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Flughafen Berlin setzt auf künstliche Intelligenz am Vorfeld

Am Flughafen Berlin-Brandenburg soll so genannte künstliche Intelligenz im Bereich der Abfertigung künftig eine große Rolle spielen. Als erster deutscher Airport setzt man auf eine spezielle Software, von der man sich Optimierungen erwartet. Der BER will mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz erreichen, dass die Servicequalität, Pünktlichkeit und Effizienz gesteigert werden können. Gleichzeitig sieht man sich als Vorreiter, da man sich als erster deutscher Flughafen für eine solche Software-Lösung entschieden hat. Ob diese sich dauerhaft bewährt, muss aber noch unter Beweis gestellt werden. „Mit stabilen Prozessen und verlässlichen Flugplänen trägt ein Flughafen als Infrastrukturbetreiber zu einem guten Reiseerlebnis der Fluggäste bei. Am BER setzen wir in Zukunft auf eine KI-basierte Lösung, um die Stabilität des Netzwerks und die Pünktlichkeitswerte weiter zu steigern. Wir versprechen uns durch das maschinelle Lernen der Software wertvolle Erkenntnisse, die uns zusätzliche Impulse für eine Weiterentwicklung der Prozesse im operativen Flughafenbetrieb ermöglichen“, erklärt Thomas Hoff Andersson, Chief Operations Officer Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Während sich die zuletzt eingeführten digitalen Produkte des BER primär auf den Terminalbetrieb fokussierten, stehen nun die 49 terminalnahen Vorfeldpositionen des Hauptstadtflughafens im Fokus. Zusammen mit dem Unternehmen Assaia implementiert die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH flächendeckend ein System – die digitale TurnaroundControl-Lösung – mit dem Abfertigungsprozesse auf dem Vorfeld mit Hilfe einer selbst lernenden Software analysiert und relevante Handlungsempfehlungen erteilt werden. Dadurch können die Arbeitsschritte am Flugzeug optimiert werden, was zu einer höheren Stabilität im Flugplan und einer gesteigerten Pünktlichkeit führt. Das Produkt wird in den kommenden Monaten stufenweise eingeführt. Auf dem Vorfeld

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Easyjet Europe nimmt Berlin-Kairo (Sphinx) auf

Die Billigfluggesellschaft Easyjet Europe legt ab Dezember 2023 Nonstopflüge zwischen Berlin-Brandenburg und Kairo (Sphinx Airport) auf. Diese sollen ab 73 Euro (oneway) angeboten werden. In der ägyptischen Hauptstadt steuert der Konzern den Sphinx-Airport, der zur Entlastung des Flughafens Kairo errichtet wurde, an. Ab dem Vereinigten Königreich wurden bereits vor einigen Tagen Nonstop-Flüge zu diesem Airport angekündigt. Gleichzeitig sind es die ersten Flüge des orangefarbenen Lowcosters nach Ägypten. Die ägyptische Hauptstadt Kairo liegt 2.853 Kilometer von Berlin entfernt und befindet sich am oberen Ende des Nildeltas. Aufgrund seiner Funktion als Knotenpunkt zwischen dem Nahen Osten und Afrika ist Kairo ein wichtiges Reise- und Geschäftsziel. Für Reisende bietet die Stadt mit ihren berühmten Pyramiden, darunter die Große Pyramide von Gizeh, eines der sieben Weltwunder der Antike, sowie der Sphinx und dem in diesem Winter eröffnenden Großem Ägyptischen Museum einen tiefen Einblick in die Geschichte des alten Ägyptens. Abgesehen von seinem reichen kulturellen und kulinarischen Erbe ist Kairo auch ein wichtiges Geschäftszentrum, das viele Finanzinstitute und internationale Konferenzen beherbergt. Die Neuaufnahme soll zunächst zweimal wöchentlich bedient werden. Die Durchführung soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag erfolgen. „2Indem Easyjet Kairo zum ersten Mal in ihr Streckennetz aufnimmt, steigern wir die Attraktivität unseres Winterflugplans noch weiter. Ägypten ist eines der wichtigsten Reiseziele für unsere deutschen Kunden. Darüber hinaus spielt Deutschland eine entscheidende Rolle als wichtiger Wirtschafts- und Handelspartner für Ägypten. Mit der Ergänzung unseres Angebots nach Kairo tragen wir auch dazu bei, die Attraktivität des Flughafens Berlin-Brandenburg und seines Angebots an Mittelstreckenzielen deutlich zu

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Tromsø: Norwegian nimmt Berlin, Bergamo und Paris auf

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 drei zusätzliche Destinationen ab Tromsø anzubieten. Dabei handelt es sich um die Ziele Berlin, Bergamo und Paris-Charles de Gaulle.  Die französische Hauptstadt steuert man ab Tromsø im Zeitraum von 15. Jänner bis 29. März 2024 an. Nach Bergamo geht es von 16. Jänner 2024 bis 30. März 2024. Berlin-Brandenburg hat man zwischen 18. Jänner 2024 und 28. März 2024 im Programm. Alle drei Routen sollen jeweils zweimal pro Woche bedient werden. 

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Hohe Standortkosten bremsen Deutschlands Luftverkehr ein

Die Erholung des Luftverkehrs in der Bundesrepublik Deutschland hinkt anderen EU-Staaten, in denen das Vorkrisenaufkommen längst übertroffen wurde, weit hinterher. Eine Ursache hierfür ist auch, dass gerade Billigflieger ihr Angebot zunehmend in andere Staaten verlegen, da die „Nebenkosten“ zu hoch sind. Mittlerweile warnt auch der deutsche Branchenverband. Dass Lowcoster wie Ryanair stets poltern, dass die Gebühren, die zu entrichten sind, zu hoch sind, ist ein alter Hut. Häufig ist dies Medien allenfalls nur noch eine kleine Randnotiz wert, denn die Forderung nach Senkung der Steuern und Abgaben wurde so oft wiederholt, dass es kaum noch eine Erwähnung wert ist. Bei genauer Betrachtung zeigt sich, dass die hohen Standortkosten in Deutschland kein Problem sind, das nur Ryanair hat, sondern generell die gesamte Branche betrifft und die Erholung nach der Corona-Pandemie regelrecht ausbremst. Lange ist es her, aber so ziemlich alle Fluggesellschaften sind vor vielen Jahren gegen die Einführung der Luftverkehrssteuer regelrecht Sturm gelaufen. Damals sollte diese primär der Aufbesserung des Staathaushalts dienen, aber mittlerweile hat man dieser eine Art Pseudo-Öko-Label verpasst, denn das politische Credo lautet „Fliegen muss teurer werden – Klimaschutz“. Ähnlich argumentierte auch Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler im Jahr 2020, denn mitten in der schwersten Krise, die die Luftfahrt je durchgemacht hat, erhöhte man die Flugticketabgabe. Die von ihr für September 2020 angekündigten Mindestpreise wurden übrigens bis heute nicht umgesetzt. Sowohl in Österreich als auch in Deutschland sind Umsteiger weitgehend ausgenommen, so dass der Point-to-Point-Verkehr zur Kasse gebeten wird, jedoch Transferpassagiere von Ausnahmen profitieren können. Nicht alle Passagiere müssen

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Innsbruck: Eurowings stockt Hamburg und Berlin auf

Im Innsbrucker Winterflugplan 2023/24 gibt es in diesem Jahr einige kleinere Neuerungen. Beispielsweise gibt es künftig mehr Flüge von/nach Berlin und Hamburg. Neu ist auch eine von Austrian Airlines angebotene Amsterdam-Verbindung. Die Route Berlin-Innsbruck wird heuer nicht von der AUA, sondern von der Konzernschwester Eurowings bedient. Dahinter dürften primär operative Gründe stecken, denn der deutsche Carrier unterhält auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg eine Basis. Im Winterflugplan 2022/24 flog Austrian Airlines für einige Wochen auf dieser Route, wobei die Tirol-Flüge nach dem Muster Wien-Berlin-Innsbruck-Berlin-Wien durchgeführt wurden. Die Eurowings-Verbindung soll laut vorliegenden Flugplandaten im Zeitraum von 23. Dezember 2023 bis voraussichtlich 9. März 2024 bedient werden. Die Durchführung der Flüge ist für die Verkehrstage Mittwoch und Samstag vorgesehen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresangebot, das von Austrian Airlines durchgeführt wurde, wurden sowohl der Zeitraum der Bedienung als auch die Anzahl der Frequenzen erhöht. „Im Rahmen einer Optimierung des Lufthansa Group Streckennetzes übernimmt Eurowings als Point-to-Point-Carrier mit eigener Basis in Berlin, die Strecke Berlin (BER) – Innsbruck (INN) ab dem Winterflugplan 2023. Zuvor wurde die Strecke von Austrian Airlines bedient. Die Eurowings Flüge auf der Strecke BER-INN starten am 23. Dezember und werden zweimal wöchentlich jeweils mittwochs und samstags angeboten“, erklärt eine Sprecherin von Austrian Airlines gegenüber Aviation.Direct. Zu einer Aufstockung kommt es auf der Eurowings-Route Hamburg-Innsbruck, denn diese wird zusätzlich auch am Verkehrstag Mittwoch bedient. Derzeit ist vorgesehen, dass zwischen 20. Dezember 2023 und 29. März 2024 an den Tagen Mittwoch und Freitag geflogen werden soll. Zusätzlich gibt es ab 2. Dezember 2023

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Flughafen Berlin-Brandenburg mit neuen Taxi-Regeln

Am Flughafen Berlin-Brandenburg gelten für Taxifahrer neue Spielregeln. Damit will man verhindern, dass Taxis, die keine Fahrgäste aufnehmen dürfen, künftig genau dies nicht mehr tun können. Auch soll sich der Verkehrsfluss verbessern. Der Flughafen für die Hauptstadtregion liegt direkt an der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg und ist das Tor zur Welt für die Menschen aus beiden Bundesländern. Durch diese Lage werden täglich zahlreiche Fluggäste mit Taxis aus beiden Bundesländern zum BER gebracht oder dort abgeholt. Die aktuelle Regelung der zuständigen Behörden erlaubt 1.000 Taxis das Aufnehmen von Fahrgästen am Flughafen Berlin Brandenburg (je 500 aus Berlin und dem Landkreis Dahme Spreewald). Die Fahrt mit Gästen zum BER ist allen Taxis erlaubt. Die Flughafengesellschaft und ihre Prozesspartner haben folgende Änderungen an der Infrastruktur für die Taxis sowie prozessuale Optimierungen umgesetzt:

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Flughafen Berlin Brandenburg: Zwei Millionen Passagiere im August 2023

Der Flughafen Berlin Brandenburg konnte im August 2023 ein Passagieraufkommen von 2.2 Millionen Passagieren verzeichnen. Der besagte Airport konnte gegenüber dem letzten Jahr 300.000 Passagiere mehr abfertigen. Der Flughafen Berlin Brandenburg konnte im August sowie im Juli enorme Passagierzahlen realisieren. Der Airport in der Hauptstadt Deutschlands konnte in beiden Monaten jeweils ungefähr 2.2 Millionen Passagiere abfertigen, in Relation zum Vorjahr konnte im August damit ein Plus von 300.000 Fluggästen verwirklicht werden. An das Vor-Corona-Niveau kann der Flughafen Berlin Brandenburg jedoch nicht anknüpfen, im August 2019 konnte man ein Passagieraufkommen in Höhe von 3.2 Millionen Passagieren realisieren.

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Neuer Co-Working-Space am Flughafen Berlin eröffnet

Seit vergangenem Donnerstag steht am Flughafen Berlin-Brandenburg ein Co-Working-Space des Anbieters Nuuuork zur Verfügung. Dieser befindet sich in der Ankunftszone des Terminals 1. „Herzlich willkommen, Nuuuork. Wir freuen uns über den Raum zum Arbeiten sowie für persönliche und virtuelle Treffen am BER. Das kreative Konzept steht für Vielfalt und bereichert mit seinem unkonventionellen Ansatz die Angebote am Hauptstadtflughafen. Am BER ist die Marke ,Nu‘ bereits mit einem Restaurant sowie einem Café vertreten. Ich wünsche dem Team mit seinem Konzept für Co-Working am Flughafen einen weiteren Erfolg“ sagt Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Das Nuuuork befindet sich im Ankunftsbereich 1 des Terminals 1 auf der Ebene E0 und kann sowohl von Mitgliedern als auch von Walk-In-Gästen genutzt werden. Der Co-Working-Space kostet 12 Euro pro Stunde. Für den Konferenzraum werden zumindest 60 Euro pro Stunde fällig.

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Condor verschiebt Berliner Winter-Comeback auf unbestimmte Zeit

Eigentlich wollte die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor im Winterflugplan 2023/24 drei Destinationen ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg anbieten. Dieser Plan wurde auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. Bereits vor einigen Tagen wurde der Verkauf der Flüge von Berlin nach Dubai, Hurghada und Agadir eingestellt. Die Routen waren zunächst „ausgenullt“ und anschließend sind diese aus dem System verschwunden. Das hat auch seinen guten Grund, denn Condor wird mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 die genannten Destinationen nicht ab Berlin-Brandenburg anbieten. Auch kommt es in Stuttgart, Nürnberg und Hamburg zu Veränderungen. Ziele, die bislang unter Condor-Flugnummern (DE) angeboten wurden, werden zumindest in der bevorstehenden Winterperiode 2023/24 als Marabu-Flüge (DI) vermarktet. Ab dem bayerischen und baden-württembergischen Airport kommen von der bulgarischen European Air Charter betriebene Airbus A320 zum Einsatz. In Berlin hat Condor immer wieder Anläufe unternommen, die dazu führen sollten, dass man sich in der kalten Jahreszeit wieder etabliert. Von Erfolg waren diese nicht gekrönt und diesmal sagt man das Comeback noch vor dem ersten Flug ab. Ursprünglich hatte man je fünf wöchentliche Umläufe nach Dubai und Hurghada angekündigt. Nach Agadir sollte es zumindest einmal pro Woche gehen. Eurowings konnte Ryanair- und Easyjet-Kürzungen nicht vollständig kompensieren Der Flughafen Berlin-Brandenburg weist einen im direkten Vergleich mit anderen Airports, ab denen Condor aktiv ist, äußerst hohen Lowcost-Anteil auf. In der Airlinebranche ist durchaus bekannt, dass die Passagiere im Einzugsgebiet des Hauptstadt-Airports als durchaus preissensibel gelten. Dies liegt nicht unbedingt daran, dass die Kaufkraft extrem niedrig wäre, sondern möglicherweise auch daran, dass die potentiellen Kunden in den letzten

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BER verabschiedet Ex-Schönefeld-Terminal mit großem Fest

Am Samstag, den 2. September 2023 wird sich das Terminal 5 des Flughafens Berlin-Brandenburg im Rahmen einer Feier verabschieden. Der ehemalige Flughafen Schönefeld wird damit endgültig vom Netz gehen. Auf dem Parkplatz vor dem stillgelegten Terminal soll ein Festgelände stattfinden. Ab 12 Uhr 00 werden Rundgänge durch die Ex-Schönefeld-Gebäude angeboten. Auch die Besucherterrasse kann genutzt werden. Offiziell wird das von der Gemeinde Schönefeld in Kooperation mit der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH veranstaltete Fest um 14 Uhr von Bürgermeister Christian Hentschel und Flughafenchefin Aletta von Massenbach eröffnet. „Mit dem einstigen Flughafen Berlin-Schönefeld und dem Terminal 5 des BER verbinden sowohl Mitarbeitende des BER als auch ehemalige Passagiere und Besucher viele Erinnerungen. Wir wollen uns am kommenden Samstag würdig von unserem Terminal verabschieden und laden Sie ein, das Gebäude noch einmal zu besichtigen. In Zukunft wird auf diesem Areal ein neues, lebendiges Stadtquartier entstehen, das dem Flughafen BER und der Gemeinde Schönefeld gleichermaßen zugutekommt. Es gibt allen Grund, gemeinsam zu feiern. Sie sind uns herzlich willkommen“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach.

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