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Malta Air: Erste B737 Max 200 verlässt die Endmontage

Die erste für die Ryanair-Tochter Malta Air bestimmte Boeing 737 Max 200 hat nun die Werkshalle in Renton verlassen. Die Maschine trägt die Seriennummer 8003 und die temporäre Registierung N1786B. Dieses Flugzeug ist das erste, das die Livery von Malta Air tragen wird. Noch ist diese – wie untenstehende Fotos zeigen – nicht vollständig sichtbar. Auf der Heckflosse kann allerdings bereits das Logo der maltesischen Ryanair-Tochter erkannt werden. Die Winglets zeigen den Schriftzug „Malta“ in Blockbuchstaben. Mit der Einführung der Boeing 737 Max 200 werden Buzz und Malta Air ein eigenes Farbenkleid bekommen. Die momentan vom polnischen bzw. maltesischen Ableger betriebenen 737-800 sind in den Farben von Ryanair lackiert. Derzeit ist Lauda Europe das einzige Konzernmitglied, das Maschinen in eigener Livery betreibt. Dabei handelt es sich um Airbus A320. Die von Österreich nach Malta umgezogene Airline ist der einzige Airbus-Operator innerhalb der Ryanair Group.

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FlyArmenia-Landung im Iran im Fokus der Behörden

Am 21. Feber 2021 landete die von FlyArmenia Airways betriebene Boeing 737-300 mit der Registrierung EK-FAA Teheran. Zuvor sollte die Maschine von Armenien nach Estland und dann nach Gostomel geflogen werden. Die Maschine soll sich in nicht flugbereitem Zustand befunden haben, erhielt jedoch zu Wartungszwecken eine Ausnahmebewilligung von der Ukraine erteilt. Angemeldet war, dass die EK-FAA in Gostomel gewartet und damit flugtauglich gemacht wird. Anschließend sollte der Mittelstreckenjet wieder nach Armenien überstellt werden. Doch es kam ganz anders, denn die Maschine flog nach Varna und nahm dann –zumindest offiziell – Kurs auf Sharjah in dem Vereinigten Arabischen Emiraten. Gelandet wurde aber in Therean. Laut der Luftfahrtbehörde der Ukraine wurde die Ausnahmebewilligung missachtet, denn weder der Flug nach Verna, noch nach Teheran waren genehmigt. Lokale Medien im Iran berichten, dass das Flugzeug für eine Fluggesellschaft im Iran bestimmt sein soll. Armenien hat nun eine offizielle Untersuchung gegen Fly Armenia Airways eingeleitet. Im Extremfall könnte dem jungen Luftfahrtunternehmen der Entzug von AOC und Betriebsgenehmigung drohen. Die betroffene Boeing 737-300 befindet sich weiterhin auf dem Flughafen Teheran. Es ist noch unklar, ob diese den Iran jemals wieder verlassen wird. Armenien ermittelt auch in die Richtung, dass die Maschine dorthin verkauft worden sein könnte. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich das abgeschottete Land über dubiose Konstruktionen Flugzeuge beschafft, um das Embargo umgehen zu können. So sind über Zwischenhändler selbst Lufthansa-Maschinen in den Iran gelangt. Gegenüber CH-Aviation.com erklärte ein mit der Vertretung von FlyArmenia Airways beauftragter Rechtsanwalt, dass die Situation auf die „Fälschung

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Airbus/Boeing-Streit: EU und USA setzen Strafzölle aus

Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten von Amerika haben sich darauf geeinigt, dass die gegenseitigen Strafzölle im Handelsstreit zwischen Airbus und Boeing vorübergehend ausgesetzt werden. Dies haben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und U.S.-Präsident Joe Biden vereinbart. Die beiden Flugzeugbauer werfen sich gegenseitig illegale staatliche Beihilfen vor. Die WTO bewilligte in den vielen Verfahren Strafzölle, die sich sowohl gegen die EU als auch gegen die USA richten. Die europäische Seite hoffte darauf, dass mit dem Wechsel im Weißen Haus die Möglichkeit zu Verhandlungen, die zur Beilegung des Streits führen könnten, bestehen. In einer gemeinsamen Mitteilung sehen die USA und die EU die Einigung auf die temporäre Aussetzung der Strafzölle als wichtiges Zeichen für einen „Neuanfang der Beziehungen“. Die Einigung soll in Kraft treten sobald die notwendigen staatsrechtlichen Schritte abgeschlossen sind. Diese sollen zeitnah auf den Weg gebracht werden. „Das ist eine ausgezeichnete Nachricht für Unternehmen und Industrie auf beiden Seiten des Atlantiks und ein sehr positives Signal für unsere wirtschaftliche Zusammenarbeit in den kommenden Jahren“, erklärt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. U.S.-Präsident Joe Biden schließt sich den Worten an und fügt hinzu, dass er die Beziehungen mit der EU „reparieren und wiederbeleben wolle“.

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Norwegian schreibt Boeing 737-Max-Order ab

Die insolvente Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle bestätigte, dass man die bestellten Maschinen des Typs Boeing 737 Max weder abnehmen noch im Flugbetrieb einsetzen wird. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Billigflieger das Gläubigerschutzverfahren positiv abschließen kann. Sollte das nicht der Fall sein, so blüht Norwegian Air Shuttle im zweiten Quartal 2021 die Liquidation. Der Carrier verschuldete sich bereits lange vor der Corona-Pandemie mit einer aggressiven Expansion enorm. Allein im vierten Quartal des Jahres 2020 schrieb man einen Verlust in der Höhe von 1,95 Milliarden U.S.-Dollar. Sowohl in Irland als auch in Norwegen befindet man sich unter Gläubigerschutz. Eine Einigung über das Storno der Großbestellung konnte man Boeing bislang nicht erzielen. Die Airbus-Order wurde man jedoch los. Das Unternehmen schreibt nun die bereits an beide Hersteller geleisteten Anzahlungen ab. Man habe keine Alternative, da man mit Boeing noch zu keiner Einigung gekommen ist. In Irland versucht man diese über ein Gerichtsverfahren zu erreichen, doch Boeing pocht auf den Standort USA. Mittlerweile droht selbst die Zwangsversteigerung von zehn B737-800.

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Ukraine: Bees Airlines will noch im März 2021 abheben

Das ukrainische Airline-Start-Up Bees Airline hat die ersten beiden Maschinen des Typs Boeing 737-800 übernommen. Der Carrier hat bislang AOC und Betriebsbewilligung noch nicht erteilt bekommen, befindet sich eigenen Angaben jedoch kurz vor dem Erhalt der Zertifikate. Beide Maschinen sind geleast und waren laut CH-Aviation.com vormals bei Ukraine International im Einsatz. Die Homebase des Carriers ist der Flughafen Kiew-Schuljany, der sich im Gegensatz zu Borispil innerhalb des Stadtgebiets der Hauptstadt der Ukraine befindet. Hier unterhält beispielsweise Wizz Air eine Basis, weshalb mit starkem Wettbewerb zu rechnen ist. Die UR-URB wurde bereits nach Schuljany überführt. Die UR-URA befindet ist laut CH-Aviation.com weiterhin in Rzeszow (Polen) abgestellt. Beide Maschinen wurden im Jahr 2010 gefertigt. Bees Airlines will unmittelbar nach dem Erhalt den Flugbetrieb aufnehmen und Charterflüge im Auftrag eines Tour Operators nach Marsa Alam und Mombasa durchführen.

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Abschied: Austrian Airlines fliegt die OE-LAT aus

Die Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAT wird am Mittwoch ihre letzte Reise unter Austrian-Airlines-Flugnummer OS1411 antreten. Die Maschine wird zunächst nach Bangor zur Verzollung überstellt. Der Carrier gab vor wenigen Tagen bekannt, dass die drei Boeing 767-300ER mit den Registrierungen OE-LAT, OE-LAX und OE-LAW an das auf die Gewinnung gebrauchter Ersatzteile spezialisierte Unternehmen MonoCoque Diversified Interests verkauft wurden. Die genannten Flugzeuge werden schrittweise in die Vereinigten Staaten auf den Pinal Airpark überstellt. Die OE-LAT wird nach der Verzollung, die im Bundesstaat Maine durchgeführt wird, ihre allerletzte Reise nach Arizona antreten. Dort steht dem Langstreckenjet die Zerlegung zum Zweck der Gewinnung von Ersatzteilen bevor. Laut Austrian Airlines war die Maschine rechnerisch 15 Jahre in der Luft. Seit 1991 hat der Flieger über 19.000 Landungen und rund 133.000 Flugstunden absolviert. Maschine wurde 1991 an Lauda Air ausgeliefert Ursprünglich wurde die OE-LAT im Jahr 1991 an Lauda Air ausgeliefert. Zur AUA-Flotte stieß diese Boeing 767-300ER im Jahr 2004, denn damals wurde der Flugbetrieb der einige Jahre zuvor übernommenen Lauda Air in jenen von Austrian Airlines fusioniert. Die Tochtergesellschaft existierte jedoch noch einige Jahre samt eigenen Zertifikaten, führte jedoch keine Langstreckenflüge mehr durch. Vor dem letzten Abflug der OE-LAT aus Wien wurde die Maschine noch gebührend verabschiedet. Mitarbeiter der Austrian Airlines Technik schrieben Grußbotschaften an die Bugfahrwerkstür des Fliegers. Auch die Austrian Airlines Crew, welche die Maschine überstellt, sagte vor dem Start noch einmal „Servus“. Die OE-LAT ist die erste von drei Boeing 767-300ER, welche die Austrian Airlines Flotte dieses Jahr verlassen. Der

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Australien: Boeing 737 Max darf wieder fliegen

Boeings krisengeschüttelte 737-Max erhielt Ende Feber 2021 in Australien die Wiederzulassung. Derzeit gibt es auf dem südlichen Kontinent keinen Operator dieses Musters, so dass sich die Auswirkungen der Aufhebung des Flugverbots in sehr eng gesteckten Grenzen halten. Die chinesische Zivilluftfahrtbehörde hält weiterhin am Grounding fest. Derzeit ist nicht absehbar wann das Flugverbot aufgehoben werden könnte. Für Boeing ist China ein äußerst wichtiger Markt, da man hier sehr viele Maschinen absetzen konnte. In Australien wartet Virgin Australia auf die Auslieferung von 25 Boeing 737-Max-10. Aufgrund der Verzögerungen ist nicht damit zu rechnen, dass die erste Einheit vor Mitte 2023 übergeben werden kann. Andere fixe Bestellungen hat Boeing auf diesem Kontinent nicht. Laut CASA dürfen nun Fiji Airways und Singapore Airlines (Silk Air) mit Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8 nach Australien fliegen. Da die Angebote derzeit stark ausgedünnt bzw. pausiert sind, wird die Max auf dem südlichen Kontinent ein eher seltener Gast blieben.

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Saudia will 70 neue Flugzeuge kaufen

Saudia befindet sich derzeit sowohl mit Airbus als auch in Boeing in intensiven Gesprächen über mögliche Großbestellungen. Laut lokalen Medienberichten organisierte sich der Carrier drei Milliarden U.S.-Dollar und will damit bis zu 70 neue Flugzeuge kaufen. Der Zeitpunkt für diese Order könnte der Fluggesellschaft aus Saudi-Arabien durchaus große Rabatte bringen, denn beide Hersteller konnten im Jahr 2020 nur wenige Neubestellungen an Land ziehen. Besonders Boeing kassierte viele Stornierungen, wobei die überwiegende Mehrheit das Krisenmuster 737-Max betraf. Saudia interessiert sich besonders für die Muster Airbus A321, Boeing 777 und 787. Allerdings könnte es auch zu einer Bestellung des jeweiligen Konkurrenzmusters kommen. Derzeit gibt man sich äußerst verschlossen und bestätigt gegenüber lokalen Medien lediglich, dass man 70 neue Flugzeuge beschaffen will. Somit ist unklar wie sich eine mögliche Order genau verteilen könnte.

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United bestellt 25 weitere Boeing 737 Max

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer konnte 25 weitere Maschinen des Typs Boeing 737 Max an United Airlines verkaufen. Diese sollen ab 2023 ausgeliefert werden. Die Teilflotte soll in den nächsten beiden Jahren auf 94 Exemplare ausgebaut werden. Das krisengeschüttelte Muster hielt aufgrund von zwei fatalen Abstürzen, die 346 Menschen das Leben gekostet haben, ein längeres Flugverbot. Es kamen zahlreiche unschöne Details ans Tageslicht. Zahlreiche Luftfahrtbehörden, darunter die FAA und die EASA, haben unter Auflagen und Nachbesserungen die Wiederzulassung erteilt. Tui Airlines Belgium setzt als erste europäische Airline dieses Muster wieder kommerziell ein. Wenige Tage später zog auch Smartwings nach. Beide Fluggesellschaften führten ihren „Max-Comeback“-Flug nach Malaga durch. Dieser Umstand ist jedoch nur zufällig.

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KLM flog nach Vogelschlag drei Stunden über Europa

Es gibt nur wenige Vogelarten, die auf einer Höhe von 35.000 Fuß fliegen können, doch eine Boeing 777-200ER von KLM scheint am Sonntag mit genau einem solchen Tier Bekanntschaft gemacht zu haben. Die Maschine befand sich auf dem Weg nach Sansibar und kehrte über Kreta um. Offiziellen Angaben nach erlitt die PH-BQD auf Reiseflughöhe nach etwa drei Stunden Flugzeit einen Vogelschlag. Da sich in der Höhe von rund 36.000 Fuß aber nur sehr wenige fliegende Lebewesen aufhalten, kommen solche Vorfälle extrem selten vor. In niederländischen Medien wird sogar darüber spekuliert, dass sich der Birdstrike schon nach dem Start in Amsterdam ereignet haben könnte. Ein Foto zeigt, dass das betroffene Triebwerk eine kleine Delle hat. Diese lässt auf den Zusammenstoß mit einem Objekt, beispielsweise mit einem Vogel, schließen. Allerdings ist schleierhaft warum KLM nach dem Birdstrike, der sich auf 35.000 Fuß Höhe ereignet haben soll, stolze drei Stunden zurück nach Amsterdam flog anstatt auf einem der zahlreichen nahegelegen Flughäfen zu landen. Für die Passagiere war der Vorfall besonders ärgerlich, denn diese befanden sich rund sechs Stunden in der Luft und kamen nicht im ersehnten Sansibar, sondern wieder in Amsterdam an. Eine Sicherheitsgefährdung bestand der aktuellen Informationslage nach nicht. Die Reisenden wurden auf andere Flüge umgebucht.

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