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Boeing 737-Max soll knapp vor der Wiederzulassung stehen

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde könnte das Flugverbot für die Boeing 737-Max am 18. November 2020 aufheben. Das berichtet die Agentur Reuters unter Berufung auf drei unterschiedliche Quellen. FAA-Chef Steve Dickson sagte, dass man sich in der finalen Phase befinde und diese in den nächsten Tagen abgeschlossen sein wird. Es wird auch damit gerechnet, dass andere Behörden, beispielsweise die EASA, die Wiederzulassung in den nächsten Wochen erteilen könnten. Diesbezüglich äußerte sich das Amt bereits vor einigen Tagen zuversichtlich. Laut FAA ist der Ablauf dann so: Nachdem grünes Licht erteilt wurde, müssen die Airlines die Software-Updates aufspielen und mit ihren Piloten Trainings durchführen. Dieser Prozess wird mindestens 30 Tage in Anspruch nehmen, so dass nicht damit zu rechnen ist, dass sofort nach der Wiederzulassung das Muster kommerziell eingesetzt werden kann. Southwest Airlines, derzeit größter Betreiber der Boeing 737-Max, erklärte gegenüber Reuters, dass die Vorgehensweise mehrere Monate in Anspruch nehmen wird. Daher plane man gar nicht vor dem zweiten Quartal 2021 mit diesem Muster. Auch andere Airlines gehen davon aus, dass es noch einige Zeit dauern könnte.

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Subventionsstreit: EU-Kommission will nicht einseitig auf Strafzölle verzichten

Die Europäische Kommission will im Zuge des Subventionsstreits der Flugzeugbauer Boeing und Airbus auch nach der US-Wahl nicht einseitig von weiteren Strafzöllen absehen. Der designierte US-Präsident Joe Biden könnte die Verhandlungsposition der Vereinigten Staaten ändern, wie das Nachrichtenportal Finanzen berichtet. Das wissen auch die Verantwortlichen in der EU. Diese schlagen vor, dass beide Seiten ihre Zölle aussetzten. „Wir sind jederzeit bereit, das zu tun“, so Kommissionsvize Valdis Dombrovskis. Dies beruhe jedoch auf Gegenseitigkeit. Sprich: Wenn die USA ihrerseits nicht aktiv werden, wird sich an der Situation auch nichts ändern.

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Qatar Airways nimmt Frachtflüge mit Boeing 787-9 auf

Golfcarrier Qatar Airways nahm nun den Betrieb des Maschinentyps Boeing 787-9 auf. Eingesetzt wird die erste Maschine allerdings für reine Frachtflüge. Die Dreamliner wurden Ende 2019 übernommen, kamen jedoch bis dato nicht auf regulären Passagierflügen zum Einsatz. Laut CH-Aviation.com bedient Qatar Airways derzeit reine Cargo-Verbindungen mit Boeing 787-9. Dabei werden unter anderem die Ziele Brüssel, Bangkok, Mumbai, Paris-CDG, London-LHR und Kuwait angeflogen. Die Maschinen haben eine gewisse Vorgeschichte, denn sie wurden Ende 2019 übernommen, dann jedoch wieder nach Victorville überstellt. Dort sollen eigentlich die Kabinen eingebaut werden. Seit April 2020 sind die sieben Boeing 787-9 auf dem Flughafen Doha abgestellt. Ob diese vollständig mit der Qatar-Airways-Kabine ausgerüstet sind, ist unklar.

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Boeing-Schadenersatz senkt Ryanair-Verlust

Wenig überraschend flog die Billigfluggesellschaft Ryanair im ersten Halbjahr ihres Geschäftsjahres tiefrote Zahlen ein. Der Verlust wird seitens der Konzernführung mit 411 Millionen Euro beziffert, allerdings wurden diese durch einen Einmaleffekt „geschönert“, denn die von Boeing an den Billigflieger ausbezahlte Entschädigungsleistung verminderte den Fehlbetrag deutlich. Ryanair rechnet allerdings damit, dass sich der Verlust bis zum Ende des Geschäftsjahres im März 2020 erheblich ausweiten wird. Eine Prognose will man aufgrund der Corona-Situation nicht abgeben. Gruppenweit wurde die Kapazität auf rund 40 Prozent des Vorjahresniveaus reduziert, wobei weitere Kürzungen nicht ausgeschlossen sind. Konzernchef Michael O’Leary rechnet bis Ende März 2021 mit etwa 38 Millionen Passagieren, wobei diese Prognose nur eine grobe Schätzung ist. Die Zahl könnte deutlich nach unten korrigiert werden, wenn die Reisebeschränkungen und die Nachfrage weiterhin negative Auswirkungen haben. Im letzten Geschäftsjahr beförderte die Ryanair Group rund 149 Millionen Fluggäste. Ryanair ist dennoch davon überzeugt, dass man für die Zeit „nach Corona“ bestens aufgestellt ist. Michael O’Leary vermutet, dass die Schieflage vieler Airlines dem von ihm geleiteten Konzern weiteres Wachstum ermöglichen wird. Das soll auch mit Hilfe der Boeing 737-Max 200 erfolgen, die dem irischen Billigflieger rund 250 Millionen Euro Schadenersatz eingebracht hatte. Im Sommer 2021 will Ryanair konzernweit 30 Stück dieses Typs einsetzen. Den Kaufpreis will O’Leary allerdings nochmals nachverhandeln, sprich nach unten drücken.

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Neues österreichisches Luftfahrtforum ist online

Aviation Direct freut sich bekannt geben zu dürfen, dass ab sofort ein neues, umfangreiches österreichisches Luftfahrtforum in Betrieb geht. Erreichbar unter www.austrianaviation.at bildet es den kompletten Querschnitt der österreichischen und auch internationalen Luftfahrtszene als Plattform für sachlich-spannende Diskussionen über die zivile Verkehrsluftfahrt, General Aviation und neu auch für Militär, Weltraum sowie Privat- und Sportflug. Auch an Avgeeks & Planespotter wurde entsprechend gedacht und ein maßgeschneidertes Unterforum zum Austausch von Informationen über Flugzeuge, Flugshows, Flightradar, aber auch über Kameras, Bildbearbeitung oder Spotterpositionen eingerichtet. Schauen Sie rein und werden Sie bereichernder Teil des neuen österreichischen Luftfahrtforums von AviationDirect unter www.austrianaviation.at. Wir freuen uns auf Sie!

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ANA gründet neue Dreamliner-Lowcost-Tochter

Die japanische All Nippon Airways stellt ihr Geschäftsmodell angesichts der Corona-Krise um. Eine neue Billigfluggesellschaft, die auf das Muster Boeing 787 setzt, ist dabei das Kernstück der neuen Strategie. Der Ableger soll insbesondere Strecken innerhalb der Asien-Pazifik-Region anbieten, teilte ANA mit. „Die ANA Holding befindet sich in einer Phase der ehrgeizigen Transformation mit dem Ziel, den Kernbetrieb zu stärken und das Unternehmen für langfristiges Wachstum und nachhaltigen Erfolg in einem Markt zu positionieren, der noch immer sehr von COVID-19 beeinflusst ist“, sagte Shinya Katanozaka, Präsident und CEO der ANA Holding. „Wir werden daher eine neue Geschäftsstruktur einführen, die auf zwei Hauptstrategien basiert. Es geht nicht nur um Kostensenkungen, sondern auch darum, wie eine völlig neue, zukunftsorientierte Unternehmensstrategie angesichts der Veränderungen im Reiseverkehr aussehen könnte.“ Zusätzlich zu ANA und der Low Cost Airline Peach Aviation Limited soll daher eine dritte Airline-Marke auf der Grundlage des Geschäftsbereichs der aktuellen Air Japan etabliert werden. Damit strebt die Gruppe nachhaltiges Wachstum durch die Umgestaltung der Dienstleistungen der drei Fluggesellschaften an. Sie sollen ein breiteres Spektrum an Kundenbedürfnissen in Bezug auf Preisgestaltung und Dienstleistungen abdecken. Die Dienstleistungen der einzelnen Fluggesellschaften werden so umgestaltet, dass sie während und nach COVID-19 dem „neuen Normal“ entsprechen. Die Einführung der neuen Airline-Marke der ANA Group ist derzeit für das übernächste Geschäftsjahr 2022 geplant. Sie soll gezielt Billigflug-Angebote über mittlere Entfernungen zu Zielen in Südostasien und Ozeanien entwickeln. Diese neue Marke soll aus dem Flugbetrieb der Air Japan heraus entwickelt werden, die aktuell Teil der Kernmarke ANA ist. Das neue

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Airbus muss hohen Verlust hinnehmen

Der europäische Boeing-Konkurrent Airbus schreibt tiefrote Zahlen: In den ersten neun Monaten betrug der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) 2,2 Milliarden Euro, wie der französisch-deutsche Flugzeugbauer am Donnerstag berichtete. Im Vorjahr lag dieser Wert noch im grünen Bereich – 3,4 Milliarden Euro Gewinn standen zu Buche. Demgegenüber brach auch der Umsatz ein: von 46,2 auf 30,2 Milliarden Euro. Überrascht haben dürfte die Bilanz niemanden im Unternehmen, denn die Luftfahrtbranche erlebt zurzeit die größte Krise der Geschichte. Deswegen muss auch Airbus sparen, wo es nur geht. Der Konzern wird voraussichtlich 15.000 Angestellte vor die Tür setzen, wegen der zu erwartenden Abfindungen legte der Konzern schon jetzt 1,2 Milliarden Euro zur Seite. Das spiegelt sich im Verlust wider. Der Flugzeugbauer brachte von Jänner bis September 341 zivile Flugzeuge an den Mann, 40 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. 

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Southwest Airlines grübelt: Boeing 737 Max 7 oder doch Airbus A220?

Die amerikanische Billig-Airline möchte sich neue Flugzeuge zulegen. Das ist einmal sicher. Aber welche genau? In die engere Auswahl haben es die oben genannten Modelle geschafft. Beide hätten ihre Vor- und Nachteile, eine genauere Prüfung soll Abhilfe schaffen.  Zeit ist genug da, möchte die Fluglinie ihre Flotte erst im Jahr 2025 erneuern. Dabei könnte der Low-Coster mit einer Firmentradition brechen. Denn bisher ist Southwest Airlines ein reiner Boeing-Kunde. „Wir haben eine ganze Menge von 737-700, die in den nächsten fünf bis zehn Jahren stilllegen werden“, so Firmenchef Gerry Kelly gegenüber ch-aviation.com. Man werde sie definitiv ersetzen, aber nicht alle mit 175-Sitzern. Ein Airbus-Modell könnte ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Auch, weil sich der Carrier vermehrt auf Kurz- und Mittelstreckenziele konzentrieren möchte.

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ANA muss Langstrecken-Flotte halbieren

Vor der Corona-Krise investierte All Nippon Airways in neue Flieger und wollte mehr Langstrecken bedienen. Nun braucht die japanische Fluglinie nicht mehr so viele Fluggeräte – und halbiert wohl die Langstrecken-Flotte. Die Corona-Pandemie sorgte dafür, dass die Luftfahrtbranche zum Erliegen kam. So sei die Nachfrage nach Langstreckenflügen bei ANA teilweise um bis zu 96 Prozent eingebrochen, wie aero.de berichtet. Demzufolge müssen einige Boeing 777 und auch andere Großraum-Flugzeuge das Zeitliche segnen. Sie sollen entweder an den Leasinggeber zurückgegeben, verkauft oder geparkt werden. Derzeit zählt ANA eine Kapazität von 59 Flugzeugen auf der Langstrecke.

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EASA: 737 Max-Comeback noch in diesem Jahr

Das turbulente Jahr könnte für Boeing doch noch ein gutes Ende nehmen: Der Krisenjet des US-Flugzeugbauers soll aus Sicht der europäischen Luftfahrtbehörde EASA noch in diesem Jahr wieder abheben dürfen. „Unsere Untersuchungen zeigen, dass die 737 Max sicher ist. Das erreichte Sicherheitsniveau ist hoch genug für uns“, so EASA-Chef Patrick Ky in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Damit stehen die Aussichten auf eine Wiederzulassung besser denn je. Trotzdem muss sich das Unternehmen noch in Geduld üben. Denn aktuell würden noch einige Unterlagen geprüft. Dach folgt eine vierwöchige Einreichefrist für externe Experten, die sich eventuell noch einbringen könnten. Doch das sei erst der Anfang. Und nur der aktuelle Stand der Dinge. Denn die EASA fordere laufend die Verbesserung und Fortentwicklung der 737-Reihe. So soll ein zusätzlicher Redundanz-Sensor das Sicherheitsniveau weiter anheben. Die Entwicklung dieses Tools würde 20 bis 24 Monate in Anspruch nehmen. Ältere Masschinen sollen entsprechend nachgerüstet werden , für die Zulassung des größeren 737-Modells Max 10, das voraussichtlich 2022 auf den Markt kommt, werde der Sensor vorausgesetzt. Die FAA hingegen hatte ihre heiße Testphase zur Wiederzulassung des Jets bereits Anfang Juli abgeschlossen. Die Behörde steht wegen der Unglücke selbst heftig unter Druck. Kritiker werfen ihr vor, sie habe bei der ursprünglichen Zertifizierung die Augen zugedrückt und sich von Boeing an der Nase herumführen lassen. Luftfahrtbehörden aus aller Welt hatten dem Boeing-Jet nach zwei Abstürzen mit 346 Toten vergangenes Jahr die Zulassung entzogen. Als Hauptursache der 737-Max-Abstürze vom Oktober 2018 und März 2019 gilt eine fehlerhafte Steuerungssoftware.

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