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Cebu Pacific steht vor Großbestellung

Die Fluggesellschaft Cebu Pacific geht davon aus, dass noch im ersten Halbjahr 2024 eine Großbestellung bei Airbus oder Boeing getätigt wird. Laut offizieller Mitteilung wären momentan noch beide Hersteller im Rennen. Das auf den Philippinen ansässige Luftfahrtunternehmen erklärte bereits vor einiger Zeit, dass man keine spezielle Präferenz habe und den Auftrag an jenen Hersteller, er das beste Preis-Leistungsverhältnis anbieten würde, vergeben werde. Es würde sich um die bisher größte Flugzeugbestellung der Philippinen handeln. Bislang war Cebu Pacific ein teuer Airbus-Kunde. Ob sich dies ändern wird, ist noch völlig offen.

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Krasnojarsk: Boeing 737-800 überschießt Pistenende

Eine von der russischen Nordstar Airlines betriebene Boeing 737-800 ist am 9. Jänner 2024 auf dem Flughafen Krasnojarsk über das Pistenende hinausgeschossen. Die Maschine ist laut lokalen Medienberichten erst etwa 30 Meter vor dem Ende des befestigten Bereichs zum Stehen gekommen. Die Staatsanwaltschaft von Westsibirien teilte dazu mit, dass sich an Bord acht Crewmitglieder und 169 Fluggäste befunden haben. Diese hätten die Boeing 737-800 unverletzt verlassen können. Die Passagiere wären mit Bussen zum Terminal gebracht worden. Das betroffene Flugzeug musste jedoch aus Sicherheitsgründen abgeschleppt werden. Der Vorfall soll sich am 9. Jänner 2024 gegen 9 Uhr 50 Lokalzeit im Zuge des Landevorgangs auf dem Flughafen Krasnojarsk ereignet haben. Derzeit ist noch völlig unklar warum der Mittelstreckenjet erst nach dem markierten Ende der Runway zum Stillstand gekommen ist. Das Wetter könnte jedoch eine entscheidende Rolle gespielt haben, denn zu diesem Zeitpunkt sollen offiziellen Angaben nach Temperaturen um die -19 Grad Celsius geherrscht haben. Daher ist nicht auszuschließen, dass sich auf dem Asphalt Eis gebildet haben könnte, das den Bremsweg massiv verlängert haben könnte. Die Staatsanwaltschaft hat mittlerweile angeordnet, dass die nationale Flugunfallermittlungsbehörde NSK den Vorfall untersuchen soll. Daher haben sich unmittelbar danach Ermittler auf den Weg zum Flughafen Krasnojarsk gemacht. Der aktuelle Zwischenfall reiht sich in eine ganze Reihe von Vorfällen, die sich in der russischen Föderation in jüngerer Vergangenheit ereignet haben, ein. Beispielsweise musste im September 2023 ein von Ural Airlines betriebener Airbus A320 wegen Treibstoffmangel auf einem Weizenfeld notlanden. Im Dezember 2023 verwechselte die Crew einer Antonov An-24 einen

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Lieferverzögerungen: Ryanair rechnet mit weniger B737-Max-200

Die Ryanair Group befürchtet, dass der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing weiterhin in Lieferverzug bleiben könnte und im Sommer 2024 zwischen fünf und zehn B737-Max-200 zu wenig zur Verfügung stehen könnten. Im Gespräch mit der „Financial Times“ erklärte Konzernchef Michael O’Leary unter anderem, dass man bis Ende April 2024 insgesamt 57 B737-Max-200 übernehmen solle. Allerdings werde man die Anzahl wohl kaum erreichen, so dass bereits darüber nachgedacht wird, den Sommerflugplan 2024 mangels Kapazität zu kürzen. Dies hätte zur Folge, dass man im Gesamtjahr 2024 etwa fünf Millionen Fluggäste weniger haben werde.

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Boeing 737-Max-9: Airlines finden lose Schrauben und Bolzen

Die von der U.S.-amerikanischen Zivilluftfahrtbehörde angeordneten Inspektionen der Maschinen des Typs Boeing 737-Max-9 haben ein erschreckendes Bild zu Tage gebracht. Allein in den Vereinigten Staaten von Amerika wurden gleich an mehreren Maschinen lose Schrauben und sonstige Qualitätsmängel gefunden. Am Wochenende sorgte die Notlandung einer von Alaska Airlines betriebenen Boeing 737-Max-9 für Aufsehen. Das Panel, hinter dem ein Notausgang „versteckt“ war, hat sich während dem Steigflug gelöst und somit klaffte ein Loch im Rumpf. Den Piloten ist die Notlandung gelungen. Im Nachgang wurden zumindest zwei Smartphones, die Passagieren, die sich an Bord befunden haben, am Boden gefunden. Diese sollen den Sturz aus rund 5.000 Meter Höhe weitgehend überstanden haben. Die FAA reagierte sofort auf den Zwischenfall und erteilte sämtlichen baugleichen Maschinen ein temporäres Flugverbot. Die Operators wurden angewiesen vor dem nächsten Flug umfangreiche Inspektionen durchzuführen. Unter anderem United Airlines und Alaska Airlines wurden fündig. Konkret wurden lose Schrauben und weitere sicherheitsrelevante Qualitätsmängel gefunden. Eigenen Angaben nach hat man sofort einen Bericht an die FAA und die NTSB übermittelt. United Airlines schreibt in einer Stellungnahme, dass mehrere Boeing 737-Max-9 von diesem neuentdeckten Problem betroffen sind. Man habe die losen Schrauben bzw. Bolzen umgehend von eigenem technischen Personal sichern lassen. Die Maschinen wären dann für „fit to fly“ erklärt worden, so der Carrier. Lokale Medien schreiben, dass allein bei United mindestens fünf Einheiten von den Qualitätsmängeln betroffen sein sollen. Auch Alaska Airlines wurde fündig, jedoch ist man weniger konkret. Man habe in einigen Boeing 737-Max-9 „schlecht gesicherte Ausrüstung“ entdeckt und die Mängel zwischenzeitlich

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Indische Airlines schließen B737-Max-Inspektionen ab

Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat im Nachgang des Boeing 737-Max-9-Zwischenfalls, der sich am Sonntag in den USA bei Alaska Airlines ereignet hat, außerordentliche Inspektionen der in Indien zugelassenen Maschinen dieses Typs angeordnet. Laut Mitteilung der drei betroffenen Fluggesellschaften (Air India Express, Akasa Air und Spicejet) wurden diese zwischenzeitlich bereits abgeschlossen. Es wären keine Fehler gefunden worden. Seitens der indischen Zivilluftfahrtbehörde heißt es dazu: „Diese Überprüfungen wurden bei der Betriebsflotte von Boeing B737-8 Max-Flugzeugen von Air India Express (4), Spicejet (8) und Akasa (20) zufriedenstellend durchgeführt. Zur Flotte von Akasa Air gehört ein Flugzeug vom Typ B737-8200 (High-Density-Variante der 737 MAX-8), das über eine Mittelkabinentür verfügt, bei der die Betriebsprüfung zufriedenstellend abgeschlossen wurde“.

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B737-Max-Inspektionen: Alaska muss viele Flüge absagen

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines musste in den letzten Tagen zahlreiche Flüge, die mit dem Muster Boeing 737-Max-9 geplant waren, streichen. Hintergrund ist, dass die FAA außerplanmäßige Inspektionen angeordnet hat. Die können rund acht Stunden an Arbeitszeit in Anspruch nehmen. Dies führte dazu, dass am 7. Jänner 2024 rund 170 Alaska-Flüge abgesagt werden mussten. Am Montag, den 8. Jänner 2024 waren es immerhin noch 60 Stück. Die EAD der FAA verlangt, dass die Maschinen vor dem nächsten Flug umfangreich untersucht werden müssen. Hintergrund ist der Vorfall, der sich am Wochenende ereignet hat, bei dem eine baugleiche Maschine ein Notausgangspanel im Steigflug verloren hat.

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Alaska Airlines verpasst Boeing-737-800-Flotte neue Kabinen

Die Fluggesellschaft Alaska Airlines wird 61 Boeing 737-800 eine modernisierte Kabine verpassen. Diese soll den Reisenden mehr Komfort verschaffen, jedoch ist die Kehrseite, dass sich der Sitzabstand verringern wird, denn man wird künftig mehr Plätze anbieten. Derzeit bietet Alaska Airlines an Bord der Boeing 737-800-Flotte eine Kapazität für 159 Reisende an. Diese setzt sich wie folgt zusammen: 130 Sitze in der Economy-Class, 30 in der Premium-Class und 12 in der First-Class. Künftig wird das Unternehmen 16 Sitze in der Ersten Klasse anbieten. Die übrigen Plätze verteilen sich auf die Premium- und Economy-Class. Die Upgrades betreffen primär die First-Class, denn hier will man den Passagieren mehr Komfort anbieten. Beispielsweise werden die neuen Sitze künftig auch Fußrasten und Halterungen für mobile Geräte haben. Der Sitzabstand wird künftig 40 Zoll betragen. In der Premiumclass werden es 35 Zoll sein. Für Alaska Airlines spielen gut zahlende Passagiere in der Ersten Klasse sowie in der Premium-Class eine große Rolle. Pro Flug erzielt man die überwiegende Mehrheit der Einnahmen von diesen Fluggästen. Im Bereich der Economy-Class steht man auf vielen Routen in scharfem Wettbewerb mit anderen Carriern, so dass man hier preislich wesentlich günstiger aufgestellt ist. Das Unternehmen verzeichnet eigenen Angaben nach seit einigen Jahren eine steigende Nachfrage im Bereich der teureren Klassen. Darauf reagiert man nun und wird die im Durchschnitt etwa 15 Jahre alten Boeing 737-800 entsprechend umgestalten.

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Alaska Airlines hat erste Boeing 737-Max-8 eingeflottet

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines hat kürzlich mit der N801AK ihre erste Boeing 737-Max-8 übernommen. Bislang betreibt man 65 Exemplare des größeren Modells B737-Max-9. Alaska Airlines wartet weiters auf 80 Exemplare dieser Baureihe. Darüber hinaus hält man Optionen für bis zu 105 weitere Boeing 737-Max. Das Unternehmen hat auch die größte Variante, Max-10, bestellt.

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Turkish Airlines lässt fünf Boeing 737-Max-9 am Boden

Das Luftfahrtunternehmen Turkish Airlines hat mitgeteilt, dass man jene fünf Boeing 737-Max-9, die in der identen Konfiguration wie jenes Exemplar, das bei Alaska Airlines von einem Zwischenfall betroffen war, vorsorglich temporär aus dem Verkehr zieht. „Nach dem Vorfall mit der Boeing 737-Max-9 von Alaska Airlines wurden als Ergebnis der vorläufigen Untersuchung der Behörden fünf Boeing 737-Max-9 der Turkish Airlines-Flotte vorsorglich zur Überprüfung angefordert“, so ein Sprecher des größten Luftfahrtunternehmens der Türkei. „Bis die technische Überprüfung des Vorfalls abgeschlossen ist und die von den Behörden geforderten Maßnahmen ergriffen sind, hat Turkish Airlines beschlossen, fünf Boeing 737-Max-9 ihrer Flotte aus dem Betrieb am Flughafen zurückzuziehen, auf dem sie zuerst landen werden. Die Flugsicherheit hat für uns oberste Priorität“.

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Boeing 737-Max-9: EASA übernimmt U.S.-amerikanische EAD

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA hat zwischenzeitlich auf die Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung des U.S.-amerikanischen Pedants FAA bezüglich der Boeing 737-Max-9 reagiert. Man stellt aber klar, dass im EU-Gebiet keine Maschine in der Konfiguration, die beim Alaska-Airlines-Zwischenfall betroffen war, zugelassen ist. Dennoch hat die EASA die Lufttüchtigkeitsanweisung der FAA übernommen. In der spezifischen Konfiguration, die von dem EAD abgedeckt wird, wird ein Mittelkabinenausstieg durch eine Steckplatte ersetzt. Diese Konfiguration wird in der Regel von Fluggesellschaften eingesetzt, die weniger dicht besetzte Flugzeuge (mit geringerer Passagierkapazität) fliegen, bei denen dieser zusätzliche Ausgang nicht erforderlich ist, um die Sicherheitsanforderungen für die Evakuierung zu erfüllen. Auf dem AOC von Corendon Dutch Airlines sind zwei Boeing 737-Max-9 mit dem betroffenen Panel registriert. Weiters verfügt Turkish Arlines über fünf Exemplare, jedoch unterliegt der türkische Carrier nicht der Aufsicht der EASA, sondern jener der türkischen Zivilluftfahrtbehörde. Das Star-Alliance-Mitglied hat zwischenzeitlich mitgeteilt, dass man die betroffenen Jets vorsorglich am Boden lässt.

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