Boeing

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Ex-Latam A350 und Dreamliner unter dem Hammer

Insgesamt 17 Verkehrsflugzeuge, die vormals bei der Latam Airlines Gruppe im Einsatz waren, kommen im Rahmen einer Aktion unter den Hammer. Es handelt sich jedoch nicht um „Altmetall“, denn auch junge Boeing 787 Dreamliner und Airbus A350-900 werden versteigert. Alle 17 Maschinen befinden sich im Eigentum von Skyworks Leasing. Aufgrund des in den Vereinigten Staaten geführten Chapter-11-Verfahrens konnte Latam die betroffenen Jets vorzeitig zurückgeben. Für den Lessor ist das aber ein Problem: Man hat keinen neuen Leasingnehmer. Daher will man die Flugzeuge an den Höchstbietenden verkaufen. Laut Skyworks können Interessierte am 14. April 2021 für nachstehende Maschinen bieten: 2x Airbus A350-900 (ehemalige Registrierungen: PR-XTB, PR-XTA) 4x Boeing 787-9 (ehemalige Registrierungen: CC-BGH, CC-BGG, CC-BGF, CC-BGE) 11x Airbus A321-200 An der Auktion kann grundsätzlich jede interessierte Person, die das notwendige „Kleingeld“ und damit verbundene Sicherheiten nachweisen kann. Der Eigentümer der Flugzeuge stellt auf Anfrage auch Unterlagen zur Verfügung. Personen bzw. Unternehmen, die ein ernsthaftes Kaufinteresse glaubhaft machen können, haben auch die Möglichkeit vor der Auktion eine Besichtigung der Jets zu vereinbaren.

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Icelandair schielt auf den A321XLR

Icelandair führte vor wenigen Tagen als dritte europäische Fluggesellschaft den kommerziellen Comeback-Flug mit Boeing 737 Max 8 durch. Der Carrier hat nun auch den Airbus A321LR und A321XLR ins Auge gefasst. Mit einem der beiden Muster könnten laut Firmenchef Úlfar Steindórsson die in die Jahre gekommenen Boeing 757 ersetzt werden. So ganz sicher ist man sich bei Icelandair aber noch nicht, denn in einem TV-Interview führte der CEO der Airline an, dass auch die Boeing 737 Max 9 im Rennen ist. Man könne diese problemlos auf Keflavik nach Seattle und Orlando einsetzen. Ursprünglich hatte man angenommen, dass die Range dieses Musters nicht ausreichen würde. Steindórsson tritt auch Gerüchten, die besagen, dass die Max-Jets ausgeflottet werden sollen, entgegen. Er macht aber keinen Hehl daraus, dass beim bevorstehenden Ersatz der in die Jahre gekommenen Boeing-757-Teilflotte „höchstwahrscheinlich“ bei Airbus bestellt wird. Er hob die hohe Reichweite der Muster A321LR/XLR hervor und betonte, dass man mit diesem auch Anchorage und Portland anfliegen könnte. Ob es die LR- oder die XLR-Variante wird? Steindórsson ist sich da noch nicht ganz sicher. Eventuell könnte es bei einem attraktiven Preis dann doch die Boeing 737 Max 9 werden. Es stehen jedenfalls drei Boeing 757-300 und 15 757-200 zum Ersatz an. Das Projekt „Flottenerneuerung“ soll in den nächsten Jahren durchgezogen werden. Einen konkreten Termin nannte der Icelandair-Chef nicht.

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Norse Atlantic Airways: Bjørn Kjos wagt das Comeback

Norwegian war über viele Jahre hinweg mit dem Gesicht von Bjørn Kjos verbunden. Der langjährige Firmenchef musste aufgrund anhaltender Verluste, die den Konzern an den Rand der Insolvenz geführt haben, abtreten. Die Corona-Pandemie führte letztlich dazu, dass der Billigflieger, der einst nahezu unaufhaltsam expandierte, in verschiedenen Ländern den Gang zum Insolvenzgericht antreten musste. Nun will Kjos wieder mit einer neuen Airline durchstarten. Dazu verbündete er sich mit Bjørn Tore Larsen, mit dem er bereits Norwegian als Billigflieger gegründet hatte, und rief Norse Atlantic Airways ins Leben. Die Neugründung soll im November 2021 mit Maschinen des Typs Boeing 787 in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika abheben. Das Geschäftsmodell gleicht der gescheiterten Norwegian-Langstrecke. „Wir haben jetzt die historische Gelegenheit, von Anfang an eine neue Fluggesellschaft zu bauen. Wenn die Welt wiedereröffnet wird, wird ein innovativer Billigfluganbieter auf dem interkontinentalen Markt benötigt. Ein Unternehmen, das sich auf umweltfreundlichere Flugzeuge mit geringerem Treibstoffverbrauch konzentriert“, so Firmenchef Bjørn Kjos gegenüber Dagens Naeringsliv. Der als Hauptaktionär und Firmenchef fungierende fügt hinzu: „Wir verfügen über Branchenkenntnisse und haben moderne Dreamliner zu sehr guten Konditionen gesichert. Norse Atlantic Airways bietet den meisten Menschen die Möglichkeit, zwischen den Kontinenten zu reisen, ohne dass dies zu viel kostet.“

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Norwegian meldet auch in den USA Insolvenz an

Die angeschlagene Fluggesellschaft Norwegian und das konzerneigene Leasingunternehmen Arctic Aviation Assets haben in einem weiteren Land Insolvenz angemeldet. Beim sachlich zuständigen Gericht in New York wurde Gläubigerschutz nach Chapter 15 beantragt. Dieser Paragraph ist für ausländische Unternehmen, die Verbindlichkeiten in den Vereinigten Staaten haben, vorgesehen. Air Berlin beantragte im Jahr 2017 ebenfalls ein Chapter-15-Verfahren. Hinter dem Schritt dürfte bei Norwegian und der Leasingtochter wesentlich mehr als ein paar Flugtickets stecken, denn der Konzern ringt mit Boeing um die Annullierung der Boeing 737-Max-Großbestellung. Der Hersteller pocht auf U.S.-amerikanisches Recht. „Der Prüfer in Irland und der Rekonstrukteur in Norwegen sind beide der Ansicht, dass dieser Plan im Interesse der Gläubiger und Aktionäre des Unternehmens liegt. Dies ist ein wichtiger Meilenstein bei der Sicherung der Zukunft Norwegians“, erklärt Konzernchef Jacob Schram. Zu den in den USA ansässigen Vermögenswerten, die Norwegian abschotten möchte, gehören Flugzeuge am Boden auf US-amerikanischen Flughäfen, 2,5 Millionen U.S.-Dollar in bar und Forderungen sowie eine Rückerstattung in Höhe von 16 Millionen U.S.-Dollar, die vom Internal Revenue Service fällig wird. Die erste Anhörung wird am 27. April 2021 stattfinden. Norwegian und Arctic Aviation Assests könnten mit diesem Verfahren auch versuchen ihr U.S.-Vermögen vor einem möglichen Zugriff durch Boeing zu schützen. Mit Airbus wurde man sich über die Streichung der A320neo-Order einig, mit den U.S.-Amerikanern befindet man sich noch im Clinch. Es ist anzunehmen, dass es noch zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen wird.

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Schlappe für Airbus: Southwest bleibt Boeing treu

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest Airlines steht laut lokalen Medienberichten unmittelbar vor einer Großbestellung für das Muster Boeing 737 Max 7. Zuvor hatte man alternativ auch den Airbus A220-300 evaluiert, sich jedoch nun dafür entschieden dem Stammhersteller treu zu bleiben. Southwest Airlines ist mit 742 Exemplaren verschiedener Varianten der Boeing 737 der mit Abstand größte Operator und damit wichtigste Kunde des Herstellers. Damit hat die Entscheidung, dass die bestehende 737-Max-7 Order über 52 Exemplare aufgestockt werden soll, besonderes Prestige für Boeing. Airbus konnte mit dem A220-300 nicht punkten. In den nächsten Jahren will Southwest die 481 Boeing 737-700 ersetzen. Derzeit ist man neben Westjet der einzige Großkunde für die Max-7. Es ist damit zu rechnen, dass die Airline aus Dallas zahlreiche Exemplare nachbestellen wird. Die Grundsatzentscheidung soll laut lokalen Medien dazu führen, dass zunächst 100 Maschinen nachbestellt werden. Auf die Auslieferung wird Southwest allerdings einige Zeit warten müssen, denn in diesem Programm gibt es Verzögerungen.

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CSA gibt alle ATRs ab

CSA Czech Airlines hat beschlossen, alle fünf ATR72-500 aus dem Verkehr zu ziehen. Der letzte Flug mit einem Turboprop-Regionalflieger fand vor wenigen Tagen statt – am 4. März ging es über Stockholm/Arlanda zurück in die tschechische Hauptstadt. Das berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Nach dem Ausscheiden der ATRs hält die Fluggesellschaft weiterhin einen Airbus A319-100 und einen A320-200 in den eigenen Reihen. Darüber hinaus wird CSA von Eigentümer Smartwings eine Boeing 737-800 im Wet-Lease betreiben. CSA Czech Airlines ist pleite und hat die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bereits vor wenigen Wochen beantragt. Der Carrier baute bereits rund 300 Mitarbeiter ab und meldete die übrigen 430 Beschäftigten zur Kündigung beim Arbeitsamt an. Der Flugbetrieb soll aber nach wie vor aufrechterhalten werden.

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TIA: Direktflüge nach Dubai stehen in den Startlöchern

Gute Nachrichten für den Tirana International Airport: Flydubai startet noch in diesem Monat seine Direktflüge nach Dubai.  Der staatliche Billig-Flieger wird die albanische Hauptstadt ab dem 28. März mit dem Emirat verbinden. Die Route wird zweimal wöchentlich, donnerstags und sonntags, bedient. Die Flüge starten um 13.30 Uhr in TIA und landen um 21.55 Uhr Ortszeit in DXB. Der Rückflug ist wesentlich kürzer – nach knapp fünf Stunden setzt die Maschine schon zur Landung an.  Zum Einsatz kommt eine Boeing 737. Auch dem Flughafen Tirana nahm die CoV-Krise sämtlichen Wind aus den Segeln. Umso erfreulicher, dass Flydubai die Strecke neu aufnimmt.

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Wilson: „Ryanair-Kurzstrecke wird sich schnell erholen“

Die Ryanair Group geht davon aus, dass sich das Kurzstreckengeschäft rasch wieder erholen wird. Demnach setzt die Konzernführung im Sommer 2021 verstärkt auf dieses Segment. Auch in Deutschland will man wieder expandieren, kündigte Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson im Rahmen einer Veranstaltung der virtuellen ITB Now an. Viele Worte des Geschäftsführers der irischen Fluggesellschaft erinnern an jene, die Konzernchef Michael O’Leary seit dem Beginn der Corona-Pandemie regelrecht wie ein Leierkasten wiederholt. Mit billigen Preisen werde man die Passagiere zum Reisen animieren. Doch Wilson machte auch eine unterschwellige Ansage an die Flughäfen, denn man wird dort hinfliegen, wo man „gute Konditionen“ geboten bekommt. Dies ruft durchaus in Erinnerung, dass sich die Tochtergesellschaft Laudamotion aus Düsseldorf mit der Begründung zu hoher Kosten zurückgezogen hat. Der Konzern behauptete damals, dass preislich kein Entgegenkommen gewährt wurde. Daher schloss man kurzerhand die Basis und kündigte alle Lauda-Beschäftigten. Viele zogen vor Gericht und zwischenzeitlich sind auch erste Urteile da, die zu Gunsten des Arbeitgebers ausgefallen sind. In Wien stellte Lauda-Europe-Chef David O’Brien mit der Begründung hoher Flughafenkosten ebenfalls Kürzungen in den Raum. Derzeit ist das Reisen auch innerhalb der Europäischen Union durchaus kompliziert, denn der Flickenteppich an Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie teilweise geschlossene Grenzen machen es kompliziert. Die deutsche Bundesregierung fährt weiterhin die Taktik das Reisen in der Öffentlichkeit zu stigmatisieren. Dennoch sieht Eddie Wilson Licht am Ende des Tunnels. Die Hoffnung schöpft er aus den voranschreitenden Impfungen gegen Covid-19. Billige Tickets und Boeing 737 Max 200 sollen es richten Mittelfristig will Ryanair auch in Deutschland wieder wachsen.

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Feber 2021: Boeing mit positiver Auftragsbilanz

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte im Feber 2021 erstmals seit langer Zeit mehr Neubestellungen als Stornierungen an Land ziehen. Man verkaufte 82 Maschinen, kassierte jedoch auch 51 Stornos. Ausgeliefert wurden insgesamt 22 Verkehrsflugzeuge. Die überwiegende Mehrheit betrifft den Lagerbestand der Boeing 737-Max, die seit Feber 2021 auch in Europa wieder im kommerziellen Einsatz steht. Zuletzt reaktivierte am Montag Icelandair dieses Muster. Bei Boeing steht der Großauftrag von Norwegian Air Shuttle akut auf der Kippe. Das insolvente Unternehmen will die Maschinen des Typs Boeing 737 Max nicht mehr abnehmen bzw. einsetzen. Im Rahmen des in Irland geführten Insolvenzverfahrens will der Billigflieger die Großbestellung loswerden. Der Hersteller pocht allerdings auf die Vereinigten Staaten als Gerichtsstand und wird möglicherweise dort vor Gericht ziehen.

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737 Max kann wieder in Saudi Arabien starten

Saudi-Arabien erlaubt wieder Flüge mit dem Krisenflieger von Boeing. Die zuständige Zulassungsbehörde genehmigte den Antrag des Flugzeugherstellers bereits am 28. Februar. Diese Entscheidung wirke sich nicht direkt auf saudische Fluggesellschaften aus, da derzeit keine von ihnen eine Boeing 737 Max in ihren Reihen hält. Das berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Vielmehr sind es ausländische Fluglinien, die ab sofort den Flugzeugtyp wieder einsetzen werden. Vor allem bei Flydubai würden elf elf Boeing 737-8 und drei Boeing 737-9 auf ihren Einsatz warten. 

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