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Letzte Boeing 737 von SAS bleibt länger im Medevac-Einsatz

Im Linienbetrieb ist die Boeing 737 bei SAS seit einiger Zeit Geschichte. Der Carrier hat das letzte Exemplar ausgeflottet und konzentriert sich in diesem Größensegment auf Maschinen des Herstellers Airbus. Doch eine Boeing 737-700 ist weiterhin auf dem AOC registriert und im Einsatz. Das hat seinen Grund. Die LN-RPJ ist die letzte Boeing 737, die von SAS betrieben wird. Es handelt sich um ein besonderes Modell, denn diese Maschine ist speziell für die Durchführung so genannter Medevac-Operations ausgerüstet. Derzeit ist das Flugzeug häufig in Polen auf Airports nahe der Grenze zur Ukraine anzutreffen. SAS fliegt mit diesem Flugzeug Verwundete Ukrainer zur weiteren Behandlung nach Norwegen und an zahlreiche andere Orte in Europa. Dort werden die Verletzten dann in Krankenhäusern medizinisch versorgt. Der Carrier teilte mit, dass man ab 1. Feber 2024 bereits den einhundertsten Medeva-Einsatz im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg geflogen hat. Bislang hat man mehr als 2.000 Verletzte und deren Angehörige ab polnischen Airports ausgeflogen und zur Behandlung an andere Orte in Europa gebracht. Die LN-RPJ wird von SAS nicht auf eigene Rechnung betrieben, sondern die norwegischen Streitkräfte haben den Carrier mit dem Betrieb dieser Medevac-Maschine beauftragt. Der Vertrag hierfür wurde erst am 2. Feber 2024 um vorerst neun Monate verlängert. Somit wird bis zumindest November 2024 diese Boeing 737-700 weiterhin zur Flotte von SAS gehören.

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Kayak hat „Boeing-737-Max-Filter“ erweitert

Das Online-Reisebüro Kayak kann eigenen Angaben nach feststellen, dass in den letzten Wochen verstärkt über eine im Jahr 2019 eingeführte Filteroption der Maschinentyp Boeing 737-Max „aussortiert“ wird. Die Booking.com-Tochter hat diese Funktion im März 2019 eingeführt. Diese soll es Passagieren ermöglichen während der Buchung bestimmte Flugzeugtypen auszusortieren. Schließt man beispielsweise die Boeing 737-Max aus, dann werden Flüge, die mit diesem Muster geplant sind, gar nicht angezeigt. Der Reisevermittler erklärt, dass seit dem jüngsten Max-Vorfall, der sich am 6. Jänner 2024 bei Alaska Airlines ereignet hat, die Nutzung dieses „Max-Filters“ ums 15-fache angestiegen sein soll. Zwischenzeitlich hat Kayak nachgelegt und nun können Passagiere während der Suche nach Flugtickets sogar differenzieren, ob die Boeing 737-Max-8, die Boeing 737-Max-9 oder beide Modelle ausgeschlossen werden sollen. Eigenen Angaben nach will Kayak Personen, die Bedenken haben in eine B737-Max zu steigen, unterstützen. Der Filter wäre an gut sichtbarer Stelle positioniert. Allerdings räumt auch Kayak-Chef Steve Hafner ein, dass man sich nicht hundertprozentig darauf verlassen kann, dass man bei Airlines, die B737-Max in der Flotte haben, nicht dann doch kurzfristig in einem solchen Flugzeug sitzt, denn es kommt häufig kurz vor dem Abflug zum Wechsel des Fluggeräts. Daher rät der Manager, dass man sich kurzfristig direkt bei der Airline informieren soll. Eine kostenlose Stornomöglichkeit seitens Kayak gibt es nämlich nicht, wenn dann doch eine Boeing 737-Max am Gate bereit steht.

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Scat will Astana-Prag aufnehmen

Die kasachische Fluggesellschaft Scat beabsichtigt ab Mitte Mai 2024 Kurs auf Prag zu nehmen. Geplant sind Flüge ab der Hauptstadt Astana. Zunächst sind zwei wöchentliche Umläufe, die ab 22. Mai 2024 bedient werden sollen, geplant. Als Fluggerät sind im Regelfall Maschinen des Typs Boeing 737-800 geplant. Scat sitzt in Schymkent und verfügt derzeit über eine Flotte, die aus 30 Maschinen verschiedener Typen besteht. Bis zum Jahr 2016 fand sich das kasachische Luftfahrtunternehmen auf der so genannten schwarzen Liste der Europäischen Union.

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Qatar Airways hilft mit fünf B737-Max-8 bei IndiGo aus

Die indische Billigfluggesellschaft Indigo beabsichtigt fünf von Qatar Airways betriebene Boeing 737-Max-8 für rund ein halbes Jahr ins Wetlease zu nehmen. Damit will man Kapazitätsengpässe, die wegen der Triebwerksprobleme im Bereich der A320neo-Flotte entstanden sind, zumindest teilweise kompensieren. Indische Medien berichten, dass die Flugzeuge samt Cockpitpersonal vom Golfcarrier angemietet werden sollen. Im Bereich der Kabine strebt man aber an, dass eigene Indigo-Flugbegleiter zum Einsatz kommen sollen. Derzeit laufen bereits Schulungen, die in Doha abgehalten werden. Die Zusammenarbeit soll auf vorerst sechs Monate – mit Option auf Verlängerung – befristet sein. IndiGo gilt als äußerst treuer Airbus-Kunde und hat im Eigenbetrieb ausschließlich Maschinen des europäischen Herstellers. Mit der bevorstehenden Kooperation mit Qatar Airways würden erstmals auch Boeing 737-Max-8 im Auftrag des indischen Carriers fliegen. Derzeit verfügt IndiGo über 314 Maschinen von Airbus. Weiters hat man zwei von Turkish Airlines betriebene Boeing 777-300ER im Wetlease. Eigenen Angaben nach ist IndiGo aufgrund der Größe der Flotte besonders stark von den Triebwerksproblemen rund um die bei den Neo-Modellen verwendeten Pratt & Whitney-Antrieben betroffen. Momentan befinden sich um Schnitt 40 Maschinen pro Monat am Boden. Der Carrier geht davon aus, dass diese Quote im Verlauf dieses Jahres auf 75 Stück pro Monat anwachsen wird. Mit Hilfe der Kooperation mit Qatar Airways hofft man, dass man die Auswirkungen zumindest ein wenig abfedern kann.

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Stuttgart: Sunexpress und Turkish Airlines kamen sich gefährlich nahe

Am 23. Oktober 2023 sind sich am Flughafen Stuttgart-Echterdingen eine Boeing 737-800 von Sunexpress und ein Airbus A321 von Turkish Airlines gefährlich nahegekommen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen führt ein Ermittlungsverfahren durch. Im jüngsten Bulletin wurde ein erster Zwischenbericht veröffentlich. Demnach soll die B737 von SunExpress zur Landung angesetzt haben, obwohl sich auf Piste 07 des Flughafens Stuttgart-Echterdingen ein Airbus A321 von Turkish Airlines befand. Die Lotsen hätten reagiert und die SunExpress-Maschine angewiesen sofort durchzustarten.

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Maldivian will ab September 2024 auf die Langstrecke gehen

Voraussichtlich im dritten Quartal des laufenden Jahres 2024 soll Maldivian den ersten Widebody in den kommerziellen Liniendienst stellen. Noch ist offen welcher Maschinentyp angeschafft wird und auf welchen Routen dieser zum Einsatz kommen wird. Kürzlich wurde bekannt, dass die Regierung der Malediven verfügt hat, dass die staatliche Fluggesellschaft Maldivian verstärkt im Langstreckengeschäft mitmischen soll. Verkehrsminister Mohamed Ameen sagte nun gegenüber PSM News, dass der erste Großraumjet im September 2024 in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden soll. Noch ist nicht entschieden, ob man Boeing 787-8 oder Airbus A330-200 einflotten wird. Beide Maschinentypen sind offiziell ausgeschrieben und die Frist zur Abgabe von Angeboten ist bereits verstrichen. Das Unternehmen hat aber noch nicht bekanntgegeben, ob man Dreamliner und/oder A330 einflotten wird. Auch sind die ersten Routen noch völlig offen. Bislang ist Maldivian hauptsächlich im Inlandsverkehr tätig.

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SpaceX hat gebrauchte Boeing 737-800 gekauft

Der SpaceX-Konzern, die Raumfahrtabteilung von Elon Musk, hat sich mit der N154TS eine Boeing 737-800 zugelegt. Es handelt sich um ein 21,6 Jahre altes Gebrauchtflugzeug. Angeschafft wurde dieses laut CH-Aviation.com bereits im August 2024 über die konzerneigene Falcon Aviation Holdings. Bis Mitte Dezember 2023 war diese Boeing 737-800, die vormals bei Air China im kommerziellen Flugdienst war, in Lake Charles Chennault eingelagert. SpaceX gibt keine Auskunft darüber, ob die Maschine als firmeninternes Passagierflugzeug oder aber als Testflugzeug für die Raumfahrtprodukte des Konzerns eingesetzt wird. Somit ist der genaue Verwendungszweck dieser Boeing 737-800 unklar.

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Sicherheitslandung in Denver: Windschutzscheibe von United B737-800 gerissen

Am 28. Jänner 2024 musste die von United Airlines betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung N33289 auf dem Flughafen Denver eine außerplanmäßige Sicherheitslandung einlegen. Die Windschutzscheibe im Cockpit hatte einen Riss. Der Mittelstreckenjet befand sich unter der Flugnummer UA1627 auf dem Weg von Las Vegas nach Washington. Während dem Flug haben die Piloten bemerkt, dass ein Sprung auf der Windschutzscheibe entstanden ist. Dies wurde der Flugsicherung gemeldet, so dass eine Sicherheitslandung in Denver vorgenommen werden konnte. An Bord befanden sich 166 Fluggäste und sieben Crewmitglieder. Alle konnten die Maschine sicher verlassen. Techniker nahmen umgehend eine Reparatur vor, so dass die N33289 nach knapp unter fünf Stunden Aufenthalt in Denver mit dem Ziel Washington-Dulles anheben konnte.

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Flair Airlines soll Einfuhrzölle für Boeing 737-Max nicht bezahlt haben

Die kanadische Billigfluggesellschaft Flair Airlines hat Probleme mit dem Finanzamt: Laut lokalen Berichten soll der Carrier der Canada Revenue Agency Einfuhrzölle in der Höhe von 67,2 Millionen U.S.-Dollar schulden. Nun wurde vor Gericht ein Pfändungsbeschluss erwirkt. Es geht um 20 Boeing 737-Max, für die Flair Airlines die Einfuhrzölle nicht bezahlt haben soll. Das Finanzamt habe nun vor Gericht die Pfändung von Grundstücken, die sich im Eigentum von Flair Airlines befinden, erwirkt. Stephen Jones, Geschäftsführer von Flair Airlines, erklärte, dass man sich mit dem kanadischen Finanzamt bereits auf eine Ratenzahlung geeinigt habe und daher der Gerichtsbeschluss keine Auswirkungen auf den laufenden Geschäftsbetrieb habe.

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Turkish Airlines least zehn weitere Boeing 737-Max-8

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird die Flotte um zehn Boeing 737-Max-8, die ab 2025 ausgeliefert werden sollen, erweitern. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die das Luftfahrtunternehmen vom Lessor DAE Capital beziehen wird. Ein entsprechender Vertrag wurde kürzlich unterschrieben. Derzeit hat Turkish Airlines bereits 27 Exemplare dieses Typs im Einsatz. Es handelt sich ausnahmslos um Leasingflugzeuge, denn direkt bei Boeing hat der türkische Carrier dieses Muster bis dato nicht bestellt.

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