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Tarom will zusätzliche Boeing 737-Max-8 leasen

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom verhandelt derzeit intensiv über die Einflottung von mindestens vier Boeing 737-Max-8. Diese sollen nicht gekauft, sondern geleast werden. Konkret ist Auge gefasst hat man Maschinen, die sich im Eigentum einer chinesischen Bank befinden. Laut dem lokalen Portal Boardingpass.ro befinden sich Tarom und Minsheng Commercial Aviation in intensiven Gesprächen über das Leasing von mindestens vier Boeing 737-Max-8. Der in Irland ansässige Leasinggeber ist eine Tochtergesellschaft der China Minsheng Bank, die im Hintergrund das Portfolio, zu dem die Typen Typen Airbus A320, A321, A320neo, A321neo, A330, A380, Boeing 737NG, 737-Max und Embraer E190 zählen, finanziert. Offiziellen Angaben nach besitzt man derzeit 68 Flugzeuge, wobei man zahlreiche weitere Einheiten bei Airbus und Boeing bestellt hat. Seit Frühjahr 2022 verhandelt das Tarom-Management auch mit der Air Lease Corporation über eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Boeing 737-Max. Der aktuelle Stand der Gespräche ist nicht öffentlich bekannt. Im Jahr 2018 hat Tarom fünf B737-Max bestellt. Diese sollten ab dem kommenden Jahr ausgeliefert werden, wobei Boardingpass.ro unter Berufung auf interne Tarom-Quellen berichtet, dass sich die Übergabe der ersten Maschine um mindestens ein Jahr verzögern wird.

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Letzte Boeing 747-8F hat die Montagehalle verlassen

Beim U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing endet in Kürze eine Ära, denn die letzte B747-8 hat eine Werkshalle verlassen. Es handelt sich um ein Frachtflugzeug, das für Atlas Air bestimmt ist. Nach mehr als 50 Jahren endet die Produktion der „Jumbojets“. Erstmals wurde die Boeing 747 im Jahr 1967 hergestellt. Seither wurde das Muster steig weiterentwickelt. In der 54-jährigen Geschichte wurden 1.574 Einheiten in verschiedenen Ausführungen hergestellt. Die jüngste Variante, B747-8, erwies sich nicht mehr als Verkaufsschlager. Als Passagierflugzeug stellt man es bereits seit einigen Jahren nicht her. Nun befindet sich auch der letzte Frachter, der Anfang 2023 an Atlas Air ausgeliefert werden soll, kurz vor der Fertigstellung. „Mehr als ein halbes Jahrhundert lang haben Zehntausende engagierter Boeing-Mitarbeiter dieses großartige Flugzeug entworfen und gebaut, das die Welt wirklich verändert hat. Wir sind stolz darauf, dass dieses Flugzeug noch viele Jahre lang rund um den Globus fliegen wird“, so Kim Smith, Boeing Vice President und General Manager, 747 und 767 Programms.

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Icelandair hat ersten Boeing 767-Umbaufrachter übernommen

Die Fluggesellschaft Icelandair hat den ersten von vorerst zwei Umbaufrachtern des Typs Boeing 767-300ERBCF übernommen. Die Maschine trägt die Registrierung TF-ISH und hat auf dem Rumpf den Schriftzug „Icelandair Cargo“ lackiert bekommen. Die Umrüstung wurde im September 2022 in Singapur vorgenommen. Am 29. November 2022 ist das Langstreckenflugzeug in Keflavik angekommen. Das 23,9 Jahre alte Verkehrsflugzeug wurde ursprünglich an Britannia Airways ausgeliefert und war zeitweise auch bei Britannia Deutschland und Britannia Schweden im Einsatz. Zuletzt war dieser Jet bei Tui Airways UK als Passagierflugzeug im Einsatz. Derzeit ist geplant, dass der Frachter in wenigen Tagen ab Lüttich eingesetzt werden soll. Ein Foto der Maschine in der neuen Livery von Icelandair Cargo findet sich unter diesem Link bei Skyliner Aviation.

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St. Petersburg: FlyDubai baut Russland-Präsenz weiter aus

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai weitet mit der Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Dubai und der Metropole Sankt Petersburg die Präsenz auf dem russischen Markt weiter aus. Ab 20. Januar 2023 will man diese Route täglich bedienen. Ebenso ab Mitte Januar 2023 wird man in Salzburg die Flugzeiten anpassen. Sankt Petersburg gilt nicht nur aus wichtige Wirtschaftsmetropole, sondern spielt auch im Tourismus eine hohe Bedeutung. Die Stadt zieht Besucher aus aller Welt an, wobei die Erreichbarkeit auf dem Luftweg seit dem Beginn des kriegerischen Überfalls auf die Ukraine eingeschränkt ist. EU-Carrier sind im russischen Luftraum gebannt und umgekehrt dürften Fluggesellschaften mit Sitz in der Russischen Föderation jenen der Europäischen Union und anderer Staaten nicht nutzen. Der internationale Flugverkehr, die zuvor meist nostop abgewickelt wurde, hat sich seither auf einige Drehkreuze verlagert. Dabei sind Dubai, Doha, Istanbul, Antalya und Abu Dhabi sowie Belgrad besonders hervorzuheben, da an diesen Airports viele Umsteiger von/nach Russland zu verzeichnen sind. Auch wurden die Flugverbindungen nicht reduziert, sondern sukzessive ausgebaut. Mit Ausnahme der serbischen Hauptstadt gilt dies sowohl für russische Carrier als auch lokale Airlines, zumeist Netzwerkcarrier, aber auch Lowcoster. FlyDubai wird ab 20. Jänner 2023 täglich zwischen Dubai und Sankt Petersburg fliegen. Damit bietet man ein weiteres Ziel in der Russischen Föderation an. Das Streckennetz wächst Unternehmensangaben nach auf 144 Destinationen, die ab den Vereinigten Arabischen Emiraten angeboten werden. Mit Emirates unterhält man ein umfangreiches Codeshareabkommen, so dass am Drehkreuz Umstiege zwischen den beiden Carriern möglich sind. Im Regelfall sollen Boeing 737-Max-8 eingesetzt werden. Hierbei ist noch auf

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Ab Calgary: Westjet nimmt Kurs auf Barcelona, Edinburgh und Tokio

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet plant im Sommerflugplan 2023 weitere drei neue Strecken ab Calgary aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Barcelona, Edinburgh und Tokio-Narita. Die spanische Metropole soll ab 6. Mai 2023 zunächst einmal pro Woche mit Boeing 787-9 angeflogen werden. Zwischen 18. Mai und 7. Oktober 2023 sollen drei wöchentliche Umläufe angeboten werden, ehe man anschließend zweimal pro Woche fliegen will. Ins schottische Eidinburgh soll es ab Calgary zwischen 17. Mai und 8. Oktober 2023 gehen. Derzeit sind drei Rotationen pro Woche, die mit Boeing 787-9 bedient werden sollen, geplant. Nach Tokio (Narita) will Westjet ab 30. April 2023 in selbiger Frequenz fliegen. Auch auf dieser neuen Route sollen Dreamliner zum Einsatz kommen.

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Ryanair plant mit Boeing 737-Max-200 ab Klagenfurt

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Sommerflugplan 2023 ab Klagenfurt auch Maschinen des Typs Boeing 737-Max-200 einsetzen. Diese kommen von Alicante und Palma de Mallorca aus zum Einsatz. Gelegentlich auch ab London-Stansted. Dem aktuellen Stand der Dinge nach wird Ryanair im Sommerflugplan 2023 ab dem Kärntner Airport die drei zuvor genannten Ziele anbieten. In Richtung Alicante und Palma de Mallorca kommen laut Reservierungssystem regelmäßig Boeing 737 Max 200 zum Einsatz, während diese ab London-Stansted eher der Ausnahmefall sind.

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Blue Bird Airways flottet weitere Boeing 737-800 ein

Die griechische Fluggesellschaft Blue Bird Airways erweitert ihre Flotte um eine Boeing 737-800. Es handelt sich um die Maschine mit der derzeitigen Registrierung TC-CPV, die vormals für Pegasus im Einsatz war. Derzeit besteht die Flotte des Carriers aus einer Boeing 737-500 sowie zwei B737-800. Die Maschinen sind nicht im griechischen, sondern im maltesischen Register eingetragen. Blue Bird Airways sitzt auf dem Flughafen Heraklion und hat sich vor einiger Zeit auf Tel-Aviv-Flüge spezialisiert. Die momentane TC-CPV soll in Kürze in das Flugzeugregister von Malta eingetragen werden. Diese Boeing 737-800 trägt bereits die Livery des griechischen Carriers.

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EASA könnte B737-Max-Upgrades verpflichtend vorschreiben

Die EASA zieht in Betracht, dass unabhängig von einer etwaigen Ausnahmebewilligung die Maschinentypen Boeing 737 Max-7 und Max-10 mit den jüngsten Sicherheitssystemen nachgerüstet werden müssen. In den USA zeichnet sich derzeit ab, dass dem Hersteller eine Sondergenehmigung erteilt werden könnte. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist der Kongress am Ball, denn ab Ende Dezember 2022 gilt ein neues Gesetz, das besagt, dass zusätzliche Sicherheitssysteme vorhanden sein müssen. Für Boeing hat dies einen entscheidenden Nachteil, denn die bereits zugelassenen Varianten Max-8 und Max-9 haben dieses nicht. Piloten würden beim Mischbetrieb mit den noch nicht zertifizierten Mustern Max-7 und Max-19 zusätzliche Schulungen benötigen. Dadurch würde für den Flugzeugbauer ein wichtiges Verkaufsargument verloren gehen. Das Vertrauen in Boeing ist aufgrund der Max-Misere ohnehin beschädigt, so dass es im U.S.-Kongress zwei unterschiedliche Meinungen gibt. Die eine Seite ist der Ansicht, dass dem Hersteller – ungeachtet des neuen Gesetzes – eine Ausnahme gewährt werden soll und die andere spricht sich strikt dagegen aus. Somit hängt die Zertifizierung der beiden Modelle in der Luft. Die Kommunikationschefin der EASA, Janet Northcote, erklärte unter anderem gegenüber der Seattle Times: „Die eigentliche Nachrüstung der in Betrieb befindlichen Flotte kann auf verschiedene Weise erreicht werden, einschließlich möglicherweise obligatorischer Maßnahmen der FAA oder EASA“. Weiters habe sich Boeing verpflichtet, dass die Upgrades für die Nachrüstung verfügbar gemacht werden sollen. Im Falle einer Verabschiedung würde das Gesetz in den USA von Boeing verlangen, ein verbessertes Angle of Attack (AoA)-System nachzurüsten, das einen dritten Sensor beinhalten würde, der die Daten von zwei

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Japan bestellt zwei weitere KC-46A-Tankflugzeuge

Die japanischen Luftverteidigungskräfte stocken eine bestehende Order von vier Boeing KC-46A-Tankflugzeugen um zwei Exemplare auf. Somit hat Japan insgesamt sechs Exemplare beim U.S.-amerikanischen Hersteller bestellt. Offiziellen Angaben nach beträgt der Auftragswert der zusätzlichen Bestellung rund 398 Millionen U.S.-Dollar. Die Auslieferungen sollen bis etwa 2030 abgeschlossen sein. „Diese zusätzliche KC-46A-Bestellung stärkt das amerikanisch-japanische Sicherheitsbündnis zur Förderung von Sicherheit und Stabilität im gesamten Pazifikraum“, wird Will Shaffer, Präsident von Boeing Japan, in der Pressemitteilung des Unternehmens zitiert. Japan orderte im Jahr 2016 zunächst vier KC-46-Tankflugzeuge und war damals der erste internationale Kunde. Je zwei Exemplare wurden bereits in den Jahren 2021 und 2022 ausgeliefert. Weitere Einheiten stehen in den Folgejahren an. Das Muster wurde immer wieder kritisiert, da Boeing mit technischen Mängeln zu kämpfen hatte. Mittlerweile haben unter anderem Israel und Japan dieses bestellt. Auch weitere Staaten sollen laut über den Kauf nachdenken.

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Jet Aviation baut B777-Wartung in Basel aus

Am Standort Basel baut Jet Aviation die Wartungskapazitäten für Boeing 777 weiter aus. Derzeit verfügt man über die Berechtigung für etwa 50 unterschiedliche Maschinentypen. Am Euroairport ist man nun berechnet so genannte Heavy Maintenance an B777 vorzunehmen. Die Erweiterung des Arbeitsumfangs erforderte Investitionen in zusätzliche Spezialwerkzeuge und Schulungen für die Boeing 777 und wurde Ende 2022 genehmigt. „Diese Erweiterung unseres Arbeitsumfangs für die Boeing 777 in Basel ist eine fantastische Leistung und festigt unsere Position als einer der weltweit führenden Wartungsanbieter für Großraum- und Schmalrumpfflugzeuge“, sagt Cyril Martiniere, VP MRO Europe und GM Basel. „Der Antrag war eine Reaktion auf die steigende Marktnachfrage nach diesen Fähigkeiten in Basel und zeigt unser Engagement für Investitionen in unser Wachstum im Einklang mit den Bedürfnissen unserer Kunden. Die Boeing 777 ist eine wichtige Plattform, und wir freuen uns, dass wir unseren Kunden in der Region und darüber hinaus schwere Wartungsarbeiten an diesem Flugzeug anbieten können. Ich freue mich darauf, in Zukunft weitere 777 in Basel willkommen zu heißen“.

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