
Bei Ramp-Check in Linate: BA-Passagiere mussten Sitzauflagen der Exit-Row suchen
Es gibt viele Gründe warum sich der Abflug verzögern kann. Zu diesen zählt auch ein spontaner Ramp-Check durch die lokale Zivilluftfahrtbehörde. Doch, dass Passagiere gebeten werden unter den Sitzauflagen nach einer bestimmten Seriennummer zu suchen, da man andernfalls nicht abheben darf, kommt definitiv nicht alltäglich vor. Am vergangenen Montag, den 5. Feber 2024 wollten Passagiere mit einem von British Airways betriebenen Airbus A320neo von Mailand-Linate nach London-Heathrow fliegen. Doch die Besatzung bekam nach dem Boarding einen überraschenden Besuch von Kontrolleuren der italienischen Zivilluftfahrtbehörde ENAC. Diese führte einen unangekündigten Ramp-Check durch. Soweit noch alles alltäglich, denn spontane Kontrollen sind Teil der täglichen Arbeit der Zivilluftfahrtbehörden und tragen einen erheblichen Teil zur Flugsicherheit bei. Bei europäischen Airlines ist meistens alles in Ordnung oder aber minimale Mängel, die zumeist die Bürokratie betreffen, werden gefunden. Beispielsweise kann es sein, dass mal die Versicherungspolizze nicht an Bord ist. Diese kann dann von der Zentrale per Fax oder E-Mail übermittelt werden und anschließend den Kontrolleuren vorgelegt werden. Dementsprechend gelassen haben die Piloten von Flugbegleiter des British-Airways-Fluges die Kontrolle in Italien genommen. Die meisten Crewmitglieder haben einen solchen Ramp-Check schon unzählige Male miterlebt und immerhin ist der Airbus A320neo, in dem sie sich befanden, gerademal fünf Jahre alt. Grobe technische Mängel sind sehr unwahrscheinlich, zumal die IAG über Wartungsbetriebe mit bestem Ruf verfügt. Doch die ENAC-Kontrolleure wurden fündig und zwar an einer Stelle, die selbst die Mitarbeiter der Zivilluftfahrtbehörde überrascht hat. Falsche Sitzauflagen in der Exit-Row Mit geschultem Blick stellte man fest, dass im Bereich eines Notausgangs






