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Trotz rascher Sicherheitslandung: Mann an Bord von Ryanair B737-Max-200 verstorben

Am 7. Jänner 2024 ist es auf Ryanair-Flug FR3233, durchgeführt mit der Boeing 737-Max-200 mit der Registrierung EI-IHP, zu einem Todesfall gekommen. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg von Malaga nach Manchester. Ein männlicher Fluggast geriet plötzlich und unerwartet in eine medizinische Notsituation. Der Kapitän entschied, dass aus diesem Grund eine sofortige Zwischenlandung in Bordeaux eingelegt wird. Trotz intensiver Bemühungen der Kabinencrew und medizinischem Fachpersonal, das sich zufällig an Bord befunden hat, ist der Mann leider verstorben. Laut einem Bericht der Zeitung „Mirror“ soll zusätzlich eine Person aufgrund des dramatischen Vorfalls ohnmächtig geworden sein. Diese wurde in Frankreich weiterbehandelt.

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Portland: Sturm drückt Gangway gegen Winglet von B737-Max-8

Am 10. Jänner 2024 wurde eine Boeing 737-Max-8 von Southwest Airlines auf dem Flughafen Portland während einem starken Sturm von einer Fluggastberücke beschädigt. Der Wind drückte die Gangway gegen das geparkte Flugzeug, so dass das Winglet beschädigt wurde. Der Vorfall soll sich laut lokalen Medien während einem starken Sturm gegen 4 Uhr 35 Lokalzeit ereignet haben. Der Mittelstreckenjet konnte aufgrund notwendiger Reparaturen einige Tage nicht im Liniendienst eingesetzt werden.

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Condor trennt sich schneller von der Boeing 757-Flotte

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird ihre letzten verbliebenen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 757 früher als ursprünglich angenommen ausflotten. Nach dem Sommer 2025 soll Schluss sein, geht aus dem jüngsten Geschäftsbericht hervor. Laut einem Bericht des Portals Aero.de scheint Condor schon länger den Plan geschafft zu haben die jeweiligen Leasingverträge vorzeitig zu beenden. Der Carrier wird anschließend mit einer reinen Airbus-Flotte unterwegs sein. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte aber erst jetzt, dass die B757-Jets vorzeitig zurückgegeben werden sollen.

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Fly 4 will den ACMI- und Chartermarkt aufmischen

Unter dem Namen Fly 4 bringen der Reisekonzern Tui und die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air gemeinsam einen neuen Carrier an den Start. Dieser wird aber nicht auf eigene Rechnung unterwegs sein, sondern vorerst als konzerninterner Wetlease-Provider sowohl für Tui als auch für Enter Air aktiv sein. Deutsche Gewerkschaften beobachten das Projekt bereits kritisch, denn es wird befürchtet, dass es möglicherweise zu Lasten von Arbeitsplätzen bei der deutschen Tuifly gehen könnte. Die Kernsorge: Das neue Unternehmen könnte niedrigere Lohnkosten haben und damit wären dann Wetlease-Einsätze möglicherweise günstiger als der Eigenbetrieb. Kurzfristig gibt es aber gar keine Pläne, dass Fly 4 in Deutschland an den Start geht. Der Fokus liegt zunächst auf dem Vereinigten Königreich, wo der Tui-Konzern die Fluggesellschaft Tui Airways unterhält. Die ersten Kunden der Neugründung sollen daher die Tui-Unternehmen, die im Vereinigten Königreich ansässig sind, sowie die polnische Enter Air werden. AOC und Betriebsgenehmigung hat man in Irland beantragt. Dies hat zur Folge, dass man hinsichtlich Flügen ab UK ein wenig eingeschränkt ist, da man als Non-UK-Carrier manche Strecken nicht bedienen darf. Dafür kann Fly 4 aber im EU-Gebiet und auf vielen Routen, die in die EU führen, sehr flexibel eingesetzt werden. Enter Air ist in Polen im Chartergeschäft sehr stark vertreten und führt auch außerhalb des Heimatlandes viele Aufträge durch. Punktuell fliegt man auch ab Deutschland im Auftrag des Tui-Konzerns. In der Schweiz ist man an der Fluggesellschaft Chair Airlines beteiligt. Diese ist aus der Germania Flug AG hervorgegangen. Der Tui-Konzern hält an der neuen Fly 4 eine

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FAA groundet B737-Max-9 auf unbestimmte Zeit

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA lässt die Maschinen des Typs Boeing 737-Max-9 auf unbestimmte Zeit am Boden. Bei 40 Einheiten wurde gar eine neuerliche Inspektion angeordnet. Erst zu einem späteren Zeitpunkt wollen die Aufseher entscheiden, ob und gegebenenfalls unter welchen Auflagen bzw. Nachbesserungen dieser Maschinentyp wieder kommerziell eingesetzt werden darf. Im Nachgang des Alaska-Airlines-Vorfalls sind so einige Ungereimtheiten ans Licht gekommen. Diese werfen nicht nur auf Hersteller Boeing und dessen Abteilung für Qualitätssicherung ein fragwürdiges Bild, sondern auch auf die FAA. Die Behörde steht aufgrund der tödlichen Abstürze zweier Boeing 737-Max-8, die zu einem längeren weltweiten Flugverbot geführt haben, ohnehin in der Kritik. In der Öffentlichkeit wurde suggeriert, dass genau geprüft wurde und Boeing alle Auflagen erfüllt habe. Die jüngsten Qualitätsmängel scheinen selbst der FAA Anlass zur Sorge geben. Nach dem Alaska-Airlines-Vorfall, bei dem eine Boeing 737-Max-9 während dem Steigflug ein Blade, unter dem sich ein nicht genutzter Notausgang befand, verloren hat, kündigte die FAA an, dass alle baugleichen Maschinen, die in den USA im Einsatz sind, dort starten bzw. landen bzw. den Luftraum nutzen vor dem Wiedereinsatz außerplanmäßig inspiziert werden müssen. Bis dahin gilt Flugverbot. Diese Entscheidung wurde nun ausgeweitet, denn kommerziell dürfen die betroffenen Maschinen bis zu einer weiteren Anweisung der FAA nicht mehr eingesetzt werden. Das gilt ganz unabhängig davon, ob die angeordnete Inspektion schon durchgeführt wurde oder nicht. Einige Fluggesellschaften, darunter United Airlines und Alaska Airlines, sind mit Qualitätsmängeln an die Öffentlichkeit gegangen. Zum Beispiel wurden lose Schrauben und Bolzen gefunden. Das Ausmaß scheint sicherheitsrelevant zu sein,

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Norse stockt Rom-New York temporär auf

Im Sommerflugplan 2024 beabsichtigt Norse Atlantic Airways die Verbindung zwischen Rom-Fiumicino und New York-JFK temporär häufiger zu bedienen. Während der Hauptsaison sollen acht Umläufe pro Woche durchgeführt werden. Gegenüber dem vorherigen Planungsstand ist dies um eine wöchentliche Rotation mehr. Allerdings ist die Aufstockung zeitlich befristet, denn der Zusatzflug wird nur zwischen 31. Mai und 6. September 2024 angeboten. Gemeinsam mit der Konzernschwester Norse Atlantic UK betreibt man derzeit 15 Boeing Dreamliner.

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Charter: Albawings bedient Pristina-Düsseldorf

Im Auftrag eines Reiseveranstalters wird die albanische Billigfluggesellschaft Albawings ab 17. Jänner 2024 auch Nonstopflüge zwischen Pristina und Düsseldorf durchführen. Es handelt sich um Charterflüge, die nur über den Auftraggeber, jedoch nicht über die Homepage des Carriers buchbar sind. Selbiges gilt auch für die von Albawings bedienten Flüge zwischen Pristina und München, die ab 20. Jänner 2024 bedient werden sollen. Nach Düsseldorf geht es ab 17. Jänner 2024 an den Verkehrstagen Mittwoch, Samstag und Sonntag. Im Regelfall sollen auf diesen Charterflügen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-400 eingesetzt werden.

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Unruly PAX öffnet B777-Tür und fällt auf das Vorfeld

Am 8. Jänner 2024 ist es vor einem Air Canada-Flug, der von Toronto (Pearson) nach Dubai führte, zu einem Zwischenfall gekommen. Ein Fluggast meinte eine Tür öffnen zu müssen und ist dabei aus der Boeing 777-300ER gefallen. Zunächst verlief das Boarding ganz routinemäßig. Nach dem Einsteigen eines Passagiers, der sich anstatt zu seinem Sitzplatz lieber ans andere Ende der Langstreckenmaschine begeben hat, war dann alles andere. Der unruly PAX öffnete eine Tür und stürzte aus der Maschine. Laut einem Sprecher von Air Canada soll der Fluggast erhebliche Verletzungen erlitten haben und wurde vom Rettungsdienst unverzüglich ins Krankenhaus gebracht. Das genaue Ausmaß der Verletzungen konnte man mangels Kenntnis über den medizinischen Zustand nicht mitteilen. Das Krankenhaus habe Air Canada keine entsprechenden Informationen zur Verfügung gestellt. Somit ist gesichert, dass der Mann in ein Spital zur weiteren Behandlung gebracht wurde. Der Vorfall hatte für die 319 anderen Reisenden aber unangenehme Konsequenzen. Aus Sicherheitsgründen musste die Maschine zunächst von Technikern überprüft werden. Erst mit sechsstündiger Verspätung konnte das zweistrahlige Langstreckenflugzeug dann den Toronto-Pearson-Airport verlassen. Dem Störenfried blühen mit hoher Wahrscheinlichkeit zivil- und strafrechtliche Konsequenzen nach kanadischem Recht. Sowohl die Polizei als auch Air Canada geben sich diesbezüglich mit Aussagen noch zurückhaltend, da unabhängig von der Tat die medizinische Versorgung des unruly PAX zunächst eine höhere Priorität hat. Ein Ermittlungsverfahren wurde schon eingeleitet und sobald wie möglich soll auch die polizeiliche Einvernahme des unruly PAX erfolgen.

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NTSB: Boeing muss 737-Max-9-Manuals überarbeiten

Die U.S.-amerikanische Flugunfallermittlungsbehörde NTSB hat erste Erkenntnisse zum Zwischenfall der Boeing 737-Max-9 von Alaska Airlines veröffentlicht. Laut Mitteilung soll sich ein Door Plug vom Flugzeugrumpf gelöst haben. Fix ist bereits, dass Boeing die Manuals überarbeiten muss. Das betroffene Blade wird mit Hilfe von insgesamt 12 Door Plugs im Rumpf fixiert. Erste Erkenntnisse haben gezeigt, dass sich dieses nach oben bewegt hatte und sich dabei alle 12 Door Plugs gelöst wurden. Dies hatte zur Folge, dass die Komponente dann herausgerissen wurde. Weiters sollen beide Führungsschienen Bruchstellen aufgewiesen haben. Es gibt aber noch vier weitere Bolzen, die genau solche Vorfälle verhindern sollen. Diese dienen quasi als „letzte Absicherung“. Genau diese habe die NTSB aber noch nicht gefunden und somit konnte auch nicht festgestellt werden, ob diese überhaupt vorhanden sind. Sollte man die Türstopfen auffinden, dann werde man sie im Labor in Washington D.C. analysieren, so die NTSB. In diesem Zusammenhang weist man auch darauf hin, dass die unteren Scharnierbeschläge ebenfalls noch nicht gefunden werden und bittet die Bevölkerung um Information, sofern jemand diese zufällig finden sollte. Die NTSB stellte auch klar, dass derzeit noch völlig unklar ist wie es dazu kommen konnte, dass sich die Door Plugs gelöst haben. Man stellte zwar keine technischen Unstimmigkeiten fest, jedoch wäre es noch zu früh, um endgültige Schlüsse ziehen zu können. In Betracht gezogen wird auch, dass diese sich möglicherweise in Wartungsposition befunden haben könnten. Dazu werden weitere Experimente mit baugleichen Pendants durchgeführt. Bezüglich der bereits dreimal vor dem Zwischenfall aufgetretenen Kabinendruckwarnungen sagte ein NTSB-Vertreter,

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Medical: Lufthansa musste mit B747 auf Mallorca zwischenlanden

Aufgrund eines medizinischen Notfalls musste die von Lufthansa betriebene Boeing 747-400 mit der Registrierung D-ABTL am 9. Jänner 2024 eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf dem Flughafen Palma de Mallorca vornehmen. Das Langstreckenflugzeug befand sich auf dem Weg von Sao Paulo nach Frankfurt am Main. Etwa acht Stunden nach dem Start erlitt ein Fluggast einen Herzstillstand. Der Kapitän entschied unverzüglich Kurs auf den nächstgelegenen Airport, der für Boeing 747 geeignet ist, zu nehmen. Nach der Landung wurde die Frau ins Krankenhaus Son Llàtzer gebracht. Anschließend setzte die D-ABTL ihren Flug nach Frankfurt fort.

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