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Städtereisen im Aufwind: Analyse der Beliebtesten Europäischen Kurztrips

Städtereisen erfreuen sich bei Europäern wachsender Beliebtheit und haben sich zur bevorzugten Urlaubsform entwickelt. Laut einem aktuellen Bericht der European Travel Commission entscheiden sich 65 Prozent der Europäer für einen urbanen Kurzurlaub, sei es im Inland oder im benachbarten Ausland. Diese Präferenz wird durch die Zahlen von Eurostat untermauert, wonach Kurzreisen von ein bis drei Nächten bereits über 56 Prozent aller Urlaubsreisen ausmachen. Vor diesem Hintergrund hat Tui Musement, ein führender Anbieter von Touren und Aktivitäten, eine Analyse der 30 meistgesuchten europäischen Städte für einen Kurztrip erstellt. Das Ranking, das auf der Auswertung von Google-Suchvolumina basiert, identifiziert jene Metropolen, die mit ihrer Dichte an Kultur, Gastronomie und attraktiven Freizeitmöglichkeiten besonders gut für ein verlängertes Wochenende geeignet sind. Die Ergebnisse zeigen eine klare Dominanz historisch und kulturell reicher Hauptstädte, die den Wunsch der Reisenden nach schnellem kulturellen Eintauchen und vielfältigen Erlebnissen befriedigen. Rom dominiert das Ranking der Wunschziele Die italienische Hauptstadt Rom belegt unangefochten den ersten Platz im Ranking der beliebtesten City-Breaks in Europa. Mit mehr als 525.000 Suchanfragen innerhalb eines Jahres unterstreicht Rom seine Position als faszinierendes Ziel für einen kurzen Aufenthalt. Die Ewige Stadt zieht Besucher mit ihrer einzigartigen Mischung aus antiker Geschichte und römischem Flair an. Das Kolosseum, das Forum Romanum und die Engelsburg sind ebenso Magneten wie der Vatikan mit dem Petersdom und der Sixtinischen Kapelle. Die Möglichkeit, bei einem Bummel über die berühmten Piazzas oder beim Genießen traditioneller römischer Küche in einer Trattoria in die Kultur einzutauchen, macht Rom besonders attraktiv für Reisende mit begrenzter Zeit.

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Grazer Winterflugplan: Neue London-Verbindung und erweiterte Umsteigemöglichkeiten

Der Grazer Flughafen startet am 26. Oktober 2025 in den Winterflugplan 2025/2026. Als wichtigste Neuerung gilt die Wiederaufnahme einer Direktverbindung nach London Gatwick (LGW), die ab dem 21. November dreimal pro Woche durch die British Airways Tochtergesellschaft BA Euroflyer bedient wird. Diese Strecke gilt als wichtiger Schritt zur Stärkung der regionalen Konnektivität, insbesondere für Geschäftsreisende und Touristen. Die Flugdauer beträgt hierbei jeweils rund zwei Stunden und 20 Minuten. Über die neue London-Linie hinaus bietet der Winterflugplan Passagieren eine verbesserte Anbindung an die globale Luftfahrt. Durch die Wiederaufnahme der Winterflüge nach Istanbul Sabiha Gokcen (SAW) stehen Reisenden nun insgesamt sechs große Umsteigeflughäfen zur Verfügung: Frankfurt, München, Wien, Zürich, Düsseldorf und Istanbul. Über diese Drehkreuze sind mit nur einem Umstieg mehr als 200 weltweite Ziele ab Graz erreichbar. Die gestärkte Anbindung an diese zentralen Knotenpunkte ist für die steirische Wirtschaft und als regionale Drehscheibe von Bedeutung. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Direktflüge zu europäischen Metropolen wie Berlin und Hamburg sowie zu beliebten Winter-Badedestinationen. Die Sonnenziele Gran Canaria und Hurghada werden wöchentlich beziehungsweise zweimal wöchentlich angeflogen, während Teneriffa und Antalya ebenfalls wöchentlich erreichbar sind, wenn auch mit kurzen saisonalen Pausen. Darüber hinaus runden verschiedene Reiseveranstalter das Programm mit Sonderflügen ab, darunter Verbindungen nach Lissabon, Malaga, Paphos und Sevilla im späten Herbst und frühen Winter 2025.

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Ryanair kürzt Deutschland-Angebot drastisch wegen hoher Kosten

Die irische Fluggesellschaft Ryanair reduziert ihr Flugangebot in Deutschland massiv. Für den Winterflugplan 2025 werden die Kapazitäten um über 800.000 Sitze gekürzt und 24 Strecken an neun deutschen Flughäfen gestrichen, darunter Standorte wie Berlin, Hamburg und Memmingen. Die Basen Dortmund, Dresden und Leipzig bleiben zudem geschlossen. Damit fällt die Gesamtkapazität der Airline in Deutschland unter das Niveau des Winters 2024. Als Hauptgrund für die Kürzungen nennt Ryanair die hohen Zugangskosten in Deutschland, die das Land im europäischen Vergleich als Luftverkehrsstandort schwächen. Im Fokus der Kritik steht die Luftverkehrssteuer, deren Erhöhung um 24 Prozent im Mai 2024 von der Bundesregierung nicht rückgängig gemacht wurde. Hinzu kommen laut Ryanair stark gestiegene Flugsicherungs-, Sicherheits- und Flughafengebühren. Die Airline bezeichnet Deutschland infolgedessen als einen der sich am schlechtesten erholenden Luftverkehrsmärkte Europas, der mit 88 Prozent des Vorkrisenniveaus hinter anderen EU-Ländern zurückliege, welche teilweise keine Luftverkehrssteuer erheben. Ryanair fordert die Bundesregierung und Verkehrsminister Patrick Schnieder auf, unverzüglich Massnahmen zur Senkung der Abgaben zu ergreifen, da der deutsche Luftverkehrsmarkt ansonsten weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren werde. Der Marketing-Chef von Ryanair, Dara Brady, stellte in Aussicht, dass das Unternehmen bei einer Reduzierung der Kosten bereit sei, 30 zusätzliche Flugzeuge in Deutschland zu stationieren, das Passagieraufkommen auf 34 Millionen Fluggäste zu verdoppeln und über 1.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Branchenverbände teilen die Einschätzung, dass die staatlich veranlassten Mehrkosten die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes erheblich schwächen.

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Flixtrain weitet Fernverkehr aus: Mehr Direktverbindungen und kürzere Fahrzeiten im Winter

Der private Bahnbetreiber Flixtrain baut sein Fernverkehrsangebot mit dem Winterfahrplan 2024/2025 deutlich aus. Ab dem 14. Dezember vergrößert das zur Flix-Gruppe gehörende Unternehmen das gesamte Angebot im Vergleich zum Winter des Vorjahres um rund 15 Prozent. Der Fokus liegt auf der Schaffung von mehr Direktverbindungen sowie der Verkürzung von Reisezeiten auf wichtigen Achsen im deutschen Schienennetz. Reisende auf den Routen zwischen Berlin und südwestdeutschen Zielen profitieren besonders. So sollen die Fahrzeiten auf den Verbindungen nach Stuttgart, Freiburg, Heidelberg und Basel deutlich attraktiver werden. Nach Unternehmensangaben verkürzt sich die Fahrtdauer zwischen Berlin und Freiburg bzw. Basel um rund eine halbe Stunde. Die Verbindung von Berlin nach Stuttgart soll demnach nur noch 5 Stunden und 45 Minuten dauern. Die Taktung wird ebenfalls erhöht: Zwischen Berlin und Frankfurt werden künftig bis zu zehn tägliche Fahrten angeboten, und auf der Achse Berlin–Stuttgart erhöht sich die Anzahl auf bis zu sieben Fahrten pro Tag. Trotz der laufenden Generalsanierung der Strecke Berlin–Hamburg hält Flixtrain das Angebot mit bis zu sechs täglichen Verbindungen aufrecht. Eine wesentliche Neuerung ist die Einführung von Direktverbindungen für bisher umstiegsintensive Routen. Künftig wird es Direktzüge von Hamburg nach Stuttgart, Frankfurt, Erfurt und Halle geben. Insbesondere die Direktverbindung Hamburg–Stuttgart über Berlin ohne Umsteigen soll die Reisezeit von bisher rund zehn Stunden auf etwa 8,5 Stunden reduzieren. Dieses Angebot ist bis zu viermal täglich in beide Richtungen vorgesehen. Die Expansion von Flixtrain, die auf eine zunehmende Nachfrage nach Fernreisen auf der Schiene reagiert, erhöht den Wettbewerbsdruck auf den Marktführer Deutsche Bahn, der weiterhin einen

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Deutschland: Ryanair und Wizz Air streichen zahlreiche Winter-Frequenzen

Die Billigfluglinien Ryanair und Wizz Air reduzieren ihren geplanten Winterflugplan ab deutschen Flughäfen drastisch. Ryanair bestätigte auf Nachfrage „signifikante Kürzungen fast überall in Deutschland“. Die Streichungen betreffen demnach vor allem die Zeiträume November, die ersten Dezemberwochen und den Januar, wobei der Flughafen Memmingen prozentual am stärksten betroffen ist. Flugplanauswertungen zufolge fallen in Deutschland im Januar bis zu 30 Prozent der ursprünglich geplanten Ryanair-Frequenzen weg, wobei große Standorte wie Berlin und Köln ebenfalls deutliche Einschnitte verzeichnen. Die massiven Reduzierungen stehen in direktem Zusammenhang mit dem anhaltenden Streit um die deutschen Standortkosten. Ryanair hatte die Bundesregierung in den vergangenen Monaten mehrfach zur Abschaffung der Luftverkehrsteuer und zur Halbierung der Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren aufgefordert. Im Gegenzug stellte die irische Airline eine Verdoppelung ihres Passagieraufkommens in Deutschland auf 34 Millionen in Aussicht. Die Regierung hatte zwar eine Absenkung der Luftverkehrsteuer im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellt, diese Zusage jedoch zuletzt revidiert. Schon im Sommer hatte Ryanair auf die hohen Abgaben reagiert und das Flugangebot an einigen deutschen Flughäfen gekürzt. Die ungarische Wizz Air zieht ebenfalls nach und passt ihren Winterflugplan von und nach Deutschland nachträglich an. Auch diese Billigfluglinie reduziert zahlreiche Frequenzen an nahezu allen deutschen Standorten. Konkret werden unter anderem Verbindungen an den Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden, Dortmund und Stuttgart gestrichen oder reduziert. Die aktuellen Reduzierungen der beiden Low-Cost-Carrier folgen auf die anhaltende Kritik der gesamten Branche an den im internationalen Vergleich hohen staatlichen Belastungen im deutschen Luftverkehr. Diese Kostenbelastung treibt Fluggesellschaften nachweislich dazu, Kapazitäten in kostengünstigere Märkte außerhalb Deutschlands zu verlagern.

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Ryanair kritisiert hohe Standortkosten in Deutschland scharf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat anläßlich der Veröffentlichung ihres deutschen Verkehrsupdates für August erneut die hohen Zugangskosten am Standort Deutschland scharf kritisiert. Die Airline bezeichnete Deutschland aufgrund der exorbitanten Luftverkehrssteuer sowie der hohen Flugsicherungs-, Sicherheits- und Flughafengebühren als den „am schlechtesten abschneidenden Luftverkehrsmarkt in Europa“. Die Zahlen für August belegten laut Ryanair, daß der deutsche Luftverkehr weiterhin deutlich unter dem Vor-Krisen-Niveau liege. Besonders teure Flughäfen wie Dresden (minus 62 Prozent unter Vorkrisenniveau), Berlin (minus 72 Prozent) und Leipzig (minus 77 Prozent) befänden sich im Sinkflug. Der gesamte deutsche Luftverkehrsmarkt erreichte 2025 nur eine Erholung von 91 Prozent im Vergleich zu 2019. Dies stehe in starkem Gegensatz zu Ländern wie Irland, Ungarn und Polen, die ihre Luftverkehrssteuern abgeschafft und die Zugangskosten gesenkt hätten, um das Wachstum nach der Covid-Krise zu fördern und in denen die Verkehrserholung über 100 Prozent liege. Die Fluggesellschaft moniert das anhaltende Versäumnis der Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag zugesagte Senkung der Zugangskosten umzusetzen. Ryanair fordert die Bundesregierung erneut dringend auf, das Luftverkehrssystem in Deutschland durch die Abschaffung der schädlichen Luftverkehrssteuer und die Senkung von Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren zu sanieren. Der Chief Marketing Officer (CMO) von Ryanair, Dara Brady, kündigte an, daß die Fluggesellschaft andernfalls gezwungen sei, die Kapazität im Winter 2025 weiter zu reduzieren, was die Anbindung und Erholung des Tourismus zusätzlich schwächen werde. Sollte die Regierung jedoch handeln, stellte Ryanair eine Verdoppelung des Verkehrsaufkommens in Aussicht, verbunden mit einer Investition von drei Milliarden US-Dollar in neue Flugzeuge und Strecken.

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Berliner Bürgermeister fordert mehr Langstreckenflüge für den BER

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat seine Kritik an den fehlenden Langstreckenverbindungen am Hauptstadtflughafen BER erneuert. Er forderte eine bessere Anbindung an den internationalen Luftverkehr und warnte vor negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft in ganz Ostdeutschland. In einer Äußerung an die Deutsche Presse-Agentur bezeichnete Wegner den BER als hervorragenden Flughafen, der jedoch vom internationalen Luftverkehr weitgehend abgeschnitten sei. Wegner betonte die Bedeutung eines leistungsfähigen Flughafens für die wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands. Er kündigte an, das Thema bei der Konferenz der ostdeutschen Ministerpräsidenten (MPK) mit Bundeskanzler Friedrich Merz zu besprechen. Der Berliner Politiker sieht in dem Ausbau des Langstreckenangebots auch ein Zeichen der Gerechtigkeit nach 35 Jahren Deutscher Einheit. Die Berliner Wirtschaft und der Tourismussektor haben in der Vergangenheit ebenfalls die unzureichenden Langstreckenverbindungen bemängelt. Die Kritik von Kai Wegner und den ostdeutschen Ländern zielt auf die Bundesregierung. Der Regierende Bürgermeister fordert eine Minimierung der Hemmnisse im Luftverkehr und eine Senkung der Luftverkehrsteuer, um das Flugangebot von Deutschland aus wieder wettbewerbsfähig zu machen. Die Luftverkehrsteuer war erst kürzlich erhöht worden und wird von der Luftfahrtbranche als ein Hauptgrund für die hohen Kosten und die Verlagerung von Flügen an ausländische Flughäfen angesehen. So hatte die Lufthansa Group die deutsche Luftverkehrspolitik als eine der in Europa am wenigsten wettbewerbsfähigen bezeichnet. Trotz der Forderung nach mehr Langstreckenflügen am BER sind die Zahlen des Flughafens nach der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Im Jahr 2024 wurden 23,2 Millionen Passagiere gezählt, während für 2025 ein leichter Anstieg erwartet wird. Allerdings bleibt der Flughafen Berlin hinter den größeren Drehkreuzen

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Verhaftung nach Cyberangriff auf Luftfahrtsoftware: Ermittlungen in Großbritannien

In Verbindung mit dem schwerwiegenden Cyberangriff auf den Luftfahrtdienstleister Collins Aerospace ist in Großbritannien ein Mann verhaftet worden. Die britische National Crime Agency (NCA) gab bekannt, daß ein Mann in den Vierzigern in West Sussex festgenommen wurde. Ihm werden Verstöße gegen den Computer Misuse Act zur Last gelegt. Der Angriff hatte die Gepäck- und Check-in-Systeme vieler Fluggesellschaften betroffen und zu Hunderten von Flugverspätungen geführt, darunter auch in Berlin. Die Festnahme markiert einen wichtigen Schritt in der Aufklärung des Angriffs, der die Anfälligkeit kritischer Infrastrukturen für digitale Bedrohungen einmal mehr verdeutlicht hat. Schaden und Ausmaß des Cyberangriffs Der Angriff auf Collins Aerospace hatte weitreichende Konsequenzen für den globalen Flugverkehr. Das Unternehmen ist ein führender Zulieferer von Softwarelösungen für die Luftfahrtindustrie, und seine Systeme werden von zahlreichen Fluggesellschaften und Flughäfen weltweit genutzt. Die betroffene Software ist zentral für den Betrieb von Gepäckförderanlagen, Check-in-Schaltern und Flugsteig-Management. Als die Systeme ausfielen, mußten viele Prozesse manuell durchgeführt werden, was zu erheblichen Verzögerungen führte. Flughäfen in verschiedenen Ländern meldeten Störungen. In Berlin waren ebenfalls Flüge von den Auswirkungen betroffen, was zu Frustration bei den Reisenden und operativem Chaos führte. Die genaue Zahl der weltweit betroffenen Flüge ist schwer zu beziffern, aber Berichte sprachen von Hunderten von Verspätungen und annullierten Flügen. Der Vorfall zeigte, wie stark die moderne Luftfahrt von der digitalen Infrastruktur abhängt und wie schnell ein Ausfall bei einem einzigen Dienstleister globale Auswirkungen haben kann. Die Angreifer hatten es auf die Schwachstellen in den Systemen von Collins Aerospace abgesehen. Es ist noch unklar, ob es

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Verbot bleibt in Kraft: Brandenburg lehnt Lockerung des Nachtflugverbots am BER ab

Die Brandenburger Landesregierung hat einem Vorschlag von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) für eine Aufweichung des Nachtflugverbots am Flughafen BER eine klare Absage erteilt. Detlef Tabbert (BSW), der Verkehrsminister des Bundeslandes, erklärte im Brandenburger Landtag, daß eine grundsätzliche oder systematische Flexibilisierung der Regelungen definitiv ausgeschlossen sei. Er betonte, daß die Interessen der Anwohner oberste Priorität hätten. Damit bleibt das bestehende, abgestufte Nachtflugverbot in seiner aktuellen Form bestehen, was weiterhin zu Flugumleitungen in Ausnahmefällen führen wird, aber die konsequente Linie der Brandenburger Politik bestätigt. Die geltenden Regelungen und die Debatte um ihre Flexibilisierung Am Flughafen BER gilt ein gestuftes Nachtflugverbot, das den regulären Flugbetrieb zwischen 22.00 Uhr abends und 6.00 Uhr morgens einschränkt. Eine vollständige Ruhezeit herrscht in den fünf Stunden zwischen Mitternacht und 5.00 Uhr. In den Randzeiten, also von 22.30 Uhr bis Mitternacht und von 5.00 Uhr bis 5.30 Uhr, sind Starts und Landungen von lärmarmen Flugzeugen erlaubt. Von 5.30 bis 6.00 Uhr dürfen auch andere Flugzeugtypen starten und landen. Ausgenommen vom Verbot sind ausschließlich Post-, Regierungs-, Vermessungs- und Ambulanzflüge. Die strikte Einhaltung dieser Regelung führt immer wieder dazu, daß Passagierflugzeuge, die mit wenigen Minuten Verspätung ankommen, ihre Landeerlaubnis verlieren und umgeleitet werden müssen. Im vergangenen Jahr waren laut der Flughafengesellschaft rund 50 Flüge von einer Umleitung betroffen, weil ihre geplante Ankunftszeit zwischen 22.00 Uhr und Mitternacht lag. Kai Wegner hatte daher vorgeschlagen, eine Diskussion über Ausnahmen bei geringfügigen Abweichungen zu führen, um Umwege und die damit verbundenen Kosten für die Airlines und Unannehmlichkeiten für die Passagiere zu

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Lufthansa City Airlines expandiert nach Frankfurt

Die junge Fluggesellschaft Lufthansa City Airlines, jüngste Tochter der Lufthansa Group, wird ihr Streckennetz im kommenden Jahr um einen wichtigen Standort erweitern. Im ersten Quartal 2026 plant die Airline, eine Basis am Frankfurter Flughafen einzurichten und von dort aus neue Routen mit Airbus A320 Neo-Flugzeugen anzubieten. Wie das Portal Aero Routes berichtet, sind insgesamt vier neue Destinationen von Frankfurt aus geplant. Die neuen Verbindungen sollen ab Februar 2026 schrittweise aufgenommen werden. Den Anfang macht am 9. Februar eine Strecke nach Manchester, die sechsmal wöchentlich bedient wird. Einen Tag später folgen zwei tägliche Flüge nach Berlin. Ab dem 19. Februar können Reisende einmal pro Woche nach Valencia fliegen. Ab dem 1. März 2026 werden auch Düsseldorf und Málaga in den Flugplan aufgenommen, jeweils mit sieben wöchentlichen Flügen. Die Expansion nach Frankfurt ist ein strategischer Schritt der Lufthansa Group, um das Angebot an ihren beiden Hauptdrehkreuzen Frankfurt und München zu stärken. Während Lufthansa City Airlines den Flugbetrieb zunächst ab München aufgenommen hatte, soll die neue Basis in Frankfurt dazu beitragen, das Geschäft mit Zubringerflügen zu den Interkontinentalstrecken der Lufthansa zu festigen. Die Entscheidung für den Einsatz von Airbus A320 Neo-Flugzeugen auf diesen Routen unterstreicht die Absicht, auch auf Kurz- und Mittelstrecken moderne Flugzeugtypen zu nutzen. Die Flotte von Lufthansa City Airlines soll bis 2028 auf bis zu 40 Flugzeuge anwachsen. Die neuen Routen ergänzen das bestehende Angebot der Lufthansa Group und sollen dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Kurz- und Mittelstreckenmarkt zu erhöhen. Die Airline wurde im Jahr 2023 gegründet, um die

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