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Singapore konvertiert Dreamliner-Order in B777-9

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing und Singapore Airlines haben sich darauf geeinigt, dass eine bestehende Order über 14 B787-10 in elf B777-9 umgewandelt wird. Für den Hersteller dürfte der Deal vorteilhaft sein, denn das 777X-Programm strauchelt. Die Fluggesellschaft trat aufgrund der Corona-Pandemie sowohl mit Airbus als auch mit Boeing in Verhandlungen. Ziel der Gespräche war die Auslieferung von bestellten Flugzeugen nach hinten verschieben zu können. SIngapore Airlines teilte nun mit, dass man sich mit den Amerikanern hinsichtlich einer Konvertierung einig wurde. Unter dem Strich aller Maßnahmen steht, dass Ausgaben in der Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro um einige Jahre verschoben wurden. „Die Vereinbarungen mit Airbus und Boeing sind ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie, um die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu bewältigen“, so Singapore-Airlines-Chef Goh Choon Phong. Betroffen sind die Festbestellungen über 35 Maschinen der A320-Reihe, 15 A350, 31 737-Max, 20 787 und 31 777X.

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Jänner: 21 Boeing 737 Max ausgeliefert

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte im Jänner 2021 insgesamt 26 Maschinen ausliefern. Damit überholte man zum ersten Mal seit zwei Jahren den europäischen Mitbewerber Airbus. Allerdings basiert der Vorsprung von nur fünf Flugzeugen auch auf dem Umstand, dass der „Lagerbestand“ des Musters Boeing 737 Max, das beispielsweise in den USA und Europa die Wiederzulassung erhalten hat, nach und nach verkleinert werden kann. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass 21 von 25 ausgelieferte Maschinen 737 Max waren. Finanziell dürfte dies für Boeing dennoch bedeutsam sein, denn die Schlussraten fallen mit der Übergabe der Flugzeuge an. Unter dem Strich ist dieses Muster aufgrund der beiden fatalen Abstürze, dem daraus resultierenden Flugverbot, den notwendigen Nachbesserungen sowie Entschädigungen an Kunden und Hinterbliebene dennoch ein Verlustgeschäft. Hinsichtlich der Neubestellungen tat sich bei Boeing nicht viel. Man erhielt vier Neubestellungen für die Frachtvariante der Boeing 747-8, jedoch war diese Order schon länger bekannt. Stornierungen kassierte man nur zwei.

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Icelandair will ab Frühjahr 2021 mit Boeing 737-Max fliegen

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair will ab Frühling 2021 sechs Boeing 737 Max reaktivieren. Der Carrier flog im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 376 Millionen U.S.-Dollar ein und musste einen Passagierrückgang von 83 Prozent verzeichnen. Mit Hilfe der Boeing 737 Max will Icelandair im Frühjahr das Netzwerk langsam und vorsichtig hochfahren, kündigt Firmenchef Bogi Nils Bogason an. Derzeit laufen umfangreiche Updates und Pilotenschulungen. Der Carrier geht davon aus, dass die niedrigeren Betriebskosten dieses Musters beim Restart hilfreich sein werden. Seit etwa Dezember 2020 ruht der Großteil des Netzwerks von Icelandair. Nur noch wenige Routen werden niederfrequent bedient. Hintergrund ist die schwache Nachfrage, die primär den harten Einreise- und Quarantänebestimmungen vieler Staaten geschuldet ist.

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Lufthansa: Boeing 747 tritt letzte Reise in die Wüste an

Die D-ABVT, eine Boeing 747-400 der Lufthansa, trat einen Oneway-Flug in die Mojave-Wüste an. Der 23-jährige Jumbojet befand sich zuletzt im Long-Time-Storage, soll jedoch nicht mehr reaktiviert werden und landet nun auf dem „Flugzeugfriedhof“. Zuletzt stand der Vierstrahler in Tarbes, wurde jedoch vor dem vermutlich letzten transatlantischen Flug noch zur Homebase nach Frankfurt am Main geflogen. Zuletzt war die D-ABVT am 19. März 2020 im Einsatz und wurde am 17. Juni 2020 ins Long Time Storage nach Frankreich überstellt. Gestern flog die Boeing 747-400 als LH9923 ferry von Tarbes nach Frankfurt. Heute geht es als LH9922 nach Los Angeles und morgen weiter in die Mojave Wüste. Dort wird sich der Vierstrahler, der im Jahr 1997 ausgeliefert wurde, zu zahlreichen anderen Flugzeugen gesellen. Lufthansa wird diesen Jumbojet nicht mehr reaktivieren. Die Zukunft der Maschine ist ungewiss, jedoch gilt es als wahrscheinlich, dass in absehbarer Zeit die Zerlegung droht.

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Austrian Airlines rechnet mit anhaltend geringer Nachfrage

Aufgrund der sich inflationär ausweitenden Einreise- und Quarantänebestimmungen der verschiedensten Staaten sowie der Lieferschwierigkeiten im Bereich der Impfstoffe, geht Austrian Airlines davon aus, dass die Nachfrage langsamer ansteigen wird aus ursprünglich gedacht. Das hat zur Folge, dass das Angebot kleiner ausfallen wird. Für den Winterflugplan 2020/2021, der noch bis Ende März gilt, war ursprünglich ein Angebot in Höhe von bis zu 50 Prozent im Vergleich zur Vorkrisenzeit geplant. Aktuell liegt die Lufthansa-Tochter jedoch bei nur rund 15 Prozent. In einer Mitarbeiterveranstaltung hat der Vorstand dem Team von Austrian Airlines heute einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen gegeben sowie über langfristige Aussichten gesprochen. „Der kurzfristige Ausblick für die nächsten Monate ist eingetrübt und liegt deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen. Die anhaltenden Reisebeschränkungen und teilweise verschärften Quarantänevorschriften haben leider einen spürbaren Einfluss auf die Flugnachfrage. Aktuell gehen wir aber weiterhin von einer merklichen Markterholung im Sommer aus“, so der neue Austrian Airlines CCO Michael Trestl. „Derzeit bereiten wir uns mit Hochdruck darauf vor, ein attraktives Angebot an Urlaubszielen zusammenzustellen“, erklärt er. Vor allem im touristischen Bereich sind für die warme Jahreszeit Nachholeffekte zu erwarten, darauf bereite sich die Organisation nun vor, heißt es. Auch der Bedarf an Frachtflügen ist weiter groß. „Wir werden versuchen, unser Engagement im Cargo-Geschäft in den kommenden Monaten weiter auszubauen, um die internationalen Lieferketten von und nach Österreich bestmöglich bedienen zu können“. DHC Dash 8-400 und A319 kommen weg – koste es was es wolle Unabhängig davon hält der Vorstand der Austrian Airlines eisern am Beschluss die letzten

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Boeing: Iran Air fragt Auftragsstaus ab

Iran Air bestellte im Jahr 2016 rund 80 Flugzeuge beim US-amerikanischen Flugzeugbauer.  Wenig später verhängte der damalige US-Präsident Donald Trump jedoch scharfe Sanktionen gegen den Iran. Und stornierte so indirekt die Groß-Bestellung der Fluggesellschaft – zumindest schwebt sie seitdem im luftleeren Raum. Mit dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten keimt jetzt wieder Hoffnung auf. Iran Air habe in den letzten Tagen Boeing kontaktiert, um sich über den Status der Order zu erkundigen, so simpleflying.com. Derzeit bremsen verhängte US-Sanktionen die Geschäftsbeziehungen der beiden Länder, sehr zum Leid des Flugzeugherstellers. Denn wie dieser mitteilt, hätte der Deal dem Unternehmen über 16,5 Milliarden US-Dollar eingebracht. Geld, welches Boeing besonders in Corona-Zeiten nötig hat. Bei der Bestellung würde es sich hauptsächlich um Flugzeuge des Typs 737 MAX und 777 handeln.

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Boeing schuldet Corona-Kredit auf Anleihe um

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing betreibt derzeit eine offensichtliche Umschuldung. Der Konzern nahm kurz nach Beginn der Corona-Pandemie ein Darlehen in der Höhe von 13,8 Milliarden U.S.-Dollar auf. Dieses will man nun zumindest teilweise mit dem Erlös einer Anleihe zurückzahlen. Boeing platzierte am 2. Feber 2021 auf dem Kapitalmarkt ein Papier, das rund 9,825 Milliarden U.S.-Dollar in die Kasse spülen soll. Der Verwendungszweck ist kein Geheimnis: Der Hersteller will damit zumindest teilweise den eingangs erwähnten Kredit zurückbezahlen. Somit schuldet Boeing auf eine Kapitalmarkt-Anleihe um. Im Vorjahr schrieb der U.S.-amerikanische Hersteller einen Rekordverlust in der Höhe von 11,9 Milliarden U.S.-Dollar. Die Programme 737 Max 10 und 777X werden sich aufgrund diverser Probleme um zumindest drei Jahre verzögern.

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Smartwings: Comeback der Boeing 737-Max noch im Feber

Die tschechische Smartwings Group geht momentan davon aus, dass die Maschinen des Typs Boeing 737-8 noch im Laufe des Febers wieder kommerziell eingesetzt werden können. Derzeit ist die CSA-Mutter mit der Erfüllung diverser EASA-Auflagen beschäftigt. Eine Sprecherin des Carriers erklärte auch, dass die Maschinen zunächst ab Prag in Richtung Kanaren, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, Kapverden und Funchal fliegen werden. Im April 2021 beabsichtigt man auch Tel Aviv anzufliegen, wobei eingeschränkt wird, dass die Aufnahme von einer möglichen Grenzöffnung Israels abhängig ist. Punktuell sollen die Boeing 737 Max 8 auch auf anderen Strecken zum Einsatz kommen. Vor dem weltweiten Flugverbot übernahm Smartwings sieben Einheiten dieses Typs. Es handelt sich um geleaste Flugzeuge. Sechs weitere Maschinen stehen zur Lieferung an, wobei zwei direkt bestellt wurden und vier über den Lessor GECAS. Ende Jänner 2021 erteilte die europäische Luftfahrtbehörde EASA dem Muster Boeing 737 Max nach langem Verbot die Wiederzulassung. Diese ist allerdings an zahlreiche Auflagen, die sowohl der Hersteller aus auch die Betreiber erfüllen müssen, geknüpft. In den USA und in Brasilien ist dieser Maschinentyp schon im kommerziellen Einsatz.

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Boeing verschiebt auch 737 Max 10 um drei Jahre

Eigentlich sollte die Boeing 737 Max 10 schon im Vorjahr erstmals ausgeliefert werden. Das Muster wird jedoch nicht vor 2023 an den ersten Kunden übergeben werden können. Auch die Max 7 soll später ausgeliefert werden, jedoch noch im Laufe des Jahres 2021. Die größte Variante der Max-Reihe wird nicht vor 2023 in den kommerziellen Einsatz gehen. Dies teilte der U.S.-amerikanische Hersteller mit. Auch die Erstauslieferung der 777X wurde um drei Jahre nach hinten verschoben. „Wir gehen jetzt davon aus, dass die ersten 737 MAX 10- und 777X-Lieferungen im Jahr 2023 erfolgen werden. Dieser Zeitplan spiegelt eine Reihe von Faktoren wider, einschließlich einer aktualisierten Bewertung der globalen Zertifizierungsanforderungen, die durch fortgesetzte Diskussionen mit den Aufsichtsbehörden und der Entscheidung des Managements, Änderungen am Design des Flugzeugs zu treffen, untermauert werden“, so Boeing in einer Medienerklärung. Die Auslieferungen der Max 7 sollen ebenfalls verschoben werden, jedoch vorerst nur im Laufe des Jahre 2021. Offensichtlich will man den Rückstau bei den Modellen Max 8 und Max 9 zuvor abarbeiten.

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777x: Boeing-Orderbuch auf 191 Bestellungen geschrumpft

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat mit dem Modell 777X ein weiteres Problem am Hals, denn das Programm verzögert sich und obendrein hat der Konzern zahlreiche Stornos kassiert. Momentan kann man nur noch 191 Festbestellungen ausweisen. Boeing geht auch davon aus, dass aufgrund der Verzögerung in das Jahr 2023 weitere Abbestellungen folgen könnten. Mittlerweile soll sogar jede dritte Order nicht mehr komplett fix sein. Der Hersteller musste aufgrund der Bilanzierungsregeln bereits jene Bestellungen, die akut gefährdet sind, aus der Pipeline streichen. Das betraf 38 Prozent des Auftragsbestands. Der Flugzeugbauer teilte im Zuge der Präsentation der tiefroten Zahlen des Geschäftsjahres 2020 zwar mit, dass für das 777X-Programm mit einer Sonderbelastung in der Höhe von etwa 6,5 Milliarden U.S.-Dollar zu rechnen ist, doch nun warnte man in einer Börsenmitteilung, dass die Kosten noch höher ausfallen könnten. Explizit nannte man als Risiken Kunden-Stornos und weitere Probleme bei den Flugtests. Airlines könnten von Verträgen zurücktreten Die Verschiebung um drei Jahre ist für die angeschlagene Firmengruppe auch aus einem anderen Grund riskant: In der Regel ist in den Kaufverträgen festgehalten, dass bei einer Verzögerung von mindestens einem Jahr ein kostenloser Vertragsrücktritt erfolgen kann. Genau das könnte einigen Airlines, die ohnehin von der Coronapandemie stark gebeutelt sind, in die Karten spielen, denn geleistete Anzahlungen müssten dann refundiert werden. Emirates Airlines scheint zunehmend das Interesse an der Boeing 777X zu verlieren. Der Konzern befindet sich momentan mit dem Hersteller in Gesprächen, die dazu führen sollen, dass ein erheblicher Teil der Order in das kleinere Modell Boeing 787 umgewandelt

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