Boeing

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Southwest Airlines lässt kurzzeitig 115 Maschinen am Boden

Nur eine Vorsichtsmaßnahme: Southwest Airlines unterlief ein Fehler bei der Gewichtseintragung in das IT-System. Infolgedessen musste der US-amerikanische Billigflieger ganze 115 Boeing.Maschinen des Typs 737 kurzzeitig aussondern. Dabei ging es laut eigenen Angaben um „nur“ 34 Kilogramm. „Vorsichtshalber haben wir die betroffenen Flugzeuge vorübergehend aus dem Verkehr gezogen, um die korrekten Gewichtswerte in das System einzugeben und das Programm zurückzusetzen“, so die Fluggesellschaft in einer Stellungnahme. Mittlerweile sei bereits die Hälfte der betroffenen Flugzeuge wieder in Betrieb, wie „CH-Aviation“ berichtet. 

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USA: Vernichtender 737-Max-Bericht im Kongress

Die FAA habe auf Druck von Boeing Augen und Ohren in Sachen Boeing 737 Max verschlossen und die beiden Abstürzte seinen das “grauenvolle Ergebnis” einer ganzen Kette von Fehlern des Herstellers und “grob unzureichender Aufsicht” durch die FAA. Zu diesem Schluss kommt der fast 250 Seiten starke Bericht des Untersuchungsausschusses im Abgeordnetenhaus. Die FAZ schreibt, dass der Abschlussbericht die bisherigen Erkenntnisse bestätigen würde,, jedoch weitere erschreckende Details ans Tageslicht gekommen sind. Beispielsweise hätten zahlreiche Boeing-Mitarbeitern von den Mängeln gewusst, jedoch hätte man diese systematisch vertuscht und kleingeredet. Letzteres trat immer dann ein, wenn Ingenieure ihre Bedenken kundgetan haben. Von den groben Mängeln am MCAS-System hingegen sollen nur wenige tatsächlich gewusst haben. Der Untersuchungsausschuss stellte auch fest, dass Hersteller Boeing massiven Druck auf die FAA ausgeübt haben soll. Das hatte zur Folge, dass berechtigte Bedenken ignoriert wurden und stattdessen eine rasche Typenzulassung erteilt wurde. Der Bericht hält auch fest, dass Boeing sich unter massivem Druck gegenüber Airbus sah, denn die A320neo-Reihe verkaufte sich besser. Man wollte unbedingt eine Antwort darauf haben und die Europäer übertrumpfen. Dabei etablierte sich auch eine “Kultur der Verschleierung” rund um offensichtliche Probleme bei der Boeing 737 Max. Der Untersuchungsausschuss ist auch der Ansicht, dass Boeing einen Neustart in Sachen Sicherheitskultur unternehmen muss. Der Einfluss des Herstellers auf die FAA soll so groß gewesen sein, dass diese Bedenken eigener Prüfer ignorierte und stattdessen den Begehren von Boeing stattgab. Die Folge daraus ist, dass keine ernsthafte und unabhängige Prüfung vor der Zulassung stattgefunden hat. Besonders hart gehen die

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Boeing: Marc Allen und Chris Raymond werden befördert

Boeing befördert mitten in der Coronavirus-Pandemie gleich zwei Mitarbeiter: Marc Allen wird zum Chief Strategy Officer ernannt und Chris Raymond zum ersten Chief Sustainability Officer des Unternehmens. Allen, der seit 2014 bereits Mitglied des Boeing Executive Councils ist, verantwortet als Chief Strategy Officer und Senior Vice President, Strategy and Corporate Development, künftig die globale Unternehmensstrategie. Dabei berichtet er direkt an Boeing President und CEO David Calhoun. Raymond wird zum Chief Sustainability Officer des Unternehmens ernannt, eine neu geschaffene Position, die dem Executive Vice President, Enterprise Operations und Chief Financial Officer Greg Smith untersteht. In dieser Rolle soll er die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens vorantreiben. Beide Ernennungen treten zum 1. Oktober in Kraft.

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Vietnam Airlines bietet One-Way-Flüge nach Japan an

National-Carrier Vietnam Airlines wird ab dem 18. September vier One-Way-Flüge von Hanoi und Ho-Chi-Minh nach Japan durchführen. Damit sollen Menschen, die in Tokio und Umgebung studieren, arbeiten oder einfach jemanden besuchen möchten, auch die Möglichkeit bekommen, dies zu tun – trotz Covid-19-Pandemie und den damit einhergehenden Reisebeschränkungen.   Konkret sollen die Maschinen am 18., 25. Und 30. September in Richtung Tokio abheben. Zusätzlich dazu soll ebenfalls am 30. September ein Flugzeug parallel aus Ho-Chi-Minh starten. Stand jetzt plane die Fluggesellschaft nicht, Retourflüge anzubieten, wie das Nachrichtenportal „CH-Aviation“ berichtet. Und das nicht ohne Grund. Denn die nationalen Behörden weigern sich noch, entsprechende Einreisegenehmigungen zu erteilen. Auf allen Flügen kommen Flugzeuge des Typs Boeing 787 zum Einsatz.

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Boeing 737 Max: Auch EASA durchläuft Testflüge

Der Krisenflieger des US-Flugzeugbauers kommt der Wiederzulassung wieder einen Schritt näher. Nach der US-Luftfahrtbehörde FAA hat nun auch die europäische Aufsicht EASA ihre Testflüge mit der überarbeiteten Maschine abgeschlossen.  Aufgrund von Reiseeinschränkungen wegen der Covid-19-Pandemie seien die Flüge im kanadischen Vancouver durchgeführt worden, wie aero.de berichtet. In die Karten lässt man sich nicht schauen. Die Behörde gibt lediglich Informationen über die nächsten Schritte. So folgt auf die Testflüge nun die Auswertung der Flugdaten und anderer Werte. Ziel sei es, die 737 Max so schnell wie nur möglich wieder zum Fliegen zu bringen – dafür müsse die Behörde aber fest von der Sicherheit des Flugzeugs überzeugt sein.

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Avianca: Gericht genehmigt Rettungsdarelehen nicht

Ein Gericht schiebt dem geplanten Rettungsdarlehen der angeschlagenen Avianca einen Riegel vor und stellt sich dazwischen. Die Transaktion von umgerechnet bis zu 310 Millionen Euro für die insolvente Fluggesellschaft wurde gestoppt.  Grund dafür sei mangelnde Transparenz. Aus den vorgelegten Dokumenten sei nicht ersichtlich, unter welchen Bedingungen das Darlehen gewährt werde. Darüber hinaus würde man auch die Garantien hinter dem geplanten Darlehen geheim halten, wie das Nachrichtenportal „Aero“ berichtet. Unter diesen Umständen habe das zuständige Gericht die Notwendigkeit zum Handeln gesehen. Avianca hatte wegen des massiven Umsatzrückgangs infolge der Corona-Krise im Mai Insolvenz angemeldet. Die Holding und mehrere Tochterunternehmen beantragten eigenen Angaben zufolge Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts. Wegen der Reisebeschränkungen in der Pandemie musste die finanziell belastete Fluglinie Mitte März auch seinen regulären Betrieb weitgehend einstellen. 

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Turkish nun ohne Boeing 737-700

Das türkische Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines flottete am 17. August 2020 die letzte Maschine des Typs Boeing 737-700 aus. Die TC-JKO wurde via Keflavik und Toronto Pearson nach Marana überstellt, berichtet CH-Aviation.com. Das betroffene Flugzeug ist 14,6 Jahre alt. Die Mittelstreckenflotte von Turkish Airlines besteht nun aus sechs Airbus A319, dreizehn A320-200, 86 A321ceo, 20 A321neo, 104 Boeing 737-800 und 15 Boeing 737-900ER. 12 Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 werden von SunExpress in den Farben der Turkish-Abteilung Anadolujet, die ohne eigenes AOC Bestandteil des Unternehmens ist, betrieben.  Dem Vernehmen nach befindet sich Turkish Airlines derzeit in Gesprächen mit Boeing und Airbus, die das Ziel haben, dass vereinbarte Liefertermine aufgrund der Coronakrise nach hinten verschoben werden können.

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Enter Air bestellt drei Boeing 737 Max 8

Gute Nachrichten für Boeing: Nach langer Zeit geht wieder eine Bestellung für den Kriesenflieger des US-Flugzeugbauers ein. Die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air möchte gleich zwei Boeing 737 MAX 8 ausgeliefert bekommen. Auch eine Option für zwei weitere Maschinen sei schon ausgehandelt worden, wie Boeing mitteilt. „Trotz der aktuellen Krise ist es wichtig, über die Zukunft nachzudenken. Aus diesem Grund haben wir vereinbart, zusätzliche 737-8-Flugzeuge zu bestellen. Angesichts der strengen Kontrollen, denen die 737 MAX unterzogen wird, bin ich überzeugt, dass sie in den kommenden Jahren das beste Flugzeug der Welt sein wird “, so Grzegorz Polaniecki, Generaldirektor und Vorstandsmitglied von Enter Air, die eine reine Boeing 737-Flotte betreibt.  Zusätzlich dazu konnte auch anderweitig eine Einigung erzielt werden. Denn aufgrund des Flugverbots der 737 Max seien dem Carrier aus Polen finanzielle Schäden entstanden. Diese sollen nun vom Flugzeughersteller kompensiert werden. In welcher Form dies geschehen soll ist aber unklar, konkrete Einzelheiten werden der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht.

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Boeing bietet Golden-Handshakes an

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing soll den Abbau von Mitarbeitern weiter vorantreiben. So versucht man in zwei Sparten Abfindungen anbieten, um die Beschäftigten zum Verlassen des Unternehmens zu bewegen. Laut Bloomberg sind die Bereiche Service und Verkehrsflugzeuge primär betroffen. Der Konzern wollte den Bericht der Agentur nicht kommentieren. In einem internen Rundschreiben wird gefordert, dass die Belegschaft auf die aktuelle Nachfrage auf dem Weltmarkt Rücksicht nehmen soll und die Sparmaßnahmen unterstützen soll. Boeing kündigte bereits im April 2020 an, dass 16.000 Mitarbeiter abgebaut werden sollen. Ende Juli 2020 wurden weitere Maßnahmen angekündigt. Derzeit geht man davon aus, dass 19.000 Stellen wegfallen werden. Nach Angaben von Boeing haben bereits etwa 6.000 Beschäftigte das Unternehmen verlassen. Auch Mitbewerber Airbus muss aufgrund der Coronakrise etwa 15.000 Jobs streichen.

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Qantas schickt Dreamliner in die Wüste

Aufgrund der aktuell kaum vorhandenen Nachfrage nach internationalen Flügen schickt Qantas einen Großteil der Boeing 787-Flotte in Corona-Pause. Die Großraumzweistrahler werden ab September nach Vivtorville in Kalifornien befördert – im Gegensatz zu den Jumbo-Jets des Carriers aber nur vorübergehend. Mindestens ein Jahr sollen die Flieger dort gelagert werden, so die Prognose des Qantas-Chefs Alan Joyce. Bis dahin erwarte man, dass die Nachfrage wieder auf ein rentables Niveau ansteigt. Doch nicht alle Flugzeuge gehen in den Stand-By-Modus: Die Fluglinie wolle einen kleinen Teil der Flotte als „Notfallflugzeuge“ auf Abruf in Australien behalten, wie flugrevue.de berichtet. 

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