COVID-19

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Milliardenkredit: IAG deckt sich ein

Der Luftfahrtkonzern hat eine revolvierende Kreditfazilität mit einem Bankenkonsortium unterzeichnet.  Der im Rahmen der Fazilität verfügbare Gesamtbetrag beläuft sich auf 1,755 Milliarden Dollar und wird für einen Zeitraum von drei Jahren plus zwei einjährige Verlängerungsperioden nach Ermessen der Kreditgeber zur Verfügung stehen. Das Geld stehe den Töchtern Aer Lingus, British Airways und Iberia zur Verfügung, so die International Airlines Group IAG. Die in Anspruch genommenen Beträge werden durch zulässige unbelastete Flugzeuge und Start- und Landerechte an den Flughäfen London Heathrow und London Gatwick besichert. 

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ZRH mit kleinem Vorgeschmack auf den Sommer

Der Sommerflugplan steht in den Startlöchern, ab dem 28. März ist es dann soweit. Wegen der CoV-Krise bleibt das Angebot aber spärlich. So auch beim Flughafen Zürich. Dennoch: Einige Highlights sind auch dieses Jahr dabei. Unter anderem nimmt Edelweiss mit Jamaika eine weitere Karibik-Destination in ihren Flugplan auf. Von Mai bis Oktober bietet die Airline einmal wöchentlich einen Flug nach Montego Bay via Punta Cana an. Mit Tallinn und Billund plant die Swiss zwei weitere europäische Städte anzubieten. Die estnische Hauptstadt Tallinn wird ab dem 25. Juni und Billlund ab dem 2. Juli zweimal wöchentlich angeflogen. Vor allem Condor möchte in diesem Sommer wohl ordentlich mitmischen. Der Ferien-Flieger fliegt neu ab Zürich verschiedene Destinationen innerhalb Europas an. Auf dem Flugplan stehen Urlaubsziele rund um das Mittelmeer. Condor startet mit bis zu 28 Flügen ab Zürich nach Ibiza, Palma de Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria, sowie nach Griechenland (Kreta, Kos, Rhodos), Zypern (Larnaca) und Sardinien (Olbia). Zusätzlich dazu stellt der Aiport aber klar: „Änderungen am Flugplan sind aufgrund der Corona-Pandemie und der sich schnell ändernden Reise- und Quarantänebestimmungen jederzeit möglich.“ Trotzdem habe sich das Management bemüht, ein möglichst breites Flugangebot auf die Beine zu stellen.

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2020: FACC schreibt Millionenverlust

Die CoV-Pandemie hat den oberösterreichischen Luftfahrtzulieferer 2020 in ordentliche Turbulenzen gebracht. Unter dem Strich betrug der operative Verlust im Corona-Jahr 74,4 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2019 gab es noch einen Betriebsgewinn von 22,1 Millionen Euro zu feiern. Von diesen Zahlen ist das börsennotierte Unternehmen heuer weit entfernt. Nicht nur die Fluggesellschaften leiden unter der Pandemie, auch der Markt für Flugzeuge ist eingebrochen. FACC-Vorstandschef Robert Machtlinger hält eine rasche Erholung für unwahrscheinlich. Der Umsatz von FACC schrumpfte um 126,2 Millionen Euro auf 526,9 Millionen Euro, weil seit Ausbruch der Pandemie deutlich weniger Flugzeuge gebaut werden. Diese horrenden Zahlen veranlassten das Management dazu, 650 Angestellte vor die Tür zu setzen. „Das war das schmerzhafteste Kapitel in der Geschichte der FACC. Es ist mir nicht leicht gefallen, aber es war notwendig“, so Machtlinger.  „Wir rechnen damit, dass sich beginnend mit der zweiten Jahreshälfte der Markt langsam erholen wird. Die Nachfrage nach Mobilität wird sich entsprechend entwickeln. Maßgeblich hierfür wird aber die schnelle und weitreichende Impfung gegen Covid-19 sein“, so Machtlinger. Nichtsdestotrotz werde es einige Jahre brauchen, bis sich die Branche vollständig von der gegenwärtigen Krise erholen wird. Konkret rechnet die FACC AG mit einer Zeitspanne von vier bis fünf Jahren.

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Neuer Wartungsbetrieb am Flughafen Friedrichshafen

Elite Jet Service GmbH ist seit dem 01. März 2021 mit einer neuen Wartungsbasis für Jet Flugzeuge am Bodensee-Airport Friedrichshafen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Mönchengladbach bietet am Flughafen Friedrichshafen einen Wartungsbetrieb für kleinere Jets an. Seit dem 1. März mietet es einen Stellplatz für Flugzeuge sowie Büroräume und Lagerflächen am Flughafen an. „Wir haben uns sehr bewusst für den Airport Friedrichshafen als neuen und weiteren Standort für unsere Maintenance Organisation entschieden. Wir erkennen ein hohes Nachfragepotential, welches wir mit unseren qualifizierten Mitarbeitern umfassend betreuen werden“, so Geschäftsführer Christian Böck. Aus Sicht des Flughafengeschäftsführer Claus-Dieter Wehr gibt es auch keinen Verdrängungswettbewerb mit dem bereits ansässigen Unternehmen Airplus Maintenance GmbH: „Es ist uns gelungen, eine interessante Ergänzung zu unserer anerkannten Maintenance Kompetenz am Flughafen Friedrichshafen zu gewinnen. Mit der Elite Jet Service GmbH ist ein hochqualifizierter Maintenance Betreiber nach Friedrichshafen gekommen, der die vorhandene Expertise um zusätzliche Flugzeugtypen erweitert und so den bedienbaren Markt vergrößert. Wir freuen uns sehr, dass wir am Airport so weitere Arbeitsplätze für die Region schaffen und die Nutzung des Flughafens im Bereich Wartung ausbauen können. Dies unterstreicht die Bedeutung des Flughafens als Verkehrsinfrastruktur und wichtiger Standort für Luftfahrtbetriebe in der Region.“ 

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Südafrika: Lufthansa erhöht die Frequenz

Die Kranich-Airline hatte nach Einschränkungen beim Reiseverkehr wegen einer neuen Coronavirus-Variante ihre Südafrika-Flüge drastisch reduziert. Jetzt hat sich die Lage allerdings wieder zunehmend entspannt. Deswegen baut die Kranich-Airline ihr Flugangebot dorthin wieder aus. „Fast die Hälfte der Destinationen wird in Afrika liegen”, sagte der zuständige Lufthansa- Regionalmanager André Schulz. Dazu gehören unter anderem Flüge nach Windhuk (Namibia), Mauritius, Mombasa (Kenia) und Sansibar (Tansania). Die Eurowings-Flüge von Namibia nach Deutschland würden zudem auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Schon ab Ende März wird es zudem wieder drei wöchentliche Flüge zwischen der südafrikanischen Touristenmetropole Kapstadt und Frankfurt geben, kündigte Schulz an. Zudem würden die Flüge zwischen Frankfurt und Johannesburg ab April auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Hinzu kommen die bestehenden drei wöchentlichen Flüge der Tochtergesellschaft Swiss zwischen Zürich und Johannesburg. Für die nächsten Monate gehe die Gruppe von einem bis zu 50 Prozent höheren Buchungsaufkommen gegenüber dem von Restriktionen geprägten Vorjahr aus, berichtet das Handelsblatt.

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Vueling fliegt nonstop nach Mallorca

Die zur IAG-Gruppe gehörende Fluggesellschaft nimmt wieder Nonstop-Verbindungen zwischen Deutschland und Mallorca auf. Die Airline baut ihr Flugangebot nach Palma aus. Insgesamt fünf deutsche Strecken werden vom Billig-Flieger in den Osterferien bedient, darunter die Flughäfen in Düsseldorf, Hannover, Berlin, München und Stuttgart. Außerdem nimmt der Carrier ab Juni zwei neue Verbindungen ab Barcelona-El Prat in Angriff: Helsinki und Ancona (Italien) werden zweimal wöchentlich mit dem Flughafen verbunden, wie fvw.de berichtet. Von Barcelona aus bietet das Unternehmen insgesamt 58 nationale und internationale Strecken an.

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Air Baltic führt elektronische Flugpläne ein

Bei der lettischen Fluggesellschaft fallen künftig die persönlichen Piloten-Briefings vor den Flügen aus.  Doch kein Grund zur Sorge. Denn diese Besprechungen gehören nicht der Vergangenheit an. Sie werden in Zukunft nur auf elektronische Weise abgehalten. Air Baltic-Flugzeuglenker bekommen demnach eigene iPads zugewiesen, welche die erforderlichen Flug-Informationen beinhalten. Diese digitale Lösung soll der Fluggesellschaft zu mehr Nachhaltigkeit verhelfen.

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SZG will in den Ausbau investieren: Aufsichtsrat vertagt Entscheidung

Die Einnahmen sind wegen der CoV-Krise im Keller, gleichzeitig will die Geschäftsführung aber in den Ausbau des Airports investieren. Am gestrigen Tag traf sich der Aufsichtsrat des Salzburger Flughafens, um über den Investitionsbedarf zu entscheiden.  Die Corona-Krise traf die Luftfahrt mit voller Wucht. Der Flugverkehr erholt sich nur sehr langsam davon und ist seitdem praktisch zum Erliegen gekommen. Die Flughäfen werden nur durch Geldspritzen über Wasser gehalten. Trotzdem: Die Führungsriege wolle in den nächsten Jahren 100 Millionen Euro in die Hand nehmen, um den Airport zu modernisieren. Unter anderem sehen die Pläne vor, den Terminal 1, in dem sich der An- und Abflugbereich befindet, komplett neu zu errichten. Denn Teile des aus 16 Einzelgebäuden bestehenden Komplexes seien mehr als 50 Jahre alt, berichtet der Kurier. Doch heute konnte keine endgültige Entscheidung gefällt werden. Diese soll nun im Juni fallen. Angesichts der anstehenden Investitionen liege es durchaus im Bereich des Möglichen, dass die Eigentümer Geld reinpumpen müssen, so Aufsichtsratsvorsitzender Christian Stöckl: „Zumindest was große Investitionen angeht.“ Zuschüsse der Eigentümer kann sich auch Aufsichtsrat und SPÖ-Vizebürgermeister Bernhard Auinger vostellen. Grundstücksverkauf könnte die Hälfte der benötigten Investitionen decken Er bringt auch eine weitere Finanzierungsvariante ins Spiel: den Verkauf einer Liegenschaft. Ein potenzieller Käufer wäre auch schon gefunden. Die Österreichische Post AG ist nämlich seit längerem auf der Suche nach Bauland für ein neues Verteilzentrum – und verzweifelt mittlerweile schon. Denn im Raum Salzburg erweise sich dies als durchaus schwierig. Mit einem Verkauf könnte der Salzburger Airport also die Hälfte der geplanten Investitionen decken. Ein Areal

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Austro Control Recruiting-Day heuer erstmals online

Gute Nachrichten für angehende Fluglotsen: Der Austro Control Recruiting-Day findet trotz CoV-Beschränkungen statt – doch nicht wie gewohnt.  Denn heuer wird das Event am 20. März erstmals virtuell abgehalten. Den Bewerbern soll vor allem ein Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung gewährt werden. „Wir begleiten Fluglotsen an ihren Arbeitsplatz im Tower, in der An- und Abflugkontrolle oder im Area Control Centre. Gespräche über die Ausbildung und den Berufsalltag runden das Programm des Recruiting-Days ab“, so die AC. „Fluglotsin ist ein toller und faszinierender Job, der vieles zu bieten hat – hohe Verantwortung, eine abwechslungsreiche Tätigkeit und auch eine ausgewogene Work-Life-Balance. Uns ist besonders wichtig, dass auch wesentlich mehr Frauen diesen Beruf auf ihrem persönlichen Radar haben. Unser erster Online-Recruiting-Day ist eine gute Gelegenheit, sich umfassend zu informieren, und hoffentlich können wir in naher Zukunft bereits viele neue Fluglotsinnen bei uns begrüßen!“, sagt Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl. Gesucht werden Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Selektionsverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro-Control-Ausbildungszentrum in Wien statt.

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Digitaler EU-Pass soll schon am 1. Juni kommen

Die CoV-Krise schränkt unser aller Leben ein. Der Wunsch nach Reisen wird mit fortlaufender Dauer immer größer. Nun stellt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen Ausweg aus der Zwickmühle in Aussicht: den „Green Pass“. Geht es nach dem Wunsch der EU, soll der digitale europäische Impfausweis bis zum 1. Juni eingeführt werden. Der elektronische Ausweis könnte somit das Reisen in den Sommermonaten ermöglichen. Länder könnten etwa auf bestehende Test- und Quarantänepflichten verzichten. „Wir holen uns unsere europäische Lebensweise zurück“, sagte EU-Kommissionsvize Margaritis Schinas schon vor der offiziellen Vorstellung. Die Kommission nennt das Projekt „Digitaler Grüner Nachweis“ – angelehnt an den „Grünen Pass“ für Geimpfte in Israel.  Die EU wolle aber nicht nur Impfungen dokumentieren, sondern auch die Ergebnisse von zugelassenen PCR- und Schnelltests sowie überstandene CoV-Infektionen. Das berichtet der ORF. Welche Türen der Nachweis öffnen soll, steht in den EU-Staaten bislang noch in den Sternen. Einige Urlaubsländer wie Griechenland oder Spanien dringen darauf, Reiseerleichterungen mit einem solchen Dokument zu verbinden.  Deutschland hat sich hingegen gegen Erleichterungen für Geimpfte ausgesprochen, solange noch wenige Menschen Chancen auf die schützende Impfung haben. Diesen Standpunkt vertritt auch SPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Schieder, der gleichzeitig auch den optimistischen Zeitplan der EU hinterfragt. „Der Zeitplan beim Impfpass wirkt angesichts der Lieferverzögerungen von Impfstoffproduzenten und Unsicherheiten mit AstraZeneca fast absurd.“ Österreich beginnt schon im April mit der Umsetzung  Österreich werde schon in den nächsten Tagen die rechtlichen Grundlagen für die Umsetzung schaffen. Auf Basis dessen könne die operative Umsetzung bereits im April beginnen, teilte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger am Mittwoch per Aussendung mit. „Das ist

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