COVID-19

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COVID-19

November: Nächtigungen in Wien gehen um 93,3 Prozent zurück

Wiens Nächtigungen im November lagen nicht zuletzt durch den Lockdown mit 92.000 um 93,3 Prozent unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. Von Jänner bis November wurden 4,5 Millionen Nächtigungen gezählt, was einem Minus von 71,6 Prozent entspricht. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Beherbergungsbetriebe steht derzeit für die Monate Jänner bis Oktober fest: 223,4 Millionen Euro bedeuten einen Rückgang um 73 Prozent. Die meisten Nächtigungen wurden neuerlich aus dem Inland verzeichnet (47.000, -84 Prozent). Die November-Ergebnisse aus den weiteren Herkunftsmärkten sind für Deutschland 12.000 Nächtigungen (-95 Prozent), gefolgt von Italien (2.000, -97 Prozent) und Großbritannien (2.000, -97 Prozent).

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Ab Freitag: Teneriffa schließt für Urlauber

So kurz vor den Weihnachtsfeiertagen müssen Reiseveranstalter eine Hiobsbotschaft hinnehmen: Teneriffa macht dicht. Der Reiseverkehr in und aus der Kanarischen Insel soll ab Freitag weitestgehend eingeschränkt werden. Das Urlaubsziel würde demnach mindestens 15 Tages geschlossen, die Ein- und Ausreise in Teneriffa sei nur noch aus wichtigen Gründen erlaubt. Das bedeutet: Touristen dürfen ausreisen, aber keine neuen einreisen. Auch Reisen zwischen Teneriffa und den anderen Kanarischen Inseln seien nur noch in Ausnahmefällen möglich, berichtet das Reiseportal Reisevor9. Offenbar opfern die Behörden Teneriffa, um einer Reisewarnung für alle Inseln zu entgehen. Denn während die Sieben-Tage-Inzidenz für Teneriffa bei über 110 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, sind es auf den restlichen Inseln nur um die 20.

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Lufthansa Gruppe einigt sich mit Sabre

Die Lufthansa Gruppe und Technologiedienstleister Sabre haben eine neue Vertriebsvereinbarung getroffen.  Der Kontrakt erlaube „beidseitige Flexibilität sowie technologische Innovation durch die Einführung von NDC“, heißt es in einer Lufthansa-Mitteilung. Im Rahmen des Vertrags werde Sabre weiterhin die Angebote der Lufthansa Group Airlines über sein globales Distributionssystem vertreiben. Darüber hinaus regele der Vertrag den Vertrieb der Angebote der Lufthansa Group Airlines neu über den Branchenstandard NDC, wie das Reiseportal Reisevor9 berichtet. Nach dem geplanten Start im kommenden Jahr werde das diversifizierte NDC-Programm den an Sabre angeschlossenen Reisebüros weltweit die Möglichkeit geben, auf die Angebote der Lufthansa Group Airlines zuzugreifen, kündigt Lufthansa an. Der Zugang werde über den Sabre-Reisemarktplatz und durch die Anmeldung bei einem der beiden verfügbaren kommerziellen Modelle für NDC erfolgen. Das Tech-Unternehmen Sabre hatte die Zusammenarbeit mit den Airlines der Lufthansa-Gruppe auf Ende Juni 2020 gekündigt. Hintergrund waren nach Einschätzung von Branchen-Kennern Differenzen über die Verfügbarkeit von NDC und „full content“ in den GDS und die dabei anfallenden Gebühren. Mit dem Einbau der NDC-Angebote in bestehende Buchungssysteme hat sich Sabre offenbar durchsetzen können. Die Lufthansa-Airlines haben eingelenkt.

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Die EU stellt die Weichen für die Wiederbelebung der Slots

Ein Entwurf der EU-Kommission würde eine erneute Verlängerung der Slot-Ausnahmeregel über den März 2021 hinaus ausschließen. Stattdessen arbeite man daran, den Wettbewerb langsam wieder anzukurbeln. Im Zuge dessen soll eine neue Regel in Kraft treten, welche zumindest eine 40-prozentige-Auslastung der Slots vorsieht. „Die vorgeschlagenen Regeln bieten eine gewisse Sicherheit für die Sommersaison 2021 und stellen sicher, dass die Kommission nach klaren Regeln weitere Sloterleichterungen beschließen kann“, so die EU-Transportkommissarin Adina Valean. Der Vorschlag muss noch vom EU-Parlament und den 27 Mitgliedsstaaten er EU angenommen werden. Damit läge die EU gar unter der Empfehlung der IATA. Der Dachverband habe eine Festlegung auf 50 Prozent empfohlen, um eine Strafe und den Verlust der Slots zu meiden, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Erst ab dem Sommerflugplan 2022 sollen die Fluggesellschaften zur normalen Slot-Regelung zurückkehren. Ein zugewiesener Slot an einem Flughafen muss effektiv mindestens zu 80 Prozent für Flüge aufgewendet werden, ansonsten wird der Slot entzogen. Derzeit müssen sich die Airline-Manager keine Sorgen machen, ihre Flughafen-Slot zu verlieren, falls sie diese wegen der mangelnden Nachfrage nicht voll nutzen. Denn es gilt noch die Ausnahmeregelung.

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Delta startet Covid-getestete Flüge

Delta-Kunden aus den USA mit triftigem Reisegrund können jetzt von Atlanta nach Amsterdam fliegen, ohne nach der Ankunft in Quarantäne gehen zu müssen. Zudem müssen sie nicht befürchten, dass ihre Mitreisenden und die Besatzung Covid-19-positiv sind. Denn jeder Flugteilnehmer wird vorab auf den Krankheitserreger getestet. Diese Corona-getesteten Flüge nach Amsterdam werden in Zusammenarbeit mit KLM durchgeführt und starten an vier Tagen pro Woche, wobei beide Fluggesellschaften jeweils zwei Frequenzen bedienen. Delta wird zudem wöchentlich nach Rom fliegen. „Der Flugverkehr ist das Rückgrat der Weltwirtschaft. In normalen Zeiten unterstützt er mehr als 87 Millionen Arbeitsplätze und trägt weltweit zu einem BIP von 3,5 Billionen US-Dollar bei“, so Perry Cantarutti, Deltas SVP-Alliances and International. „Die Ankunft eines Impfstoffs ist eine fantastische Nachricht, aber es wird einige Zeit dauern, bis er auf der ganzen Welt verfügbar ist. Aus diesem Grund haben wir unermüdlich mit den Behörden und unseren Partnern zusammengearbeitet, um einen Plan für Reisekorridore zu erstellen, die eine sichere Wiederaufnahme des Flugverkehrs ermöglichen.“ Beide Testprogramme werden allen US-Bürgern zur Verfügung stehen, die aus wesentlichen Gründen in die Niederlande oder nach Italien reisen dürfen, wie zum Beispiel aus bestimmten spezifizierten Arbeits-, Gesundheits- und Bildungsgründen. Kunden, die über Amsterdam in andere Länder reisen, müssen nach wie vor die Einreisebestimmungen und alle vorgeschriebenen Quarantänemaßnahmen an ihrem endgültigen Zielort beachten.  

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BRU: Covid-Flüge laufen nach Plan

Der Brüsseler Flughafen wird zur Drehscheibe des Impfstoffes, da der Airport über zahlreiche Kühlcontainer für den Transport verfügt. Die ersten Covid-Flüge haben nun stattgefunden – mit Erfolg. Der weltweit allererste Flug mit Corona-Impfstoffen verließ bereits am 27. November den Airport. Seitdem starteten schon sieben Flugzeuge mit der Vakzine im Gepäck, um die Impfstoffdosen nach Europa und in die ganze Welt zu verteilen. „Nach monatelanger Vorbereitung zusammen mit unseren Frachtpartnern sind wir stolz, dass die ersten Flüge mit Covid-Impfstoffen sehr reibungslos verliefen. Der Flughafen Brüssel verfügt über langjährige Erfahrung im Transport temperaturempfindlicher Produkte. Wir freuen uns, unseren Beitrag zur Lösung dieser globalen Gesundheitskrise zu leisten“, so Arnaud Feist, CEO des Brüsseler Flughafens.

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Ego will mit drei Linienverbindungen starten

Ego Airways ist seit dem 1. Dezember wieder in der Luft. Derzeit legt das Start-up den Fokus auf Charterflüge. Doch auch die ersten Linienverbindungen stehen in den Startlöchern. Der Vorstandsvorsitze Matteo Bonecchi stand den italienischen Medienvertretern Rede und Antwort. Derzeit seien Charter-Aufträge von Fußballmannschaften äußerst lukrativ. Während die Airline sich noch vorsichtig herantaste, werden im Hintergrund schon Pläne für die Zukunft geschmiedet. Unter anderem sei eine baldige Aufnahme von Linienflügen aus Catania, Forli und Florenz geplant. Zu diesem Anlass soll auch die Flotte vergrößert werden, derzeit betreibt die Gesellschaft eine einzige Embraer 190-100AR. London City, Paris-Orly und Barcelona El Prat würden als potenzielle Ziele gelten. Wann die Pläne schlussendlich in die Realität umgesetzt werden, hänge vom Pandemie-Verlauf ab, wie ch-aviation.com berichtet. Erst am 19. November erhielt die neu gegründete Fluggesellschaft das Luftverkehrsbetreiberzertifikat von der italienischen Zivilluftfahrtbehörde.

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Air Europa-Übernahme gerät ins Wanken

Die Übernahme der spanischen Air Europa durch die IAG steht immer noch auf wackeligen Beinen.  Eine endgültige Entscheidung soll nun her. Zu diesem Anlass halten die International Airlines Group und ihre spanische Tochtergesellschaft Iberia gerade außerplanmäßige Vorstandssitzungen ab. Es sei ungewiss, ob ein Kauf in diesen Zeiten Sinn mache. Zusätzlich dazu würde den Beteiligten der Brexit-Deal zu schaffen machen, wie ch-aviation.com berichtet. Denn dadurch könnte es im Flugverkehr zu unerwarteten Beschränkungen kommen. Aufgrund der fortlaufenden Covid-19-Pandemie, deren zweite Welle aktuell ganz Europa in Schach hält, überarbeitete die Gruppe vor wenigen Wochen schon ihr Angebot. Anstatt der ursprünglich knapp eine Milliarde Euro bot die IAG zuletzt weniger als die Hälfte. Als Begründung hierfür führte die Holdinggesellschaft den mit der anhaltenden Pandemie drastisch gesunkenen Marktwert der Fluggesellschaft an.

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UIA: 140 Piloten verlieren ihren Job

Ukraine International Airlines vor weiteren Entlassungen: Der Carrier muss mindestens 140 Piloten vor die Tür setzen.  Der Fluggesellschaft geht langsam das Geld aus. Das spürt jetzt auch die Belegschaft. In einem Aufruf, erschienen auf der offiziellen Internetseite, bittet die Führungsetage die Regierung nun um finanzielle Hilfe und fordert sie auf, endlich zu handeln: „UIA und alle Fluggesellschaften der Welt erleben eine aussichtslose Zeit. Leider trifft es in erster Linie unsere Mitarbeiter und ihre Familien. Und leider haben die ukrainischen Behörden bisher keine Maßnahmen zur Unterstützung der Luftfahrtindustrie umgesetzt“, heißt es in der Erklärung. Unter anderem wolle die Airline eine Stundung der Schulden gegenüber staatlichen Unternehmen erwirken, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet.

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Gericht weist die Klage von Corendon gegen Sunweb ab

Einst wollte das deutsch-schwedische Finanzunternehmen Triton Partners Corendon Dutch Airlines und Sunweb zusammenführen. Doch daraus wurde nichts, Sunweb ließ den Deal platzen. Die niederländische Fluglinie wollte das nicht auf sich sitzen lassen und zog vor Gericht. Ohne Erfolg: Die Klage wurde nun abgewiesen. Damit entscheidet der zuständige Richter zugunsten der Sunweb Group, der Übernahme von Corendon Dutch Airlines einen Schlussstrich zu ziehen. Im Juni des letzten Jahres sollte die Tochtergesellschaft der Triton Partners den Billig-Flieger für 176 Millionen US-Dollar übernehmen. Doch die Corona-Krise änderte das Luftfahrtgeschäft schlagartig, sodass die ausverhandelte Kaufsumme fraglich erschien. Das Gericht riet den beiden Parteien, den Deal an die neue Situation anzupassen, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Die Fluggesellschaft besitzt eine Flotte von drei Boeing 737-800. Damit werden ziele rund ums Mittelmeer angesteuert. Neben Corendon Dutch Airlines besitzt die Gruppe eine Fluglinie in der Türkei (14 Flugzeuge) und eine in Malta (Corendon Airlines Europe, 6 Flugzeuge).

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