COVID-19

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KLU-Anteile: Verhandlungen dauern noch an

Die Verhandlungen zwischen Land und KBV ziehen sich weiter in die Länge. Auch in diesem Jahr ist kein Abschluss zu erwarten. 74,9 Prozent des Klagenfurter Flughafens gehören der Lilihill-Gruppe des Immobilien-Unternehmers Franz Peter Orasch seit 2018. Dieser würde nun die Übernahme weiterer Anteile zur Bedingung für Investitionen machen, wie die Kleine Zeitung berichtet. Ansonsten fließt kein Cent. Im kommenden Jahr soll das angekündigte Investitionsprogramm am Flughafen ja endlich durchstarten. Keine Frage: Der Airport benötigt das Geld so dringend wie noch nie. Im Corona-Jahr schmolzen die Fluggastzahlen nur so dahin. Drei Monate lang hatte man weder kommerzielle Starts oder Landungen, noch Passagiere.

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Fixkostenzuschuss: GRZ wird benachteiligt

Die Bundesregierung wird das Coronavirus-Hilfspaket für die Gemeinden um 1,5 Milliarden Euro aufstocken. So weit so gut. Doch die Debatte bringt auch eines ans Licht: Während KLU vom CoV-Hilfspaket profitiert, bekommt der Grazer Flughafen keinen Cent. Diesen Umstand kritisiert der Österreichische Städtebund nun gegenüber dem ORF. Der Fixkostenzuschuss, der für private Unternehmen zur Verfügung steht, würde städtischen oder stadtnahen Unternehmen weiterhin verwehrt bleiben. Rechtlich müsse er aber auch für kommunale Unternehmen zugänglich sein. Diese Ungleichbehandlung führe zu echten Wettbewerbsnachteilen. So bekommt beispielsweise der Flughafen Klagenfurt Unterstützung, der Flughafen Graz hingegen bekommt nichts, so der Städtebund. Das müsse sich in Zukunft ändern.

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Landeverbot trifft SZG besonders hart

Das Landeverbot für Flüge aus Großbritannien haben die meisten Flughäfen einfach so hingenommen. Was bleibt ihnen auch anderes übrig. Für den Salzburger Airport kommt diese Maßnahme jedoch äußerst ungelegen. Denn British Airways, Easy Jet und Ryanair erst vergangene Woche ihre Verbindungen wiederaufgenommen. Am Sonntagabend landete die vorerst letzte BA-Maschine in der Landeshauptstadt. Für Flughafensprecher Alexander Klaus eine „kleine Katastrophe: „Damit fallen wieder vier bis fünf Flüge pro Woche aus. Das ganze Jahr war schon katastrophal, da wäre das vor Weihnachten ein Lichtblick gewesen. Den haben sie uns jetzt abgedreht“, sagt er der Krone. Der wirtschaftliche Schaden lasse sich nicht beziffern.

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Lufthansa stellt UK-Flüge nicht ein

Nach dem Auftreten einer neuen Variante des Coronavirus haben zahlreiche Länder den Flugverkehr aus Großbritannien vorerst eingestellt. Die Lufthansa möchte jedoch nicht zur Gänze auf UK-Flüge verzichten: Die AUA-Mutter fliegt weiterhin Passagiere nach Großbritannien. Die Heimreise würden die Maschinen aber leer antreten, so ein Unternehmens-Sprecher gegenüber der Aero. Gestrichen seien zudem Verbindungen, bei denen die Besatzung in Großbritannien übernachten müsste. Am Montag würden sieben Flüge in das Land durchgeführt. Die Frachttochter Lufthansa Cargo versucht derweil, mit zusätzlichen Verbindungen auf die Insel auf die angespannte Lage beim Güterverkehr zu reagieren.

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Berlin: Journalist will Quarantäne-Verordnung kippen

Der Berliner Journalist Olaf Alp hat ein Problem: Er muss sich nach seinem Kanaren-Urlaub in häusliche Quarantäne begeben. Doch das möchte er jetzt per Eilantrag verhindern. Seit dem 20. Dezember stuft das Auswärtige Amt auch die Kanarischen Inseln als Risikogebiet ein. Folglich werden Reise-Rückkehrer in Quarantäne geschickt. Der Betroffene lässt das aber nicht auf sich sitzen und setzt alles daran, die Quarantäne-Verordnung zu kippen. Dabei beruft er sich besonders auf zwei Eckpfeiler des Grundgesetzes: den Gleichbehandlungsgrundsatz und den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.  In dem Antrag an das Berliner Verwaltungsgericht führt er aus, dass die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes Berlin bei 212 Fällen auf 100.000 Einwohner liege, während sich die Inzidenz der Kanarischen Inseln bei 72,82 Fällen auf 100.000 Einwohner bewege. Vor diesem Hintergrund ergebe sich für Personen, die das Land Berlin nicht verlassen haben „eine höhere oder zumindest ebenso hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie das Coronavirus aufgenommen haben“. Die Menschen aus Berlin würden aber nicht in ihren Freiheitsrechten eingeschränkt, obwohl objektiv betrachtet das Ansteckungsrisiko höher sei, zitiert das Reiseportal Reisevor9 den Journalisten. Daher würde die Pflicht zur zehntägigen häuslichen Quarantäne eine sachlich nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung vergleichbarer Sachverhalte darstellen.  Der Kläger folgt hier einer bekannten Argumentationslinie: Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte vor einigen Wochen die in der Corona-Einreiseverordnung des Bundeslandes geregelte Quarantänepflicht für Auslandsrückkehrer aus Risikogebieten verworfen. Nach Ansicht des Gerichts hatte das Land nicht berücksichtigt, dass Reisende bei der Rückkehr aus Ländern mit geringeren Infektionszahlen als an ihrem Wohnort nach der Heimkehr einem höherem Ansteckungsrisiko ausgesetzt seien als am Urlaubsort. Gerichte sind zwar bei der Urteilsfindung in aller Regel

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DTM: Erstflug nach Porto gestartet

Gestern hob die ungarische Airline Wizzair zum ersten Mal von Dortmund nach Porto ab. Der Low-Coster bedient die Strecke zunächst nur über die Weihnachtsfeiertage bis zum 10. Januar 2021. Ab dem 28. März des nächsten Jahres, also zu Beginn des Sommerflugplanes, bietet die ungarische Airline die Strecke dann immer mittwochs und sonntags ab dem Dortmund Airport an, wie aus der Airport-Mitteilung hervorgeht. „Porto ist bei Touristen beliebt, aber auch eine wichtige Destination für die vielen Menschen in unserem Einzugsgebiet, die portugiesische Wurzeln haben. Das Angebot der Wizz Air ist damit eine sehr gute Ergänzung zu den bereits bestehenden Flügen der Ryanair von und nach Porto“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen.

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Sao Paulo: Emirates ersetzt Boeing durch Airbus

Der Airbus A380 kehrt zum ersten Mal seit der Pandemie nach Südamerika zurück: Emirates setzt das Flugzeug ab dem 9. Jänner des kommenden Jahres wieder auf der Strecke Dubai – Sao Paulo ein. Bereits im August feierte die Golf-Airline in der brasilianischen Stadt ihr Comeback, jedoch mit der kleineren Boeing 777-300ER, nachdem alle Passagierflüge nach Südamerika seit März ausgesetzt wurden. Inzwischen sei die Nachfrage so hoch geworden, dass auf die größere A380 umgestiegen werden muss, so der Carrier am Montag. Bis Ende 2021 möchte die Fluglinie Sao Paulo mit vier wöchentlichen Flügen bedienen. 

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Swiss stoppt Flüge von und nach UK und Südafrika

Swiss reagiert auf die verhängten Landeverbote des Bundesamtes für Zivilluftfahrt und setzt bis auf weiteres sämtliche Passagierflüge von und nach Großbritannien und Südafrika aus. Reine Frachtflüge seien von der Streichung allerdings nicht betroffen, teilte die Lufthansa-Tochter am Montag mit. Die Swiss bot zuletzt Flüge an die Flughäfen London Heathrow, London Gatwick und Manchester in Grossbritannien sowie Johannesburg in Südafrika an. Kunden, deren Flüge aufgrund des aktuellen Entscheides ausfallen, würden von der Swiss kontaktiert. Am Wochenende war die Sorge über die Auswirkungen der mutierten Coronavirus-Variante auf den Britischen Inseln stetig gewachsen. Die Taskforce der Schweiz vermutet, dass sie schon in der Alpenrepublik angekommen ist.

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Deutschland: Bereits zehn England-Rückkehrer positiv

Seit wenigen Tagen macht in Großbritannien eine neue Variante des Coronavirus die Runde. Mindestens zehn England-Passagiere seien auf den letzten erlaubten Flügen nach Deutschland positiv auf das Virus getestet worden. Die betroffenen Personen seien in Berlin, Stuttgart, Hannover und Dortmund gelandet, wie das Nachrichtenmagazin NTV berichtet. Ob sie sich mit der mutierten Variante des Virus infiziert haben, sei noch unklar. Ausschließen können die Behörden zum jetzigen Zeitpunkt nichts. Aktuell sprechen nahezu alle Regierungen ein Landeverbot für Flüge aus dem Vereinigten Königreich aus – auch Österreich bannt UK-Flüge seit gestern. Zu groß sei die Gefahr, dass Reisende die gefährliche Mutation mit an Bord nehmen.   

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Air Baltic sagt auf Wiedersehen: Letzte Boeing 737 ausgeflottet

Air Baltic sagt Adieu: Die lettische Fluggesellschaft übergibt am heutigen Tag ihre letzte Boeing 737 an den neuen Eigentümer Magnetic MRO, der vor einigen Monaten drei 737 bestellt hatte.  Die letzte nun ausgeflottete Maschine trug das Kennzeichen YL-BBX und wurde ins tschechische Ostrava geflogen. Air Baltic führte die erste Boeing 737 im Jahr 2003 ein. Im Laufe der Jahre haben insgesamt 20 verschiedene 737 mehr als 22 Millionen Passagiere befördert und mehr als 280.000 Flüge in ganz Europa und darüber hinaus durchgeführt. „Seit Mai 2020 betreibt Air Baltic alle Flüge mit einem einzigen Flugzeugtyp – dem Airbus A220-300. Dadurch wird die Komplexität minimiert und die zusätzliche Effizienz des Flugzeugs genutzt. Dennoch waren Boeing 737-Flugzeuge 17 Jahre lang ein wichtiger Bestandteil unserer Flotte. Sie waren unser Durchbruch und haben dazu beigetragen, uns als starke regionale Fluggesellschaft zu etablieren,“ so Air Baltic-Chef Martin Gauss.

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