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Emirates: Comeback der gesamten Flotte noch in diesem Jahr

Emirates rechnet damit, bis Ende des Jahres alle A380 und Boeing 777 ihrer Flotte wieder einzusetzen. Die Golf-Airline blickt optimistisch in die Zukunft. Geschäftsführer Tim Clark erwarte eine zunehmende wirtschaftliche Erholung im neuen Jahr. Das schreibt die internationale Nachrichtenagentur Reuters. Besonders der Impfstoff würde dem britischen Manager, der der seinen Ruhestand verschoben hat, um die Fluggesellschaft durch die Krise zu manövrieren, Hoffnung machen. Emirates fliegt derzeit in abgespeckter Form durch die Welt. Nur 17 seiner insgesamt 115 Airbus A380-Maschinen sind im Einsatz. Im Vergleich dazu sind 137 der 160 Boeing 777-Flieger in der Luft, wobei einige Passagierjets zu Frachtflugzeugen umgebaut wurden.

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Air Europa übernimmt 14 Boeing 737 Max 8 und zwei Dreamliner später

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird insgesamt 16 Boeing-Jets später übernehmen. Die Auslieferungen sollten eigentlich heuer starten, werden jedoch frühestens am kommendem Jahr vorgenommen. Betroffen sind 14 B737 Max 8 und zwei B787-9, geht aus dem Geschäftsbericht der Globalia-Tochter hervor. Die Mittelstreckenjets sollen nun im Zeitraum zwischen 2022 und 2024 eingeflottet werden. Die beiden Dreamliner hingegen sollen erst im Jahr 2025 übernommen werden. Einige Bestellungen werden auch nicht mehr direkt getätigt, sondern Leasingunternehmen sind nun dazwischen gespannt. Ob es sich dabei um Sale-and-Leaseback-Transaktionen handelt, geht aus dem Geschäftsbericht nicht hervor.

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Norwegian zieht sich von der Langstrecke zurück

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle verkündete am Donnerstag, dass man das Langstreckengeschäft endgültig aufgeben wird. Dieses war nie gewinnbringend und trug maßgeblich zum Aufbau des enormen Schuldenbergs bei. Künftig will sich der Konzern primär auf Flüge innerhalb Norwegens und Europas konzentrieren. In Europa konnte bislang noch kein Carrier dauerhaft erfolgreich auf der Langstrecke operieren, obwohl es schon zahlreiche Versuche gegeben hat. Norwegian wollte es auch wissen und scheiterte daran nicht nur wegen der Coronakrise. Der Konzern baute ein fast undurchblickbares Konstrukt auf, das zeitweise sogar eine Tochtergesellschaft in Argentinien beinhaltete. Finanziell erfolgreich war man weder in Südamerika noch auf der Langstrecke. Firmenchef Jacob Schram kündigt an, dass Norwegian mit etwa 50 Flugzeugen im Laufe des Jahres das Europanetz reaktivieren will. Der Manager erklärt, dass die Kurzstrecken das Rückgrat des Carriers sind und die Grundlage eines „widerstandsfähigen Geschäftsmodells“ bilden sollen. Derzeit befindet man sich in Irland und Norwegen auch mit mehreren Töchtern unter Gläubigerschutz. Die Regierung des skandinavischen Landes verweigerte zusätzliche Hilfen bzw. Kredite unter Hinweis auf den enormen Schuldenberg. „Ich freue mich, heute einen soliden Businessplan präsentieren zu können, der einen Neustart ermöglicht. Mit der Konzentration auf die Kurzstrecke wollen wir bestehende und neue Investoren gewinnen, unsere Kunden zufriedenstellen und die Infrastruktur und Reisebranche in Norwegen, den nordischen Ländern und Europa unterstützen“, so Schram in einer Aussendung. Nun muss Norwegian noch eine ganz andere Baustelle lösen: Die Langstreckenflotte muss weg. Dazu führt man bereits intensive Verhandlungen mit den Leasinggebern. Offene Bestellungen für das Muster Boeing 787 will man nicht mehr

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Icelandair könnte auf Airbus umsteigen

Die 757-Flotte von Icelandair ist schon in die Jahre gekommen. Höchste Zeit also für neue Maschinen. Das denkt sich auch Geschäftsführer Bogi Nils Bogason und verrät auch schon, auf welches Flugzeugmodell das Unternehmen umsteigen könnte.  Die nationale Airline Islands betreibt derzeit fünfzehn Boeing 757-200 mit einem Durchschnittsalter von 23,6 Jahren und zwei Boeing 757-300 mit einem Durchschnittsalter von 19,9 Jahren, wie auf der Website von CH-Aviation ersichtlich. Zusätzlich dazu stehen noch zwei Frachter des Boeing-Modells im Fuhrpark – mit jeweils 30,8 und 31,5 Jahren auf dem Buckel. Da sich diese Exemplare bald verabschieden werden, ist der Carrier auf der Suche nach Ersatz.  „Wir sehen uns gerade am Markt um. Es ist klar, dass wir innerhalb der nächsten vier bis sechs Jahre neue Flugzeuge brauchen, da die jetzige 757-Flotte nicht mehr die Jüngste ist“, so CEO Bogi Nils Bogason. Einige Modelle habe man schon im Blickfeld. Die A321-200neo-Variante mit erweiterter Reichweite sei „ein sehr guter Ersatzkandidat“, so Bogason weiter. Diese Option werde daher auch gründlich überprüft. Der europäische Flugzeugbauer startete erst vor wenigen Jahren die Produktion – Anfang 2015 liefen die ersten Flugzeuge vom Band.

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B767-Ausflottung: AUA verabschiedet OE-LAT

Mit der OE-LAT wird im März die erste Boeing 767-300ER die Flotte von Austrian Airlines verlassen. Die Maschine wurde zuletzt am 10. Jänner 2021 kommerziell eingesetzt und wird nun für die Übergabe und Überstellung in die Vereinigten Staaten von Amerika vorbereitet. Österreich soll das Langstreckenflugzeug voraussichtlich im März 2021 verlassen. Die OE-LAT wurde im Jahr 1991 an Lauda Air, die von Austrian Airlines Anfang der 2000er-Jahre übernommen wurde, ausgeliefert. Nach dem Kauf der von Niki Lauda gegründeten Airline wurden die Boeing 767-300ER in das AOC der AUA übertragen. Heuer werden drei Maschinen dieses Typs die Flotte verlassen. Nebst der OE-LAT handelt es sich um die OE-LAX und die OE-LAW. Laut AUA sollen die beiden zuletzt genannten Boeing 767-300ER „bis Herbst“ ausgeflottet werden. Mit durchschnittlich 28,5 Jahren gehören die drei B767 zu den ältesten Flugzeugen der Austrian Airlines Flotte. Bis Anfang 2022 werden insgesamt 28 Flugzeuge die Flotte der AUA verlassen haben: Neben den erwähnten drei Boeing 767-300ER werden 18 DHC Dash 8-400 Turboprops sowie sieben A319 Jets ausgeflottet. Zehn der genannten Turboprops haben die Austrian Airlines Flotte bereits verlassen, die acht verbleibenden folgen ab Ende März. Damit wird die Flotte bis Anfang 2022 aus rund 60 Flugzeugen bestehen. Derzeit sind noch acht DHC Dash 8-400 im aktiven Liniendienst.

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2020 war ein Seuchenjahr für Boeing

Das Jahr 2020 war für Boeing im wahrsten Sinne des Wortes ein Seuchenjahr. Nicht nur, dass man mit dem Debakel um die 737-Max Ärger und Kosten am Hals hatte, musste man 1.000 Bestellungen aus den Büchern streichen. Auch konnte man nur 157 Maschinen an Kunden ausliefern. Der Flugzeugbauer kassierte 650 Stornos und musste weitere Aufträge annullieren, da die Kunden nicht mehr zahlungsfähig sind. Seit der Wiederzulassung der 737-Max konnte Boeing 31 Einheiten an Kunden übergeben. Auch erhielt man einen Großauftrag von Ryanair, doch dieser war im Vorjahr die absolute Ausnahme. Die 737-Max war jedoch nicht das einzige Problemfeld, denn im 777X-Programm ergeben sich weitere Verzögerungen. Diese liegen auch daran, dass Kunden auf die spätere Übergabe der Maschinen drängen. Mit der Erstauslieferung wird derzeit nicht vor 2023 gerechnet. Auch die Dreamliner-Produktion gerät unter Druck: Lokale Medien berichten, dass die Produktion auf South Carolina konzentriert und ab März auf maximal fünf Exemplare pro Monat reduziert werden soll. Boeing konnte am Dienstag – nach längerer Durststrecke – auch wieder Neubestellungen bekanntgeben. Der zur deutschen Post zugehörige Logistiker DHL ordert acht 777F und an Atlas Air konnte man Boeing 747-8 verkaufen.

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Volotea: Good bye, Boeing 717!

Mit der Ausflottung des Maschinentyps Boeing 717 bei der spanischen Billigfluggesellschaft Volotea endet in Europa eine Ära. Seit einigen Jahren war diese Airline der einzige Operator des noch unter der Regie von McDonnell Douglas entwickelten Mittelstreckenjets. Nun erwartet die heckgetriebenen Jets die Wüste. Mit nur 156 gebauten Exemplaren ist die Boeing 717 schon immer ein seltener Jet gewesen. Ursprünglich wurde dieser als McDonnell Douglas MD-95 entwickelt und nach der Fusion mit Boeing in B717 umbenannt. Es war auch der letzte zivile Maschinentyp der in der traditionsreichen Fabrik in Long Beach hergestellt wurde. In Europa gab es ohnehin nie viele Operator dieses Musters und in den letzten Jahren war die Boeing 717 nur noch bei Volotea anzutreffen. Außerhalb dieses Kontinents gibt es noch Operators in Australien und den Vereinigten Staaten, doch auch dort droht dem Zweistrahler in den nächsten Jahren die Ausflottung. Es ist aber nicht auszuschließen, dass doch die eine oder andere Maschine bei einem auf ACMI-Dienstleistungen spezialisierten Anbieter landen können. Das weiß man nie so genau. Volotea erklärte gegenüber Aviation Direct, dass der letzte kommerzielle Einsatz der verbliebenen sieben Boeing 717 am Sonntag war. Die Maschinen werden nun auf dem Flughafen Venedig für die Rückgabe an die Leasinggeber vorbereitet. Einen genauen Termin gibt es noch nicht, doch der künftige Parkplatz ist fix: Die sieben Boeing 717 sollen in der Mojavewüste auf bessere Zeiten warten. Für Volotea endet damit eine Ära, denn mit diesem Typ wuchs das Unternehmen. Der Nachfolger, Airbus A319, wird bereits seit einiger Zeit eingeflottet.

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737-Max: USA verhängen 2,513 Milliarden Dollar Strafe gegen Boeing

Gegen eine Zahlung von 2,513 Milliarden U.S.-Dollar stellen die amerikanischen Strafermittler das Verfahren gegen Boeing ein. Die Vorwürfe, die im Zusammenhang mit der 737-Max erhoben werden, sind heftig. Das Justizministerium der Vereinigten Staaten gab am Donnerstag bekannt, dass man sich mit dem Flugzeugbauer auf die Zahlung der eingangs genannten Summe geeinigt hat. Ermittelt wurde wegen einer „Verschwörung zum Nachteil der USA“. Bundesanwältin Erin Nealy Cox sagte in einem Statement, dass die Mitarbeiter von Boeing Profit vor Transparenz gestellt haben. In diesem Zusammenhang wurden der FAA essentielle Informationen verschwiegen und gleichzeitig wurden entsprechende Vertuschungshandlungen vorgenommen. Mit der Zahlung der Strafe soll der Konzern nun für das „kriminelle Verhalten der Mitarbeiter zur Rechenschaft gezogen werden“. Ein Teil des Milliardenbetrags soll an die Hinterbliebenen der beiden fatalen Abstürze fließen. Auch Airlines sollen von der Einigung profitieren. Laut Ermittlungsbehörden war Boeing in Sachen MCAS geständig. Das Unternehmen habe die Aufsichtsbehörde FAA bezüglich dieses Systems getäuscht, so dass in wichtigen Dokumenten die Informationen über MCAS fehlten, so das Justizministerium der USA. Die Strafsumme schlüsselt sich wie folgt auf: rund 243,6 Millionen U.S.-Dollar erhält das Justizministerium als Bußgeld rund 500 Millionen U.S.-Dollar fließen an die Hinterbliebenen der beiden fatalen Abstürze rund 1,77 Milliarden U.S.-Dollar fließen an die Betreiber der Boeing 737-Max als Entschädigung

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Air Europa schließt A330-Ausflottung ab

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa beendete den Einsatz des Maschinentyps Airbus A330-200. Diese wurden an die jeweiligen Leasinggeber zurückgegeben. Der Carrier setzte zuletzt zehn Maschinen dieses Typs ein. Das Unternehmen bestätigte gegenüber CH-Aviation.com, dass die Ausflottung zwischenzeitlich vollzogen wurde. Bereits vor der Corona-Pandemie wurden die ersten beiden Einheiten an die Lessoren zurückgegeben. Auch der einzige Airbus A330-200 wurde zwischenzeitlich aus der Flotte entfernt. Damit ist der Wechsel auf die Boeing-Dreamliner-Reihe weitgehend abgeschlossen. Dieser Maschinentyp bildet nun das Rückgrat der Langstreckenflotte von Air Europa.

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Boeing: Alaska Airlines bestellt weitere 737 MAX

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Ein Jahr, auf das der krisengebeutelte Boeing nicht so gerne zurückschaut – wie wohl die gesamte Branche. Doch kurz vor Silvester erreicht den Flugzeugbauer eine ermutigende Nachricht: US-Airline Alaska Airlines kauft 23 weitere Boeing 737 MAX. Damit würde die Fluggesellschaft ihre Großbestellung auf insgesamt 68 Exemplare des Krisenfliegers aufstocken, wie das Nachrichtenmagazin Reuters berichtet. Für den angeschlagenen Airbus-Konkurrenten ein wahrer Geldsegen, spült der neueste Auftrag umgerechnet etwa 2,42 Milliarden Euro in die Kassen. Darüber hinaus sicherte sich Alaska Airlines auch eine Option über 15 weitere Boeing 737 MAX. Der US-Carrier stellt also die Weichen für die Zeit nach der Pandemie. 

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