COVID-19

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COVID-19

Zur Osterzeit: Swiss erweitert Flugangebot

Der Wegfall der Quarantänebestimmungen für Spanien und Portugal hat einen starken Nachfrageschub ausgelöst – um ein Fünffaches innerhalb einer Woche. Deswegen erhöht die Lufthansa-Tochter nun über die Osterzeit die Frequenz für Flüge in diese Länder.  Einerseits würden mehr Flüge durchgeführt, andererseits sollen größere Flugzeuge zum Einsatz kommen. Wie Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour ausführt, zeigen die Beispiele von Spanien und Portugal, dass die Aufhebung von Quarantänepflichten und die Aufnahme verlässlicher Reiseregelungen sofort zu einer spürbaren Nachfrage-Erhöhung führen. Swiss sei in der Lage, auf solche Änderungen kurzfristig zu reagieren. Zusätzliche Flüge gibt es nach Palma de Mallorca, Málaga, Barcelona, Alicante und Valencia. Damit werden in der Woche ab dem 29. März neu 43 (statt 34) Flüge nach Spanien durchgeführt, und in der Folgewoche (ab 5. April) gar 59 Flüge. Darüber hinaus werden auch die Frequenzen nach Porto und Lissabon erhöht. In einigen Fällen will Swiss mit A321-Maschinen fliegen, mit 219 Sitzen das größte Shorthaul-Fluggerät der Flotte. Auch der Einsatz von Langstreckenmaschinen werde in Erwägung gezogen, so der Carrier.

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„Hercules“ bringt Hilfsgüter in den Libanon

Klaudia Tanner besuchte den Fliegerhorst Vogler in Hörsching anlässlich eines Lufttransportes von Hilfsgütern mit einer C-130 „Hercules“-Transportmaschine. Begleitet wurde die Verteidigungsministerin von Derya Allüşoğlu Öcal, Initiatorin und Obfrau der Hilfsorganisation „Artists for Children“. Das Bundesheer transportiert in Kooperation mit der Hilfsorganisation mehr als vier Tonnen an Nahrungsmitteln und Unterrichtsmaterial für über 100.000 Kinder, die infolge der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut am 4. August 2020, obdachlos geworden sind, in den Libanon.  „Wir erinnern uns noch alle an die Bilder der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut im August letzten Jahre. Die Folgen sind immer noch gegenwärtig. Daher ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, gemeinsam mit der Hilfsorganisation „Artists for Children“ den in Not geratenen Kindern zu helfen“, so Verteidigungsministerin Tanner.   Militärluftfahrzeug C-130 Die C-130„Hercules“ ist ein Flugzeug für vorwiegend militärische Transporte. Der Flieger dient in erster Linie zum Transport von Personal und Versorgungsgütern, vor allem im Rahmen von Auslandseinsätzen des Bundesheeres. Das Österreichische Bundesheer verfügt über 3 einsatzfähige C-130 „Hercules“. Die maximale Nutzlast liegt bei ca. 19 Tonnen. Dies würde auch ca. 92 Passagieren oder 64 Fallschirmspringern entsprechen.

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Deutschland: 21.000 Rückholer-Rechnungen noch nicht verschickt

Ein Jahr nach Beginn der größten Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik hat die Bundesregierung mit 17,9 Millionen Euro erst ein Fünftel der Gesamtkosten von den Passagieren abkassiert.  Denn etwa 21.000 Rechnungen wurden noch gar nicht verschickt, wie rnd.de berichtet. Begründet wird das mit dem großen bürokratischen Aufwand und den erschwerten Arbeitsbedingungen wegen der Corona-Pandemie.  Nachdem viele Länder kurzfristig Grenzen geschlossen und Flugverbindungen gekappt hatten, wurden insgesamt 240.000 „Gestrandete“ aus rund 65 Ländern zurückgeflogen. Nach den bisherigen Erfahrungen des Auswärtigen Amts werden 80 Prozent der Rechnungen fristgerecht beglichen. Allerdings gibt es Passagiere, die sich vor Gericht gegen die Zahlung ihrer Rückholtickets wehren. 113 entsprechende Verfahren laufen derzeit.

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2020: Regierung verflog 1,55 Millionen

Im abgelaufenen Jahr kam es in Sachen Reisetätigkeit der Regierung zu Luft (gezwungenermaßen) zu Einsparungen.  Letztes Jahr musste die Republik aufgrund der Pandemie im großen Stile Schulden machen. Die Staatskosten rund um die Fliegerei der einzelnen Regierungsmitglieder waren im Vergleich dazu eher „Peanuts“. Insgesamt betrugen die Flugkosten der Ministerien rund 1,55 Millionen Euro. Das geht aus den Beantwortungen parlamentarischer Anfragen durch die FPÖ hervor. Spitzenreiter bei den Flügen sei das Verteidigungsministerium gewesen, gefolgt vom Bundeskanzleramt, so der ORF. Die Freiheitliche Partei kritisiert diese „rege“ Reisetätigkeit, obwohl die Ausgaben in den Jahren zuvor deutlich höher angesiedelt waren. Insgesamt verflog das Verteidigungsministerium im vergangenen Jahr laut Aufstellung der FPÖ 316.000 Euro. Das Kanzleramt gab rund 256.000 Euro aus, das Landwirtschaftsministerium rund 214.000 Euro.  Brunner für Flüge nach Vorarlberg kritisiert Bemerkenswert ist für FPÖ-Umweltsprecher Walter Rauch, der die Anfragen an die Ressorts eingebracht hatte, dass das Klimaschutzministerium trotz CoV-Einschränkungen Flugkosten in der Höhe von rund 145.000 Euro verursachte. „Diese Doppelmoral ist unerträglich und abzustellen“, so der Freiheitliche. Es könne nicht sein, dass etwa Flüge innerhalb Österreichs und nach München, Zagreb und Berlin gebucht werden, obwohl im digitalen Zeitalter Videokonferenzen abgehalten werden können. Besonders ÖVP-Staatssekretär Magnus Brunner soll sich hier allem Anschein nach angesprochen fühlen. Dieser sei nämlich mehrmals im Jahr per Flugzeug in seine Heimat Vorarlberg gereist. 

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China: Nur wer „chinesisch“ geimpft wurde, darf einreisen

Die chinesische Regierung plant, die CoV-Regeln für ausländische Staatsbürger zu lockern. Dabei spielt es eine Rolle, welche Corona-Schutzimpfung verabreicht wurde.  Denn diese Erleichterungen bleiben vorerst nur Reisenden vorbehalten, welche eine Impfung mit einem chinesischen Vakzin nachweisen können. Konkret wolle die Volksrepublik ab sofort damit beginnen, Visaanfragen von „mit chinesischen CoV-Vakzinen geimpften“ Bewerbern wieder zu bearbeiten. Das berichtet der ORF in Bezugnahme auf Ankündigungen chinesischer Botschaften aus diversen Ländern. Diese Regelung soll jenen Menschen das Einreisen wieder ermöglichen, die das chinesische Festland wegen ihrer Arbeit, Geschäftsreisen oder aus „humanitären Gründen“ besuchen wollen. Dazu würden etwa Familienzusammenführungen zählen. Außerdem gilt die Bestimmung für Menschen, die entweder bereits zwei Dosen erhalten haben oder mindestens 14 Tage vor ihrem Visaantrag mit der ersten Dosis geimpft wurden. Trotzdem: Nach der Einreise gelte trotz Impfung eine Quarantäne von bis zu drei Wochen. China hatte seine Grenzen im vergangenen März für Personen aus dem Ausland weitgehend geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Viele Ausländer mit Wohnsitz in China wurden dadurch von ihren Jobs und ihren Familien getrennt.

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Fraport: Auch im neuen Jahr keine Gewinnausschüttung

Der Flughafenbetreiber Fraport muss den Rotstift zücken. Wegen der Auswirkungen der Pandemie muss der Konzern einen deutlichen Verlust hinnehmen. Bei einem Rückgang des Umsatzes um mehr als die Hälfte fiel im Vorjahr in Nettoverlust von 690 Millionen Euro an, wie das Unternehmen Fraport am Dienstag mitteilte. Der Fehlbetrag übertraf damit noch die Prognosen von Analysten, die im Schnitt ein Minus von knapp 590 Millionen Euro erwartet hatten. Das Passagieraufkommen in Frankfurt brach gegenüber dem Vorjahr um 73,4 Prozent auf 18,8 Millionen Reisende ein. Für das laufende Jahr rechnet die börsennotierte Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens zwar mit einer leichten Verbesserung der Ergebnisse – operativ und unter dem Strich wird aber weiterhin ein Verlust erwartet. Auf etwaige Gewinnausschüttungen werden die Anteilseigner auch für 2021 verzichten müssen. Vorstandschef Stefan Schulte sieht die Frapport AG dennoch auf einem guten Weg, auch angesichts der ergriffenen Effizienzmaßnahmen. „Wir werden gestärkt aus dieser historischen Krise hervorgehen“, so der Manager.  Im laufenden Jahr rechnet Fraport mit einem Passagieraufkommen von unter 20 bis 25 Millionen nach 18,8 Millionen im Vorjahr. Der Konzernumsatz soll 2 Milliarden Euro erreichen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird bei 300 bis 450 Millionen Euro gesehen, das EBIT wird „leicht negativ“, das Konzernergebnis „negativ“ erwartet.

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Donghai Airlines: An Bord fliegen die Fäuste

Eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Besatzungsmitgliedern während eines Inlandsfluges wird der chinesischen Fluggesellschaft zum Verhängnis.  Rund 50 Minuten vor der Landung versperrte ein Flugbegleiter dem Piloten den Weg ins Badezimmer. Grund genug für den Flugzeuglenker, die Fäuste sprechen zu lassen. Ob der Mann dann sein Geschäft in Ruhe verrichten konnte, ist nicht bekannt. Sicher ist nur: Die beteiligten Personen wurden nach der Landung von der Fluglinie umgehend außer Dienst gestellt. Doch dabei bleibt es nicht. Denn jetzt hat sich Chinas Luftfahrtbehörde dazu geschaltet. Diese verpflichtet Donghai Airlines dazu, alle Einzelheiten des Falles lückenlos aufzuklären. Bis zum Abschluss der Untersuchung wird dem Carrier zudem untersagt, das Flugangebot zu erhöhen. Darüber hinaus habe die Behörde dem Piloten die Fluglizenz mit sofortiger Wirkung entzogen. Das berichtet Reuters. Der Flugbegleiter werde auch eine entsprechende Verwaltungsstrafe erhalten.

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Auch Condor erweitert Mallorca-Angebot

Die Aufhebung der Balearen-Reisewarnung hat bislang dafür gesorgt, dass etliche Fluggesellschaften ihr Mallorca-Angebot wieder ausgerollt haben. Auch Condor macht da keinen Halt. Der Ferien-Flieger fliegt Palma de Mallorca pünktlich zu den Osterferien flächendeckend ab acht Flughäfen in Deutschland an. Damit bietet das Unternehmen mehr Flugoptionen an als noch im letzten Sommer zur Hochsaison. Ab Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Leipzig hebt Condor mit mehreren Zusatzflügen ab. Dazu kommen bereits ab Ostern – und damit früher als geplant – Flüge nach Mallorca ab Berlin, Hannover, Stuttgart und auch ab Zürich. „Nachdem Mallorca dank konstant niedriger Inzidenzwerte kein Risikogebiet mehr ist, ist die Nachfrage für Osterflüge über das Wochenende deutlich gestiegen. Mit dem vorgezogenen Angebot aus ganz Deutschland und der Schweiz und der damit verbundenen Aufstockung unserer Flugkapazitäten nach Mallorca bieten wir unseren Kunden in den Osterferien ein umfassendes Programm an“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor.  Condor startet dank steigender Nachfrage auch früher in der Schweiz: Ab Zürich geht es bereits pünktlich zu Ostern nicht nur nach Mallorca, sondern auch auf die Kanarischen Inseln Gran Canaria und Teneriffa. Im kommenden Sommer wird der Konzern in Zürich zwei Flugzeuge stationieren und von dort aus beliebte Ferienziele in Griechenland, Spanien und Zypern ansteuern. Übersicht der Condor-Verbindungen zu Ostern nach Mallorca: Ab Frankfurt ab 27. März 2021: bis zu 4x täglich Ab Düsseldorf ab 20. März 2021: bis zu 4x täglich Ab Hamburg ab 27. März 2021: bis zu 3x täglich Ab München ab 27. März 2021: bis zu 3x täglich Ab Leipzig ab 27. März

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Tui: Vorfreude auf den Sommer-Urlaub steigt

Je länger die Reisebeschränkungen andauern, desto größer wird die Reiselust. Reiseanbieter Tui sieht sowohl bei den Anfragen in Reisebüros als auch bei den Klicks auf der Webseite ein steigendes Interesse an Reisen. „Jetzt ist es an der Zeit, sich die besten Plätze zu sichern“, heißt es in der Aussendung. Und der Reiseveranstalter setzt noch einen drauf und lockt mit Preisaktionen: „Eine Woche ans Mittelmeer gibt es schon ab 399 Euro – inklusive Flug!“ Die Kunden sollten nicht zu lange zögern. Denn fallen einmal die Reisebeschränkungen, so können die Hotels schnell ausgebucht sein. Reiseklassiker in Südeuropa sind Spitzenreiter im Sommer 2021 Die ersten Reisetrends zeichnen sich bereits ab. Spitzenreiter sind die Reiseklassiker in Europa: Griechenland bleibt beliebtestes Reiseland, gefolgt von Italien, Kroatien und Spanien. Die Insel mit der höchsten Nachfrage ist aktuell Kreta, gefolgt von Rhodos. Deswegen erhöht Tui auch das Angebot in Griechenland. Auf Platz 3 der beliebtesten Destinationen liegt Antalya in der Türkei.  Maximale Sicherheit und Flexibilität „Durch Corona haben sich die Prioritäten der Gäste verändert und Flexibilität ist aktuell wichtiger als je zuvor. Tui hat mit dem Flex-Tarif darauf reagiert. Dieser wird von den Kunden sehr gut angenommen, weit über zwei Drittel aller Neubuchungen sind aktuell Buchungen mit Flex-Tarif“, sagt Gottfried Math, Geschäftsführer TUI Österreich. Urlauber haben damit die Möglichkeit, bis 14 Tage vor Anreise weltweite Flugpauschalreisen oder Unterkunftsbuchungen gebührenfrei umzubuchen oder zu stornieren. Im Falle einer Stornierung erhalten Kunden den gesamten Reisepreis inklusive Flex-Tarif erstattet. Bei Buchung bis 30. April ist außerdem der Covid-Protect-Reiseschutz inkludiert. Dieser Reiseschutz

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1 Jahr Corona: Österreichs Tourismus zieht Bilanz

„Manche Tage merkt man sich ein Leben lang. Für uns im Tourismus gehört der 13. März 2020 dazu“, bemerkt ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer zum traurigen Jahrestag der Ankündigung des ersten Covid-19-Lockdowns in Österreich: „Dieser Freitag, der 13., war ein rabenschwarzer Tag in der Geschichte des österreichischen Tourismus.“ Reitterer forderte in einer ersten Reaktion Maßnahmen zur Sicherstellung der Mitarbeiter-Einkommen. Mit 16. März wurden Hotels in Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg nach dem Epidemiegesetz geschlossen. Noch vor der Schließung der Hotels hebelte der Nationalrat am 15. März die Verpflichtung für den Bund aus, Unternehmen für Covid-19-bedingte Ausfälle zu entschädigen.  So rasch handelte der Gesetzgeber im kommenden Jahr nie wieder. Dafür brauchte es nur ein Betretungsverbot anstelle einer behördlichen Betriebsschließung, das am 4. April folgte und die behördlichen Betriebsschließungen in den vier tourismusintensivsten Bundesländern ablöste. Die Entschädigung für die Schließung bis dahin haben mehr als 90 Prozent der betroffenen Unternehmen bis heute nicht.  Das Ende des öffentlichen Lebens Schon davor war mit dem vorzeitigen Ende der Skisaison, der Flugverbindungen, dem Verbot, öffentliche Orte zu betreten, Grenzschließungen und Landeverboten, dem Wegfall von Festen und Kulturveranstaltungen, also der Reiselust, die Geschäftsgrundlage für die Hotellerie kollabiert. Stadt- und Seminarhotels erzielen seither mit wenigen Ausnahmen praktisch keine Einnahmen mehr. Bundesweit sinken die Nächtigungen von 153 Millionen auf 98 Millionen – auf das Niveau der frühen 70er.   Lockerungen für alle, Hotellerie muss warten Mit Anfang April treten erste Lockerungen in Kraft, die Öffnung für Friseure und Einkaufszentren folgt, die Hotellerie muss bis 29. Mai warten. Die Zahl der Arbeitslosen

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