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Triebwerksprobleme: 737 MAX muss vorzeitig landen

Die Meldungen um den Krisenjet des US-Flugzeugbauers reißen nicht ab: Eine Boeing 737-8 MAX von Air Canada musste am 22. Dezember wegen eines Defekts in einem der Triebwerke auf einem Ausweichflughafen landen. Fluggäste befanden sich keine an Bord, lediglich 3 Besatzungsmitglieder. Kurz nach dem Start der 737-Max erhielten die Piloten eine Warnmeldung, wonach beim linken Triebwerk der Hydraulik zu niedrig sei. Gleich darauf wurde ihnen angezeigt, dass es auch Probleme mit der Treibstoffzufuhr in der linken Tragfläche gebe. Das berichtet das Nachrichtenportal Futurezone. Die Piloten beschlossen daraufhin, das linke Triebwerk abzudrehen. Sie setzten einen PAN-PAN-Funk ab und steuerten den nächstgelegenen Flughafen in Tucson, Arizona an. Dort konnte die Maschine sicher landen. Vor Ort wird nun der Vorfall näher unter die Lupe genommen und die Ursache untersucht. Zwei Abstürze mit mehr als 300 Toten zwangen die 737 Max auf den Boden – 20 Monate lang, weltweit. Erst seit wenigen Wochen darf die Maschine wieder abheben.

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Sao Paulo: Emirates ersetzt Boeing durch Airbus

Der Airbus A380 kehrt zum ersten Mal seit der Pandemie nach Südamerika zurück: Emirates setzt das Flugzeug ab dem 9. Jänner des kommenden Jahres wieder auf der Strecke Dubai – Sao Paulo ein. Bereits im August feierte die Golf-Airline in der brasilianischen Stadt ihr Comeback, jedoch mit der kleineren Boeing 777-300ER, nachdem alle Passagierflüge nach Südamerika seit März ausgesetzt wurden. Inzwischen sei die Nachfrage so hoch geworden, dass auf die größere A380 umgestiegen werden muss, so der Carrier am Montag. Bis Ende 2021 möchte die Fluglinie Sao Paulo mit vier wöchentlichen Flügen bedienen. 

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Air Baltic sagt auf Wiedersehen: Letzte Boeing 737 ausgeflottet

Air Baltic sagt Adieu: Die lettische Fluggesellschaft übergibt am heutigen Tag ihre letzte Boeing 737 an den neuen Eigentümer Magnetic MRO, der vor einigen Monaten drei 737 bestellt hatte.  Die letzte nun ausgeflottete Maschine trug das Kennzeichen YL-BBX und wurde ins tschechische Ostrava geflogen. Air Baltic führte die erste Boeing 737 im Jahr 2003 ein. Im Laufe der Jahre haben insgesamt 20 verschiedene 737 mehr als 22 Millionen Passagiere befördert und mehr als 280.000 Flüge in ganz Europa und darüber hinaus durchgeführt. „Seit Mai 2020 betreibt Air Baltic alle Flüge mit einem einzigen Flugzeugtyp – dem Airbus A220-300. Dadurch wird die Komplexität minimiert und die zusätzliche Effizienz des Flugzeugs genutzt. Dennoch waren Boeing 737-Flugzeuge 17 Jahre lang ein wichtiger Bestandteil unserer Flotte. Sie waren unser Durchbruch und haben dazu beigetragen, uns als starke regionale Fluggesellschaft zu etablieren,“ so Air Baltic-Chef Martin Gauss.

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November: Boeing kassierte erneut Stornos für die 737-Max

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte im November 2020 ein einziges Passagierflugzeug ausliefern. Es handelte sich dabei um eine 737-Max. Allerdings kassierte der Hersteller mehr Stornos als Neubestellungen. Zwar konnte man eine Order von Ryanair über 75 B737-Max-200 feiern, doch kassierte man von Air Canada, Virgin Australia und der Air Lease Corporation Stornos. Man verlor die Aufträge für 63 Einheiten der 737-Max-Reihe. Somit konnte Boeing erneut weniger verkaufen als man an Rücktritten hereinbekommen hat.

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Gol setzt Boeing 737 Max wieder kommerziell ein

Die brasilianische Fluggesellschaft Gol setzt als weltweit erster Carrier das Muster Boeing 737 Max wieder kommerziell ein. Erst Ende November 2020 hatte die lokale Luftfahrtbehörde das Flugverbot aufgehoben. Vorerst soll die Max allerdings nur im Inland fliegen. Jene sieben Exemplare, die Gol bereits in der Flotte hat, sollen schrittweise bis Jahresende reaktiviert werden. Für die Wiederinbetriebnahme habe man mit den rund 140 Piloten ein spezielles Training in den Vereinigten Staaten absolviert, so der Carrier in einer Medienaussendung. Gol erwartet die Auslieferung von 95 weiteren Boeing 737 Max. Der erste kommerzielle Flug nach über 20 Monaten Zwangs-Grounding wurde am Mittwoch auf der Strecke Sao Paulo-Porto Alegre durchgeführt. Für Europa veröffentlichte die EASA bereits eine Lufttüchtigkeitsanweisung, so dass mit einer Wiederzulassung im Jänner 2021 zu rechnen ist. Die FAA gab bereits grünes Licht. Abwartend verhält sich die Zivilluftfahrtbehörde von China, die die Ermittlungsergebnisse der beiden fatalen Abstürze abwarten will.

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Boeing will künftig weniger Dreamliner produzieren

Boeing fährt die Produktion der 787-Dreamliner erneut herunter: Ab Mitte 2021 möchte der amerikanische Flugzeughersteller nur noch fünf Exemplare pro Monat herstellen. Grund dafür sei die aktuell schwache Nachfrage, wie der ORF berichtet. Der Airbus-Rivale hatte die Produktion des Modells in den letzten anderthalb Jahren bereits mehrfach zurückgefahren. Im vergangenen Monat wurde kein einziges Exemplar ausgeliefert. Die Pandemie hat nicht nur diesem Modell den Rest gegeben, aufgrund der geltenden Reisebeschränkungen besteht weltweit kaum noch Bedarf an neuen Flugzeugen.

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United Airlines erwartet neue 737 Max-Jets im Dezember

United Airlines spuckt große Töne: Einem internen Sprecher zufolge erwartet die US-Fluggesellschaft in der nächsten Woche eine Boeing 737 Max-Lieferung. Damit wäre United die erste Airline, welche den Krisenflieger des amerikanischen Flugzeugherstellers nach über 19 Monaten Stillstand wieder ausgeliefert bekommt. Insgesamt würde der Carrier in diesem Monat acht neue 737 Max-Jets erwarten, wie das Nachrichtenportal Reuters berichtet. Schon im letzten Monat gab das Unternehmen bekannt, im ersten Quartal 2021 mit der 737 Max fliegen zu wollen, nachdem die Genehmigung der US-Luftfahrtbehörde erteilt wurde.

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Ryanair bestellt 75 weitere Boeing 737-Max-200

Die Ryanair Group tätigte wenig überraschend eine weitere Großbestellung bei Boeing. Die bestehende 737-Max-200 Order wurde um 75 Exemplare auf 210 Flugzeuge aufgestockt. Anzunehmen ist, dass Konzernchef Michael O’Leary dem U.S.-amerikanischen Hersteller beachtliche Rabatte abverhandeln konnte. „Wir freuen uns und sind stolz darauf, diesen erweiterten Auftrag an Boeing zu erteilen, die die Wiederinbetriebnahme des Boeing MAX-Flugzeugs erfolgreich abgeschlossen hat. Die Boeing MAX ist ein fabelhaftes Flugzeug mit mehr Sitzen, mehr Beinfreiheit, niedrigeren Tarifen, geringerem Kraftstoffverbrauch und unglaublichen Umweltstandards, darunter 40% weniger Lärm und weniger CO2-Emissionen. Wir hoffen, bis 2021 mindestens 50 dieser Flugzeuge ausliefern zu können, sofern Boeing seine Produktionsleistung zurückerhält, um sie auszuliefern. Solange die Covid-19-Pandemie den Flugverkehr beeinträchtigt, werden wir diese neuen Flugzeuge einsetzen, um einen Teil unserer älteren Boeing NG-Flotte zu ersetzen, die bis zur Rückkehr der Nachfrage vor Covid auf dem Boden bleiben wird. Sobald das Covid-19-Virus jedoch zurückgeht – und dies wird 2021 mit der Einführung mehrerer wirksamer Impfstoffe geschehen -, werden Ryanair und unsere Partnerflughäfen in ganz Europa mit diesen umweltfreundlichen Flugzeugen Flüge und Flugpläne schnell wiederherstellen, verlorenen Verkehr wiederherstellen und helfen Die Nationen Europas erholen sich von ihrer Tourismusbranche und bringen junge Menschen dazu, in den Städten, Stränden und Skigebieten der EU wieder zu arbeiten“, so Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary. Der Lowcoster erklärt, dass die erste Boeing 737-Max-200, die man selbst neuerdings als 737-Max-8200 bezeichnet, gegen Jahresanfang 2021 ausgeliefert wird. Die restlichen Maschinen sollen bis Ende 2024 übergeben werden. Die Mittelstreckenjets werden auf die Konzernairlines Lauda Europe, Ryanair DAC, Ryanair UK, Buzz und Malta

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Air France-KLM schielt auf 737-Max und A220-500

Air France-KLM fasst nun eine Bestellung der Boeing 737-Max ins Auge. Als Alternativen prüft man allerdings auch den Airbus A320neo sowie den A220-500. Das zuletzt genannte Modell existiert noch gar nicht, jedoch gilt der französisch-niederländische Konzern als besonders interessiert an einer gestreckten Version des A220-300. Konzernchef Ben Smith erklärte während der online abgehaltenen „Routes Reconnected“, dass die Entscheidung für die Erneuerung der Narrowbody-Flotte demnächst fallen soll. Bislang hat man in diesem Segment noch keine größere Order für die Erneuerung der zum Teil in die Jahre gekommenen Maschinen getätigt. Zum Austausch stehen bei den Konzernmitgliedern Air France, KLM und Transavia durchaus viele Flugzeuge der Typen A320ceo, A321ceo und Boeing 737NG an. Ben Smith deutete an, dass die Boeing 737-Max durchaus gute Karten haben soll. Möglicherweise wartet man mit der Verkündigung einer Großbestellung noch ab bis das Muster tatsächlich wieder bei einem Carrier im kommerziellen Liniendienst steht. Doch auch eine ganz andere Variante bringt Ben Smith erneut auf den Tisch: Eine gestreckte Variante des Airbus A220-300 würde seiner Ansicht nach „Sinn machen“. Der Airbus A220-500 wird immer wieder diskutiert, wird jedoch vom Hersteller derzeit nicht gebaut. Air France-KLM deutete in der Vergangenheit wiederholt an, dass man an diesem Muster Interesse haben könnte. Smith fasst aber auch den A321LR und A321XLR ins Auge. Für welches Muster sich Air France-KLM entscheiden wird, ist völlig offen. Es ist auch eine „Mischung“ vorstellbar, denn KLM und Transavia sind Boeing-Operator und daher wäre eine 737-Max-Order durchaus logisch. Air France hingegen ist in diesem Segment Airbus-Kunde, weshalb eine

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Brasilien gibt Boeing 737-Max grünes Licht

Die Zivilluftfahrtbehörde Brasiliens, ANAC, erteilte dem Flugzeugtyp Boeing 737 Max am Mittwoch die Wiederzulassung. Man habe das Muster umfangreich geprüft und ist zum Schluss gekommen, dass der kommerzielle Wiedereinsatz erfolgen darf. Damit folgen die Brasilianer den Entscheidungen der U.S.-Amerikanischen FAA und der europäischen EASA. Bis zum tatsächlichen Wiedereinsatz werden noch einige Wochen vergehen, da sowohl die Betreiber als auch der Hersteller noch einige Auflagen umsetzen müssen. American Airlines will das Muster gegen Jahresende wieder in den kommerziellen Liniendienst stellen. Mitbewerber Southwest ist noch zurückhaltend und verweist darauf, dass allein die notwendigen Pilotentrainings noch Wochen und Monate in Anspruch nehmen werden. In Brasilien ist auch nicht damit zu rechnen, dass Boeings Krisenjet sofort wieder in der Luft sein wird, da auch hier Schulungen und Adaptionen durchgeführt werden müssen. In Europa können die Max-Maschinen frühestens ab Mitte Jänner 2021 eingesetzt werden. Derzeit läuft die vierwöchige Einspruchsfrist bezüglich der von der EASA herausgegebenen Lufttüchtigkeitsanweisung.

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