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Bratislava: Condor nach Punta Cana abgehoben

Wenige Minuten nach 11 Uhr landete am Samstag eine Boeing 767-300 von Condor am Flughafen Bratislava. Und feierte damit Premiere.  Denn die deutsche Ferienfluggesellschaft flog die Maschine aus Frankfurt ein, um die Nonstop-Verbindung nach Punta Cana heute aufzunehmen. Dieses Ereignis wird mit Sicherheit in die Geschichtsbücher des Airports eingehen. Damit bekommt die slowakische Hauptstadt eine langersehnte Langstrecke – mitten in der CoV-Pandemie. Die Strecke wird in Zusammenarbeit mit lokalen Reiseveranstaltern als sogenannter “Scheduled Charter Service” angeboten. Condor entdeckt damit zum ersten Mal den slowakischen Markt für sich. Die D.ABUC wurde am Samstag, den 27. Februar 2021 unter der Flugnummer DE8510 nach Bratislava überstellt. Am Sonntag machte sich der Condor-Langstreckenjet als DE8510 auf den Weg nach Punta Cana. Damit gibt es erstmals seit sehr langer Zeit wieder Langstreckenflüge ab dem slowakischen Hauptstadtflughafen. Allerdings sind die „Scheduled Charters“ zunächst nur für einige Wochen geplant. Über eine mögliche Fortführung haben die Reiseveranstalter noch nicht entschieden.

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AUA verkauft OE-LAX, OE-LAT und OE-LAW in die USA

Austrian Airlines konnte für jene drei Boeing 767, die ausgeflottet werden sollen, einen Käufer finden. Das auf den Verkauf gebrauchter Ersatzteile spezialisierte Unternehmen MonoCoque Diversified Interests sicherte sich die drei Langstreckenjets. Die OE-LAT soll bereits Anfang März 2021 in Richtung Pinal Airpark in die USA ausgeflogen werden. Im Mai 2021 soll die OE-LAX flogen. Dort droht den AUA-Langstreckenjets die Zerlegung zum Zweck der Ersatzteilgewinnung. Über die Höhe des Kaufpreises haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Die dritte Maschine, die im Paket enthalten ist, ist die OE-LAW. Für diese gibt es noch keinen konkreten Übergabetermin, jedoch soll die Maschine im Laufe des Jahres 2021 ausgeflogen werden „Dass wir alle drei Boeing 767 an einen Abnehmer verkaufen können, ist sehr erfreulich und ein großer Schritt für unsere Flottenumstellung“, sagt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. „Ich bedanke mich bei MonoCoque Diversified Interests für die guten Gespräche und bei unserem Team für den großen Einsatz“. Mit durchschnittlich 28,5 Jahren gehören die drei verkauften B767 zu den ältesten Flugzeugen der Austrian Airlines Flotte. Die verbleibenden drei B767 sind zwischen 20 und 22 Jahre alt. Nach der erfolgten Ausflottung hat Austrian Airlines weiterhin neun Langstreckenjets zur Verfügung, die Österreich mit Destinationen rund um den Globus verbinden werden – von den USA bis in den Fernen Osten. Im Detail sind das sechs Boeing 777 mit über 300 Sitzen sowie drei Boeing 767 mit über 200 Sitzen. „MDI freut sich, das Wachstum seines Portfolios an Passagier- und Frachtflugzeugen mit der Aufnahme von drei Boeing 767-300ER fortzusetzen“, fügt MDI-Managerin

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Condor fliegt nun DHL-Pakete

DHL-Pakete sind momentan für Condor lukrativer als Passagiere. Der Ferienflieger fliegt bis zumindest Ende Mai 2021 mit vier Boeing 767 im Auftrag von Deutsche Post DHL. Die ersten Flüge wurden bereits durchgeführt. Laut Condor werden die Maschinen ab Leipzig/Halle in Richtung Shannon, Mailand-Malpensa und Köln eingesetzt. Es handelt sich eigentlich um Passagierflugzeuge, jedoch wurden seit April 2020 einige Exemplare zu temporären Frachtern umgerüstet. „Wir haben bereits im letzten Jahr vermehrt Cargoflüge durchgeführt und unsere Expertise hier ausgebaut. Wir freuen uns sehr, jetzt auch mit einem so erfahrenen Partner wie DHL Express zusammenzuarbeiten“, erklärt Christian Schmitt, Mitglied der Geschäftsleitung. Der Ferienflieger setzte bereits früh auf Fracht statt Passagiere. Zu Spitzenzeiten waren 14 der 16 Boeing 767 als „Preighter“ im Einsatz. Auch andere Fluggesellschaften, darunter auch Austrian Airlines, haben Sitze aus ihren Maschinen entfernt, um Fracht transportieren zu können. Wie ein „AUA-Preighter“ aussieht, unter diesem Link.

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Icelandair fliegt mit Boeing 767 in die Antarktis

Die Fluggesellschaft Icelandair führt einen Flug von Keflavik in die Antarktis durch. Da die Range der Boeing 767 für die 7.100 Meilen lange Strecke nicht ausreichend ist, wurde in Kapstadt ein Tankstopp eingelegt. Das Flugziel des Langstreckenjets ist die Troll Research Station auf dem Kontinent Antarktis. Erst kürzlich flog Lufthansa den längsten Flug in der Firmengeschichte und brachte Forscher von Deutschland auf die Falkland-Inseln. Eingesetzt wurde ein Airbus A350-900. Die TF-ISN hob am 24. Feber 2021 in Keflavik unter der Flugnummer FI1010 ab. Zunächst flog man nach Kapstadt. Laut Icelandair befanden sich nebst norwegischen Forschern sechs Piloten, 13 Flugbegleiter und ein Mechaniker an Bord. Der Zweck des Fluges ist, dass Wissenschaftler abgeholt und nach Hause geflogen werden. Icelandair hat bereits Erfahrung mit Landungen auf der Eispiste in der Antarktis. Im Jahr 2015 war man in ähnlicher Mission mit einer Boeing 757 in der Antarktis. Damals schrieb der Carrier sogar Luftfahrtgeschichte, denn zum ersten Mal überhaupt landete ein kommerzielles Verkehrsflugzeug auf dem eiskalten Kontinent. Die nachstehende Dokumentation zeigt die Mission des Jahres 2015:

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Smartwings fliegt wieder mit Boeing 737 Max 8

Nach Tui Airlines Belgium setzt nun auch die tschechische Smartwings die Boeing 737 Max 8 wieder im kommerziellen Flugverkehr ein. Der Carrier flog am Donnerstag unter der der Flugnummer QS1152 von Prag nach Malaga. Der Umstand, dass die ersten beiden Passagierflüge, die seit der Aufhebung des Max-Groundings in Europa durchgeführt wurden, in Malaga gelandet sind, ist purer Zufall. Smartwings und Tui Airlines Belgium haben sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht abgesprochen. Eingesetzt wurde die OK-SWE. Die Maschine ist 2,7 Jahre alt, wobei sie den Großteil ihrer bisherigen Laufbahn im Storage verbracht hat. Smartwings durfte – wie alle anderen Max-Operators auch – eine lange Zeit nicht betreiben. Gemeinsam mit Tui Airlines Belgium ist man hinsichtlich der Reaktivierung unter Einhaltung der Auflagen der ESA ganz vorne. „Wir arbeiten seit fast zwei Jahren kontinuierlich mit der EASA und dem Hersteller zusammen, um dieses Flugzeug wieder sicher in Betrieb zu nehmen. Ich vertraue auf die Upgrades und Trainingsmethoden, um die Wiederinbetriebnahme dieses Flugzeugs zu ermöglichen. Ich vertraue der Boeing 737 MAX voll und ganz und betrachte sie als eines der sichersten Flugzeuge“, so Smartwings-Flugbetriebsleiter Tomáš Nevole. In einem anderen Konzernbereich der Smartwings Group gibt es momentan keine Feierstimmung. Die Tochtergesellschaft CSA meldete sämtliche Mitarbeiter beim Arbeitsamt der Tschechischen Republik zur Kündigung an. Am Samstag läuft ein Moratorium, das die Regierung explizit für Luftfahrtunternehmen erlassen hat, aus. Nähere Einzelheiten zum Thema CSA in diesem Artikel.

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Boeing und Airbus bangen um Norwegian-Bestellungen

Sowohl Boeing als auch Airbus könnten um die von Norwegian Air Shuttle getätigten Großbestellungen umfallen. Der Carrier befindet sich in Irland und Norwegen in einem Gläubigerschutzverfahren. Die Airbus-Order stand bereits lange vor der Corona-Pandemie auf der Kippe. Die Bestellung über 88 Maschinen wurde bis dato nicht abgenommen. Aufgrund der chronisch angeschlagenen finanziellen Situation konnte sich Norwegian mit dem europäischen Hersteller auf spätere Liefertermine einigen. Gleichzeitig versuchte man die Maschinen der A320neo-Reihe anderweitig „loszuwerden“, sprich Käufer oder Leasingnehmer wurden gesucht. Im Juni des Vorjahres wurden 97 Festbestellungen für Boeing-Maschinen storniert. Gleichzeitig forderte der angeschlagene Carrier von Boeing Schadenersatz für das Max-Debakel und die Triebwerksprobleme, die bei den Dreamlinern bestanden. Nur noch fünf Boeing 787 und 92 B737-Max werden im Backlog der U.S.-Amerikaner geführt. Nun muss der Hersteller auch um diese bangen. Laut Reuters News wird diese Woche vor dem irischen High Court über die Abweisung zahlreicher Verbindlichkeiten von Norwegian verhandelt. Zu diesen zählen sowohl Leasingverträge als auch Bestellungen. Die treibende Kraft dahinter soll die Fluggesellschaft selbst sein, denn wenn das Gericht die Forderungen ablehnt, fallen Boeing und Airbus um die Orders um. Norwegian selbst will sich zum Medienbericht nicht äußern. Der insolvente Billigflieger verweist darauf, dass der High Court zunächst eine Anhörung durchführt und erst nach der Entscheidung des Gerichts würde man eine öffentliche Stellungnahme abgeben. Sowohl Airbus als auch Boeing verweigerten jeglichen Kommentar zu dieser Causa. Air-Asia-Order wackelt bei Airbus Airbus blüht aus Malaysia noch größeres Ungemach, denn laut Reuters will Air Asia nicht nur spätere Liefertermine, sondern auch einen

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NTSB lässt TWA800-Wrack verschrotten

Das Wrack von TWA-Flug 800, der am 17. Juli 1996 kurz nach dem Start in New York JFK ins Meer gestürzt ist, wurde von der U.S.-amerikanischen Ermittlungsbehörde NTSB zur Verschrottung freigegeben. Die N93119, eine Boeing 747-131, stand seit 1971 in den Diensten von Trans World Airlines. Am 17. Juli 1996 explodierte kurz nach dem Start gegen 20 Uhr 31 Lokalzeit der fast leere Mitteltank des Vierstrahlers. Die Maschine wurde in der Mitte auseinandergerissen. Die offizielle Unfallursache laut NTSB und FBI ist, dass sich im fast leeren Mitteltank ein explosives Treibstoff-Sauerstoff-Gemisch gebildet hat. Da die Maschine rund eine Stunde auf dem Vorfeld stand und dabei die Klimaanlage in Betrieb war, erhitzte diese den Mitteltank auf rund 53 Grad Celsius. Der Flammpunkt des explosiven Gemischs liegt bei nur 38 Grad Celsius. Eine defekte Isolierung an einem Kabelbaum führte dann zu einem Kurzschluss und damit zur Entzündung. Die offizielle Unfallursache ist bis heute massiv umstritten, da Augenzeugen behaupten, dass sie einen Schusskörper gesehen hätten, der in die Maschine eingeschlagen ist. Auch kursiert immer noch die Theorie, dass Terroristen eine Bombe an Bord zur Explosion gebracht haben könnten. Die NTSB sagte im Jahr 2013, dass es weder Hinweise auf eine Rakete noch auf eine Bombe gegeben haben soll. Im Zuge der Unfallermittlungen wurden viele Wrackteile aus dem Meer geborgen und so gut wie möglich wieder zu einer „Boeing 747“ zusammengefügt. Seit dieser Maßnahme stand das Wrack in einem Hangar und wurde von der NTSB auch zu Ausbildungszwecken verwendet. Nach der Digitalisierung sollen die Überreste

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128 Boeing 777-200 müssen am Boden bleiben

Die Fehlfunktion des PW400-112-Triebwerks einer von United Airlines betriebenen Boeing 777-200 hat nun ein Nachspiel. Mehrere Länder haben ein temporäres Flugverbot für dieses Muster mit diesem Antrieb angeordnet. Die FAA verlangt, dass die betroffenen Maschinen umfangreich überprüft werden. Boeing erklärt, dass insgesamt 128 Maschinen betroffen sind. Demnach soll United Airlines der einzige Betreiber in den Vereinigten Staaten sein. Weitere Maschinen sind unter anderem in Südkorea und Japan im Einsatz. Als erster Staat verhängte das Vereinigte Königreich ein Flugverbot für Boeing 777-200 mit PW4000-Triebwerken. Die FAA verlangt, dass die Maschinen bis zum Abschluss einer außerplanmäßigen Überprüfung am Boden bleiben. Hintergrund ist, dass am Samstag eine Fehlfunktion am rechten Triebwerk einer von United Airlines betriebenen 777-200 aufgetreten ist. Dabei wurden Feuer gesichtet und Teile gingen zu Boden. Am Boden entstand bloßer Sachschaden. Verletzte gab es keine, die Maschine konnte sicher in Denver landen. Die U.S.-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA verlangt, dass die mit PW4000-Triebwerken bestückten Boeing 777-200 auf ihre Flugtauglichkeit überprüft werden müssen. Erste Erkenntnisse der Unfalluntersuchung zeigen, „dass die Inspektionsintervalle für die hohlen Lüfterflügel erhöht werden sollten, die einzigartig für dieses Triebwerksmodell sind und nur beim Typ 777 verbaut werden“. FAA-Chef Steve Dickson sagte weiters, dass zwei Lüfterflügen gebrochen sind und sich so Verkleidungsteile lösen konnten. 69 aktive Maschinen betroffen Von den 128 Maschinen, die nun überprüft werden müssen, sind nur 69 Stück im aktiven Dienst. Die verbleibenden 59 Exemplare sind aufgrund der Corona-Pandemie schon länger abgestellt. United Airlines teilte mit, dass die 56 betroffenen Flugzeuge unverzüglich zum Zweck der Überprüfung stillgelegt wurden.

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Verletzte nach B747-Triebwerksproblem über den Niederlanden

Eigentlich wollte Longtail Aviation am Samstag einen Frachtflug von Maastricht nach New York JFK durchführen, doch aufgrund einer Fehlfunktion des Triebwerks 1 endete die Reise auf dem Flughafen Lüttich. Teile gingen zu Boden und verletzten dort laut lokalen Medienberichten zumindest zwei Personen. Die Boeing 747-412BCF mit der Registrierung VQ-BWT sollte als 6T5504 über den Atlantik fliegen, doch über dem niederländischen Meersen trat eine schwere Fehlfunktion des Triebwerks Nummer 1, das sich auf der linken Seite befindet, auf. Einige Teile wurden abgesprengt und richteten am Boden beträchtlichen Schaden an. Beispielsweise gingen diese auf Häuser und Kraftfahrzeuge nieder. Auch sollen sich zumindest zwei Menschen verletzt haben. Die Polizei Maastricht bestätigte vorerst nur, dass eine Dame am Kopf getroffen wurde. Lokale Medien schreiben jedoch auch, dass ein Kind Verbrennungen erlitten haben soll. Der Kapitän funkte “Pan Pan” und entschied sich zur Sicherheitslandung auf dem belgischen Flughafen Lüttich. Die von Longtail Aviation betriebene Boeing 747 ist 30,1 Jahre alt und wird seit November 2020 betrieben. Der Carrier hat seinen Sitz auf den Bermuda Islands. Das durchschnittliche Alter der Flotte beträgt etwa 25 Jahre. Die Ursache der Fehlfunktion ist noch unklar. Die lokalen Unfallermittler haben bereits ihre Arbeit aufgenommen. Die Crew des Frachtflugzeugs wird in Kürze einvernommen werden.

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Air Serbia flottet letzte Aviolet-B737 aus

Die Fluggesellschaft Air Serbia beendet laut lokalen Medienberichten der letzten verbliebenen Exemplare des Typs Boeing 737-300. Diese wurden zuletzt unter der Charter-Marke Aviolet betrieben. Eigentlich war die Ausflottung erst gegen Jahresende vorgesehen. “Der Ausstieg des Flugzeugs B737 aus der nationalen Fluggesellschaft war ursprünglich für Ende dieses Jahres geplant. Eine kleine Anzahl verfügbarer Zyklen blieb in beiden operativen Flugzeugen und der Rückgang des Verkehrsaufkommens beschleunigte die Entscheidung, sie zurückzuziehen”, so ein Sprecher von Air Serbia. Betroffen sind die Maschinen mit den Registrierungen YU-AND, YU-ANI und YU-ANK. Diese wurden in den 1980er Jahren an den Vorgänger JAT ausgeliefert und befinden sich im Eigentum von Air Serbia. In Zukunft will man sich auf den Betrieb von Maschinen der Hersteller Airbus und ATR fokussieren. Bedingt durch die Stilllegung der letzten Flugzeuge, die unter dem Brand Aviolet betrieben wurden, steht auch die Fortführung dieses Brands zur Debatte. Es handelt sich um eine Abteilung von Air Serbia und keine eigenständige Fluggesellschaft.

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