen und vier Stornierungen. Der weltgrößte Flugzeugbauer Airbus hatte vergangene Woche bereits bekannt gegeben, im August 39 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben zu haben. Hier verlangsamt sich die Entwicklung: Im Vormonat hatte der Konzern noch 46 Verkehrsjets ausgeliefert, im Juni sogar 60 Stück. Neue Bestellungen kamen im August keine rein. Die Nettobestellungen für dieses Jahr belaufen sich inzwischen auf 388 und die Auslieferungen auf 277 Flugzeuge.

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