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Fehlgeleiteter Koffer: TAP musste unplanmäßige Zwischenlandung einlegen

Der Fluggesellschaft Tap Air Portugal ist am Samstag ein ungeschicktes Missgeschick passiert, denn an Bord von Flug TP5 befand sich ein Gepäckstück ohne zugehörigen Passagier. Bemerkt wurde das Versehen erst nachdem der Airbus A321LR bereits in der Luft war. Seit Terroranschläge mit Hilfe von Koffern, die herrenlos auf Reisen gegangen sind, passiert sind, dürfen keine Gepäckstücke, die keinem Fluggast, der sich an Bord befindet, zugeordnet sind, mitfliegen. Normalerweise nehmen es Airlines mit dieser Vorschrift sehr genau und nehmen aus Sicherheitsgründen auch in Kauf, dass zum Zwecke des Ausladens der Abflug verzögert wird. Am Samstag ist dies in Lissabon aber gehörig schief gelaufen. Der Airbus A321LR mit der Registrierung CS-TXA sollte von Lissabon nach Natal fliegen. Erst nach dem Start ist aufgefallen, dass ein “Irrläufer” an Bord ist. Ein Koffer wurde versehentlich fehlgeleitet und irrtümlich im Frachtraum dieses Flugzeugs verstaut. Nachdem die Piloten über das Missgeschick informiert wurden, entschieden diese sich über Teneriffa zu einer AUsweichlandung auf dem Flughafen Funchal. Dort wurde der fehlgeleitete Koffer ausgeladen. Nach einem routinemäßigen Check wurde die Reise nach Brasilien fortgesetzt. Für die Passagiere hatte dieser Zwischenfall, bei dem sich glücklicherweise herausgestellt hat, dass weder für Crew noch für Fluggäste irgendeine Gefahr bestand, den negativen Begleiteffekt, dass die Ankunft deutlich verspätet erfolgt ist. Nach dem Grundsatz “Safety First” hat die Cockpit-Besatzung vorschriftsmäßig gehandelt und den “Mangel” sofort nach Bekanntwerden behoben. 

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Personalmangel wegen Quarantäne: Qantas reaktiviert A380 im Jänner 2022

Qantas, die größte Fluggesellschaft Australiens, leidet derzeit unter zunehmendem Personalmangel, denn viele Besatzungen befinden sich in Quarantäne. Das führt dazu, dass man bereits im Jänner 2022 den Maschinentyp Airbus A380 wieder in die Luft bringen wird. Eigentlich wollte der Carrier den Superjumbo erst ab etwa Juni/Juli 2022 einsetzen, jedoch befinden sich immer mehr Crews in Quarantäne. Dies hängt damit zusammen, dass in vielen Staaten auch fliegendes Personal nach dem Dienst in eine Absonderung muss. Somit schwindet der verfügbare Stand an Flugbegleitern und Piloten Tag für Tag. Mit dem Wiedereinsatz des Airbus A380 will sich Qantas mehr Flexibilität holen, denn damit können auch die für den Superjumbo ausgebildeten Besatzungsmitglieder wieder eingesetzt werden. Derzeit ist geplant, dass die Strecke Sydney-Los Angeles ab 10. Jänner 2022 mit Airbus A380 bedient wird. Vorerst sind drei Umläufe pro Woche geplant, so Qantas in einer Erklärung. Diese Route wird derzeit überwiegend mit dem Maschinentyp Boeing 787 bedient. Die Regionalregierung von Queensland verlangt aber, dass sich Piloten und Flugbegleiter, die auf internationalen Flügen im Einsatz waren, anschließend für zwei Wochen in Quarantäne begeben. Daraus folgt, dass die verfügbare Personaldecke immer dünner wird. Qantas holt also den Airbus A380 nicht wegen besonders hoher Nachfrage zurück, sondern um akut bevorstehenden Engpässen bei Piloten und Flugbegleitern gegensteuern zu können. Wie bereits erwähnt: Die A380-Crews haben schon länger so gut wie gar nichts zu tun und können nun ihr Comeback im Flugdienst antreten. Vorerst ist vorgesehen, dass von den 12 Superjumbos zunächst eine bis zwei Einheiten reaktiviert werden. Je nach weiterem

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Gatwick: Wizz Air UK expandiert prophylaktisch gegen BA Euroflyer

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air UK beabsichtigt im Frühjahr 2022 vier zusätzliche Airbus A321neo auf dem Flughafen London-Gatwick zu stationieren. Dies wird unter anderem deshalb ermöglicht, weil man aus der Konkursmasse von Norwegian 15 zusätzliche Slotpaare ergattern konnte. In diesem Zusammenhang wird die Gatwick-Basis des pinkfarbenen Billigfliegers auch einige neue Strecken aufnehmen. Wie berichtet: Ab Wien wird man künftig zwei Airports in der Metropolregion der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs anfliegen: Wie gehabt Luton und zusätzlich Gatwick. Auf dem zuerst genannten Airport befindet sich übrigens die offizielle Homebase von Wizz Air UK. Schrittweise will man ab dem 27. März 2022 eine ganze Reihe neuer Ziele ab Gatwick aufnehmen. Nach Faro, Rom-FCO, Mailand-MXP, Palma de Mallorca, Tel Aviv und Wien soll es ab dem 27. März 2022 täglich gehen. Teneriffa Süd soll fünfmal wöchentlich angesteuert werden. Neapel wird der Carrier dreimal pro Woche ansteuern. Ab 28. März 2022 sind zwei wöchentliche Umläufe von Gatwick nach Funchal angekündigt. Einen Tag später soll der Erstflug nach Bari durchgeführt werden. Auch dieses Ziel soll zunächst zweimal pro Woche angeflogen werden. Chania und Podgorica sollen ab dem 7. April 2022 je viermal wöchentlich bedient werden. Ab dem Folgetag sind drei Flüge pro Woche nach Catania geplant. Larnaka soll ab dem 11. April 2022 täglich ab Gatwick angeboten werden. Nach Mykonos geht es ab dem 12. April 2022 viermal pro Woche. Wizz Air UK will sich offensichtlich vorsorglich gegen die neue IAG-Tochter BA Euroflyer in Position bringen. Die neue Airline soll das Kurz- und Mittelstreckengeschäft von British Airways

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EI-DTE: Erster Airbus A320 trägt ITA-Livery

Die Fluggesellschaft ITA Airways hat dem Airbus A320 mit der Registrierung EI-DTE das neue Farbenkleid verpasst. Der Mittelstreckenjet hat im tschechischen Ostrava die bisherige Alitalia-Livery abgelegt und erscheint nun in blau. Auch einen neuen Namen bekommt dieser A320, denn ITA Airways wird ihn auf Paolo Rossi taufen. Der Carrier teilte kürzlich mit, dass man die Flugzeuge zu Ehren von italienischen Sportlern benennen wird. Die EI-DTE ist Unternehmensangaben nach die erste Maschine, die das neue Design des Alitalia-Nachfolgers trägt. Das betroffene Flugzeug wurde im Mai 2009 an Alitalia ausgeliefert und ist somit rund 12,7 Jahre alt. Bestuhlt ist diese Maschine mit 171 Sitzplätzen. ITA Airways beabsichtigt jene Maschinen, die man vom Vorgänger übernommen hat und noch einige Zeit in der Flotte bleiben sollen, in das neue Design umzulackieren. Langfristig setzt man auf neue Flugzeuge, die man bei Airbus bestellt hat sowie weitere, die über Leasinggeber bezogen werden.

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Sommer 2022: Eurowings fliegt mehr Ziele an als je zuvor

Die Fluggesellschaft hat erstmals mehr als 140 Strecken im Aufgebot – und damit mehr Ziele als jemals zuvor. Mit rund 2.500 wöchentlichen Flügen erreicht das Eurowings Angebot bereits wieder fast das Niveau der Zeit vor Corona. Ab Hamburg fliegt Eurowings im Sommer 2022 erstmals die portugiesischen Metropolen Lissabon und Porto sowie die spanischen Ziele Alicante und Bilbao an. Darüber hinaus kommen Reisende ab der Hansestadt erstmals direkt ins italienische Verona und nach Göteborg. Ab Stuttgart erweitert der Carrier das Angebot mit einem Schwerpunkt bei Zielen im Süden Europas: Erstmals im Programm stehen Porto (Portugal), Adana und Kütahya-Zafer (Türkei), Preveza (Griechenland), Tiflis (Georgien) sowie Tivat (Montenegro) und Tunis(Tunesien). Wieder im Flugplan ist auch das rumänische Timisoara. Ab Düsseldorf bietet Eurowings die neu im Winter 2021/22 angeflogenen Destinationen Bergamo, Funchal und Tromsø auch im Sommerflugplan 2022 an. Erstmals geht es mit Eurowings auch von Düsseldorf in die griechische Hafenstadt Volos in der Region Thessalien. Neu im Programm ist die serbische Hauptstadt Belgrad. Darüber hinaus fliegt die Airline auch wieder nach Kosice (Slowakei) und Mostar (Bosnien-Herzegowina). Ab Köln/Bonn fliegt Deutschlands größter Ferienflieger jetzt auch im Sommer auf die Kanareninsel Teneriffa sowie nach Alicante. Nach der Corona-Pause stehen auch die beliebten türkischen Ziele Izmir und Kayseri wieder auf dem Eurowings Flugplan ab Köln/Bonn. Der deutsche Low-Coster bietet auch weiterhin flexible Umbuchungsbedingungen und eine grundsätzliche Rückfluggarantie an: Passagiere können ihre Flüge bis 40 Minuten vor Abflug kostenlos ändern, beliebig oft umbuchen sowie kostenlos auf ein anderes Reiseziel innerhalb Europas wechseln.

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Qatar Airways reicht Klage gegen Airbus ein

Die Fluggesellschaft hat eine Reihe von Maschinen wegen Problemen an der Oberflächenbeschichtung außer Betrieb genommen und die Abnahme weiterer Jets ausgesetzt. Der Flugzeugbauer Airbus wird von Qatar Airways wegen Problemen mit dem Flugzeugtyp A350 geklagt. Die Airline habe am Montag eine Klage gegen Airbus eingereicht. Davor habe es auch schon Anstrengungen seitens der Fluggesellschaft gegeben, die Auseinandersetzung außergerichtlich zu klären. Diese blieben jedoch erfolglos. Es bleibe daher nur eine rasche Beilegung des Streits auf rechtlichem Wege, wie die Presse berichtet. Die Fluggesellschaft gehört zu den wichtigsten Airbus-Kunden und hat bereits 53 Maschinen der A350-Reihe in der Flotte. Weitere 23 sind bestellt. Allerdings hat die Fluggesellschaft des arabischen Emirats Katar eine Reihe von Maschinen des Typs wegen Problemen an der Oberflächenbeschichtung außer Betrieb genommen und im Juni die Abnahme weiterer Jets ausgesetzt. „Das Gerichtsverfahren wurde eingeleitet, um sicherzustellen, dass Airbus nun ohne weitere Verzögerung auf unsere berechtigten Bedenken eingeht“, hieß es nun von der Fluggesellschaft. Airbus hatte zuletzt betont, die Probleme seien nicht sicherheitsrelevant. Diese werde das Unternehmen auch von einem unabhängigen Gutachter rechtlich prüfen lassen. Zwischen dem Rumpf und der Außenlackierung der A350 liegt ein metallisches Gewebe, das gegen Blitzeinschlag schützt. Abhängig von den Betriebsbedingungen treten nach früheren Angaben von Airbus an manchen Flugzeugen des Typs Risse im Lack oder in diesem Gewebe auf.

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Businessjets: Sparfell baut die Flotte weiter aus

Die österreichische Bedarfsfluggesellschaft Sparfell hat ihre Flotte auf 14 Maschinen erweitert. Im kommenden Jahr will man einen Airbus ACJ319 in Betrieb nehmen. Derzeit rechnet man damit, dass es im ersten Quartal soweit sein wird. In den letzten Wochen hat Sparfell mehre Maschinen in die Flotte aufgenommen. Dabei handelt es sich um eine Cessna CJ2+, eine Challenger 350, zwei Falcon 7X und einen ACJ319. Mit der Aufnahme der Challenger 350 in die Flotte etabliert sich die Bombardier Challenger-Familie mit nun insgesamt sieben Flugzeugen als Flaggschiff für Sparfell. „Sparfells Philosophie ist es, maßgeschneiderte Lösungen zu bieten. Dies bedeutet, dass jedem Kunden genau das Flugzeug zur Verfügung gestellt wird, das seinem Bedarf entspricht. Das erklärt, warum wir eine so große Anzahl unterschiedlicher Hersteller und Flugzeugtypen in unserer Flotte haben. Sparfell ist vielseitig, fachkundig und konzentriert sich nicht nur auf einen Typ – wir sind ein Betreiber, der viele verschiedene Flugzeuge verwaltet“, so Edward Queffelec.

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FRA: S7 Airlines fliegt wieder nach Moskau

Ab dem 29. März startet die russische Fluggesellschaft wöchentliche Flüge von Frankfurt nach Moskau (Flughafen Domodedovo) zusätzlich zu den bekannten Flügen nach Novosibirsk (OVB), welche am 2. April wieder starten. Der Carrier wird ab den genannten Terminen den Frankfurter Flughafen jeweils dienstags mit Moskau und samstags mit Novosibirsk verbinden. Bei den Flügen kommen sowohl A320neo als auch Boeing 737-800 zum Einsatz.

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CMA CGM bestellt vier A350F

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte mit der französischen CMA CGM Group einen Kaufvertrag über vier Frachtflugzeuge des Typs A350F abschließen. Damit konnte der Hersteller einen weiteren Neukunden für dieses Muster gewinnen. Unter Berücksichtigung dieser Order soll die Airbus-Frachterflotte auf neun Exemplare steigen. Unter anderem werden hat man vier A330-200F und einen A330-200, der noch konvertiert werden soll. Zuletzt hatte sich auch Singapore Airlines für den A350F entschieden und will damit bestehende Boeing 747-400F ablösen.

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Korean Air erhält Global Traveler Awards

Der Carrier wurde bei den Tested Reader Survey Awards 2021 von Global Traveler als beste Fluggesellschaft für die internationale First Class und als Airline mit dem besten Sitzdesign in der Business Class ausgezeichnet. Die Fluggesellschaft belegte zudem jeweils den zweiten Platz in den Kategorien „Beste transpazifische Airline“, „Beste Airline in Nordasien“ und „Beste Airline Flugbegleiter“. In den Kategorien „Beste Airline Cuisine“ und „Beste Airline Bordservice“ erreichte sie den dritten Rang. Fünfter wurde sie in den Kategorien „Beste Airline Business Class“ und „Bestes Firmenprogramm für Geschäftsreisende“. Aufgrund der guten Platzierungen in den einzelnen Bereichen belegte Korean Air den vierten Platz in der Gesamtwertung „Beste Airline der Welt“. Global Traveler ist ein monatliches Luxusreisemagazin mit Sitz in den USA. Im Rahmen einer jährlichen Umfrage lässt es seine Online- und Offline-Abonnenten über die besten Unternehmen in verschiedenen reisebezogenen Kategorien abstimmen.

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