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Ab 2021: Boeing schließt „Dreamliner“-Produktion in Seattle

Auch Boeing muss – wie die gesamte Branche – seine Kostenstruktur niedrig halten. Deswegen verlagert der US-Flugzeugbauer ab 2021 die Fertigung des Modells 787 „Dreamliner“. Und das vom Werk in Everett bei Seattle ins südliche North Charleston in South Carolina. Dieser Standort kam 2010 hinzu und gehöre jenen US-Staaten an, die Konzerne mit Niedriglöhnen und geringem Gewerkschaftseinfluss locken, wie das Nachrichtenblatt Spiegel berichtet. Außerdem würde die Produktionsrate im nächsten Jahr auf sechs Jets pro Monat sinken.  Diese Spar-Maßnahme würde knapp 900 Mitarbeiter betreffen: Diese könnten nun ihren Arbeitsplatz verlieren. In einem Rundschreiben an die betroffene Belegschaft sprach Boeing-Manager Stan Deal von einer „schwierigen Entscheidung“, die nötig sei, damit der Konzern die Belastungen durch die Pandemie bewältigen könne. Im Werk in Everett sollen weiterhin die Modellserien 737, 747 sowie 767 und 777 vom Band laufen.

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Bundeswehr: Neue Transporthubschrauber verzögern sich

Die Bundeswehr-Soldaten müssen weiterhin auf einen neuen Transporthubschrauber warten. Große Hoffnung auf eine sehr baldige Beschaffung sollten sie sich aber nicht machen. Denn das Vergabeverfahren für den Auftrag des Transporthubschrauber sei aufgehoben worden, wie das Bundesverteidigungsministerium am Dienstag mitgeteilt hat. “Im Rahmen der laufenden Vergabe wurde erkannt, dass eine Realisierung des Projektes im geplanten Finanzrahmen bei gleichzeitiger Erfüllung aller Forderungen unwahrscheinlich ist.” Das Beschaffungsamt der Bundeswehr habe die vorliegenden Angebote als unwirtschaftlich bewertet und das Vergabeverfahren daher aufgehoben. Diese ungeplanten Vorkommnisse werden sich auch auf den bisherigen Zeitplan auswirken. Und das wohl länger, als gedacht, wie reuters.com berichtet. Denn unter derzeitigen Umständen könne 2021 definitiv kein Vertragsabschluss erwartet werden. Ziel bleibe aber weiterhin, den alten schweren Transporthubschrauber CH-53G zeitgerecht zu ersetzen. Im Rennen für den Nachfolger sind die US-Konzerne Boeing mit der Chinook und Lockheed Martin mit der CH-53K.

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Boeing-Subventionen: WTO-Schlichter haben wohl entschieden

Der jahrelange Streit zwischen der EU und den Vereinigten Staaten um Subventionen für den US-Flugzeugbauer Boeing könnte bald zu Ende sein.  Allem Anschein nach haben Schlichter der Welthandelsorganisation (WTO) die Höhe der möglichen Strafmaßnahme, welche die EU verhängen darf, festgelegt und den beteiligten Parteien zukommen lassen. So hört man es zumindest aus „vertrauten Kreisen“, wie das Nachrichtenmedium Reuters berichtet. Demnach dürfte die EU jährlich Strafzölle auf US-Exporte im Umfang von vier Milliarden Dollar erheben. Und das würde nur einem Drittel dessen entsprechen, was die Europäische Union geltend gemacht hatte. Die WTO machte keinerlei Angaben zu dieser Angelegenheit. Öffentlich gemacht werden soll die Entscheidung womöglich erst Mitte Oktober.  

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Boeing 737 MAX: FAA-Chef absolviert einen Testflug

Boeing kommt der Wiederzulassung des Flugzeugmodells 737 MAX wieder einen Schritt näher. Wie vorher angekündigt machte sich Steve Dickson, der Chef der US-Luftfahrtbehörde FAA, selbst ein Bild und absolvierte einen Testflug mit dem Krisenjet. Der frühere Pilot legte eine saubere Landung in Seattle hin. Für ihn sei es wichtig, sich selbst von der Sicherheit der Maschine zu überzeugen zu lassen, wie orf.at berichtet. „Wir sind auf der Zielgeraden“, so Dickson bei der anschließenden Pressekonferenz. Somit haben die Boeing-Verantwortlichen nun eine wichtige Hürde in Richtung Wiederzulassung genommen. In Euphorie dürfe man jetzt allerdings nicht verfallen. Der FAA-Chef betont, dass noch einige weitere Schritte nötig seien, bevor die 737 Max wieder in Betrieb genommen werden könne. Dennoch: „Mir hat gefallen, was ich gesehen habe.“

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Hamburg: Lufthansa wartet Boeing 747SP „SOFIA“

Am Flughafen Hamburg traf am 30. September 2020 zu Wartungszwecken ein einzigartiger Gast ein: Die Boeing 747SP „Sofia“. Es handelt sich dabei um das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie, das NASA und DLR gemeinsam betreiben. Lufthansa Technik führt einen C-Check durch. „Wir freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik“, erklärt Heinz Hammes, SOFIA-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement. „Die speziellen Umstände in diesem Jahr erfordern dabei besondere Kooperation und Flexibilität von allen Beteiligten. Wir sind davon überzeugt, für die anstehenden Aufgaben am richtigen Ort zu sein.“ Neue Klimatisierung für die Forschungsinstrumente Im Fall von SOFIA wird das Flugzeug nach den Vorschriften der NASA instandgesetzt, die auch die genauen Arbeitspakete für diese Liegezeit definiert hat. Während des C-Checks werden umfangreiche Kontrollen an der Flugzeugstruktur vorgenommen und notwendige Reparaturen durchgeführt. Dazu werden unter anderem die Triebwerke und die Kabine inklusive ihrer Verkleidungen und Fußböden demontiert, um während der Test- und Wartungsarbeiten auch sämtliche Verkabelungen und Leitungen überprüfen zu können. Zusätzlich erhält die Klimaanlage des Flugzeugs ein Upgrade. „Hierdurch wird es uns in Zukunft möglich sein, die Temperatur in der Kabine besonders fein zu justieren“, erläutert Hammes. „Dies ist insbesondere in der Instrumentenzone wichtig, denn jedes Forschungsinstrument benötigt eine genau passende Umgebungstemperatur.“ Ab Mitte Dezember sind dann die finalen Checks bei Lufthansa Technik – etwa für die Triebwerke und den Innendruck der Kabine – vorgesehen. Anfang Februar sollen die Wartungsarbeiten abgeschlossen sein, so  dass der Wissenschaftsbetrieb mit SOFIA wiederaufgenommen werden kann. Universität Stuttgart führt die Wartungen des Teleskops durch Auch das Teleskop an Bord von

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AUA-Vorstand Otto: „Wir bekommen keine Dreamliner“

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Langstreckenflotte von Austrian Airlines leider derzeit aufgrund der Coronakrise nicht sonderlich viel Arbeit hat. Gleichzeitig haben manche Maschinen die besten Jahre bereits hinter sich und sollten ersetzt werden. Allerdings wird sich Lufthansa nicht an den Kosten neuer Flugzeuge für die Langstrecke beteiligen, erklärte Vorstandsmitglied Andreas Otto im Gespräch mit CH-Aviation.com. Das bedeutet, dass Träume von Boeing 787 oder Airbus A350 wohl längere Zeit noch Träume bleiben werden. Kurzfristig ist in diese Richtung laut Otto auch rein gar nichts angedacht, denn erst „irgendwann im nächsten Sommer“ werde man den Flottenplan „erneut analysieren, da es derzeit schwierig ist Pläne zu erstellen“. Bei der Bekanntgabe eines Auftrags über zwanzig B787-9 im Jahr 2019 hat die Lufthansa Group ein Jet-Rendering in die Lackierung von Austrian Airlines aufgenommen. Es wurde jedoch nie offiziell bestätigt, dass einer der B787 tatsächlich von der AUA betrieben werden würde. Otto wies darauf hin, dass die Bedingungen der jeweiligen staatlichen Rettungsaktionen Flugzeugtransfers innerhalb der Gruppe ausschließen. Damit stehen die Karten für Austrian Airlines verdammt schlecht über diese Order an nagelneue Dreamliner zu kommen. Das Austrian-Airlines-Vorstandsmitglied dazu gegenüber CH-Aviation.com: „Wir haben derzeit finanzielle Probleme innerhalb der Gruppe. Jedes Unternehmen muss für sich selbst sorgen. Wir können nicht erwarten, dass uns vom Aktionär brandneue Flugzeuge zur Verfügung gestellt werden – wir könnten nicht dafür bezahlen und Lufthansa wäre nicht in der Lage, sie uns als Zuschuss oder Darlehen zu gewähren“. Der AUA-Kommerzvorstand macht auch keinen Hehl daraus, dass die Langstreckenflotte in die Jahre gekommen ist

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Delta pensioniert B767-300, B717 und CRJ-200

Nachdem Delta Air Lines der McDonnell Douglas MD-80-Reihe bereits die Pension beschwerte, droht nun den Maschinentypen Boeing 717, Boeing 767-300 und Bombardier CRJ200 das gleiche Schicksal. Das Unternehmen erklärte, dass man die Flotte vereinfachen und modernisieren möchte. Delta ist mit 88 Einheiten der weltgrößte Betreiber der Boeing 717, die ursprünglich als McDonnell Douglas MD-95 entwickelt wurde. In den letzten Jahren wurde die Teilflotte massiv aufgestockt und der Konzern sicherte sich aus der ganzen Welt Exemplare dieses heckgetriebenen Jets. Bis 2025 sollen die Zweistrahler die Delta-Flotte verlassen. Übrigens: Delta war auch jene Airline, die zwar mit Unterbrechungen, die DC-9 besonders lange nutzte. Kein anderer großer Carier setzte so lange auf dieses Muster. Derzeit schmücken 56 Boeing 767-300 den Flugzeugpark von Delta. Diese sollen ebenfalls bis 2025 ausgemustert werden. Die Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-200 werden von so genannten Regionalpartnern betrieben. Das SkyTeam-Mitglied ist derzeit Eigentümerin von 23 CRJ-200ER und 17 CRJ-200LR. Diese sind an diverse Regio-Airlines verleast und Delta mietet diese im Rahmen von ACMI-Aufträgen wieder zurück. Weitere Einheiten befinden sich in anderer Eigentümerschaft, werden jedoch ebenfalls im Auftrag von Delta betrieben, so dass die Teilflotte aus insgesamt 119 Einheiten besteht.

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Boeing: Krisenflieger könnte schon in diesem Jahr wieder abheben

Licht am Ende des Tunnels: Das seit knapp eineinhalb Jahren mit einem weltweiten Flugverbot belastete Boeing-Flugzeugmodell kann auf eine Wiederzulassung hoffen. Und das offenbar noch in diesem Jahr. Gute Nachrichten für alle Fans der Boeing 737 MAX: Nach Angaben der EU-Flugaufsichtsbehörde EASA könnte die Maschine „bis zum Jahresende“ Grünes Licht für Flüge in Europa bekommen. „Zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren lässt sich sagen, dass ein Ende der Arbeit an der MAX in Sicht ist“, so EASA-Chef Patrick Ky am Freitag während einer Video-Pressekonferenz. Es werde geprüft, „wie wir die MAX bis Ende des Jahres wieder in Betrieb nehmen können“.  Dafür einsetzen möchte sich auch Steve Dickson, Chef der US-Flugaufsicht (FAA). Wie das Nachrichtenmagazin Reuters nun berichtet, wolle er am kommenden Mittwoch an einem Testflug teilnehmen und den Krisenflieger höchstpersönlich begutachten. Dickson ist selbst ein Mann vom Fach und ein ehemaliger Pilot, der lange für die United States Air Force und Delta Air Lines flog. Erst wenn es keine Sicherheits-Bedenken mehr geben würde und das Flugzeug alle Tests erfolgreich absolviert, soll die Wiederzulassung in die Wege geleitet werden. Das internationale Flugverbot für die 737 MAX ist seit März 2019 in Geltung.

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737-Max: FAA-Chef Dickson führt Testflug selbst durch

Steve Dickson, Chef der U.S.-amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA, will nun selbst die Sicherheit der Boeing 737-Max überprüfen. Der Chefaufseher ordnete einen Testflug an, an dem er selbst teilnehmen wird. Erfahrung im Cockpit hat Dickson mehr als genug, denn er flog viele Jahre lang als Militärpilot und zivil bei Delta Air Lines. Der „Chef-Flug“ dürfte auch ein Signal an die Öffentlichkeit sein, denn die FAA steht seit Bekanntwerden der schweren Mängel im Kreuzfeuer der Kritik. Zwar sind für eine Wiederzulassung des Musters noch zahlreiche Schritte notwendig, doch Dickson will offensichtlich symbolisieren, dass er selbst die Sache im Auge hat und das letzte Wort haben wird.

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Neue British-Airways-777 kommen mit First-Class-Suiten

Ab Oktober 2020 wird British Airways weitere Maschinen des Typs Boeing 777-300ER erhalten. Diese sind mit neuen, abschließbaren First-Class-Suites ausgerüstet. Die Beförderungsklasse soll zunächst auf einigen ausgewählten Maschinen zur Verfügung stehen. Es handelt sich laut “Simple Flying” um die gleichen Sitze, die schon in den Dreamlinern verwendet werden. Der große Unterschied ist allerdings, dass diese nun als Suite mit verschließbarer Schiebetür angeordnet werden. Eine komplett neue First-Class ist es daher nicht. Alle Boeing 777-300ER, die zur Auslieferung anstehen, sollen jedoch mit dieser Konfiguration ausgerüstet in Dienst gestellt werden.

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