Boeing

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Vor dem Start: United-B757 verliert Bugrad

Vor wenigen Tagen hat eine von United Airlines betriebene Boeing 757 während der Vorbereitungen auf den Start ein Bugrad verloren. Das Rad sprang heraus und rollte einen Hügel hinunter. Die Zivilluftfahrtbehörde FAA erklärte, dass man den Vorfall genau untersuchen werde. Die Maschine hätte eigentlich unter der Flugnummer DL982 von Atlanta nach Bogota fliegen sollen. An Bord befanden sich 184 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Die Reisenden wurden dann mit einem anderen Flugzeug an den Zielort gebracht. Offiziellen Angaben nach soll es keine Verletzten geben.

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Sommer 2024: Air France nimmt Phoenix-Flüge auf

Das Skyteam-Mitglied Air France wird im Sommerflugplan 2024 auch zwischen Paris-Charles de Gaulle und Phoenix fliegen. Die neue Route soll am 23. Mai 2024 aufgenommen und dreimal wöchentlich mit Boeing 787-9 bedient werden. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag. Angeboten werden jeweils 30 Sitze in der Business-, 21 in der Premium-Economy- und 228 in der Economy-Class. Flugplan auf einen Blick:

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Renton: Boeing hat 737-Max-Produktion für einen Tag pausiert

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat am 25. Jänner 2024 die Produktion der B737-Max-Reihe komplett pausiert. Hintergrund ist, dass man diverse Schulungen für die Mitarbeiter durchgeführt hat. Das Qualitätsmanagement von Boeing steht seit dem jüngsten B737-Max-Zwischenfall, der sich in diesem Monat bei Alaska Airlines ereignet hat, neuerlich im Kreuzfeuer der Kritik. Laut Firmenchef Stan Deal hat man zunächst in Renton eine eintägige Pause eingelegt, um zu bewerten wo es Verbesserungsbedarf gibt und die Mitarbeiter zu schulen. Vergleichbare Maßnahmen werden in dieser Woche an anderen Boeing-Produktionsstandorten folgen.

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Westjet flottet fünf weitere Boeing 737-Max-8 ein

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet wird ab dem kommenden Jahr ihre Flotte um fünf weitere Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 erweitern. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die von den Lessoren Avolon und CDB Aviation bezogen werden. Die Auslieferungen sollen laut Westjet gegen Jahresanfang 2025 begonnen. Für zwei Flugzeuge hat man Verträge mit Avolon unterschrieben und die anderen drei stammen von CDB Aviation.

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UK: Ascend Airways geht mit zwei Boeing 737 an den Start

Unter dem Namen Ascend Airways bringt die Avia Solutions Group im Frühjahr 2024 im Vereinigten Königreich einen Ableger an den Start. Dieser soll zunächst mit zwei Boeing 737 abheben. Mittlerweile hat man mit der G-HODL das erste Flugzeug übernommen. Es handelt sich um eine Boeing 737-800, die vormals von Klasjet als LY-BUS betrieben wurde. Ursprünglich wurde der Mittelstreckenjet im Jahr 2011 an Pegasus Airlines ausgeliefert. Ascend Airways erklärte, dass man mit der Betriebsaufnahme je eine Maschine in London-Gatwick und London-Southend stationieren wird. An der Firmenspitze der neuen Fluggesellschaft steht Alastair Willson, der vormals beim Mitbewerber Titan Airways als Geschäftsführer fungiert hat. Er kündigte an, dass Ascend Airways binnen drei Jahren eine Flotte von etwa 20 Flugzeugen aufbauen soll. Diese sollen im Regelfall für ACMI- und Charteraufträge verwendet werden. Die Gründung des UK-Ablegers hat auch einen strategischen Hintergrund, denn aufgrund des Brexits benötigt man für manche Aufträge ein AOC, das vom Vereinigten Königreich ausgestellt wurde. Bislang hat die Avia Solutions Group keine eigene Fluggesellschaft in UK, wohlaber zahlreiche Flugbetriebe in der Europäischen Union. Die zweite Maschine, die der neue Carrier einflotten wird, ist eine Boeing 737-Max-8, Baujahr 2022. Zur Identität des Flugzeugs wollte man aber noch keine Angaben machen. Ascend Airways ist übrigens keine Neugründung. Die Avia Solutions Group hat Synergy Aviaiton aufgekauft und verwandelt das Unternehmen in einen Anbieter für ACMI- und Charterflüge. Bedingt durch die Übernahme hat man sich das zeitaufwende Verfahren zur Erlangung von AOC und Betriebsgenehmigung erspart, denn die Zertifikate sind bereits vorhanden.

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Auch die EASA lässt B737-900ER überprüfen

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde hat vor wenigen Tagen angeordnet, dass auch bestimmte Boeing 737-900ER außerordentlich untersucht werden müssen. Das europäische Pendant Easa hat die Direktive übernommen. Konkret geht es darum, dass einige Modelle mit den identen Blades, die zur Verdeckung nicht benötigter Notausgänge dienen, wie jene Boeing 737-Max-9, die in einen Vorfall verwickelt war, ausgerüstet sind. Die FAA hat insgesamt 171 B737-Max-9 temporäres Flugverbot erteilt. Nun soll überprüft werden, ob auch bei den so konfigurierten B737-900ER Mängel bestehen oder nicht.

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B737-Max: FAA untersagt Boeing die Anhebung der Fertigungsrate

Eigentlich wollte Boeing die Fertigungsrate der B737-Max-Reihe deutlich erhöhen. Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts, denn die Zivilluftfahrtbehörde FAA untersagt dem Hersteller jegliche Aufstockung der Produktion. Die Boeing 737-Max-Reihe kann auf eine äußerst unrühmliche Vorgeschichte zurückblicken: Nach zwei Totalverlusten wurde ein weltweites Flugverbot verhängt. Nach und nach sind schwere Mängel und Schlampereien ans Tageslicht gekommen. Auch steht der Vorwurf im Raum, dass der Hersteller weder Ziivilluftfahrtbehörden noch Kunden ausreichend über sicherheitsrelevante Dinge informiert habe. Nach umfangreicher Prüfung und zahlreichen Nachbesserungen hat die FAA die Baureihen Max-8 und Max-9 freigegeben. Allerdings warten die Max-7 und die Max-10 noch immer auf die Zertifizierung. Die FAA erklärte damals, dass die Boeing 737-Max-Reihe wohl jener Maschinentyp sein soll, der umfangreicher als jedes andere Flugzeug geprüft wurde. Es handle sich um das sicherste Zivilflugzeug der Welt. Anfang dieses Monats verlor eine von Alaska Airlines betriebe Boeing 737-Max-9 während dem Steigflug ein Blade. Die FAA ordnete umgehend ein Flugverbot sowie die Inspektion baugleicher Jets an. Dabei wurden schwere Mängel gefunden. Zum Beispiel berichten Alaska Airlines und United Airlines von vielen losen Bolzen und Schrauben. Die Direktive der FAA sieht vor, dass die betroffenen Flugzeuge vor dem möglichen Wiedereinsatz in Stand gesetzt werden müssen. Es müssen alle losen Schrauben, Bolzen und sonstige Mängel behoben werden. Die Befestigungselemente der Blades, die sich vor nicht benötigen Notausgängen befinden, müssen gesondert geprüft und bei Bedarf angezogen werden. Für Boeing hat die Angelegenheit ein weiteres Nachspiel: Eigentlich wollte man die monatliche Fertigungsrate der B737-Max-Reihe auf 38 Maschinen pro Monat anheben.

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Icelandair vor Comeback in Innsbruck

Am 27. Jänner 2024 wird Icelandair ein besonderes Comeback auf dem Flughafen Innsbruck feiern, denn erstmals seit über 40 Jahren gibt es wieder eine Nonstopverbindung ab Reykjavik. Icelandair wird zwischen 27. Januar und 02. März 2024 jeden Samstag von Reykjavik (KEF) nach Innsbruck und retour fliegen. Im Einsatz ist eine Boeing 737 Max, die Flugzeit beträgt rund 4,5 Stunden. Am kommenden Samstag landet also die erste Maschine um 17:35 Uhr in Innsbruck. Der Flug aus Reykjavik wird sehr gut gefüllt sein, so der Airport. Die Flugzeiten (Lokalzeiten) lauten:

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Noch diese Woche: United bringt B737-Max-9 wieder in die Luft

Die Fluggesellschaft United Airlines hat angekündigt, dass man ab Sonntag, 28. Jänner 2024, die Maschinen des Typs Boeing 737-Max-9 wieder im kommerziellen Flugdienst einsetzen will. Man habe alle Anordnungen der FAA erfüllt und Nachbesserungen vorgenommen. Anfang dieses Monats löste sich während dem Steigflug einer von Alaska Airlines betrieben Boeing 737-Max-9 ein Blade, mit dem ein nicht benötigter Notausgang verdeckt wurde. Die FAA reagierte umgehend und verhängte ein temporäres Flugverbot für sämtliche Maschinen dieses Typs. Einige Inspektionen und Arbeiten müssen vorgenommen werden bevor die betroffenen Flugzeuge wieder kommerziell fliegen dürfen. Sowohl Alaska Airlines als auch United Airlines haben zahlreiche Mängel gefunden. Es handelt sich beispielsweise um lose Schrauben und lockere Bolzen. Die FAA hat angeordnet, dass dies behoben werden muss. United Airlines teilte mit, dass man sämtlichen Anforderungen entsprochen hat und nun von der U.S.-amerikanischen Zivilluftfahrtbehörde die Genehmigung erhalten hat die Maschinen des Typs Boeing 737-Max-9 wieder in die Luft zu bringen. Die Liste der gefundenen Mängel ist durchaus umfangreich, so dass die FAA die Produktionsabläufe, insbesondere im Bereich der Qualitätssicherung, bei Boeing genauer unter die Lupe nimmt. Eine geplante Ausweitung der monatlichen Fertigungsrate wurde temporär behördlich untersagt. Laut Zivilluftfahrtbehörde muss Boeing nachweisen, dass signifikante Verbesserungen im Bereich der Qualitätskontrolle eingeführt wurden. Für die Betreiber der betroffenen Boeing 737-Max-9 sind die Inspektionen durchaus mühsam, da sie zeitaufwendig sind. Auch entsteht Verdienstentgang, denn es steht weniger Kapazität zur Verfügung. Nicht immer kann diese durch Umbuchungen auf eigene Flüge, auf jene anderer Airlines oder aber durch das Anmieten von ACMI-Fluggerät kompensiert werden. Allein

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United Airlines plant vorläufig ohne Boeing 737-Max-10

Die Fluggesellschaft United Airlines berücksichtigt in ihrer Flottenplanung für die nächsten Jahre die bestellten Maschinen des Typs Boeing 737-Max-10 nicht. Der Konzern ist einer der größten Kunden für dieses Muster. Das Unternehmen hat bis zu 294 Exemplare der größten Variante der Max-Serie geordert. Dabei handelt es sich um 150 Festbestellungen. United-Airlines-Chef Scott Kirby erklärte in einem Interview mit CNBC, dass zunächst ein Flottenplan aufgestellt wird, in dem die bestellten Boeing 737-Max-10 nicht berücksichtigt sind. Die Entscheidung begründet der Manager damit, dass es Lieferverzögerungen gibt. Die Varianten Max-7 und Max-10 haben seitens der FAA noch keine Zertifizierung erhalten. Der Hersteller geht davon aus, dass man diese noch im laufenden Jahr 2024 erhalten wird. Allerdings zweifeln daran einige Kunden, denn der jüngste Vorfall, der sich in diesem Monat mit einer Boeing 737-Max-9 von Alaska Airlines ereignet hat, könnte das Zulassungsverfahren für die kleinste und die größte Version dieser Baureihe weiter verzögern. Das vermuten zumindest zahlreiche Fluggesellschaften, die diese Muster bestellt haben. Der Hersteller konnte während einer Luftfahrtmesse, die in Indien abgehalten wurde, eine neue Großbestellung an Land ziehen. Dies wird als wichtiges Signal interpretiert, denn im Nachgang des jüngsten Vorfalls ist Boeing neuerlich in die Kritik geraten. Zwischenzeitlich legt die FAA auch Betreibern der Boeing 737-900ER nahe, dass diese Überprüfungen vornehmen sollen. Hintergrund: Die Blades, mit denen nicht benötigte Notausgänge verdeckt werden können, sind mehr oder weniger baugleich wie bei der B737-Max-9.

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