COVID-19

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Zöllner führen im ersten Halbjahr 173.000 Einsätze und Kontrollen durch

Die 1.500 Zöllner im operativen Bereich verzeichneten im ersten Halbjahr 2021 rund 173.000 (1. HJ 2020: 128.000) Einsätze und Kontrollen. Allein im Bereich des Güterverkehrs fertigten die Zollbediensteten rund 2,9 Millionen Anmeldungen ab und trugen so zu reibungslosen Lieferketten bei. Das entspricht verglichen mit dem 1. Halbjahr 2020 einer Steigerung von 43 Prozent, die sowohl auf den Brexit, als auch auf Zunahmen im Bereich eCommerce zurückzuführen ist. Die operative Zollaufsicht hatte von Jänner bis Ende Juni 2021 im Rahmen der mobilen Kontrollen 1.323 Einsätze, die zu 5.270 Feststellungen von Vergehen oder Verfehlungen führten. Die Kontrolldichte konnte zum Vergleichszeitraum 1. Halbjahr 2020, in welchem Kontrollen vor dem Hintergrund der Pandemie und des ersten Lockdowns eingeschränkt möglich waren, um fast 71 Prozent gesteigert werden. Spürbarer Rückgang im Reiseverkehr Der Reiseverkehr ging angesichts der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie stark zurück. Auch 2021 sind die Auswirkungen auf Tourismus und Grenzübertritte weiter deutlich spürbar. Von Jänner bis Juni 2021 verzeichnete der Zoll insgesamt 5,46 Millionen Reisende auf den Flughäfen und Außengrenzen und bearbeitete 55.470 Anträge auf Mehrwertsteuer-Rückerstattung. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 1. Halbjahr 2020 mit 9,96 Millionen Reisenden ergibt sich ein Rückgang an Reisenden von 45 Prozent.

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5.500 Reisende bisher im CoV-Labor des BGI getestet

Von April bis August 2021 hat das COVID-19-Testlabor des BGI 5.500 chinesischen Reisenden geholfen, sicher vom Addis Abeba Bole International Airport abzufliegen. Das BGI hatte im April in Zusammenarbeit mit Ethiopia Airlines das „Huo-Yan“-Labor, ein COVID-19-Testlabor, am Flughafen für Passagiere eingerichtet, die nach China fliegen. Seitdem hat das Labor dazu beigetragen, dass in fünf aufeinanderfolgenden Monaten kein einziger Flug zwischen Äthiopien und China ausgesetzt werden musste, sodass diese Verbindung der einzige Direktflug vom afrikanischen Kontinent nach China ist, der in diesem Zeitraum ununterbrochen durchgeführt wurde. „Vom 21. April bis zum 31. August hat das Labor mehr als 5.500 Passagiere auf 19 Flügen nach China untersucht“, sagte Chen Songheng, der Leiter des „Huo-Yan“-Labors in Äthiopien. Das Labor kann laut eigenen Angaben bis zu 400 Proben innerhalb von drei Stunden und 5.000 Proben pro Tag testen. Angeboten werden sowohl PCR- als auch Antikörper-Tests.

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Ryanair beendet Gespräche mit Boeing: MAX-10-Deal platzt

Noch vor wenigen Tagen hoffte Ryanair-Chef Michael O’Leary, bis 2022 mit dem US-Flugzeugbauer Boeing auf einen Nenner zu kommen. Jetzt – zehn Monate nach Aufnahme der Gespräche – gehen die Verhandlungen doch schon in diesem Jahr zu Ende. Ohne Einigung. Der Low-Coster erklärt die Verhandlungen mit Boeing über eine MAX-10-Bestellung für beendet. Am Ende dreht sich alles um den Preis: „In der vergangenen Woche wurde jedoch deutlich, dass die Preislücke zwischen den Partnern nicht geschlossen werden konnte, so dass beide Seiten übereingekommen sind, keine weitere Zeit mit diesen Verhandlungen zu verschwenden“, heißt es in der Aussendung.  „Boeing hat einen optimistischeren Ausblick auf die Flugzeugpreise als wir, und wir haben eine disziplinierte Erfolgsbilanz, keine hohen Preise für Flugzeuge zu zahlen“, so Michael O’Leary, der dem US-Konzern am Ende noch einen reindrückt: „Wir teilen die optimistische Preisprognose von Boeing nicht, was jedoch erklären könnte, warum andere große Boeing-Kunden wie Delta und Jet2 in den letzten Wochen neue Aufträge eher an Airbus als an Boeing vergeben haben.“

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Erster Embraer 190-E2 landet in London-City

Am Donnerstagabend ist zum ersten Mal in der Geschichte ein regulärer Passagierflug mit einem Embraer 190-E2 am London-City-Airport gelandet. Um exakt 17:49 Ortszeit setzte der vollbesetzte Flieger von Helvetic Airways am Londoner Stadtflughafen zur Landung an. Die Schweizer Fluggesellschaft führte den Flug LX464 im Auftrag von Swiss durch. Von der Flughafenfeuerwehr wurde die Maschine standesgemäß mit Wasserfontänen in Empfang genommen. Nach der EASA-Zulassung für Steilanflüge können Fluggesellschaften mit dem Embraer E190-E2 nun den London City Airport anfliegen. Die Steilanflugfähigkeit der E190-E2 wird durch ein spezielles Software-Upgrade und die Installation eines Steep-Approach-Schalters am Cockpit-Bedienfeld ermöglicht. Die Piloten müssen für den An- und Abflug speziell geschult sein. Das liegt daran, dass die Piste mit etwa 1200 Meter sehr kurz geraten ist. Das erfordert auch einen Steilanflug von 5,5 Grad. Etwa 70 Prozent aller Linienflüge in LCY wurden mit E170 und E190 durchgeführt. Acht Fluggesellschaften – BA CityFlyer, Alitalia, KLM Cityhopper, LOT Polish, Helvetic Airways, Lufthansa und Portugalia – flogen E-Jets in LCY. Die E190-E2 kann von London City aus etwas mehr als 2200 NM (4.074 km) fliegen, fast doppelt so weit wie die E190.

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Eurowings feiert Erstflug nach Valencia

Kurz vor Herbstanfang nimmt Eurowings ein beliebtes Sonnenziel ab Hamburg Airport neu auf: Ab sofort fliegt die Fluggesellschaft zweimal wöchentlich in die spanische Großstadt Valencia. „Sobald der Herbst uns wieder kühlere Temperaturen beschert, sehnen sich viele Passagiere nach einer Verlängerung des Sommers. Daher freuen wir uns ganz besonders, dass Eurowings mit Valencia ihr Flugangebot kurz vor Herbstanfang um ein neues Urlaubsziel mit Sonnengarantie erweitert“, sagt Gesa Zaremba, Leiterin Airline & Traffic Development am Hamburg Airport. Zwei weitere Destinationen geplant Neben der neuen Verbindung in die spanische Großstadt Valencia kündigt die Lufthansa-Tochter für den Winter 2021 zwei weitere neue Ziele ab Hamburg an: Ab 1. November 2021 fliegt die Fluggesellschaft sechsmal wöchentlich in die schwedische Großstadt Göteborg. Ab dem 6. November 2021 verbindet sie die Hansestadt zudem einmal wöchentlich mit Marrakesch im Südwesten Marokkos.

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Lufthansa stellt Airspace Cabin vor

Die Lufthansa stellt ihre neue Flugzeugkabine für Kurz- und Mittelstrecken vor. Morgen startet in Frankfurt der erste Airbus 321neo mit der modernen Airspace Cabin nach Fuerteventura. Die neue Kabine wird neben Lufthansa auch bei Swiss, Brussels Airlines und Eurowings in neuen Flugzeugen der Airbus 320 Familie zum Einsatz kommen. Die neuen Gepäckfächer haben ein um vierzig Prozent größeres Volumen und fassen um sechzig Prozent mehr Koffer, da diese vertikal in den Fächern verstaut werden können. „Ungeachtet der Krise setzen wir weiter mit Nachdruck auf ein Premiumangebot für unsere Gäste“, betont Heike Birlenbach, Head of Customer Experience, Lufthansa Group. „Premium bedeutet für uns, zu jeder Zeit qualitativ hochwertige, individualisierte und relevante Angebote für alle unsere Fluggäste zu bieten. Mit der neuen Airspace Cabin verbessern wir das Reiseerlebnis auf der Kurzstrecke deutlich.“

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Leipzig/Halle Airport: Start- und Landebahn Nord nach Sanierung wieder in Betrieb

Planmäßig ging am 1. September die Start- und Landebahn (SLB) Nord am Flughafen Leipzig/Halle wieder in Betrieb. Als erstes Flugzeug landete ein Airbus A321 der Ferienfluggesellschaft Condor auf der erneuerten 3.600 Meter langen Piste. Während der rund viereinhalbmonatigen Sanierungsarbeiten ist die Betondecke komplett erneuert und die klassische Befeuerung durch moderne LED-Technik ersetzt worden. „Die Sanierung der SLB Nord war ein wichtiges und ambitioniertes Projekt für den Flughafen Leipzig/Halle. Wir sind sehr froh, erneut ein Millionenprojekt pünktlich und im geplanten Kostenrahmen fertigstellen zu können. Eine zielorientierte Leistung wie diese lässt sich nur mit einem engagierten und professionellen Team umsetzen, das gilt sowohl für unsere Partner als auch für unsere Kolleginnen und Kollegen der Mitteldeutschen Flughafen AG. Die Instandsetzung ist eine Investition in die Leistungsfähigkeit unserer Infrastruktur: Durch die Erneuerung der Betondecke gewinnen wir langfristige Betriebssicherheit für den Airport. Und die Umstellung auf LED-Befeuerung ist ein weiterer wichtiger Beitrag zur Energieeffizienz“, so Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG. Die gesamten Arbeiten werden bis zum 30. September abgeschlossen sein. In die Sanierung investiert der Flughafen insgesamt rund 90 Millionen Euro.

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Kanada für Touristen wieder erreichbar

Kanada lässt ausländische Touristen ab dem 7. September wieder ohne Quarantäne einreisen. Natürlich ist die Grenzöffnung an einige Voraussetzungen gebunden. So erlaubt die kanadische Regierung nur vollständig Immunisierten die Einreise in das Land. Außerdem müssen zusätzlich dazu ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 72 Stunden sein darf.  Air Canada hat sich darauf schon vorbereitet – und schon am 22. Juli die ganzjährigen Nonstop-Flüge nach Wien nach 14-monatiger CoV-Zwangspause wieder aufgenommen. 

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Geschäftsreisen: Eurowings reagiert auf steigende Nachfrage

Die Nachfrage nach Geschäftsreisen steige stetig: Die Buchungseingänge für Geschäftsreise-Ziele hätten sich von einem niedrigen Niveau innerhalb weniger Wochen vervielfacht. Mit Beginn des Geschäftsreisemonats September wird die Airline daher ihr Angebot an Business-Verbindungen im Vergleich zu August 2021 kurzerhand verdoppeln. So werden stark nachgefragte Verbindungen etwa nach Zürich, Kopenhagen, Dresden oder Bremen ab sofort zweimal täglich angeboten – mit den Schwerpunkten ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn. Auch die Flughäfen Berlin, Hannover, Nürnberg und Leipzig sind ab September wieder stärker angebunden. Neue Business-Strecken in ganz Europa Weitere Highlights im Flugplan ab September und Oktober: Von Hamburg können Eurowings Passagiere ab sofort die Metropolen Prag, Paris, Barcelona, Malaga, Cagliari, Faro, Rom, London, Neapel und Valencia wieder per Direktflug erreichen. Ab Köln/Bonn fliegt die Airline ihre Gäste nach Budapest, Brindisi, Rom, Malaga, Bologna, London, Mailand, Neapel, Lamezia Terme und Salzburg.  Stuttgart wird per Direktflug mit Alicante, Bilbao, Faro, Brüssel, Graz, Rom und Mailand verbunden. Ab Düsseldorf fliegen Passagiere neu nach Lissabon, Linz, Zagreb, Kiew, Breslau, Genf, Lyon, Dublin, Bukarest, Edinburgh, Jerez und Newcastle. Auch die Kanaren werden im September und Oktober wieder von Berlin, Hamburg, Köln/Bonn, Stuttgart und Düsseldorf angeflogen. Im Laufe des Monats werde man auch an zehn Flughäfen die Lounges für Vielflieger wieder öffnen.

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Ryanair: Passagieraufkommen steigt weiter

Im August flogen erneut deutlich mehr Menschen mit dem Billigflieger. Im vergangenen Monat beförderte die Fluggesellschaft 11,1 Millionen Passagiere, wie Ryanair am Donnerstag in Dublin mitteilte. Dies war ein Anstieg von fast 60 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat, als die Airline noch sieben Millionen an Bord begrüßte. Auch im Vergleich zum Vormonat gingen die Zahlen weiter hoch: Im Juli dieses Jahres hatte der Low-Coster noch 9,3 Millionen Passagiere gezählt. Das Niveau vor der Pandemie hat Ryanair indes noch nicht erreicht, im August 2019 hatte die Gesellschaft noch 14,9 Millionen Passagiere geflogen.

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